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Märkte

Russland: abgestuft!

Markus Fugmann

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am

Nach der Ratingagentur S&P hat nun auch Fitch den Ausblick für Russalnd auf „negativ“ gesenkt – unter Hinweis auf die von der EU und der USA erlassenen Sanktionen. Beide Agenturen stufen Russland jedoch weiter mit „BBB“ ein, dem zweitniedrigsten Niveau im sogenannten „investment grade“. Die Renditen russischer Staatsanleihen mit 10-jähriger Laufzeit stiegen daraufhin auf 9,66% – zum Vergleich: Italiens zehnjährige Staatsanleihe rentiert derzeit mit 3,421%.

Fitch begründet die Senkung des Ausblicks mit einer erwartbaren Reduzierung der Kreditvergabe westlicher Banken an Russland: „Since U.S. and EU banks and investors may well be reluctant to lend to
Russia under the current circumstances, the economy may slow further and
the private sector may require official support“ (zitiert nach Bloomberg.com).

Damit dürfte sich der Abzug von Kapital aus Russland beschleunigen: seit Jahresanfang haben Ausländer bereits 60 Milliarden US-Dollar aus Russland abgezogen – ca. so viel wie im ganzen Jahr 2013.

Sollten sich die Spannungen verschärfen, wären naturgemäß auch europäische Banken betroffen: so haben, laut Deutscher Bank, Frankreichs Banken mit 51 Milliarden die nominell größte „exposure“ in Russland. Im Energiesektor am stärksten abhängig von Russland hingegen ist Finnland, das 100% seines Gases und über zwei Drittel seines Öls von Russland bezieht.

 

 

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Jochen Frank

    21. März 2014 12:36 at 12:36

    Macht nichts wenn Geld aus Russland abgezogen wird, das wird Kurzerhand mit US-Anleihe Verkäufe wieder kompensiert. Und irgendwann ist man alle Anleihen los und kann dann Nahtlos in den Gold-Rubel Standard wechseln. Dann wird es aber richtig teuer für den Westen, ich denke nicht dass Russland den Dollar akzeptieren wird, da muss schon der teure Rubel her,mit Gold oder Silber gekauft. Das Problem ist dass die Gold-Reserven des Westens nur auf dem Papier stehe und nicht Physisch sind. Das wird wirtschaftliche Probleme mit sich bringen.

    Warten wir es mal ab….

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -7 Cents bei 52,43 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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