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Aktien

Aktien: Vor dem Window-Dressing aufspringen? Und was hat Friedrich Merz überhaupt genau über Altersvorsorge gesagt?

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Als Window Dressing bezeichnet man die Praxis, dass halbwegs erfolglose Fondsmanager kurz vor Jahresende nochmal bereits gut gelaufene Aktien kaufen und in den Fonds legen. Dann sieht der Anleger im Jahresbericht zum Stichtag 31. Dezember, dass die „richtigen“ Aktien im Fonds enthalten waren. Das tröstet darüber hinweg, dass die Gesamt-Performance des Index vom Fonds vielleicht sogar unterschritten wurde. Soll man als Privatanleger jetzt noch rechtzeitig vor dem Window Dressing aufspringen, und selektiv einzelne Aktien kaufen? Sehen Sie dazu folgendes gutes Video.

Friedrich Merz, der böse Kapitalist, der Helfer der Reichen, der Knecht der Finanzmafia? Jetzt sollen auch noch auf Kosten der Steuerzahler Aktienkäufe gefördert werden? Reiche sollen noch reicher werden? Was hat Merz denn überhaupt jüngst zum Thema Aktien, Altersvorsorge und Steuern gesagt? Dazu schauen Sie bitte folgendes sachliches Info-Video.


Friedrich Merz. Foto: Kai Mörk CC BY 3.0 de

3 Kommentare

3 Comments

  1. Überlkeit

    6. Dezember 2018 18:06 at 18:06

    In diesem Video ist ein großer Irrtum. Der historische Vergleich ist in sofern flasch, da wir uns nicht mehr in der Mitte eine Zyklus befinden, sondern am Ende. Das Finanzsystem liegt im Koma. Ein Langzeitsparplan wird daher nicht aufgehen. Wer das nicht begreift oder sieht hat sich nicht mit dem Thema beschäftigt. Aber eine Normalisierung der Zinsen kommt bestimmt. 😉

  2. Daxrabbit

    6. Dezember 2018 19:09 at 19:09

    Kolja Barghoorn mag zwar ein schlauer Vogel sein, dennoch finde ich viele seiner Aussagen sehr bedenklich. Zum investieren gehört eine gewisse Ausbildung !!! Die dazugehörige Kultur und somit das Wissen dazu ist in Deutschland nicht vorhanden PUNKT. Natürlich wird er die Aussagen von März begrüßen, denn für „gelernte Anleger“ wie z.B. Kolja wird’s rentabler wenn die ahnungslose Masse in den Markt strömt. Und solch blöden totschlag Argumente wie „lohnt“ immer, „man muss nur lang genug warten“ sind völliger Blödsinn. Viele warten bereits sein 18 Jahren (dotcom) ….. Vielleicht sollte man ein Volk erst einmal auf „richtiges investieren“ vorbereiten bevor man sie ahnungslos in den Markt jagt – und das zur jetzigen Zeit – für viele vielleicht gerade rechtzeitig (sorry für den Sarkasmus).
    Es gibt auch andere Meinungen (Sven Carlin) die fairer Weise sagen wer zum falschen Zeitpunkt und auch ohne Wissen startet ist sein Geld los – für immer !

  3. leftutti

    17. Dezember 2018 16:37 at 16:37

    Erst einmal erstaunlich und gleichzeitig bedenklich für einen „neutralen“ Börsenprofi ist es, gleich zu Anfang schon wieder die altbekannte, langweilige populistische Taktik mit den inzwischen ultralangen Zöpfen anzuwenden: Nach 15 Sekunden fällt zum ersten Mal der Begriff Linkspopulisten für Kritiker jeglicher Couleur an der Person oder Politik des Herrn (Kom)Merz, der schon mal den argumentativ fragwürdigen weiteren Weg freiräumen soll. Unterstützt natürlich von der Mainstream-Medien-Keule…
    Kurz darauf die mehr als fadenscheinige Argumentation, welche die doch eigentlich sehr allgemein gültige und unbestreitbare Definition des oberen Mittelstandes aushebeln soll. Auch wenn die subjektiv-verzerrte Sichtweise eines Herrn (Kom)Merz die Oberschicht nur in denen sieht, die Milliarden geerbt haben, zählt ein Multi-Millionär ebenso wenig zur Mittelschicht, wie ein 911er Porsche ein Mittelklassewagen ist, nur weil es auf dem Markt auch noch einen Bugatti Chiron gibt. Hirnrissig!
    Ab Minute 2:25 folgt dann pure Spekulation in Reinkultur, was gewesen wäre, wenn nicht diese Aussage, dann halt was mit Steak oder Bratwurst.

