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Aktien

Achtung: Investoren zogen erstmals in 2015 Gelder aus europäischen Aktienfonds ab

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Investoren haben erstmals seit Beginn des Jahres Gelder aus Aktienfonds abgezogen, wie aus Daten von EPFR Global data hervorgeht. In der Vorwoche flossen so knapp 1,4 Milliarden Euro aus diesen Anlagevehikeln ab, glleichzeitig wurden auch Gelder dem europäischen Markt für Staatsanleihen entzogen (480 Millionen Euro).

Ist das nur eine kurze Unterbrechung eines bestehenden Trends – oder doch eine Trendwende? Offenkundig haben viele Investoren angesichts der starken Anstiege und inzwischen ambitionierten Bewertungen kalte Füße bekommen: so hatte der Euro Stoxx 50 auf seinem Hochpunkt im April ein KGV von 16,5 erreicht und damit so viel wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Einer der großen Verlierer seit April ist der Dax, der knapp 8% von seinem Hochpunkt eingebüßt hat. Besonders betroffen waren davon Autobauer wie Volkswagen und BMW – und damit der Kern des deutschen Geschäftsmodells.

Inzwischen hat sich eine enge Korrelation zwischen dem Aktienmarkt und dem Anleihemarkt ergeben (siehe dazu unseren Artikel „Euro, Dax und Bundesanleihen: die perfekte Korrelation„). Diese Koppelung von Aktienmärkten und Anleihmärkten ist ausgelöst durch das QE der EZB und errinert stark an Geschehnisse vor zwei Jahren: damals hatte die Fed angekündigt, ihr Kaufprogramm für Staatsanleihen in absehbarer Zeit zu beenden, woraufhin Aktienmärkte und Anleihemärkte unter Druck kamen.

Auch in 2013 waren nach der Ankündigung der Fed, das Programm zu beenden, die Renditen an den Anleihemärkten gestiegen. Zwar hat die EZB mehrfach dementiert, ihr QE vorzeitig zu beenden, dennoch stiegen am europäischen Anleihemarkt die Renditen rasant (die Rendite der 10-jährigen deutschen Bundesanleihe hat sich von ihrem Tiefpunkt in nur wenigen Wochen vervierzehnfacht!). Steigende Renditen – das zeigt die hisorische Erfahrung – sind meist auch Gift für die Aktienmärkte. Mario Draghi und die EZB haben mit ihrem QE, das zeigt sich nun, das Schicksal von Aktienmärkten und Anleihemärkten in Europa aufs Engste verknüpft.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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