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S&P 5100 Punkte, Nvidia 2 Billionen wert, Fed in der Klemme! Marktgeflüster (Video)

Der US-Leitindex S&P 500 erreicht heute die Marke von 5100 Punkten, Nvidia eine Marktkapitalisierung von zwei Billionen Dollar – und die derzeitige Euphorie bringt die US-Notenbank Fed immer mehr in die Klemme! Wie kann die Fed in einen offenkundig immer stärker überhitzenden Markt die Zinsen senken? Nvidia wird aufgrund seiner Marktkapitalisierung immer wichtiger für den gesamten Aktienmarkt, damit auch für den S&P 500. Heute bewegt sich die Chip-Aktie wieder extrem volatil – erst ein Anstieg von knapp 5%, dann ins Minus, dann wieder 2% ins Plus (ähnlich wie die KI-Euphorie-Aktie Super Mikro Computer). Da werden also viele Milliarden an Marktkapitalisierung in Sekunden hinzugefügt – oder eben wieder ausradiert. Die Chance für einen Unfall an den Märkten wird bei solchen Bewegungen nicht gerade kleiner..

Hinweis aus Video:

1. Bundesbank mit 22 Milliarden Euro Verlust – Rückstellungen komplett aufgelöst

2. Der Reverse Repo-Trick – wie sich die Fed Zeit erkauft

3. Webinar Markus Fugmann mit Marc Friedrich und Jens Chrzanowski (Dienstag 27.02.2024, um 19 Uhr)



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6 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Wichtiger als die KI Euphorie hin oder her ..ist aber die Bilanzsumme der FED.

    Deshalb gilt nach wie vor: Bilanz vor Zinsen !

    Hier könnte die FED mehr tun, indem sie aktiv am Markt ihre Bestände auflöst. So könnte sie, zum Beispiel von der richtungsweisenden Zehnjährigen, täglich,bis zu 500 Millionen Dollar an Volumen, veräußern, ohne das es zu Verwerfungen am Markt führen würde.
    Auch die Bestände der übrigen Langläufer müssen wieder auf das Vorkrisenniveau von 2007 reduziert werden.

    Denn zum Beispiel eine Dreißigjährige, die 21 während Corona erworben wurde, ist ja erst in Jahren fällig. Das ist zu spät.
    Ursprünglich war sowieso angedacht, die Bilanz wieder auf das Vorkrisenniveau von 2007 zu reduzieren, so wurde es noch beim ersten QE von Bernanke im Herbst 08 versprochen….“Sobald die Krise vorbei ist….“.

    Wenn die Langläufer wieder höhere Zinsen erzielen sollen am Markt, dann muss die FED endlich ihre Bestände aktiv am Markt verkaufen.

  2. Es fällt einfach schwer plausibel über Nvidia zu urteilen, wenn man die Aktie vor einem Jahr über Monate bei 200 Dollar geshortet hat. Als der Chefredakteur NVIDIA als neue Wirecard bezeichnete, mit zweifelhaften Dreiecksgeschäften operierend, die jetzt jetzt bei 800 Dollar steht. Das Internet vergisst nicht.

    1. Was ist mit Hindenburg Research? Sind die schon an den Drei- und Vierecksgeschäften dran, bei denen NVIDIA sich selbst die Chips abkaufen soll? Das war doch ein Gerücht nach den letzten Quartalszahlen….
      „Der Schwindel muss nur groß genug sein, um ihn nicht mehr zu sehen oder sehen zu wollen.“ Außerdem machen genug Leute damit eine Riesenkohle. Wichtig ist nur, den Zeitpunkt zu kennen, wann der Wirecard-Effekt eintritt.

  3. Danke. Großer Fan des Marktgeflüsters auch wenn ich manchmal 1-2 Dinge anders sehe aber Geschmäcker sind verschieden und es ist trotzdem immer köstlich. :) .. das beste Format, dass ich kenne und das schon solange ich diesen Irrsinn mitmache. Alles Gute weiterhin.

  4. vielen dank für den einblick besonders in die kundenstruktur von nvidia – ein weiteres indiz eines us-inzucht-techblasen-märchens. big money hat hier nur dafür zu sorgen, dass sich ein paar mega-corps gegenseitig ihr zeug abkaufen bzw. weitere kundenkonstrukte durch in-sich-beteiligungen aller nutznießer zu fördern – und schon ist die sich selbst aufpumpende rallye erzeugt an der auch kein unmittelbar involvierter institutioneller vorbei kommt. natürlich macht inzwischen auch genügend dumb money mit das noch das sahnehäubchen hinzufügt.

    eigentlich ein relativ gut kontrollierbares sich selbst verstärkendes system. einzige gefahr – konstant hoch bleibende zinsen bzw. echtes qt das dann doch irgendwann in der welt der mega-cashflow-corps ankommen. bisher haben ja nur die die rallye befeuert die unabhängig von den zinsen bzw. fremdkapitalkosten operieren können. sieht man ja an der nicht vorhandenen marktbreite.

  5. @Sebastian. Warnung vor der nächsten unsinnigen Wiederholung.
    „Wichtiger als die KI Euphorie hin oder her ..ist aber die Bilanzsumme der FED.
    Deshalb gilt nach wie vor: Bilanz vor Zinsen !
    Hier könnte die FED mehr tun, indem sie aktiv am Markt ihre Bestände auflöst. So könnte sie, zum Beispiel von der richtungsweisenden Zehnjährigen, täglich,bis zu 500 Millionen Dollar an Volumen, veräußern, ohne das es zu Verwerfungen am Markt führen würde.“
    Wenn es zu keinen Verwerfungen an den Märkten käme, würden auch die langfristigen Zinsen nicht steigen.
    Zur Erklärung an den Möchtegern-Volkswirt: Die langfristigen Zinsen werden am Markt gemacht, der die langfristigen Aussichten der US-Wirtschaft bewertet, in Verbindung mit der Inflationserwartung.
    Dein ewiges „Bilanz vor Zinsen“ ist doch großer Unfug, wenn das US-Schatzamt versucht die Flut an Neuemissionen in 2024 (sicherlich über 1500 Milliarden $) zu managen und die vielen Billionen Dollar schweren Altanleihen zu refinanzieren.
    „Denn zum Beispiel eine Dreißigjährige, die 21 während Corona erworben wurde, ist ja erst in Jahren fällig. Das ist zu spät.
    Ursprünglich war sowieso angedacht, die Bilanz wieder auf das Vorkrisenniveau von 2007 zu reduzieren, so wurde es noch beim ersten QE von Bernanke im Herbst 08 versprochen….“Sobald die Krise vorbei ist….“
    Was für eine Träumerei, die Bilanz auf 500 Milliarden Dollar wie vor der Finanzkrise! reduzieren. Wie hoch ist die Geldmenge heute nach 17 Jahren?🙈
    Sicherlich könnte die Fed der US-Regierung mit Verkäufen von 500 Millionen täglich die Finanzierbarkeit der Schulden torpedieren. Ausländische Bondkäufer würde sofort wesentlich höhere Zinsen bei den Neuemissionen verlangen. Mit allen Folgeproblemen: Rating-Abstufung der USA, Aufwertung des Dollars, Probleme in den EM, u.s.w.
    Es bleibt auch bei meiner Wiederholung. Einfach mal den Mund…….!

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