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Tesla-Quartalszahlen: Verlust deutlich höher als erwartet, Umsatz sehr schwach

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Die Tesla-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Kennzahlen. Heute vergleichen wir bei Tesla nicht wie sonst üblich die aktuellen Werte mit den Vorjahreswerten, sondern mit denen des letzten Quartals. Denn Tesla hat noch keine klassischen Produkt- und Saison-Zyklen wie etablierte Hersteller, sondern fährt gerade eine schnelle Wachstumsstory mit seinem Model 3. Da müsste es eigentlich von Quartal zu Quartal aufwärts gehen, wegen der Abarbeitung der Auftragshalde.

Lachnummer vorweg: 90 Minuten nach Börsenschluss ist der Conference Call mit Analysten angesetzt. Diesmal hat sich Tesla 75 Minuten Zeit gelassen mit der Veröffentlichung seiner Zahlen. Damit die Analysten kaum/keine Zeit haben die Daten zu prüfen, bevor die Fragerunde startet?

Der Umsatz liegt bei 4,54 Milliarden Dollar (Vorquartal 7,23/erwartet 4,4-5,4).

 

Der Verlust liegt bei 2,90 Dollar pro Aktie (Vorquartal +1,93/erwartet -1,30, grob geschätzt).

Die Aktie notiert nachbörslich mit +1% (erstaunlich).

Der Cash-Bestand sinkt in 3 Monaten von 3,7 auf 2,2 Milliarden Dollar (es mussten auch Anleihen zurückgezahlt werden).

920 Millionen Dollar wurden in 3 Monaten verbrannt.

Tesla bestätigt seinen bisherigen Jahresausblick von 360.000-400.000 Auslieferungen im Gesamtjahr 2019.

Die „Automotive gross margin“ sinkt von 24,3% auf 20,2%.

Kurz-Fazit: Gruselige Zahlen.

Tesla-Werk Fremont - Tesla-Quartalszahlen
Tesla-Werk in Fremont, Kalifornien. Foto: Steve Jurvetson – Flickr: Blue Belles CC BY 2.0

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Der Standort Deutschland

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Ja was ist denn eigentlich los mit dem Standort Deutschland? Gerhard Polt als Gastwirt wusste schon vor eingen Jahren, was da los ist. Und wo der Lohndruck hin muß:

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Trump liegt in neuer Schockumfrage weit hinter Top-Demokraten

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Eine Kurz-Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

 

Donald Trump glaubt ja öffentlich nicht an Meinungsumfragen – doch diese sollte ihm einen gehörigen Schreck einjagen: Laut einer Erhebung von „Fox News“, dem Trump-freundlichen News-Kanal, würden ihn alle der Top-Demokraten-Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen 2020 haushoch schlagen.

Ex-Vize Joe Biden liegt mit 50 zu 38 Prozent am weitesten vorne, aber auch die Demokraten Bernie Sanders (+9%), Elizabeth Warren (+7%) und Kamala Harris (+6%) lassen den Präsidenten im Staub zurück.

 

Mies sind derzeit auch Trumps Popularitätswerte: Nach den schockierenden Fehltritten in den Tagen nach dem Doppelmassaker in El Paso und Dayton lehnen laut „Fox News“ 52 Prozent der US-Wähler Trump ab (im Schnitt der Umfragen sind es sogar 54,1 Prozent).

 

Anmerkung der Redaktion: Trump ist wenig erfreut über die Fox-Umfrage – der Sender habe sich zum Negativen verändert..

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street. 

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Kreditzinsen für Unternehmen sinken im Rekordtempo – historisches Allzeittief!

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Die Kreditzinsen für Unternehmenskunden in Deutschland sinken in dramatischem Tempo Richtung Null-Linie. Bei Neukrediten mit fünf Jahren Zinsbindung liegt der Zins laut „Barkow Consulting Corporate Credit Index“ jetzt nur noch bei 0,93%. Am 4. August waren es noch 1,08%, im Mai waren es noch 1,43%. Damit erreicht der Wert aktuell ein Rekordtief! Und kommt es wie allgemein erwartet im September zu Zinssenkungen der EZB, dürfte sich dieser Trend bei den Kreditzinsen für Unternehmen weiter beschleunigen. Im Rekordtempo Richtung Null?

Gerade für die Commerzbank, die stark ist bei der Finanzierung des deutschen Mittelstands, dürfte dies eine dramatische Entwicklung sein. Die Zinserträge für die CoBa dürften wohl deutlich sinken, mehr schon als sowieso geschehen in den letzten Jahren! Was das für CoBa, Deutsche Bank, Sparkassen etc bedeutet? Dramatisch schrumpfende Erträge aus dem Firmenkundengeschäft! Verbände von Volksbanken und Sparkassen warnten jüngst schon, dass beispielsweise bei Privatkunden demnächst Negativzinsen für Einlagen bei der EZB an die Endkunden weitergereicht werden dürften. Und bei den errodierenden Kreditzinsenf für Unternehmen? Da brechen weitere Ertragsbringer weg, und die Lage für die deutschen Banken wird wohl noch dramatischer werden.

Kreditzinsen für Unternehmen
Quelle: Barkow Consulting Credit News, Barkow Consulting GmbH, www.BarkowConsulting.com

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