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2.500 Franken Bedingungsloses Grundeinkommen: 23% sagten „sensationell“ JA – eine Frage der Perspektive

Redaktion

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FMW-Redaktion

77% der Schweizer, die gestern abstimmten, sagten NEIN zum traumhaften Bedingungslosen Grundeinkommen von 2.500 Franken pro Monat, dass jeder Schweizer einfach so bekommen sollte. Oder kann man sagen „sensationelle“ 23% sagten JA zu dieser Idee? So sieht es zumindest die Initiative – man könnte es auch den verkrampften Versuch nennen eine Niederlage in einen Sieg umzuwandeln. Mit nur 15% Zustimmung habe man vorher gerechnet, so einige Befürworter der Kampagne.

Bedingungsloses Grundeinkommen
Protest für ein Bedingungsloses Grundeinkommen in der Schweiz. Foto: Stefan Bohrer / Gemeinfrei

Von daher seien 23% ein Riesenerfolg. Noch gestern nur Minuten nach der Wahl zeigten sie ein Plakat auf einem Hausdach mit einer großen „23%“ und daneben „YES“. Also hatte man wohl schon vor der Wahl alle Prozentzahlen vorgefertigt – man ging also von einer Niederlage aus, und wollte sie so oder so als Sieg verkaufen. Wenn man bedenkt: Das ganze Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ tritt in Europa erst durch diese Abstimmung so richtig an das breite Licht der Öffentlichkeit – denn bisher wurde es nur besprochen in Blogs oder in manchen Zeitungsartikeln. Otto Normalverbraucher konnte z.B. gestern in unserer allseits beliebten Tagesschau hierzu einen ausführlichen Bericht sehen.

Also von daher kann man auch sagen: Das Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ ist endgültig im Bewusstsein der breiten europäischen Öffentlichkeit angekommen, denn in der Tat berichtete gestern die Weltpresse über diese Abstimmung aus der Schweiz. 2.500 Franken mögen sich für deutsche Verhältnisse gigantisch schön anhören – sie wären für Schweizer Lebenshaltungskosten aber gerade so ok. Dennoch stellt sich die Frage der Finanzierung. In öffentlichen Debatten, so hat man den Eindruck, wollten die Befürworter der Idee nie eine ernsthafte tiefgehende Diskussion über die Art und Weise führen, wie das alles bezahlt werden soll. Es gibt sehr viele Rechenmodelle zu dem Thema. Grundsätzlich gehen Befürworter davon aus, dass durch dieses Mehr an Geld im Wirtschaftskreislauf der Konsum explodiert, die Nachfrage nach Gütern aller Art ebenfalls – dadurch sollten die Steuern des Schweizer Staates drastisch steigen, wodurch man all das finanzieren könnte.

Zweifel an dieser Grundidee sind aber mehr als angebracht. Denn wie soll ein Steueraufkommen entstehen, woraus jedem Bürger 2.500 Franken finanziert werden soll? Das würde ganz simplifiziert bedeuten, dass jeder Schweizer im Schnitt pro Monat erst einmal so viel Geld erwirtschaften muss, dass daraus mindestens ein Steueraufkommen von 2.500 Franken resultiert, welches über den Staat an ihn zurückfließt. Ist diese Annahme realistisch? Theoretisch und auch praktisch umsetzbar wäre diese Idee wohl, wenn man die Steuern auf breiter Front erhöht – für alle Normalbürger und natürlich noch drastischer für die Besserverdiener. Umfragen aus der Schweiz zeigen, dass bei der großen Masse der Bürger wohl keine tiefgehende Abneigung für das Konzept vorhanden war, sondern eine sehr große Skepsis, wie das finanziert werden soll. Besser gesagt: Die Wähler gehen davon aus, dass das so nicht funktionieren kann.

Oberflächliche Beschimpfungen und fehlende tiefgründige Auseinandersetzung gab es vor der Abstimmung von beiden Seiten in der Schweiz. Aber es ist nun mal so: Der Abstimmungsinitiator Daniel Häni will ja etwas bei den Bürgern durchsetzen, er will von ihnen die Legitimation für seine Idee erhalten – folglich war er auch in der Bringschuld, ihnen knallhart vorzurechnen, dass die Idee für ein Bedingungsloses Grundeinkommen auch wirklich funktionieren kann.

Was bringt die Zukunft?

