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Ukraine gelenkt durch George Soros? Hacker veröffentlichen Emails

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Von Claudio Kummerfeld

Lange ein Gerücht aus der Ecke „Verschwörungstheorie“: Der US-Milliardär und Spekulant George Soros lenkt die Ukraine, hat seine Finger mit im Spiel, gibt der dortigen Regierung Anweisungen… jetzt von einer Hackergruppe veröffentlichte EMails zwischen Soros und Präsident Poroschenko gewähren einen Einblick, welche „Wünsche“ bzw. „Ratschläge“ George Soros Richtung Ukraine übermittelt hat.

George Soros Ukraine
Milliardär und Spekulant George Soros
Foto: World Economic Forum/Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

Die Hackergruppe „Cyber Berkut“ hat EMails zwischen dem US-Milliardär George Soros und dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko aus Dezember 2014 und März 2015 veröffentlicht. Soros hat schon mehrmals verkündet er möchte in großem Umfang in der Ukraine investieren, aber nur wenn er dafür Investitionsgarantien aus der westlichen Staatenfamilie erhält. Aus den EMails ist zu erkennen, dass Soros in einer Art und Weise Ratschläge erteilt, die den Schluss zulassen, dass es eher Anweisungen sind. So erwartet er z.B.:

– Ukrainische Soldaten sollten z.B. in Rumänien durch US-Soldaten ausgebildet werden, damit US-Soldaten nicht ukrainischen Boden betreten müssen (wohl besser für die Optik).
– Die Ukraine soll von den USA mit schweren Waffen versorgt werden um den selben Level an Ausrüstung zu erreichen wie die Gegenseite
– Der amerikanische Ex-TOP-General Wesley Clark soll die Ukraine bei der Professionalisierung der Armee „unterstützen“.
– Die Ukraine soll wieder voll aufrüsten, ohne gegen das Minsker Abkommen zu verstoßen
– Die Ukraine soll das Banksystem und die Währung stabilisieren
– Die Ukraine soll auch weiterhin die Unabhängigkeit der Notenbank gewährleisten
– Die Ukraine soll sich von der EU jährlich 1 Milliarde Euro holen um die Lage im Land zu stabilisieren. Zitat „Europe must reach a new framework agreement that will allow the European Commission to allocate up to $1 billion annually to Ukraine.”

George Soros EMails
Screenshot von der Webseite „Cyber-Berkut.org“

Klicken Sie hier zur Hackerwebseite cyber-berkut.org

Man kann gerade zur letzten Forderung sagen: Europa soll zahlen, und die Ukraine macht zusammen mit den USA Politik, oder wie? Wenn man die Forderungen von George Soros liest könnte man meinen er wäre US-Präsident oder Außenminister, oder er wäre Präsident der Ukraine. Unglaublich, dass er direkt mit Präsident Poroschenko Mailverkehr betreibt und ihm sagt, wie Weltpolitik geht, als wäre es das normalste der Welt.

„George Soros lenkt die Ukraine“… wohl mehr als eine Verschwörungstheorie!

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Fred

    2. Juni 2015 23:40 at 23:40

    George Soros ist für seine Umtriebe schon seit Jahrzehnten bekannt.
    Unter anderem deswegen weil darüber auch gerne und bereitwillig Interviews gibt (oder in Artikeln und Büchern seine Auffassung und seine Ideen, seine Ziele kundtut).

    George Soros hat durch seine Biographie bedingt diverse Ideen contra Soviet-Style Politik entwickelt.

    Also eigentlich nichts neues …

    • Avatar

      KK

      3. Juni 2015 13:01 at 13:01

      Er ist aber selbst der, der seine Biografien schreiben liess und selbst die ‚ Fakten ‚ dazu lieferte.

  2. Avatar

    Gast2

    19. November 2016 18:16 at 18:16

    Um zu wissen, dass Soros Milliaren in die Lenkung der Bevölkerung der Ukraine gesteckt hat, braucht man keinen Hacker.
    Der ehemalige US-Senator Ron Paul hat das wunderschön und ganz offiziell auf seiner Internetseite beschrieben:
    http://www.ronpaulinstitute.org/archives/featured-articles/2014/march/25/meet-the-americans-who-put-together-the-coup-in-kiev.aspx

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    Volker Genedl

    20. November 2016 00:12 at 00:12

    Dieser Mensch (Soros) ist ein Produkt der kapitalistischen Ideologie, wo er mit seinem ergaunerten Vermögen versucht, sich die Welt so zu verändern, dass sein Reichtum und seine Macht gefestigt und ausgebaut wird. Unsterblichkeit kann man noch nicht kaufen, seine Tage sind gezählt und seine Macht und sein Einfluss sind endlich. Aber bis dahin kann er noch viel Schaden anrichten. Aufklären, Publizieren und Anklagen, das muss der Weg sein!

