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China: Crash geht weiter – größere Gefahr als Griechenland

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Von Markus Fugmann

Der Shanghai Composite hat soeben den Handel mit einem Verlust von 5,07% beendet – damit setzt sich der Crash fort. In Shenzhen fällt der Shenzhen Composite um 4,77%. Das alles trotz der verstärkten Anstrengungen der Regierung, die Märkte zu beruhigen – am Samstag hatte die Notenbank PBOC den Leitzins gesenkt, ebenso die Meindestreserveanforderungen für Banken sowie den einjährigen Ausleihesatz.

In den Medien versucht die Regierung verstärkt, die Zocker, die 80% der Umsätze ausmachen, zu beruhigen. Doch der Crash nährt den Crash: die Zocker haben ihre Aktiendepots beliehen für neue Kredite, um die zahlreichen IPOs zu kaufen. Nun also eine Kettenreaktion: die Aktiendepots werden weniger wert, die Broker verlangen daher Nachschüsse oder neue Sicherheiten, wozu die meisten Trader nicht in der Lage sind und daher keinen anderen Weg sehen, als die Aktien-Positionen aus dem Depot zu schmeißen.

Sollten die Aktienmärkte weiter kollabieren, dürfte das auch die westlichen Finanzmärkte nicht mehr kalt lassen. Die Folge wäre auch, dass Chinesen zunehmend auf der Suche nach Liquidität Auslandsinvestments rückabwickeln würden. Ohnenhin sind die Verluste auch im Volumen dramatisch: als die Festlandsmärkte Shanghai und Shenzhen vor zwei Wochen 13% verloren, entsprach das allein der gesamten Marktkapitalisierung des australischen Marktes.

Steen Jakobsen, der sich derzeit in Shanghai aufhält, über Stimmung und Lage im Reich der Mitte:

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Kommt eine 10% Korrektur bei Aktien? China pumpt Geld, Gold steigt, und zwei Aktienideen

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China pumpt Milliarden ins Finanzsystem und senkt seinen Leitzins. Das soll helfen gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. Manuel Koch bespricht das Börsengeschehen dieser Woche im folgenden Video. Goldman Sachs sieht die Möglichkeit, dass die Aktienmärkte um 10% einbrechen könnten. Gold hat laut Empfehlungen der trading-house Börsenakademie, die im Video besprochen werden, die Möglichkeit auf 1.700 Dollar zu steigen. Die Aktie von Airbus sei eine Short-Idee. Für beide Empfehlungen gibt es im Video konkrete Einstiegsmarken.

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Sophie Schimansky zum Handelsstart in New York – „Optimismus trotz Virus-Update“

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Sophie Schimansky berichtet im folgenden Video zum heutigen Handelsstart in New York. Der Coronavirus ist auch heute wieder im Gespräch. Auch zu diversen Einzelwerten gibt es Infos, die besprochen werden.

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Ich verschaffe Ihnen unabdingbares Hintergrundwissen – Werbung

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Lieber Börsianer,

es muss etwa Mitte der 90-er Jahre gewesen sein, als ich noch relativ am Anfang meiner Börsenlaufbahn einige Stück des ungarischen Unternehmens Matav erworben hatte. Matav (Magyar Telekom) war im Zuge der Wende im Ostblock privatisiert und wenig später an die Börse Budapest gebracht worden. Auch die Deutsche Telekom hatte sich bedeutsam an dem ungarischen Telefonunternehmen beteiligt.

Die Stimmung für Telekom-Aktien war seinerzeit recht gut, und ich freute mich über steigende Matav-Kurse. Irgendwann stockte der Hauptaktionär Deutsche Telekom nochmals auf, und damit begannen meine Probleme. Denn die Anzahl der Aktien im freien Handel (Free float) wurde durch diese Transaktion erheblich reduziert. In der Folge trocknete der Handel mit der Matav-Aktie in Deutschland weitgehend aus.

Mit anderen Worten: In meinem Depot stand zwar ein schöner Wertzuwachs, den ich allerdings aufgrund des ausgetrockneten Aktienhandels nicht realisieren konnte. Ich war richtig aufgeschmissen und wurde zunehmend nervös.
Theoretisch hätte ich die Aktie in Budapest verkaufen können, denn an der Heimatbörse wurde der Titel immer noch ausreichend gehandelt. Allerdings hatte ich die Aktie ja in Deutschland gekauft, wo sie auch für mich gelagert wurde. Damit war ein Verkauf an der Auslandsbörse erst einmal nicht möglich.

Zu diesem Vorgang einige Hintergrund-Informationen: In der Regel hat jede nationale Börse eine eigene Verwahrstelle. Hierzulande werden unsere Aktien bei Clearstream Banking (Tochter der Deutschen Börse) gelagert. Dort befinden sich alle Aktien, die an einem deutschen Börsenplatz erworben worden sind, auch wenn es sich um…..

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