Anleihen

Russland: Anleihen und Rubel unter Druck

Die Verschärfung des Konflikts zwischen dem Westen und Russland in der Ukraine-Krise hinterläßt seine Spuren bei russischen Anleihen und dem Rubel. So stiegen die Renditen für russische Staatsanleihen (Dollar-basiert) mit Laufzeit 2030 um 27 Basispunkte (0,27%), nachdem sie im August bislang um 11 Basispunkte gefallen waren. Auch die Kosten für Ausfallversicherungen (Credit Default Swaps) für russische Staatsanleihen stiegen gestern scharf an: sie sprangen um 28 Basispunkte nach oben auf nunmehr 254 Basispunkte (2,54%). Im Vergleich zu den Anleihen der führenden Emerging Markets-Länder, Indien, China und Brasilien, liegen die Risikoaufschläge, die Investoren zur Absicherung für russsiche Anleihen bezahlen müssen, auf dem höchsten Stand seit 2009.

Auch der Rubel geriet gestern stark unter Druck und schloß gestern zum US-Dollar auf einem 11-Jahrestief, heute fällt er auf ein Allzeittief zum Dollar:

usdrub

Laut Aussagen von Angela Merkel werden bereits morgen auf EU-Ebene Gespräche über weitere Sanktionen gegen Russland geführt. Nachdem russsiche Truppen aktiv an der Seite der Separatisten kämpfen (die NATO spricht von über 1000 russsichen Soldaten), dürften die nächsten Sanktionen gegen Russland wohl zeitnah beschlossen werden.



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1 Kommentar

  1. Von welchem Konflikt ist ueberhaupt die Rede?

    Wladimir Putin hat die pro-russischen Seperatisten aufgefordert einen „humanitären Korridor“ für eingekesselte ukrainische Soldaten zu öffnen.

    Das ist auch geschehen.
    Das andere Problem ist, dass die Ukraine Militaerisch eine Niederlage hinnehmen muss.

    Das grosse Problem ist, dass da einige Leute mit ihrem Latein am Ende sind.

    Invasion? Wozu, wenn man eine erfolreiche Armee vor Ort hat!

    Neu Ueberlegungen zu Sanktionen werden den DAX wohl noch mehr auf Short bringen.

    Ist dass das Ziel? Na dann Man Tau….

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