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Aktien

Paion – Dieses Kursziel wird Sie umhauen!

Markus Fugmann

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am

Von Robert Schröder, www.Elliott-Waves.com

Die Aktie des biopharmazeutischen Unternehmens Paion befindet sich seit Monaten auf dem absteigenden Ast. Während der Kurs in den ersten beiden Monaten 2014 um über 100 % zulegen konnte, geht es seit dem Test der 5 EUR Marke im Februar kontinuierlich bergab. Mit dem jüngsten Ausverkauf Mitte Oktober hat sich der Wert wieder mehr als halbiert. Warum dieser Kursrutsch und auch das aktuelle Niveau dennoch eine hervorragende Kaufgelegenheit darstellt, lesen Sie im Folgenden.

Paion AG – ISIN: DE000A0B65S3 – Börse: Xetra – Symbol: PA8 – Währung: EUR

Im Tages-Chart erkennen wir seit dem Jahreshoch eine korrektive und damit bullische Flagge, die den schnellen und steilen Anstieg von Sommer 2013 bis Februar 2014 abfängt. Zeitlich nahm die Korrektur etwas mehr als 100 % der davor gesehenen Aufwärtsbewegung ein. Preislich haben wir mit dem Jahrestief 1,65 EUR fast 74,6 % des Anstiegs korrigiert. Das zeigt mir, dass die gesamte scharfe Konsolidierung nun vorbei ist und Paion die Chance hat neue Hochs im Bereich der 5,50 EUR zu erreichen.

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Dass die 5,50 EUR nicht ganz aus der Luft gegriffen ist, zeigt der langfristige Wochen-Chart. Dort verläuft ein mehrjähriger Widerstand, der als “natürliches” Kursziel herhalten muss. Zusätzlich erkennen wir, warum genau bei 1,65 EUR eine schnelle Gegenbewegung einsetzte: Hier haben die Kurse auf einer wichtigen mehrjährigen Unterstützungslinie aufgesetzt. In Kombination mit dem Rounding Bottom, ergibt sich hier ein konstruktives sowie positives Chartbild!

Paion-w

Ob Sie das Kursziel nun umhaut oder nicht, es muss jetzt bei Paion niemand den Helden spielen, denn der dazugehörige SL für das vorgestellte Szenario ist mit 1,65 EUR glasklar definiert. Im Verhältnis zum beschriebenen Kursziel ergibt sich somit ein mehr als akzeptables Chance/Risiko-Verhältnis von 5,75. Das ist übrigens noch besser als bei Tesla!

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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Elliott-Waves.com

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Michael Leist

    23. Oktober 2014 10:32 at 10:32

    Man darf gespannt sein. Ich sehe Paion nicht über 2,50€ aber lass mich gern belehren.

  2. Avatar

    Robert Schröder

    23. Oktober 2014 11:18 at 11:18

    Hallo Herr Leist, Sie sehen Paion nicht über 2,50 EUR, weil … ?

  3. Avatar

    Martin K.

    23. Oktober 2014 12:33 at 12:33

    Den Dax würde ich lieber sehen :)

  4. Avatar

    Michael Leist

    23. Oktober 2014 12:34 at 12:34

    1. …weil Paion keine starke Aktionärsstruktur besitzt. Freefloat= 97,23 %
    2. …weil der Indikationsbereich Zentrales Nervensystem (ZNS)nur selten zur Zulassung kommen. Die Medikamente die auf den Markt sind kommen noch aus der „Steinzeit“ und es sieht nicht so aus als ob neue Player aus old Germany neben Biogen oder Janssen (die Parma Sparte von Johnson& Johnson) erwünscht währen.
    3. …weil der fundamentale Ausblick nicht überzeugt. (Siehe http://www.finanzen.net/schaetzungen/PAION)hier ein Auszug:

    Schätzungen* zu PAION in EUR

    2013 2014e
    Umsatzerlöse in Mio. 4,23 EUR 2,62 EUR
    Ergebnis/Aktie -0,08 EUR -0,27 EUR
    EBIT in Mio. -2,80 EUR -11,86 EUR
    EBITDA in Mio. -2,41 EUR -11,70 EUR
    Gewinn in Mio. -2,21 EUR -11,92 EUR
    Free Cashflow in Mio. -1,75 EUR -13,95 EUR

    und weil der DAX schon bald wieder Schwäche zeigen könnte. Sichere Häfen sind gefragt. Ich sehe also nicht woher die Käufer kommen sollten. Der Rounding Botten sieht zwar cool aus, könnte aber auch in eine Seitwärtsbewegung münden.

