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Tesla-Aktie -32% in nur 4 Wochen – Elon Musk mit Selbstdemontage vom Feinsten

Claudio Kummerfeld

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am

Die Tesla-Aktie hat in den letzten vier Wochen 120 Dollar oder 32% an Wert verloren. Das hat einen Grund. Die Eignung von Elon Musk als Chef und seine Seriosität/Glaubwürdigkeit darf man nämlich aktuell mehr denn je bezweifeln. Die schlechten beziehungsweise merkwürdigen Nachrichten häufen sich derzeit. Ist er noch ganz bei Sinnen? Ist er völlig dabei abzudrehen? Den Eindruck könnte man bekommen.

Im prüden Amerika ist es mehr als anrüchig, wenn der Vorstandschef eines Unternehmens, dass ständig enorme Geldsummen verbrennt, seine Seriosität selbst untergräbt, in dem er (wie am Freitag geschehen) in einer Live-Übetragung im Internet zusammen mit dem Comedian Joe Rogan einen Joint raucht und dazu noch Whiskey trinkt. Die Außenwirkung ist verheerend. Würde Tesla tolle Gewinne machen und problemlos da stehen, wäre diese Nummer wohl nur halb so schlimm.

Aber die Aktionäre und Gläubiger von Tesla wollen gerade jetzt einen Chef sehen, der kühlen Kopf bewahrt und bei der Sache ist. Aber Musk scheint derzeit völlig abzuheben. Man erinnere auch an die Rettung der Kinder aus einer Höhle in Thailand. Musk flog dorthin und bot medientauglich ein Mini-U-Boot zur Rettung an. Schnell wurde klar, dass die Höhe dafür viel zu klein war.

Die Experten vor Ort lehnten seinen PR-Auftritt ab und wiesen ihn zurück. Das war wohl zu viel für Musk´s Ego, so dass er einen der Retter mal eben spontan als Pädophilen bezeichnete. Diese Äußerung zog er zwar zurück, aber letzte Woche hat er diese unbelegte Behauptung erneuert. Nach Äußerungen des Tauchers dagegen gerichtlich vorgehen zu wollen, sagte Musk, dass er doch ruhig klagen solle. Da kann man fragen, ob Musk bei so einem Verhalten öfters zugedröhnt ist.

Tesla mit Führungsproblem?

Immer mehr Analysten und Beobachter in den USA sprechen Musk die Eignung ab ein börsennotiertes Unternehmen leiten zu können, so zum Beispiel James Cramer. Immer öfter hört man Forderungen nach einer Ablösung von Musk, oder dass man ihm zumindest einen Co-Vorsitzenden an die Seite stellt, welcher das Tagesgeschäft (seriös?) leitet. Denn die Ernsthaftigkeit und Fokussierung scheint offensichtlich zu fehlen. Vorgänge wie die bloße Behauptung in die Welt zu setzen irgendwer sei ein Kinderschänder, sind ein absolutes Unding, und disqualifizieren eigentlich jederman Verantwortung für tausende Mitarbeiter zu haben!

Noch nicht vergessen ist auch Musk´s großspurige Ankündigung die Tesla-Aktie komplett von der Börse nehmen zu wollen zu einem Preis von 420 Dollar. Im Nachhinein erwies sich das als Luftnummer, und inzwischen hat er die Börsenaufsicht sowie klagende Aktionäre am Hals. Denn dies riecht verdammt stark nach Kursmanipulation! Noch vor Wochen behauptete Musk er arbeite derzeit so viel – er schlafe sogar in seiner Fabrik neben dem Fließband. Aber am Freitag schien er für seinen Kiffer-Auftritt doch ganz locker voll 2 1/2 Stunden Zeit zu haben.

Der Chart am Ende des Artikels zeigt die Tesla-Aktie seit Februar. Der jüngste massive Absturz wurde durch die beschriebenen Aktionen von Elon Musk hauptsächlich ausgelöst. Inzwischen ist die Aktie bei 263 Dollar angekommen, und kratzt damit aus charttechnischer Sicht fast am Tief aus März bei 250 Dollar. Diese Marke kann der Chartist als aktuell wichtige Unterstützung ansehen – obwohl man fragen könnte, wie sinnvoll Charttechnik in dieser Aktie derzeit noch ist. Unter der 250 Dollar-Marke wäre erstmal locker Platz bis runter auf 200 Dollar.

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Tesla Aktie

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Aktien

SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

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am

Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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