    Irgendwann im weiteren Verlauf dieses „sachlichen Info-Videos“ werden die Armen und von Armut Bedrohten als absolut zu vernachlässigende Randgruppe verunglimpft, klar, sind ja nur 20 bis 25% der Gesamtbevölkerung, Tendenz konstant steigend. Dann erwartet man vom Bauarbeiter, der Frisöse, der Verkäuferin im Supermarkt, dass die sich fachlich professionell und intellektuell mit Aktienwissen und -märkten auseinandersetzen. Einem höchst komplexen Thema, das selbst eingefleischte Profis hier auf FMW ebenso wie anderenorts des öfteren die Haare raufen lässt.
    Daneben sollen Aktienvermögen bzw. -gewinne im Alter steuerfrei sein, ohne dies auch anderen Anlageformen zuzugestehen. Dubios…
    Und zuletzt noch zum „man muss nur lang genug warten“: Wie oben @Daxrabbit so schön schreibt, warten viele seit 18 Jahren, sitzen auf 95% Verlust, sofern sie nicht bereits komplett pleite sind, weil die Hebelchen zu hoch waren oder ihre tollen Aktiengesellschaften längst insolvent und vom Markt verschwunden sind.
    Dieses Video ist ein plumper Versuch von Profis und Dickfischen, der großen ahnungslosen Masse das sauer Ersparte oder gar das letzte Hemd ohne Moral und schlechtes Gewissen abzuluchsen, um Futter für weitere wüste Spekulationen zu generieren.

    Es wäre ebenso verantwortungslos, eine Herde Antilopen in ein ausgehungertes Löwenrudel zu treiben. Mit einem Unterschied: Die Löwen würden nur so viel und so lange fressen, bis sie satt sind. An den Aktienmärkten hingegen geriete man in ein Rudel von Bul(l)imikern.

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Aktien

Performance-Check: Diese Aktien sind unverwüstlich

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Lieber Börsianer,

wir alle wissen, wenn der Aktienmarkt einmal ins Rutschen gerät, bleibt kein Auge trocken. Selbst die Aktien anerkannter Qualitätsunternehmen fallen dann unisono mit dem Gesamtmarkt. Man ist dann als Anleger schon zufrieden, wenn sich das eigene Depot der Korrekturbewegung zumindest teilweise entzieht. Genauso wissen wir, wenn die Weltkonjunktur einmal lahmt, sinken die Unternehmensgewinne durch die Bank. So ist nun einmal die Börse.

Aber ich bohre tiefer. Gibt es wirklich keine Unternehmen, die sich einem negativen Markttrend entziehen? Gibt es wirklich keine Ausnahme, die die Regel bestätigt? Doch, die gibt es! Tatsächlich existiert in den USA eine Aktiengattung, die sich bereits seit Jahrzehnten durch eine ganz ungewöhnliche Stabilität auszeichnet. Diese ausgesuchten Unternehmen erwirtschaften nicht selten sogar in der tiefsten Rezession, z.B. zuletzt 2008/9, beste Gewinne. Mehr noch: Sie erhöhen selbst in diesen Phasen, wo die „normalen“ Unternehmen versagen, regelmäßig die Dividenden…..

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Aktien

Schweizerische Nationalbank: Die Zentralbankaktie fürs Depot

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Möchten Sie Miteigentümer an einer Zentralbank werden? Hier ist Ihre Chance! Die Schweizerische Nationalbank ist mit ihren eigenen Aktien an der Börse notiert – sie können in Deutschland zum Beispiel in Stuttgart gehandelt werden. Der Grund für diese ungewöhnliche Tatsache liegt in der Konstruktion der eidgenössischen Notenbank.

Schweizerische Nationalbank – die Zentralbank AG

Die Schweizerische Nationalbank ist zwar ein schweizerisches Staatsorgan und die Hüterin des Schweizer Franken, aber gleichzeitig eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft. Anstelle eines Vorstands leitet der Präsident Thomas Jordan und sein Direktorium die Bank. Ihren Sitz hat die Schweizerische Nationalbank in Bern und Zürich und unterhält sogar eine Niederlassung in der Finanzmetropole Singapur.

Ein wesentlicher Unterschied zu normalen Banken ist zudem, dass die Eidgenossen nicht dem Shareholder-Value verpflichtet sind. Vielmehr folgen sie ihrem staatlich erteilten geldpolitischen Mandat. Aktuell bedeutet dies vor allem, dass der als sicherer Hafen geltende Schweizer Franken nicht zu stark aufwerten soll, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit Schweizer Unternehmen nicht zu unterminieren. Dazu erzeugt die SNB mittels digitaler Notenpresse massiv Schweizer Franken und kauft damit Vermögenswerte in Fremdwährungen. Damit wirkt sie der Aufwertung des Franken entgegen und sammelt gleichzeitig Unmengen an Assets an.

 

Genau dieser öffentliche Auftrag macht die Aktie zu einer heißen Wette auf in der Zukunft noch aggressivere Geldpolitik weltweit und explodierende Vermögenspreise. Zwar ist die Dividendenrendite gesetzlich auf sechs Prozent beschränkt und die Aktionärsrechte sind ebenfalls stark eingeschränkt, dennoch ging die Wette auf Kurssteigerungen in den letzten Jahren unter hohen Schwankungen auf: seit 2014 stieg die Aktie in EUR fast 400 Prozent an, nach einem Nullsummenspiel im letzten Jahr.

