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Gold/Silber

War es das mit der Rally?

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Plötzlich heftiger Abverkauf im Dax – der Index rutschte in wenigen Minuten gut 100 Punkte nach unten:

Dax0505

Was ist die Ursache? Die schwachen Daten zum HSBC-Einkaufsmanagerindex waren schon vorher bekannt und sind als Begründung daher eher ungeeignet. Entscheidend ist, dass der Dax jetzt mehrmals daran gescheitert ist, die Zone 9610/15 zu überwinden.

Ein Blick auf den Nasdaq Composite könnte erklären, was auf uns zu kommt (Chart von OfTwoMinds blog):

nasdaqcomposite

Es droht eine klassische Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Unterstützt wird diese These durch das aus der Charttechnik bekannte A-B-C-D-Muster (Chart wieder von OfTwoMinds blog):

Nasdaq1234

Dazu passt, dass Gold einen Ausbruch nach oben versucht:

gold0505

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    hans

    5. Mai 2014 14:21 at 14:21

    Das war erst der Anfang von Ende !

    Aber was solls mein DX8GFW freut sich 🙂

  2. Avatar

    hans

    5. Mai 2014 14:56 at 14:56

    Schon interessant zu sehen mit welcher Verzweiflung versucht wird den DAX nach oben zu schieben. Steigt der DOW -Future 2 Punkte macht der DAX 20.

    Die Bullen sollten lieber noch warten, am Donnerstag kommt Dracula und alles wird gut-:)

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Devisen

Aktuell: Goldpreis, Schweizer Franken, Aktien – das große Risk Off Game!

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Ein echtes Game läuft da gerade ab

Aktuell läuft ein großer Risk Off-Risk On Trade. Hin und her. Goldpreis, Schweizer Franken, Dax und Dow wollen wir uns jetzt mal anschauen. Risk Off bedeutet, dass Anleger aus Angst (in diesem Fall vor einer weiteren Coronavirus-Ausbreitung und deb wirtschaftlichen Auswirkungen) aus Aktien fliehen, und sich auf die Suche nach sicheren Anlagen wie Gold machen. Gerade am letzten Wochenende, wo im Iran, in Südkorea, aber vor allem in Italien viele neue Infektionen gemeldet wurden, nahm die Angst zu, und schlagartig fiel der Dow 30 um gut 1.000 Punkte von Freitag Abend bis gestern Abend. Dann bis heute früh konnte der Index im Futures-Markt mehr als 200 Punkte zulegen. Man konnte also hoffen, dass der Markt heute eine Gegenreaktion nach oben zeigt. Ganz aktuell gibt es neue Fälle auf Teneriffa (hier mehr Infos).

Aber nein, bis jetzt sind die Futures wieder gefallen, und der Dow notiert wieder um die 28.000 Punkte-Marke, und droht aktuell unter die Tiefs von gestern zu fallen. Steht ein zweiter Absturz-Tag am Aktienmarkt bevor? Das entscheidet sich womöglich gerade in diesen Minuten vorbörslich bis 15:30 Uhr deutscher Zeit. Der Dax fiel gestern mehr als 500 Punkte, um dann heute Vormittag wie die Amerikaner einen kleinen Aufwärtsmove hinzulegen. Man versuchte also vorsichtig wieder etwas Risiko einzugehen. Aber nein, aktuell steht der Dax mit 12.945 Punkten sogar 25 Punkte tiefer als im gestrigen Tiefststand. Die Aktienkurse zeigen also (zumindest nach aktuellem Stand) weiter gen Süden. Beim Klick an dieser Stelle finden Sie den Marktkommentar von Markus Fugmann, ob die Korrektur weiter geht.

Goldpreis zeigt Gegenbewegung

Der Goldpreis war gestern gegenüber Freitag Abend um 46 Dollar bis auf 1.689 Dollar in der Spitze gestiegen. Dann ging es heute kräftig runter auf bis zu 1.632 Dollar im Tief. Eine kräftige Gegenreaktion nach dem sehr starken Anstieg im Goldpreis in den letzten Tagen und Wochen (mehr Details dazu hier). Bis heute um 12 Uhr ging es dann wieder rauf auf 1.657 Dollar (aktuell 1.645 Dollar). Der Chart (zeigt den Goldpreis in US-Dollar seit heute Nacht) zeigt, wie instabil die Lage derzeit ist. Gold konnte einen Teil seiner wohl zu großen Abwärtskorrektur aufholen. Schwächeln die Aktienkurse in den nächsten Stunden weiter, könnte der Goldpreis wieder schnell steigen (könnte, nicht muss!).