    • Avatar

      Robert Schröder

      23. Oktober 2014 12:50 at 12:50

      Die Daten haben Sie fleißig ergoogelt. Nur haben Sie nichts mit dem Chart zu tun. Auch einen SL kann man daraus nicht ableiten.
      Und was Paion mit dem DAX zu tun haben soll, erschließt sich mir auch nicht. Besteht hier eine Korrelation?

  5. Avatar

    Judas

    23. Oktober 2014 20:39 at 20:39

    Die Butze hat zu wenig durchschnittliches Volumen als das ein dauerhaft profitabler Trader sich dieses Himmelfahrtskommando ins Depot holt, s. 10.10.2014 mit einem max. Tagesvelust bis zu 46 Prozent. Klar, das Pendel kann aktuell nach unten oder nach oben durchschlagen. Keiner weiß es.
    Aber 90% der (erfolglosen) Anleger wollen nun mal den Helden spielen. Und viele der erfolglosen Analysten im realen Trading-Alltag bedienen nun mal sehr gerne die Träume der Ahnungslosen, sehr lukrativ übrigens.

    • Avatar

      Robert Schröder

      24. Oktober 2014 12:24 at 12:24

      Mit einem SL und MM brauch auch ein Trade auch auf die letzte Butze kein Himmelfahrtskommando werden …
      Es geht nicht darum irgendetwas zu wissen. Da würde ich mir nicht anmaßen. Es geht immer um die Abwägung von Wahrscheinlichkeiten. Das wollen oder können einige noch immer nicht verstehen …

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Grenke das neue Wirecard? Neue Fed-Strategie, Luft für Dax wird dünner

Redaktion

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Wird die Grenke AG das neue Wirecard? Wir haben diesen Themenkomplex diese Woche mehrmals thematisiert, und im folgenden Video wird er auch von Manuel Koch besprochen. Auch bespricht er mit einem Experten die neue Strategie der US-Notenbank Federal Reserve. Es gehe nun nicht mehr darum die Inflation ab einem bestimmen Niveau zu begrenzen. Nein, die Senkung der viel zu hohen Arbeitslosenzahl sei nun das Hauptaugenmerk der Fed. Lange Zeit könne die Notenbank daher nun den Zins ganz tief im Keller belassen.

Und wie sieht es aus mit dem Dax? Gibt es neue Impulse? Im Video wird besprochen, dass derzeit offenbar einige negative Aspekte beiseite geschoben werden. Dennoch werde die Luft nach oben dünn – weitere Anstiege könnten sich also schwieriger gestalten. Auch im Video besprochen werden ganz konkret zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Bayer und Continental seien jeweils ein Kauf. Beide Aktien könne man über das Vehikel einer Stop Buy-Order kaufen.

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Warum haben wir keine Börsengänge mehr? – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist ein eigentümlicher Befund. Im vergangenen Jahr ging der deutsche Aktienmarkt steil. Zu Deutsch: Das Geld saß locker, und die Investoren fassten zu. Trotzdem verschmähten viele Unternehmen dieses Geld und verzichteten auf einen Börsengang. Ganze drei Unternehmen haben im vergangenen Jahr den Gang aufs Parkett gewagt. 2020 das nämliche Bild. Bis jetzt zähle ich mit Teamviewer und dem Datenbankspezialisten Exasol zwei IPOs (Börsengang).

Zum Vergleich: 1999 feierten 175 Unternehmen hierzulande ihr Börsendebüt, ein Jahr später zählten die Statistiker 142 IPOs. Natürlich wurde damals auch viel Schrott verkauft, wie dann die Folgejahre zeigten. Dennoch legten die Investoren damals den Grundstein für den digitalen Standort Deutschland.

Diese Frage drängt sich auf: Warum geht bei uns jetzt nichts mehr?

Meine Antwort fällt differenziert aus. Es ist richtig, dass viele Unternehmen derzeit keinen Börsengang planen, weil sie sich das Geld in Form von Fremdkapital anderweitig besorgen können. Ein Beispiel: Wenn die Bosch GmbH bedeutenden Kapitalbedarf hat, dann geht man einfach zur Bank oder zapft den Rentenmarkt an und holt sich dort Fremdkapital zu Nullzinsen.

Holte sich Bosch das Geld als Eigenkapital an der Börse, müsste man eine Dividende von – sagen wir 2 oder 3 % – bezahlen. Der Zusammenhang ist klar: Das derzeitige Zinsumfeld begünstigt also nicht unbedingt den Börsengang, wenn es um die Finanzierung von unternehmerischer Tätigkeit geht.

