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Zinsen: Wie Banken uns ver..schen! Marktgeflüster (Video)

Die (Leit-)Zinsen steigen – aber die allermeisten Deutschen haben nichts davon! Denn die Banken (vor allem Sparkassen) geben trotz gestiegener Zinsen diese nicht an Konsumenten (und Firmen) weiter und machen damit inzwischen glänzende Geschäfte. Denn Bankeinlagen und Sparbücher sind praktisch unverzinst, gleichzeitig verleihen die Banken dieses Geld mit erheblichen Gewinnen. Maßstab dafür ist der Euribor, also der Zinssatz, zu dem sich Banken in Europa gegenseitig Geld leihen (der für Ausleihen von 12 Monaten über 3% liegt). Da die Reallöhne der Konsumenten aufgrund der hohen Inflation stark fallen, wäre eine Beteiligung an den gestiegenen Zinsen eine wichtige Möglichkeit, das Vermögen der Menschen zu schützen – was aber bisher verweigert wird! Heute am US-Feiertag – es war zu erwarten – so gut wie keine relevanten Bewegungen an den Finanzmärkten..

Hinweise aus Video:

1. Gaspreis crasht weiter auf 16-Monatstief – Krise vorbei?

2. „Deutschland ist der große Verlierer im Standortwettbewerb“

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21 Kommentare

  1. Ja, das wird schon richtig sein.
    Aber die Banken haben auch Probleme damit, dass die vergebenen Baukredite oft langfristig vergeben sind, aber die Banken dafür selber kurzfristig finanzieren.
    Wenn das Sparbuch sofort 2 % bringt, aber das vergebene Baudarlehen noch 9 Jahre nur 1% Zinsertrag bringt, dann geht das nicht lange gut.
    Aber die Zinsen für Überziehungskredite werden schon für mehr als Ausgleich sorgen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Da die Banken ja kurz vor der epischen Krall‘schen Massenpleite stehen, sollte man ihnen schon noch etwas gönnen. Die Henkersmahlzeit soszusagen.

    1. @Columbo
      kleiner Tipp am Rande: Lassen Sie die Schlauschwätzer deren Blödsinn so lange verzapfen, bis er sich selbst ad absudum führt. Bzw. bis die die mehrfache Wiederholung irgendwann nach Jahrzehnten dazu führt, dass ihre Erkenntnisbombe purer Blödsinn ist.
      Deutschland wäre diesen Winter fast erfroren, ohne Klimawandel. Aber Klimawandel gibt es ja zum Glück nicht. Nicht nach Boltzmann und Konsorten. Profis waren ein Jahr lang gespannt auf die Erklärung des linksgrün versifften Kanzlers zum Jahreswechsel. Wie jedes Jahr, hat es auch dieses Mal nicht funktioniert. Aber 2023!!!! Da wird es krachen!!!!!

      Seit Mitte Dezember ist es dunkel, Wind und Sonne ergänzen sich ja niemals. Ok, 76% Erneuerbare seit Mitte Dezember in der deutschen Stromproduktion sind ein alljährlicher Glücksfall, aber der Untergang wird kommen! Er muss kommen!!! Irgendwann!!

      Und die Banken erst! Ja die stehen alle vor dem kompletten Untergang. Die machen alle Minus…

      1. @Jan

        Sie haben Recht. Die Religionsgemeinschaft der Untergangsanbeter ist eh schon ruhiger geworden, seit sie einsehen müssen, dass nur ihr eigenes krankes Hirn an einem imaginären Abgrund steht.
        Für die restliche Welt schaut‘s gar nicht so schlecht aus. Die guten Nachrichten häufen sich, sogar auf FMW😉.

  3. Moin, moin,

    die 30% der wohlhabenden Kunden sind sicher bereits im Ausland.
    Germany = Game over!

    1. @asyoulike
      Seit etwa einem Vierteljahrhundert lebe ich in Deutschland und seit einem Vierteljahrhundert höre ich
      Germany = Game over! 😅
      Wann ist es denn soweit, können Sie vielleicht auch das Datum nennen? 😅😅😅

      1. @ Karbunkel

        …ich übernehme….