Der Veranstalter der Initiative Daniel Häni sagte gestern nach der Abstimmung 23% seien sagenhaft und sensationell. Eine Frage des Blickwinkels, so meinen wir. Blickt man nur auf diese eine Abstimmung, ist das Ergebnis eine schallende Ohrfeige für ihn und die Idee als Solches. Aber Häni und auch viele andere betrachten den gestrigen Tag eher als eine Art Startschuss für eine breit angelegte öffentliche Diskussion zu dem Thema, und zwar nicht nur in der Schweiz. 23% seien deutlich mehr gewesen, also man vorher erwartet habe, so Häni. Die Debatte gehe weiter, auch international. Und nach einer Umfrage von gfs.bern meinen 69% der Schweizer, dass das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen in den nächsten Jahren erneut zur Abstimmung gestellt wird – 31% der Befragten glauben in den nächsten 30 Jahren an die Einführung des Grundeinkommens.

Auch wenn man die Idee jetzt als Spinnerei abtun mag, und Häni und seine „Kampfgefährten“ in die Spinner-Ecke stellen möchte, so bringt das Konzept an sich, dass ja auch in Deutschland eine wachsende Fangemeinde hat, die Frage auf, wie Arbeitswelt und Sozialstaat in Zukunft aussehen sollen. Wir hatten schon mehrmals darauf hingewiesen, was in der breiten Presse kaum stattfand: Anfang des Jahres war auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos das große Thema „Automatisierung in der Dienstleistungsbranche“. Und seien wir mal ehrlich – die meisten von uns arbeiten heutzutage nicht mehr in der Fabrik, sondern im Büro. Also werden die meisten auch von einer zunehmenden Rationalisierung betroffen sein – es ist gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass diese Automatisierung die Arbeitskräftenachfrage, die durch den Demographiewandel entsteht, mehr als auffressen wird. Also – wie wollen wir alle unsere Gesellschaft in Zukunft gestalten? Eine richtige Antwort hat noch niemand.

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Alten Pidder

    6. Juni 2016 13:46 at 13:46

    Dass das bedingungslose Grundeinkommen realisierbar ist, ist längst ermittelt.
    Was fehlen würde, wäre das Kontingent für industriellen Subventionsmissbrauch.
    Der Artikel ist von 2005:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/dm-chef-werner-zum-grundeinkommen-wir-wuerden-gewaltig-reicher-werden-a-386396.html

    • Avatar

      joah

      6. Juni 2016 14:57 at 14:57

      Wir würden durch ein Grundeinkommen wahrhaftig reicher werden – reicher an einer weiteren Erfahrung…

      (…dass dies in unserem derzeitigen Wirktschaftssystem nicht funktionieren kann.)

    • Avatar

      Urs Scheufele

      6. Juni 2016 15:27 at 15:27

      Nichts wurde ermittelt!
      Es wird behauptet!
      Zum 123.303.475.485ten mal lautet Sie : „Sozialismus funktioniert!“.

      Der BEWEIS endet IMMER in Verarmung, Verelendung,
      Krieg, Hunger und Notstand.
      Aber yeah – komm las es uns noch ein weiteres mal probieren!

      • Avatar

        joah

        6. Juni 2016 15:59 at 15:59

        Sie haben noch die blühenden Landschaften vergessen, welchen wir uns schon immer weiter annähern. :-D

