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Konjunkturdaten

US-Handelsbilanz: Greifen die Trump-Zölle? Reine Ansichtssache!

Redaktion

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Heute wurde die US-Handelsbilanz für Mai veröffentlicht. Das Defizit liegt bei 43,1 Milliarden Dollar und damit 3 Milliarden Dollar tiefer als noch im April. Damit erreicht es den tiefsten Stand seit September 2016. Und man kann auch sagen: Hey, addiert man die Rückgänge von drei Monaten zusammen, ist das der stärkste Defizit-Abbau seit zehn Jahren! Das klingt doch richtig gut.

Und der folgende Chart unterstützt diese Sichtweise. Es gibt zuletzt einen spürbaren Abbau des Defizits. Aber wer nur den Chart betrachtet, sieht: Man schrumpft das Defizit auf ein Niveau, dass in den letzten zwei Jahren grob gesagt durchschnittlich eh schon vorherrschte. Und außerdem muss man sehen, dass trotz einer Reduktion das Defizit immer noch bei 43,1 Milliarden Dollar steht. Und das ist ja nur ein Monatswert. Man kommt also beim jetzigen Stand immer noch auf gut 500 Milliarden Dollar Defizit in der US-Handelsbilanz auf ein Jahr hochgerechnet.

Im Mai gab es einen Exportanstieg der USA binnen eines Monats um 4,1 auf 215,3 Milliarden Dollar. Die Importe stiegen um 1,1 auf 258,4 Milliarden Dollar. Als Teile der Handelsbilanz ist das Defizit im Warenhandel um 2,6 Milliarden Euro reduziert worden, während der Überschuss bei Dienstleistungen anstieg um 0,5 Milliarden Dollar.

Die beiden wichtigsten Teilbereiche für die USA sehen wie folgt aus: Das Defizit gegenüber der EU schrumpft im Mai um 1,3 auf 11,9 Milliarden Dollar. Das Defizit mit China steigt weiter an um 1,2 auf 32 Milliarden Dollar. Das dürfte Donald Trump nur noch mehr antreiben für die Verhängung von noch mehr Zöllen gegen China.

US-Handelsbilanz

Daten + Grafik: US BEA

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -7 Cents bei 52,43 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

US-Verkäufe bestehender Häuser besser

Markus Fugmann

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Die Verkäufe bestehender US-Häuser (Dezember) sind mit +0,7% auf eine Jahresrate von 6,76 Millionen deutlich besser ausgefallen wie erwartet (Prognose war -2,0% auf eine Jahresrate von 6,55 Millionen; Vormonat war -2,2% auf eine Jahresrate von 6,71 Millionen).
Die Daten aus dem Dezember sind Transaktionen, die in der Regel im November abgeschlossen und dann im Dezember finalisiert werden..

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

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Konjunkturdaten

US-Einkaufsmanagerindizes: zweitbester Wert seit sechs Jahren!

Markus Fugmann

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Soeben wurde die Einkaufsmanagerindizes für die USA (Markit PMI; Januar) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe: 59,1 (Prognose war 56,5; Vormonat war 57,1)

Dienstleistung: 57,5 (Prognose war 53,6; Vormonat war 54,8)

Gesamtindex: 58,0 (Vormonat war 57,1)

Auffallend: die Input-Kosten steigen so stark wie seit dem Jahr 2009 nicht mehr!

 

Dazu schreibt Markit, das die Daten erhebt:

“US businesses reported a strong start to 2021, buoyed by hopes that vaccine developments will mean the worst of the pandemic is behind us, and
that the new administration will provide a stable and supportive environment for stronger economic growth. Output growth accelerated in January to the second-fastest in almost six years, and business optimism about the year ahead surged higher. Over the past three months, business sentiment has been running at its highest since the start of 2015. “However, capacity constraints are biting amid the growth spurt. Not only have the last two months seen supply shortages develop at a pace not previously seen in the survey’s history, but prices have also risen due to the imbalance of supply and demand. Input cost inflation consequently also hit a survey high and exerted further upward pressure on average selling prices for goods and services. “There was also disappointing news on the labour market, as near-term concerns over the impact of the pandemic, notably on demand for consumer-facing services, and rising costs led to the weakest employment reading since July.”

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