Goldpreis in US-Dollar seit heute Nacht

Schweizer Franken steigt immer weiter an

Der Schweizer Franken ist im Risk Off-Game genau wie Gold ein Sicherer Hafen, um es mal so auszudrücken. Gestern lag das Tief bei Euro vs Franken bei 1,0589. Aktuell schwankt der Kurs um die Marke von 1,06 herum. Im folgenden Chart sieht man den Kurs im Verlauf der letzten zwölf Monate. Ein glas klarer Trend zu einem immer stärkeren Franken (fallender Euro). Das aktuelle Risk Off-Umfeld befeuert die Stärkung des Schweizer Franken (hier mehr Details).

Euro vs Schweizer Franken im Verlauf der letzten 12 Monate

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Gold/Silber

Gold, Yen und die Aktienmärkte – was ist da eigentlich los?

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Wir sehen derzeit extrem intressante Entwicklungen bei Gold, dem Yen und den Aktienmärkten! Da ist zunächst einmal die Entkoppelung zwischen Dollar-Yen und den anderen Dollar-Währungspaaren, die wir als notwendige Bedingung für eine signifikante Korrektur der Aktienmärkte benannt hatten. Das ist nun eingetreten – die Börsen haben eine kräftige Korrekturen gezeigt.

Wenn wir den Dollar-Yen-Chart auf 4-Stunden-Ebene beobachten, stellen wir fest, dass sich der Markt wieder auf die Punkte zubewegt hat, von denen die Aufwärtsbewegung bei Dollar-Yen begonnen hatte – und zwar in Übereinstimmung mit dem Abverkauf der Aktienindizes. Ebenso in Übereinstimmung mit Gold, das das Zielgebiet, das wir innerhalb des Pepperstone-Handelszentrums untersucht hatten, erreicht und dabei die Marke von 1,685 Dollar kurzzeitig sogar  überschritten hatte.

Gold als Hedge

Von hier aus aber haben für das Gold erhebliche Gewinnmitnahmen begonnen, die die Preise in den Bereich von 1.630 Dollar zurück geworfen haben. Das alles lässt nur wenig Raum für Interpretationen: Die Märkte sind sehr nervös, weil sie versuchen zu verstehen, ob die Auswirkungen dieses Virus die Realwirtschaft im Laufe der Zeit schwer und kontinuierlich treffen werden – und genau diese Unsicherheit wird nun eingepreist.

Die Börsen brauchten nach den starken Anstiegen auf historische Höchststände, die den Trend der letzten Monate geprägt hatten, eine Atempause. Dazu wiederum brauchte es einen externen Auslöser –  da die US-Konjunkturdaten derzeit nicht auf eine Rezession in den USA deuten und die Kapitalströme weiterhin auf der Suche nach Renditen (die festverzinsliche Wertpapiere nicht mehr bieten) bleiben.

Darüber hinaus waren Absicherungsgeschäfte in Gestalt von Käufen von Gold in Ermangelung von Volatilität an den Aktienmärkten aus zwei Gründen sinnvoll: Die erste steht in engem Zusammenhang mit dem Virus und seinen möglichen Auswirkungen auf die Wirtschaft – da bot sich Gold als sicherer Hafen an. Die zweite hängt mit der Angst vieler Investoren zusammen, die nicht in die Aktienmärkte investiert waren und daher auch keine Shortpositionen auf Indizes oder andere Absicherungen (hedges) brauchten. Also ging man Longpositionen bei Gold ein.