Das ist allerdings nur ein Teil der Wahrheit wie die Beispiele CureVac sowie EuroEyes International zeigen. So feierte der Impfstoff-Spezialist CureVac kürzlich sein Börsendebüt in New York. Und das war eine rauschende Party. Gleich am ersten Tag zog die neue Aktie 250 % in die Höhe. Die Erstzeichner – allesamt US-Investoren – schoben sich rund 700 Millionen USD in die Taschen. Und wir hier blickten in die Röhre.

Und das sei an dieser Stelle, liebe Bundesregierung, schon einmal angesprochen! Das Biotech-Unternehmen aus Tübingen wurde aus dem Staatssäckel üppig alimentiert und subventioniert. Und dann bleibt am Ende ein…..

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Aktienmärkte: Plötzlich Angst vor Inflation nach der Fed-Sitzung?

Markus Fugmann

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Haben die Aktienmärkte plötzlich Angst vor Inflation bekommen? Die Indizes kamen gestern bekanntlich während und nach der Pressekonferenz von Jerome Powell unter Druck. Aber warum eigentlich? Die Fed hatte doch praktisch eine Nullzinsgarantie bis ins Jahr 2023 gegeben und sich deutlich optimistischer als zuletzt für die US-Wirtschaft geäußert – normalerweise ist das eine gute Nachricht für die Aktienmärkte. Ein zentraler Punkt aber scheint die leichte Enttäuschung darüber gewesen zu sein, dass die US-Notenbank keine weiteren QE-Maßnahmen in Aussicht gestellt hatte, zumal der erhoffte Stimulus durch die US-Politik bisher ausbleibt. Vermutlich haben die Märkte die Fed als eine Art Ersatz gesehen: wenn die Politik sich nicht einigen könne, dann werde aber doch die Fed einspringen mit neuen Maßnahmen..

Aktienmärkte unter Druck wegen Angst vor Inflation?

Jochen Stanzl dagegen hat eine andere Theorie: die Fed habe klar gemacht, bis 2023 nicht mehr die Zinsen anzuheben, egal was komme . Wenn aber nun die Wirtschaft sich weiter erhole und dann im Oktober (!) der Impfstoff gegen das Coronavirus komme, dann drohe eine starke Inflation. Die Aktienmärkte hätten in den letzten Tagen bereits eine Rotation vorgenommen, eben weil sie Inflation erwarteten: daher seien die zuvor so gut gelaufenen Tech-Werte verkauft, während die zuvor wenig gefragten Zykliker gekauft worden seien – denn diese Zykliker würden sich in inflationären Zeiten gut entwickeln, während die Tech-Werte in der Regel in einem deflationären Umfeld profitieren könnten (da sie mit Preissenkungen gelernt hätten umzugehen – fallende Preise für Smartphones etc.).

Das ist eine interessante Theorie von Jochen Stanzl – aber wenn die Aktienmärkte Inflation erwarten, warum ist dann gestern nach der Fed-Sitzung der Dollar stärker geworden – und Gold schwächer? Und: wie wahrscheinlich ist es denn eigentlich, dass schon im Oktober ein Impfstoff gegen das Coronavirus wirklich bereit steht – vor allem ein Impfstoff, der nicht nur partiell schützt vor Infektion, sondern wirklich effektiv ist? Aus unserer Sicht ist das sehr unwahrscheinlich – vor allem nicht schon ab Oktober, also nicht so kurzfristig (bislang hat die Menschheit noch gegen kein einziges Corona-Virus einen Impfstoff entickeln können!).

Ja, es gibt diese Rotation der Aktienmärkte: seit Anfang September performen value-Aktien so gut im Vergleich zu growth-Aktien wie schon seit der Finanzkrise nicht mehr – aber das liegt vor allem auch daran, dass jeder extreme Hype einmal endet, auch der bei den US-Tech-Aktien. Also suchen die großen Player am Markt das, was noch nicht völlig überteuert ist – und so beginnt die Rotation der Aktienmärkte.

Ob die Inflation wirklich kommt, bleibt abzuwarten – aber wir glauben schlichtweg nicht, dass die Aktienmärkte gestern plötzlich Angst vor der Inflation bekommen haben sollen. Sie?

Haben die Aktienmärkte plötzlich Angst vor Inflation bekommen nach der Fed-Sitzung?

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