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Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten: negative Überraschung!

Markus Fugmann

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Das war nix: nur 142.000 neue Stellen! Aber die Arbeitslosenquote fällt auf 6,1% – weil immer weniger Menschen sich konkret um neue Arbeit bemühen, sie haben schlicht aufgegeben. So sank die participation rate wieder auf 62,8% und damit auf einen Wert, der zuletzt 1978 erreicht wurde.

participation rate

Folgende Grafik zeigt den dramatischen Anstieg von 13 Millionen Menschen, die sich nicht mehr um einen Job bemühen – seit dem Jahr 2007. Zwischen 2007 und heute wurden aber nur netto 768.000 neue Jobs geschaffen:

change labor force
(beide Charts von zerohedge.com)

Und die Aktienmärkte? Freuen sich, weil die Fed dann nicht so schnell die Zinsen anhebt – komische Finanzwelt! Sehen Sie dazu die Einschätzung von Mads Koefoed:

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen steigt massiv – größter Anstieg 2003

Redaktion

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Das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board; August) ist mit 101,8 deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 89,2; Vormonat war 84,8, nun auf 86,3 nach oben revidiert). Das ist der größte Anstieg zum Vormonat seit dem Jahr 2003!

Die Erwartung liegt bei 104,0 (Vormonat war 84,2)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 98,5 (Vormonat war 85,2)

Leider scheint die Seite des Conference Board dem Ansturm nicht gewachsen zu sein, daher noch keine Kommentierung, warum dieser Anstieg so deutlich war..

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Europa

Verbraucherpreise Deutschland im September: Deflation!

Claudio Kummerfeld

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Verbraucherpreise schwanken

Soeben hat das Statistische Bundesamt als Vorabschätzung die Verbraucherpreise für den Monat September veröffentlicht. Im Jahresvergleich zu September 2019 ist es ein Minus von 0,2 Prozent , nach 0,0 Prozent im August und -0,1 Prozent im Juli. Die Erwartung lag für heute bei -0,1 Prozent. Es ist offensichtlich, dass die seit 1. Juli geltende Mehrwertsteuersenkung die Verbraucherpreise insgesamt in den Negativbereich drückt – was die Statistiker auch so erwähnen. Auch die kurzfristige Veränderung von August zu September liegt bei -0,2 Prozent.

Die Grafik zeigt die Details der aktuellen Vorabschätzung (endgültige Zahlen gibt es am 13. Oktober). Die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel liegen im September nur noch mit 0,6 Prozent im Plus (im Juni noch +4,4 Prozent). Der Schnitt wird aber in den Keller gezogen durch die Energiepreise, die dank Ölpreis-Crash aus dem Frühjahr immer noch 7,1 Prozent niedriger sind als im Vorjahr.

Aktuelle Grafik zeigt Details der Verbraucherpreise

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Europa

Kurzarbeit: ifo-Institut präsentiert aktuellste Zahlen – deutlicher Rückgang

Claudio Kummerfeld

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Die Gastronomie ist auch stark von Kurzarbeit betroffen

Die Kurzarbeit geht in Deutschland deutlich zurück, auch wenn sie nach diesem Rückgang immer noch auf einem dramatisch hohen Niveau liegt. Laut ganz frischer Veröffentlichung des ifo-Instituts waren im September 3,7 Millionen Menschen in Deutschland von Kurzarbeit betroffen, nach 4,7 Millionen im August. Dies hat ifo exklusiv berechnet. Der Anteil der Kurzarbeiter an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf 11 Prozent geschrumpft, von 14 Prozent im August. Der Rückgang schreite stetig voran. Besonders hoch bleibe aber der Anteil an den Beschäftigten in der Industrie, so die aktuelle Aussage von ifo. Hier Details im Wortlaut:

Im Verarbeitenden Gewerbe waren im September schätzungsweise noch 1,47 Millionen Menschen in Kurzarbeit, das sind 21 Prozent der Beschäftigten. Bei den Dienstleistern waren es 1,23 Millionen oder 12 Prozent, im Handel 406.000 Menschen oder 9 Prozent. Im Bauhauptgewerbe waren es nur 5000 Menschen oder 1 Prozent. In den übrigen Sektoren schätzt das ifo Institut die Zahl der Kurzarbeiter auf 622.000 oder 5 Prozent der Beschäftigten.

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