        01.04.2023 ;-)

      2. Hallo Karbunkel,
        seit einem Vierteljahrhundert hat nicht nur die Kaufkraft der Renten in Deutschland um mehr als 30% abgenommen,
        Deutschland wurde von einem Hochlohnland in ein Billiglohnland durchgereicht,
        Deutsche Bürger steht bei dem Vermögen und Eigenheimquote in Europa ganz unten.
        Dann noch Stichpunktartig:
        Verrottete Infrastruktur, Bildungswesen, Ausländerpolitik, Coronapolitik, Gesundheitswesen, Energiewende, Militär, Sicherheitspolitik, Wohnungspolitik, Ausbildung der Politiker.
        Usw., usw.
        Wer glaubt (und auch noch die Lebenszeit hat) das es in dem nächsten Vierteljahrhundert besser wird, der sollte mithelfen/versuchen, die Missstände zu beseitigen.
        Wer glaubt, dass es für ihn vergeudete Lebenszeit ist, sollte sich mal zumindest in Europa umsehen, wo es ihm besser gefällt.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut
          Nun erklären Sie mir wem all die ganzen Luxuskarossen mit deutscher Zulassung gehören, die ich täglich auf der Autobahn sehe?
          Ich nehme an in Andalusien und in ganz Spanien sind die Rentner reich, Wohnungsraum ist erschwinglich, es gibt keine Ausländer, Militär ist stark, die Jugend ist gebildet, nachts ist in der Großstädten sicher usw…🤣

  4. Jetzt hat uns der Bankenkenner Dr. Krall vor Jahren und über Stunden in Vorträgen erklärt, warum viele Banken spätestens 2021 in ernsthafte Schwierigkeiten geraten werden. Plus minus ein Quartal. Weil ihnen das Zinsgeschäft verloren geht, Fristentransformation u.w. Und jetzt das hier, fette Geschäfte.

    1. Da war seine Argumentation schon etwas komplexer. Denn sein zweites Argument war ja das sie ihre Kosten auf der Gegenseite nicht schnell genug senken könnten.

      Außerdem sind die großen Finanzinstitutionen ja nicht so blöd sich auf ihr Glück am Roulettisch zu verlassen, sonden beschäftigen sich vor allem mit dessen Manipulation.

      Aber abgesehen davon ist das eigentliche Problem nicht darin begründet das die zur Verfügung stehenden Informationen immer unvollständig sind, sondern das man evolutionäre Systeme per se nicht prognostizieren kann. Das ist schlicht eine konstituierende Systemeigenschaft.
      Sämtliche Vorhersagen sind daher grundsätzlich für die Tonne. Daran ändern auch Zufallstreffer nichts, die einem allerdings bei FMW sofort den Titel des „Top-Experten“ oder der „Börsenlegende“ einbringen. Da bleibe ich doch beim altmodischen Begriff des Hohepriesters.

      Und es ist schon brüllend komisch das sich hier vor allem Leute über nicht eingetroffene Prognosen lustig machen, die den ganzen Tag die modernisierte Form von Eingeweideschau und Knochen werfen betreiben.

      1. @Thinkself, Sie sind kein Trader, richtig? Sie schreiben:
        „Aber abgesehen davon ist das eigentliche Problem nicht darin begründet das die zur Verfügung stehenden Informationen immer unvollständig sind, sondern das man evolutionäre Systeme per se nicht prognostizieren kann. Das ist schlicht eine konstituierende Systemeigenschaft.
        Sämtliche Vorhersagen sind daher grundsätzlich für die Tonne“.

        Hier geht es um Statistik und statistische Wahrscheinlichkeiten bzw. Abweichungen. Extremwerte tendieren dahin, wieder Richtung Durchschnitt zu laufen. that´s it. Und das hat nichts mit „Zufallstreffern“ zu tun!

    2. @Undewiggrüßt: Ich denke, M. Krall hatte sich damals eindeutig festgelegt und damit alles auf eine Karte gesetzt. Dahinter stehen vermutlich politische Ambitionen.

      Szenario A:

      Die Spekulation geht auf und Hr. Krall lässt sich als Held mit großer Wirtschaftskompetenz und Weitsicht feiern. Er ist in allen Medien präsent und gründet mit einigen gleichgesinnten eine neue wirtschaftsliberale Partei. Nach der nächsten Wahl zieht seine Partei in den Bundestag ein.

      Szenario B:
      Die Spekulation geht nicht auf und Hr. Krall setzt sich damit Hohn und Spott derer aus, die sich bei ihren Prognosen in taktisch kluger Weise eben nicht eindeutig festlegen.

      Frage: Was unterscheidet Szenario A von Szenario B ?
      Antwort: Glück/Pech
      Fazit: Es hat halt nicht sollen sein.

