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Siemens-Quartalszahlen: Umsatz und Auftragseingang höher als im Vorjahr

Die Siemens-Quartalszahlen zeigen: Nicht nur der Umsatz, sondern auch der Auftragseingang ist spürbar höher als im Vorjahr.

Siemens hat heute früh seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 17,87 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 16,09). Der Auftragseingang liegt bei 22 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 20,49). Der Verlust aus fortgeführten Aktivitäten liegt bei -1,52 Milliarden Euro (Vorjahresquartal +1,38 Milliarden Euro). Der Verlust ist laut Siemens zurückzuführen auf eine Wertminderung der Beteiligung an Siemens Energy in Höhe von 2,7 Milliarden Euro. Weiter sagt Siemens dazu, im Wortlaut:

Infolge der nicht zahlungswirksamen Wertminderung des Anteils an der Siemens Energy AG in Höhe von 2,7 Milliarden Euro im dritten Quartal des
laufenden Geschäftsjahrs ist die Prognose angepasst worden, um die entsprechende Ergebnisbelastung von 3,37 Euro je Aktie einzubeziehen, was zu einer Bandbreite für das EPS pre PPA von 5,33 Euro bis 5,73 Euro führt. Diese Bandbreite entspricht der ursprünglichen Prognose eines EPS pre PPA von 8,70 Euro bis 9,10 Euro ohne Berücksichtigung dieser Wertminderung.

Die Aktie reagiert vorbörslich mit -0,3 Prozent.

Siemens über da abgelaufene Quartal, auszugsweise im Wortlaut:

Das Unternehmen hat Wachstumschancen in vielen Schlüsselmärkten genutzt trotz eines weiterhin komplexen makroökonomischen Umfelds, beeinflusst durch die Wirtschaftssanktionen gegen Russland, die hohe Inflation und die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Zudem konnten weiterhin größere Unterbrechungen trotz Risiken in der Lieferkette im Hinblick auf elektronische Bauteile, Rohstoffe und Logistik vermieden werden.

„In einem Marktumfeld mit anhaltend hoher Nachfrage haben wir wesentliche Chancen erfolgreich genutzt. Wir haben unsere starke Wachstumsdynamik mit einem vergleichbaren Auftragswachstum von 20 Prozent seit Geschäftsjahresbeginn fortgesetzt. Unser Geschäft ist attraktiv und erneut gewachsen. Das zeigt: Wir haben das richtige Angebot und die richtige Strategie, um selbst in unsicheren Zeiten erfolgreich zu sein“, sagte Roland Busch, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. „Wir haben im dritten Quartal deutliche Fortschritte als fokussiertes Technologieunternehmen mit der Einführung unserer offenen digitalen Business-Plattform Siemens Xcelerator erzielt, um die
digitale Transformation unserer Kunden zu beschleunigen. Außerdem haben wir mit Brightly Software einen herausragenden Software-as-a-Service-Anbieter im Gebäudebereich erworben, der unsere führende Position bei intelligenten Gebäuden perfekt ergänzt.

Unsere anhaltende Wachstumsdynamik spiegelt sich in einem qualitativ und quantitativ hochwertigen Rekordauftragsbestand von 99 Milliarden Euro wider. Wir haben erneut einen hervorragenden Free Cash Flow von 2,3 Milliarden Euro erzielt, der unsere finanzielle Stärke unterstreicht. Zudem haben wir unsere PortfolioOptimierung konsequent und erfolgreich umgesetzt und unser Aktienrückkaufprogramm deutlich beschleunigt.

Züge von Siemens Foto: Siemens AG



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