Der US-Dollar

Wir haben gesehen, dass der US-Dollar in der vergangenen Woche in großem Umfang gekauft wurde, bis am Freitag Gewinnmitnahmen aufgrund der Veröffentlichung des Einkaufsmanagerindex Dienstleistung einsetzten, der zum ersten Mal seit 2016 unter die Wendepunkt-Schwelle von 50 gefallen war. Sollten sich die Rezessionsbefürchtungen bewahrheiten, werden wir sehen, was zu tun ist – aber im Moment sehen wir keine Bedingungen, unter denen der Dollar auf dem Markt in nennenswertem Umfang verkauft werden kann. Es ist in der Tat plausibel, dass der Dollar als sicherer Hafen betrachtet und weiterhin gekauft wird, wenn die Stimmung wegen einer möglichen Pandemie weiter belastet ist.
Wir sehen heute keine anderen wichtigen Themen; aus makroökonomischer Sicht sind keine größeren Veröffentlichungen geplant.
Wir empfehlen Vorsicht bei der Entscheidung, auf dem Markt zu agieren, da die Nervosität hoch ist und Richtungsänderungen vehement und schnell stattfinden können. Die Liquidität ist jedoch sehr gut, die spreads etwa bei Pepperstone daher sehr eng. Risiken eines weiteren Kursrutsches  bestehen wie immer, aber diese können trotz des gestrigen Abverkaufs zunächst als begrenzt betrachtet werden.

Gold in Relation zu Dollar-Yen

Dollar-Yen-Chart

 

Heftige Bewegungen bei Gold sowie dem Yen und den Aktienmärkten

 

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Gold/Silber

Silberpreis – Investmentnachfrage beflügelt das Edelmetall

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Silber

Anders als Rohöl oder Kupfer steigt der Silberpreis trotz seiner Abhängigkeit von der Industrienachfrage aktuell an und folgt damit der Kursrichtung des Goldes. Warum die Anleger auf Silber als sicherer Hafen setzen und warum diese Nachfragekomponente momentan entscheidend ist?

Silberpreis spiegelt Bedarf an sicheren Häfen wider – WHO macht sich lächerlich

Die weltweite Lage in Sachen Coronavirus-Epidemie spitzt sich zu. Nach wie vor kann man den Wahrheitsgehalt der Daten aus China nicht verifizieren. Die jüngsten Beschwichtigungsversuche der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind zwar verständlich, aber dennoch grotesk: „Eine Pandemie läge noch nicht vor“, so der Generaldirektor der Organisation Tedros Adhanom Ghebreyesus heute in Genf. Die Definition einer Pandemie ist die Ausbreitung einer hochansteckenden Seuche großen Ausmaßes über ganze Landstriche und über Ländergrenzen hinweg. Genau das erlebt die Welt gerade, liebe WHO.

Nach Japan (Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“), Singapur und Hongkong sind nun auch immer stärker Süd-Korea, der Iran und Italien betroffen. Der „Patient Null“ (Indexpatient) in Italien ist noch nicht identifiziert und steckt womöglich permanent weitere Menschen mit dem Coronavirus an. In Italien ist es üblich, dass teure Mode-Labels und hochpreisige Designerware zwar im Stiefelstaat produziert werden, um das Gütesiegel „Made in Italy“ tragen zu dürfen, die Herstellung selbst erfolgt jedoch in vielen Fällen mit Niedriglohn-Arbeitern aus China. Dies könnte ein möglicher Übertragungsweg gewesen sein.

Die zunehmende Verunsicherung der Anleger weltweit in Anbetracht der undurchsichtigen Datenlage, der politischen Verharmlosungsrhetorik der WHO und der gleichzeitigen Ausbreitung des Virus nicht nur über Ländergrenzen, sondern über kontinentale Grenzen hinweg, wird in der Flucht in „Sichere Häfen“ sichtbar. Die Renditen für dreißigjährige Staatsanleihen in den USA sind beispielsweise wegen der explodierenden Nachfrage auf ein neues Allzeittief gefallen und die Kurse der Obligationen vice versa auf Allzeithöchststände angestiegen. In der Eurozone gibt es bis auf länger laufende Staatsanleihen aus Italien, Spanien, Portugal und Griechenland keine positiv verzinsten staatlichen Anleihen mehr.

