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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase



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6 Kommentare

  1. Ja, das mag sein, ein Herr Leber hat aber die Anleihemärkte vergessen, die überhaupt nicht manipuliert sind ?

    Den Impfstoff gibt es wohl eher im Frühjahr, und dies wohl durch mehrere Firmen, wobei ich die Deutschen im Vorteil sehe. Dazu gehört noch dass die Weltbevölkerung ausreichend geimpft werden müsste.

    Bei der US-Wahl wäre ich vorsichtig wegen einer höheren Volatilität/Unsicherheit, wenn der Markt weiß, dass „se Donald“ in die Bredouille kommt, na dann… ;) :D

    Dann ist man schon mal mal einen der schlechtesten Präsidenten aller Zeiten los.

    Einen Egomanen/Twitter-Präsidenten vor dem Herren, der offenbar auch nicht wusste, wieso den die Amis gewählt hatten ?
    Und dieser Herr „führt“ Amerika genauso katastrophalst wie seine eine eigenen Firmen… ab auf den Golfplatz in Florida, lieber Donald…

    Der harte Brexit wird wohl kommen müssen.

    Dies ist letztendlich die Entscheidung der britischen Regierung, man will sich offenbar absondern vor Europa.
    Diese Entscheidung, sich von seinem größten Handelspartner zu trennen, wird das britische Pfund mit Sicherheit treffen, das britische Pfund dürfte dann gegenüber dem EUR unter die Parität fallen, nebst Visa-Pflicht für die Briten in Europa, Zölle usw.

  2. Mit dem Impfstoff ist das so eine Sache. Wie sich die Finanzanalysten sich erdreisten es besser zu wissen, wie die Experten in dem Bereich. Aber wie heisst es so schön, wenn man einen Sumpf trocken legen will, darf man nicht die Frösche fragen. Es kann auch sein, dass es nie einen Impfstoff geben wird. Unter der Fachmeinung der Experten ist dies auch möglich. Das Virus kann sich anscheinend schnell mutieren.

    1. @Zimmermann

      „Manche Finanzanalysten erdreisten sich“ nicht unbedingt, es besser zu wissen. Sie haben oft ein besseres Netzwerk und bessere Informationskanäle zu den Experten, auf die es ankommt, als ein Herr @Zimmermann oder ein Herr @Columbo.

  3. Solche Mutierungen sind „normal“.

    Es geht bei dem Corona-Virus darum , dass man zum Zulassungsverfahren Phase 3 bzw. zum endgültigen Zulassungsverfahren kommt. dieser Zulassungsprozess wird weltweit wegen Corona „beschleunigt“..

    Siehe hier, die Deutschen haben den Vorteil, sich mit dem Grippe-Virus an sich , also vor Corona beschäftigt zu haben…

    https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov

  4. Wenn ein Analyst sagt Aktien halten, heisst das eindeutig verkaufen.
    Wenn ein bis anhin superbullischer Dr. Leber vorsichtig wird und einige Unsicherheiten sieht heisst das :
    BÄRISCH AUF HÖCHSTER ALARMSTUFE, ALLES MUSS RAUS!

    1. @Shorti

      Blöd für die Shortis wäre der Impfstoff. Dann geht‘s rettungslos nach oben, egal was Analysten sagen.
      Irgendwann kommt der, da sollte man die modernen Möglichkeiten der Forschung nicht unterschätzen. Das ist wie mit der Mondlandung: Genügend Geld und genügend Druck und schon ist’s geschehen…auch um die Shortis, die auf den Untergang gewettet haben.

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