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Coronavirus: CNN berichtet über erste Erkrankung in USA – Wall Street reagiert

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Laut dem US-Sender CNN wird die amerikanische Behörde zur Abwehr von Epidemien (CDC; US Centers for Disease Control and Prevention) den ersten Fall einer Erkrankung eines US-Bürgers mit dem Coronavirus bekannt geben:

Und die Wall Street reagiert:

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Handelskrieg: Phase-1-Deal ist weltwirtschaftlich kein Erfolg

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Handelskrieg entschärft? Trump und Liu He im Weißen Haus

Für den Welthandel und für die beteiligten Parteien bedeutet der Phase-1-Deal kein Ende im Handelskrieg. Die Konflikte bleiben bestehen und Handelsströme werden lediglich zwangsweise umgeleitet.

Der Schaden im Handelskrieg bleibt größer als der Nutzen

Bis auf die Reduzierung eines Teils der Zölle bleibt der Großteil der „Punitive Tariffs“ und damit die Mehrkosten für Importeure und Verbraucher in den USA in Kraft. Das Gleiche gilt für die Vergeltungszölle aufseiten Chinas. Selbst nach dem Abkommen wird der durchschnittliche US-Zollsatz für alle Importe aus China immer noch 19,3 Prozent betragen, eine marginale Senkung gegenüber dem Stand vor dem Abkommen von 21 Prozent und fast das Sechseinhalbfache vor dem Beginn des Handelskriegs in Höhe von 3 Prozent.
In dem vor einer Woche unterzeichneten ersten Deal verpflichtet sich China, in den nächsten zwei Jahren landwirtschaftliche und industrielle Gütern, Dienstleistungen sowie fossile Energieträger in einem jährlichen Volumen von 200 Milliarden US-Dollar in den USA zu kaufen.

Bei der Unterzeichnungszeremonie zum Phase-1-Deal bezeichnete Trump das Abkommen als „Durchbruch“ und „historisch“, was beides natürlich übertrieben ist. Aber das ist man von der Trumpschen Rhetorik bereits gewohnt. Ungeachtet der Behauptung von Trump, dass die Zölle von den Chinesen bezahlt werden, sind sich die Ökonomen nun praktisch einig, dass sie stattdessen nahezu vollständig von den Amerikanern getragen werden. Selbst der Fed of New York zufolge bedeutete der Handelskrieg bisher höhere Preise für US-Verbraucher, ein geringeres Wachstum des verarbeitenden Gewerbes und lediglich einen Rückgang der Agrarexporte. Im Jahr 2019, so die Notenbanker weiter, „verzeichneten die USA einen erheblichen Preisanstieg bei Zwischenprodukten und Fertigwaren aus China. Es kam außerdem zu einer Verringerung der Verfügbarkeit importierter Güter und die Zölle wurden vollständig auf die Inlandspreise importierter Waren umgelegt“. Die jüngsten Zahlen zur Industrieproduktion aus den USA bestätigen die Aussagen der Fed of New York.

Ob es einen weiterführenden zweiten Deal geben wird und ob der erste Deal, den der Staatspräsident der Volksrepublik Chinas, Xi Jinping, sich weigert, zu unterzeichnen, überhaupt wort- und zahlengetreu umgesetzt wird, ist fraglich. Denn im Grunde handelt es sich nicht um einen Vertrag, sondern eine Aneinanderreihung aufgezwungener Zusagen und Wunschvorstellungen der Amerikaner. Aber Papier ist bekanntlich geduldig.

Bitte klicken Sie hier um Teil 2 des Artikels zu lesen
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Trump: Rede auf dem Weltwirtschaftsforum Davos – Live-Feed

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Donald Trump spricht auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos – wird er wieder protektionistische Aussagen machen, nach dem Phase 1 Deal mit China eventuell Europa in den Blick nehmen mit der Androhung von Strafzöllen? Hier der Live-Feed zur Rede:

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