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Märkte

WTI-Ölpreis rauf und runter an der 50 Dollar-Marke – OPEC-Tratsch wie erwartet

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Wir hatten Anfang und Mitte dieser Woche schon darauf hingewiesen. Immer in den Tagen vor dem OPEC-Treffen (nächste Woche Donnerstag und Freitag) erhöht sich das Getratsche rund um das Treffen massiv, und diverse Öl-Minister von allen Seiten müssen ständig irgendwelche Aussagen rausposaunen. Das bringt den Ölpreis durcheinander. Die Gerüchte und Aussagen halten dann aber oft nur ein paar Stunden, und schon kurz darauf kommt das nächste Gerücht.

Ölpreis im Fegefeuer der Gerüchte

So ungefähr sieht die Lage auch aktuell aus. Gestern kamen relativ konkrete Gerüchte auf, dass Russland bereit sei zusammen mit der OPEC nächste Woche eine Fördermengenkürzung zu beschließen. Man sehe die Notwendigkeit im Einklang mit der OPEC zu kürzen. Aber man wolle nicht so viel kürzen. Egal, aber diese Gerüchte brachten den WTI-Ölpreis gestern von 49,50 auf über 52 Dollar nach oben.

Das sah schon fast nach einer Wende aus. Aber wie gesagt – solche Aussagen und Gerüchte verflüchtigen sich schnell. Und so gibt es heute Aussagen vom russischen Energieminister Novak, dass die Fördermenge Russlands bis Jahresende stabil bleiben werde. Aktuelle Preise seien völlig in Ordnung für Produzenten und Käufer. Und zack, der WTI-Ölpreis notiert jetzt wieder bei 50,04 Dollar, und tendiert eher wieder Richtung 50 Dollar.

Wladimir Putin und Kronprinz bin Salman treffen sich aktuell in Buenos Aires beim G20-Treffen. Gleichzeitig treffen sich am Wochenende weitere Offizielle aus beiden Ländern in Moskau. Es könnte also darauf hinauslaufen, dass Russland die Fördermengenkürzungen ab Januar mit macht, zumindest in einem gewissen Ausmaß!

Und die Amerikaner?

Und die Fracker in den USA? Die haben wir ja ganz vergessen? Vorgestern erhöhten sich die Rohöl-Lager in den USA erneut, diesmal um 3,6 Millionen Barrels. Und gestern wurde der aktuellste Stand zur täglichen Fördermenge für Öl in den USA verkündet. Sie liegt jetzt bei sagenhaften 11,7 Millionen Barrels pro Tag. Es geht also immer weiter nach oben. Da müssen OPEC + Russland nächste Woche schon was bieten in Sachen Mengenkürzung, wenn man den Ölpreis hochprügeln möchte.

Der WTI-Ölpreis seit 20. November
Der WTI-Ölpreis seit 20. November.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Petkov

    3. Dezember 2018 09:45 at 09:45

    Katar tritt aus der Opec aus. Sie wollen sich auf die Gasproduktion konzentrieren. Allerdings sind sie meines Wissens als Ölproduzenten eher von zweitrangiger Bedeutung. Nicht mal in der Top 10. Interessant ist daher vor allem das politische Signal dieses Austritts.

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Aktien

Amazon Analyse: Bullen drücken Papier auf frisches Jahreshoch

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Nach den ausgeprägten Verlusten an den Aktienmärkten gegen Ende 2018 gelang es dem Papier von Amazon sich im Bereich von glatt 1.000 US-Dollar zu stabilisieren und in die Gegenrichtung einzuschlagen. Dabei konnte der Wert lediglich bis in den Bereich von grob 1.700 US-Dollar ansteigen, rutschte dann aber in eine Seitwärtsphase zwischen 1.586 und jenen 1.700 US-Dollar hinein. Bis heute kam Amazon nicht voran, doch im frühen Handel haben sich doch Käufer zurückgemeldet und das Papier zugleich auf ein Niveau von rund 1.750 US-Dollar hochgedrückt. Damit wurde sogar ein frisches Jahreshoch markiert, weitere Gewinne könnten nun folgen und der Seitwärtsbewegung der letzten Monate endlich ein Ende setzen. Gewisse Hürden bleiben allerdings noch zu bezwingen!

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Long-Chance bei Amazon

Der kurzfristige Kursverlauf in der Amazon-Aktie offenbart zwar noch weiteres Aufwärtspotenzial, dieses dürfte sich aber lediglich in den Bereich von zunächst 1.784 US-Dollar erstrecken. Erst darüber wird ein weiterer Lauf an die übergeordnete Abwärtstrendlinie um 1.910 US-Dollar wahrscheinlich und eignet sich entsprechend für ein längeres Investment. Das große Signal kann aber erst oberhalb von 1.784 US-Dollar aktiviert werden. Eine Verlustbegrenzung sollte bei einem direkten Einstieg vorerst nicht höher als 1.690 US-Dollar angesetzt werden. Solange Amazon innerhalb seiner bisherigen Handelsspanne zwischen 1.586 und grob 1.700 US-Dollar verbleibt, dürfte sich die Schiebephase ungehindert weiter fortsetzen. Größere Verkaufssignale sind daher erst unterhalb der unteren Begrenzung von 1.586 US-Dollar anzunehmen und dürften in einem ersten Schritt zurück auf rund 1.500 US-Dollar und somit den Jahreseinstand abwärts führen. Zeigt sich die Aktie unerwartet schwächer, wäre sogar ein Rücklauf an die Jahrestiefs aus 2018 bei 1.007 US-Dollar vorstellbar.

Einstieg per Market-Buy-Order : 1.746 US-Dollar
Kursziel : 1.784 / 1.910 US-Dollar
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Das Wunschkonzert der Märkte! Marktgeflüster (Video)

Ein neuer Tag, ein neues Wunschkonzert der Märkte!

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Ein neuer Tag, ein neues Wunschkonzert der Märkte! Da heißt es: das Treffen Trumps mit Xi Jinping wird nicht vor Juni stattfinden – was Analsysten als positiv einstufen, weil es zeige, dass man Fortschritte mache (erstaunlich angesichts der Tatsache, dass der Deal schon lange laut Erwartung der Märkte in trockenen Tüchern sein müßte). Dann der Glaube an die Notenbanken: sie würden nun vollens vom Bremspedal treten – aber schon im zweiten Quartal werde sich die Konjunktur deutlich erholen (aber die Fed bliebe dann dennoch dovish, so die Annahme). Da ist viel „wünsc-dir-was“ im Spiel – das gilt auch und gerade für den Tech-Sektor: die Verkäufe von Chips stürzen ab, aber die Chip-Aktien haussieren. Der Dax wiederum kommt heute nicht mehr voran..

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By Alexander Svensson – https://www.flickr.com/photos/svensson/31423763713/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=55153648

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Daniel Stelter: Das Märchen vom reichen Land oder wie die Politik uns ruiniert

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Daniel Stelter, einer der besten Köpfe in Deutschland in Sachen Ökonomie, zeigt in diesem beeindruckenden Vortrag, wie reich (oder besser arm?) Deutschland wirklich ist! Dabei zeigt Stelter, dass unser vermeintlicher Reichtum vorwiegend auf ungedeckten Versprechen basiert:


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