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Aktien

Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Marko

    24. September 2020 11:58 at 11:58

    Ja, das mag sein, ein Herr Leber hat aber die Anleihemärkte vergessen, die überhaupt nicht manipuliert sind ?

    Den Impfstoff gibt es wohl eher im Frühjahr, und dies wohl durch mehrere Firmen, wobei ich die Deutschen im Vorteil sehe. Dazu gehört noch dass die Weltbevölkerung ausreichend geimpft werden müsste.

    Bei der US-Wahl wäre ich vorsichtig wegen einer höheren Volatilität/Unsicherheit, wenn der Markt weiß, dass „se Donald“ in die Bredouille kommt, na dann… ;) :D

    Dann ist man schon mal mal einen der schlechtesten Präsidenten aller Zeiten los.

    Einen Egomanen/Twitter-Präsidenten vor dem Herren, der offenbar auch nicht wusste, wieso den die Amis gewählt hatten ?
    Und dieser Herr „führt“ Amerika genauso katastrophalst wie seine eine eigenen Firmen… ab auf den Golfplatz in Florida, lieber Donald…

    Der harte Brexit wird wohl kommen müssen.

    Dies ist letztendlich die Entscheidung der britischen Regierung, man will sich offenbar absondern vor Europa.
    Diese Entscheidung, sich von seinem größten Handelspartner zu trennen, wird das britische Pfund mit Sicherheit treffen, das britische Pfund dürfte dann gegenüber dem EUR unter die Parität fallen, nebst Visa-Pflicht für die Briten in Europa, Zölle usw.

  2. Avatar

    Zimmermann

    24. September 2020 12:32 at 12:32

    Mit dem Impfstoff ist das so eine Sache. Wie sich die Finanzanalysten sich erdreisten es besser zu wissen, wie die Experten in dem Bereich. Aber wie heisst es so schön, wenn man einen Sumpf trocken legen will, darf man nicht die Frösche fragen. Es kann auch sein, dass es nie einen Impfstoff geben wird. Unter der Fachmeinung der Experten ist dies auch möglich. Das Virus kann sich anscheinend schnell mutieren.

    • Avatar

      Columbo

      24. September 2020 14:14 at 14:14

      @Zimmermann

      „Manche Finanzanalysten erdreisten sich“ nicht unbedingt, es besser zu wissen. Sie haben oft ein besseres Netzwerk und bessere Informationskanäle zu den Experten, auf die es ankommt, als ein Herr @Zimmermann oder ein Herr @Columbo.

  3. Avatar

    Marko

    24. September 2020 14:28 at 14:28

    Solche Mutierungen sind „normal“.

    Es geht bei dem Corona-Virus darum , dass man zum Zulassungsverfahren Phase 3 bzw. zum endgültigen Zulassungsverfahren kommt. dieser Zulassungsprozess wird weltweit wegen Corona „beschleunigt“..

    Siehe hier, die Deutschen haben den Vorteil, sich mit dem Grippe-Virus an sich , also vor Corona beschäftigt zu haben…

    https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov

  4. Avatar

    Shorti

    24. September 2020 14:56 at 14:56

    Wenn ein Analyst sagt Aktien halten, heisst das eindeutig verkaufen.
    Wenn ein bis anhin superbullischer Dr. Leber vorsichtig wird und einige Unsicherheiten sieht heisst das :
    BÄRISCH AUF HÖCHSTER ALARMSTUFE, ALLES MUSS RAUS!

    • Avatar

      Columbo

      24. September 2020 16:47 at 16:47

      @Shorti

      Blöd für die Shortis wäre der Impfstoff. Dann geht‘s rettungslos nach oben, egal was Analysten sagen.
      Irgendwann kommt der, da sollte man die modernen Möglichkeiten der Forschung nicht unterschätzen. Das ist wie mit der Mondlandung: Genügend Geld und genügend Druck und schon ist’s geschehen…auch um die Shortis, die auf den Untergang gewettet haben.

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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