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Devisen

Putin mag den Dollar nicht

Markus Fugmann

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am

Während der Feierlichkeiten auf der Krim hat Präsident Putin die nächste Breitseite gegen den Dollar gefeuert: man wolle Öl und Gas in Zukunft nur noch in Rubel verkaufen, weil das Dollar-Monopol im Energiesektor der russischen Wirtschaft geschadet habe. „Wir müssen vorsichtig agieren. Derzeit sind wir dabei, mit einigen Ländern eine Vereinbarung zu treffen, um in nationalen Währungen zu handeln“ (gemeint ist vor allem der Rubel).

Für Europa ist das natürlich eine gute Nachricht: endlich dürfen wir die Russen dann in Rubel bezahlen, ein Fest für die Finanzindustrie, die dann schnell Absicherungsprodukte gegen einen zu schnell steigenden Rubel verkaufen dürfte..

Der Rubel freut sich, Dollar-Rubel gibt nach den Aussagen Putins nach:

usdrub

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Mr. jones

    14. August 2014 15:55 at 15:55

    Die gute Nachricht ist in den USA aber noch nicht angekommen, oder man verhindert halt gute Nachrichten, bei der so aufstrebenden Wirtschaft. Auf CNBC war bis jetzt nichts von Putins Absicht zu Lesen.

  2. Avatar

    Mr. jones

    14. August 2014 17:18 at 17:18

    Was noch Erschwerend dazu kommt, ist, dass die Ukraine als Transportland für Gas wegfällt, das soll dann durchs Schwarzmeer über Bulgarien mit einer neuen Pipeline, die Ende 2015 fertiggestellt ist, nach Europa transportiert werden. Schätze das Interesse an der Ukraine bald vorbei ist.

  3. Avatar

    mogerret

    14. August 2014 21:18 at 21:18

    Nunja, liest man etwas zwischen den Zeilen, so mag man erkennen, daß vor allem auch der chinesische Markt davon profitieren würde, nicht nur Europa!
    Zudem würde ich den Konflikt in der Ukraine nicht als weniger interessant dahinstellen. Eine Verschärfung dieses Konfliktes wäre in dem Fall nicht auszudenken. Ziehe man nun mal in Betracht, was das für die Welt(US)-wirtschaft bedeuten würde,würden die Spannungen zwischen USA und Russland sich verschärfen.
    Zum einen verlöre der US-Dollar weltweit an Stabilität, ja wäre sogar entbährlich, zum andern wäre auf einen Schlag das Öl aus den USA für Europa jedenfalls uninteressant. Andere Länder und Imperien würden sicherlich nachziehen, und somit quasi in einem Schachzug die USA schachmatt setzen. Jeglichen Umsatz über den US-Dollar könnte man sich abschreiben,….ja und wehe die Edelmetalle werden plötzlich in Euro , Rubel oder Ruan gehandelt!!
    Geschicktes Gedankenspiel von Putin! Für die Finanzwelt plötzlich ein ganz anderes Bild als bisher gewohnt! Vielleicht sogar vielversprechend für zumindest die Euroasiatische Finanzwelt.

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Devisen

Aktuell: Goldpreis fällt spürbar auf 1.878 Dollar

Claudio Kummerfeld

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Jetzt wo immer konkreter wird, dass Deutschland in Kürze die Corona-Restriktionen stark anzieht, verschärfen sich international die Ängste. Die Aktienkurse fallen weiter, und der US-Dollar als zentraler Fluchthafen zieht weiter an (wir berichteten vorhin bereits). Der Dollar steigt, und der Goldpreis rauscht aktuell runter auf 1.878 Dollar. Gold fällt aktuell gemeinsam mit den Aktienmärkten. Dies ist ein Phänomen, das man bereits im März beobachtete – auch damals funktionierte der US-Dollar kurzzeitig als Fluchthafen.

Goldpreis gegen US-Dollar-Verlauf im Chart

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Devisen

Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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