  5. Oh ha, Banken ziehen Gewinne aus ihren Geschäften. Wie schrecklich! OK, für Kommunisten und grüne Khmer ist das natürlich das entscheidende Menschheitsverbrechen.

    Der grundlegende Zweck eines Unternehmens ist es nun Mal Leistungen anzubieten für die jemand freiwillig so viel bezahlt das an Ende des Tages noch was übrig bleibt.

    Übrigens wird weiterhin niemand gezwungen erhebliche Geldbeträge bei einer Bank zu horten.

    Aber das der Chefredakteur (habe ich jetzt Mal geraten) eines Informationensportals für Renditejäger (Renditen sind mmer leistungslose Einkommen, deswegen heißen sie so) sich über Gewinne bei Unternehmen echaufiert hat schon was ungewollt komisches.

    1. @ThinkSelf, Sie schreiben:

      „Aber das der Chefredakteur (habe ich jetzt Mal geraten) eines Informationensportals für Renditejäger (Renditen sind mmer leistungslose Einkommen, deswegen heißen sie so) sich über Gewinne bei Unternehmen echaufiert hat schon was ungewollt komisches.“

      Nö, darum geht es nicht. Es geht mir vor allem um das Argument der Banken und Sparkassen (der zitierte Branchenvertreter), dass man so lange negative Einlagezinsen gehabt habe und die EZB achso schnell agiert habe, weswegen man doch keine Zinsen weiter geben könne – das ist der Punkt!

      1. Schönes Video, so treffend. Solange den Banken die Einlagekunden nicht weglaufen, wird sich der Anstieg der Zinsen dort träge gestalten. Dem Kunden sagt man halt auch, der Zinsanstieg der EZB ist nur kurzfristig und man solle doch sein Geld längerfristig anlegen.

  6. Hallo Karbunkel, die Renten sind in Spanien etwa doppelt so hoch wie in Deutschland, und Rentner brauchen keine Krankenkassenbeiträge bezahlen.
    Die Eigenheimquote ist sehr viel höher als in Deutschland, unser 2 Liter Diesel kostet 120 Euro Steuern im Jahr und 1 KW Strom 22 Cent.
    Aber, genau was Sie schreiben, ist der Blödsinn, der von deutschenRegierungsfernsehen verbreitet wird.
    Auf die Bevölkerungszahl hochgerechnet hat Spanien etwa 800 Talsperren, 2000 Meerwasserentsalzungsanlagen, 14 LNG-Terminals ( 4 im Bau) 14 Atomkraftwerke, und jeder Bürger, auch am Ende der Welt, hat eine Festnetznummer und Internet.
    Und hundert Seiten weiter.
    Und viel Sonne.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  7. Hellmut, das ist natürlich alles schön und gut, erklärt aber nicht die Luxuskarossen mit deutscher Zulassung, die ich im armen Deutschland massenweise in jeder erdenklichen Ausführung täglich auf der Autobahn sehe.
    Im Übrigen, was das für ein Paradies ist in Spanien! Die höchste Arbeitslosigkeit und die höchste Jugendarbeitslosigkeit in der EU lassen wir außen vor…😅

  8. Hallo Karbunkel, aber ich kann doch hier nicht bei Adam uns Eva anfangen, wenn ich Ihnen die Verhältnisse in Spanien erklären soll.
    Auch die Arbeitslosigkeit begründet sich darin, dass Spanien sich lieber über Target 2 die Waren umsonst liefern lässt, als die Rohstoffe selber einzukaufen, und durch Arbeiter produzieren zu lassen.
    Warum es sich lohnt arbeitslos zu sein, wenn man noch Großeltern oder Eltern hat würde Seiten füllen.
    Nur soviel.
    Für jeden Verwandten, der bei Oma oder Opa im Haus gemeldet ist, und kein Einkommen hat, bekommt Oma oder Opa 70 % mehr Rente.
    Deshalb sieht man im deutschen Regierungsfernsehen auch kleine Häuser, von Rentnern, die total überbelegt sind.
    Wohnen tun die aber allewoanders, zahlen dort schwarz die Miete und gehen schwarzarbeiten.
    Und hunderte Seiten weiter.

  9. Hallo Karbunkel, das hatte ich vergessen.
    Die dicken Autos sind Dienstwagen.
    Wenn Audi z. B. keine dicken Dienstwagen produzieren würde, wären sie wohl schon pleite.
    Übrigens hat sich die Autoproduktion seit 2017 in Deutschland etwa halbiert.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

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