Schweizerische Nationalbank Aktie Verlauf

Seitdem das Thema Zinsnormalisierung beendet ist und stattdessen wieder laxere Geldpolitik auf der Agenda steht, kann die Aktie erneut zulegen. In diesem Jahr bereits um über 30 Prozent. Die Anzahl der erwerbbaren Aktien ist zwar auf 100 Stück pro Person limitiert, was bei einem Preis pro Aktie von aktuell 4.790 Euro (5.200 CHF) dennoch ein relativ hohes Investment ermöglicht.

Der gigantische Zwerg

Obwohl die Schweiz mit einem BIP von 703 Mrd. USD nur Platz 20 der Weltrangliste der größten Volkswirtschaften belegt, verfügt ihre Zentralbank mit 831,2 Mrd. US$ (Stand Juni 2019) über die drittgrößten Devisenreserven des Planeten (nach China und Japan). In Bezug auf das BIP der Schweiz bringen es die Eidgenossen sogar zum Vizeweltmeister: die Bilanzsumme der SNB beträgt mittlerweile 118 % der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung.

Gawooni Anleihe

Schweizerische Nationalbank – der Mischfonds mit eingebauter Notenpresse

Im Grunde genommen ist die Schweizerische Nationalbank (SNB) ein weltweit investierender Mischfonds. Von Aktien, über Anleihen bis hin zu Gold und Fremdwährungen kauft die SNB alles, was nicht in Franken notiert. So ist die Zentralbank mittlerweile größter Einzelaktionär bei Apple und besitzt mehr Facebook-Aktien als Mark Zuckerberg. Insgesamt hält die Bank über 2.500 verschiedene Aktien. Aktuell sind 69 % der Devisenreserven in Staatsanleihen investiert (ca. 39 % davon in EUR, 35 % in USD und 26 % in sonstigen Währungen), ca. 20 % in Aktien und 11 % in sonstigen Vermögenswerten (u. a. ca. 50 Mrd. US$ in Gold).

Fazit

Umso aggressiver die Geldpolitik weltweit wird, umso mehr Geld wird auch die Schweizer Nationalbank an frischen Franken schöpfen, diese in Fremdwährungen tauschen und davon diverse Vermögenswerte kaufen, die anschließend im Wert explodieren – wegen der aggressiven Geldpolitik. Natürlich geben wir keine Aktienempfehlung für die SNB AG ab. Das Phänomen, einen Anteil an einer Zentralbank erwerben zu können, ist aber in Zeiten des bevorstehenden Crack-Up-Booms auf jeden Fall der Erwähnung wert. Wir wollen lediglich aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, sein Vermögen in den kommenden Jahren so aufzustellen, dass man dessen Kaufkraft nicht nur erhält, sondern auch im Sinne des Vermögensaufbaus als Anleger von dem größten geldpolitischen Experiment der Menschheitsgeschichte profitiert.

Schweizerische Nationalbank
Die Schweizerische Nationalbank in Bern. Foto: CC BY-SA 3.0

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Aktien

Tesla und Volkswagen, was ist da los?

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Will Volkswagen Tesla kaufen? Oder zumindest einen Minderheitsanteil? Was ist das los? Am Markt wurde in den letzten Stunden ein Vorabbericht des Manager Magazin so interpretiert, dass Volkswagen Interesse an Tesla haben könnte. Zahlreiche Medien haben in den letzten Minuten und Stunden darüber berichtet. Es wäre natürlich ein Traum für Aktionäre. Ein gigantischer finanzkräftiger Konzern mit seiner ganzen Expertise in Sachen Fertigung, Logistik uvm könnte Tesla wirklich helfen – mal ganz abgesehen von der finanziellen Rückendeckung! Der bekannte Spekulant Mark Spiegel zeigt sich aktuell entsetzt und verwundert.

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Volkswagen dementiert Interesse an Tesla

Tja, aber daraus wird wohl nichts. Nach ganz frischen Berichten hat Volkswagen diese Gerüchte oder auch Hoffnungen (seitens der Tesla-Aktionäre?) dementiert. Ein Sprecher von Volkswagen nennt den MM-Bericht wonach der Volkswagen-Chef Diess daran interessiert sei bei Elon Musk mit einzusteigen vollkommen unzutreffend.

Und so schnell kann so eine nette Euphorie schon wieder vorbei sein. Die TSLA-Aktie lag vorbörslich schon 2% im Plus. Jetzt notiert sie im offiziellen Börsenhandel 0,8% höher als gestern zum Marktschluss. Die Aktie von Volkswagen notiert heute 1% im Plus. Mal ehrlich. Tesla hat aktuell einen Börsenwert von 40 Milliarden Dollar. Warum soll man als großer etablierter Autokonzern dieses Geld ausgeben, wenn man sich mit eigenen Anstrengungen selbst in dem Bereich E-Autos etablieren kann? Aber ja, es gibt ja auch die Musk-Fans, die meinen Tesla hätte in vielen Bereichen einen großen Vorsprung. Das mag auch sein. Aber der ganze Laden steht finanziell und strukturell auf ziemlich wackligen Beinen! Und die Konkurrenz wird nicht dümmer!

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Tesla
Foto: pixabay / Blomst

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