Damit signalisiert der Rentenmarkt bereits bevorstehende drastische Maßnahmen durch die Notenbanken zur Abmilderung der ökonomischen Folgewirkungen der Epidemie. So wie dies die Zentralbank Chinas bereits getan hat, um überschuldete Firmen vor dem Kollaps zu bewahren. Bereits vor dem teilweisen Stillstand der chinesischen Wirtschaft belasteten ausfallgefährdete Anleihen im Volumen von 1,4 Billionen US-Dollar die Bilanzen der Banken im Land des Lächelns. In Anbetracht der sich aus dieser Gemengelage ergebenen unkalkulierbaren Risiken inklusive noch aggressiverer Geldpolitik schießt der Goldpreis aktuell durch die Decke. Silber als „Gold des kleinen Mannes“ wird dabei aufgrund seines historisch ebenfalls bewährten Charakters als „Sicherer Hafen“ mit nach oben gezogen, quasi als Trittbrettfahrer und günstige Alternative.

Der Silberpreis bricht nach oben aus

In US-Dollar konnte sich der Silberpreis im Zuge der jüngsten Aufwärtsbewegung wieder nachhaltig über der Marke von 18 US-Dollar pro Unze etablieren und strebt nun Richtung zyklischer Höchststände bei 19,20 US-Dollar. Aktuell kostet eine Unze knapp 18,74 US-Dollar.

Silberpreis in US-Dollar Chartverlauf

In Euro notiert das weiße Edelmetall mit 17,27 pro Unze bereits in der Nähe seiner zyklischen Höchststände von Anfang September 2019. Doch auch in der Gemeinschaftswährung fehlen zum Preisniveau des Allzeithochs aus dem April 2011 bei 34,20 Euro pro Unze noch gut 98 Prozent Kursanstieg. Im Gegensatz dazu hat das große Brudermetall Gold seine Höchststände in Euro aus der Finanzkrise bereits weit hinter sich gelassen.

Silberpreis in Euro Chartbild

Industrie- versus Investment-Nachfrage

Etwas mehr als die Hälfte der Nachfrage bei Silber rekrutiert sich aus der Industrie (51 Prozent). Hier dürfte es momentan, ähnlich wie bei dem sehr leitfähigen Industriemetall Kupfer, zu signifikanten Rückgängen bei der Mengenverarbeitung kommen. Dies gilt auch für die besonders in Asien hohe Schmucknachfrage, die aktuell vor allem in China stark rückläufig sein dürfte. Dass der Preis des weißen Edelmetalls dennoch ansteigen kann, liegt hauptsächlich an der Investorennachfrage außerhalb Chinas, vor allem in den Industrienationen und hier im Wesentlichen durch die physisch gedeckten Silber-ETF.

Zur Einordnung der Dimensionen: Gemäß den Daten des The Silver Institute betrug die gesamte Industrienachfrage im Jahr 2018 (jüngste verfügbare Daten) 578,6 Millionen Unzen Silber. Allein seit Jahresbeginn wurden von den globalen ETF 40 Millionen Unzen Silber absorbiert. Seit Sommer letzten Jahres waren es über 150 Millionen Unzen. Im Jahr 2018 wurden noch 20 Millionen Unzen netto von diesen ETF am Markt angeboten statt nachgefragt. Dieser Umschwung hat neben dem starken Anstieg des spekulativen Exposures (rote Linie im Chart) dazu geführt, dass der Silberpreis trotz jüngster Nachfragerückgänge bei Schmuck, Silbergeschirr und der industriellen Verarbeitung ansteigen kann.

Fazit und Ausblick

Obwohl die Hälfte der Silbernachfrage aus der Industrie kommt, profitiert der Silberpreis aktuell im Gegensatz zu anderen Industrierohstoffen von seiner Zwitterfunktion, die auch eine monetäre Komponente umfasst (Krisenwährung).
Die dynamische und in ihrer Dimension signifikante Nachfrage innerhalb kurzer Zeit überkompensiert die Einbußen der Nachfrage in der verarbeitenden Industrie. Es ist davon auszugehen, dass im Zuge der Bekämpfung der ökonomischen Folgen durch die Notenbanken der Silberpreis weitere geldpolitische Impulse erhält. Sowohl fortgesetzte Zinssenkungen als auch eine noch stärkere Aufblähung der globalen Geldmenge sollte gemäß dem monetären Charakter des unverzinsten aber knappen weißen Edelmetalls zu anhaltend hoher Nachfrage vonseiten der Investoren führen.

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