  2. Avatar

    Boris Tertan

    6. Juni 2016 15:36 at 15:36

    Es ging dabei zuerst nicht um die Finanzierung sondern viel mehr ob wir Schweizer bereit sind die Idee des Grundeinkommen als Diskussionsgrundlage zu wollen!
    Die Medien haben „irgendwie“ das nicht bekanntgegeben (wollen?), denn es ging niemals um die Rechnung der 2’500 Franken, sonder um die Grundfrage ob wir überhaupt an einem bedingunslosen Grundeinkommen interessiert sind, wenn alles stimmen würde!
    Erst dann, können wir richtige Berechnungen anstellen, um zu sehen ob es tatsächlich durchführbar wäre!
    Also, die Abstimmung ist (gewollt?) falsch gelaufen, denn es ging nie um die Durchführbarkeit sondern nur um den Wille es besprechen zu wollen!
    Wenn der Wille nicht vorhanden wäre, brauchen wir nicht darüber zu diskutieren ob und wie es durchführbar wäre!
    Wie gesagt, die Abstimmung wurde durch die Medien falsch dargestellt, denn es ging weder um Zahlen noch um die finanzielle Durchführbarkeit.
    Das Finanzierungsmodell durch Steuereinnahme ist und war nie ein Thema…wer hat diese Info erfunden?
    Ich war bei einigen Veranstaltungen des Initiators anwesend, aber so ein Blödsinn habe ich noch nie dort gehört!
    Ich denke, dass wir alle anfangen sollten anders zu denken…sonst laufen wir Gefahr einfach wegrationalisiert zu werden ohne eine Chance an einer Lösung je gearbeitet zu haben!
    Es wird gerne vergessen, dass die Maschine uns die Arbeit wegnehmen sollten, aber sicherlich nicht unsere Existenz zum Wohle des Kapitals… Roboter und Automatisierungsprogramme brauchen kein Geld um unsere Lebenshaltungskosten zu finanzieren, sie erwirtschaften für das Unternehmen fast kostenneutrale Gewinne und es sehr grosser Teil davon sollte auch in die Gemeinschaftskasse fliessen und nicht ausschliesslich in die Taschen der Industrie!
    Das wäre nur eine von vielen Möglichkeiten… aber jetzt sollten wir uns nicht zuerst um wie es finanziert werden sollte Gedanken zu machen, sondern nur ob wir ein bedingungsloser Grundeinkommen als wünscheswert empfinden !
    Wenn die Mehrheit bereit wäre das zu wollen, dann und erst dann sollten wir uns ernste Gedanken machen wie das optimal finanziert werden sollte!
    Die leere zeitraubende Theorie belassen wir den Politiker… das Volk will jetzt Fakten analysieren! ABER bevor wir unsere Zeit verschleudern, sollten wir auch wissen ob wir bereit sind über einem Grundeinkommen zu denken!

    Das war die Botschaft und nicht wie es finanziert werden sollte!
    Diese Botschaft wurde sehr gekonnt durch die Medien total verwässert…warum wohl?

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Marcel Fratzscher im Interview: Marktversagen, Börse, Staatshilfen, Globalisierung uvm

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Marcel Fratzscher als Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wurde von der FAZ schon mal als Claqueur der SPD bezeichnet. Wer den Begriff nicht kennt: Ein Claqueur ist jemand, der auf Kommando Beifall klatscht. Und so hat Herr Fratzscher den Ruf, vor allem bei wirtschaftspolitischen Meinungen und Inhalten der SPD jede Menge Lob zu verteilen und die Thesen auch mit seinen fachkundigen Aussagen zu untermauern. Man munkelt in Berlin und Frankfurt schon seit geraumer Zeit, dass der gute Herr Fratzscher eine Karriere als Notenbanker oder in einem Ministerium anstrebt. Aber sind das nur Gerüchte? In den politischen Zeitgeist würde er sicher gut passen.

Marcel Fratzscher wurde schon von vielen anderen Kommentatoren sehr kritisch beäugt, aber auch von unserer Redaktion. Zum Beispiel sagte er im September, dass er keine Zombieunternehmen in Deutschland entdecken könne. Nur um wenige Tage später vom Problem der Zombieunternehmen zu reden. Generell ist er dem Lager der „Experten“ zugehörig, die der Meinung sind, dass man mit genug neuen Schulden so ziemlich alles regeln kann. Gibt es nur genug Nachfrage, lösen sich alle Probleme von selbst? Und die zusätzlichen Staatsschulden, die sind ja sowieso kein Problem bei den Nullzinsen? So einfach kann die Welt sein.

Aktuell hat Marcel Fratzscher dem auf YouTube bestens bekannten Interview-Format „Jung und Naiv“ ein 145 Minuten langes Interview gegeben. Die Leitlinie kommt relativ weit am Anfang des Interviews. Der Markt hat versagt. Also, wohin soll es seiner Meinung nach gehen? Mehr Regulierung, mehr Planwirtschaft? Thilo Jung spricht mit Marcel Fratzscher über Themen wie die Aktienmärkte und ob sie sich von der Realwirtschaft abgekoppelt haben, über die Coronakrise, Staatshilfen, die Klimakatastrophe, Autoindustrie, Konsumverzicht, Globalisierung, die Ungleichheit von Vermögen, Steuern uvm.

Wir können Ihnen an dieser Stelle nicht knallhart empfehlen 145 Minuten Marcel Fratzscher am Stück anzuschauen. Diese Entscheidung müssen Sie schon selbst treffen. Aber auch bei „Experten“, die wir kritischer sehen wie einen Herrn Fratzscher, gilt das selbe wie bei Hans-Werner Sinn, Markus Krall oder Clemens Fuest. Auch wenn man als Zuhörer die Meinung des Interviewten nicht teilt, so erweitert das Zuhören doch den Horizont.

Marcel Fratzscher
DIW-Chef Marcel Fratzscher. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation – ExpertInnen Austausch anlässlich der Kurt Rothschild Preisverleihung, 27.09.2017 CC BY-SA 2.0

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Unser Wohlstand kommt übers Meer – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Welt ist so vernetzt wie nie zuvor. Auch wenn es in vielen Ländern protektionistische Tendenzen gibt, hat die weltweite Vernetzung ein Ausmaß erreicht, das in der Menschheitsgeschichte einmalig ist. Die Welt ist zusammengerückt. Viele Produkte, die Sie täglich nutzen, werden komplett oder in Teilen rund um den Globus verschifft, bevor Sie sie in Händen halten.

Die globalen Wertschöpfungsketten wären undenkbar ohne den regen Seehandel, der die Welt verbindet. Tausende Containerschiffe fahren von Kontinent zu Kontinent und bringen uns Waren vom anderen Ende der Welt.

Ich schreibe hier vorrangig über Zukunftstechnologien, die unsere Welt tiefgreifend verändern werden. Doch nichts hat unseren Wohlstand so sehr befeuert, wie der weitgehend freie Welthandel.

Deutschland ist Exportweltmeister

Unser Land ist erfolgreich, weil wir so stark in den Welthandel eingebunden sind. Maschinen und Autos aus Deutschland genießen international einen guten Ruf. Von den Erträgen aus dem Exportgeschäft kaufen wir beispielsweise Elektronik, chemische Erzeugnisse und Bekleidung. Das meiste davon wird übers Meer transportiert.

Die Lebensadern unserer Wirtschaft liegen im Wasser

Wenn Sie schon einmal in Hamburg am Hafen standen, haben Sie einen Eindruck, welche Mengen an Gütern täglich über den Seeweg nach Europa kommen. Rund 90% aller weltweit gehandelten Waren werden übers Meer befördert.

Unternehmen wie Hapag-Lloyd, Costamare oder Euronav betreiben riesige Flotten, um Waren rund um die Welt zu verschiffen. Sind die Aktien deshalb einen Blick wert? Das Geschäft ist lukrativ, aber hart umkämpft. Triton ist da schon eher interessant, denn das Unternehmen vermietet die…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Hotels und Restaurants: Wachstum ja, aber noch keine V-Erholung

Claudio Kummerfeld

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Restaurant-Tische mit Gläsern

Der Umsatz bei Hotels und Restaurants ist im August gegenüber Juli um 5,5 Prozent gestiegen. Aber im Vergleich zu August 2019 liegt er immer noch mit 22,2 Prozent im Minus. Die Grafik, die bis zum Jahr 2013 zurückreicht, zeigt es: Eine V-förmige Erholung ist noch nicht abgeschlossen. Der Indexwert der Umsätze von Hotels und Restaurants lag vor dem Start der Coronakrise im Februar bei 105,5 Indexpunkten, und im August waren es 80,9 Punkte. Da ist noch einiges an Lücke vorhanden. Innerhalb der Gastronomie lag der reale Umsatz der Caterer im August 2020 sogar um 32,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.

Gut, diese heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten sind aus August. Inzwischen haben wir Oktober, und die V-förmige Erholung könnte bis jetzt schon fast geschafft sein. Könnte, nicht muss. Aber selbst wenn…. ein halbes Jahr lang gigantische Verdienstausfälle machen einer Branche zu schaffen, die darauf angewiesen ist konstant Umsatz zu machen. Viele Betreiber und Hotels und Restaurants überleben vielleicht aktuell, aber nur dank staatlicher Kredite. Man hat also nach der Krise deutlich mehr Schulden als vorher, dazu kommen oft noch vermutlich Mietschulden, weil der Vermieter monatelang die Restaurantmiete stundete, die nun nachgezahlt werden muss. Hat man die Krise auf den ersten Blick überlebt, und hat wieder „normale“ Umsätze, so türmen sich die Schulden auf. Zeitlich verzögert könnten also viele Insolvenzen folgen, auch wenn sich die Umsätze der Branche wieder normalisieren.

Chart zeigt Umsätze bei Hotels und Restaurants

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