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Aktuell: Bank of England verkündet Zinsentscheidung

Claudio Kummerfeld

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Die Bank of England hat soeben ihre Zinsentscheidung verkündet. Man hat beschlossen den Leitzins bei 0,75% zu belassen. Der Notenbankrat hat diese Entscheidung einstimmig getroffen. Die Erwartungen wurden damit bestätigt.

Die Bank of England verkündet dazu, dass im Falle eines sanften Brexit (also mit Vertrag zwischen UK und EU) und einer guten konjunkturellen Entwicklung die Chance gegeben wäre, dass man die Zinsen vorsichtig erhöht auf dem Weg der Inflation in Richtung 2%. Im Fall eines No Deal Brexit gebe es keine klare Vorgehensweise, die man jetzt schon nennen könne. Denn (so unsere Anmerkung), dann müsste die Bank of England nämlich eine steigende Inflation (wegen zu erwartender Pfund-Schwäche) abwägen gegen eine wohl eintretende starke Konjunkturschwäche in UK.

Das britische Pfund vs USD reagiert momentan mit +12 Pips gegenüber dem US-Dollar.

Hier das Statement der Bank of England im Wortlaut:

Since the MPC’s previous meeting, the trade war between the United States and China has intensified, and the outlook for global growth has weakened. Monetary policy has been loosened in many major economies. Shifting expectations about the potential timing and nature of Brexit have continued to generate heightened volatility in UK asset prices, in particular the sterling exchange rate has risen by over 3½%.

Brexit-related developments are making UK economic data more volatile, with GDP falling by 0.2% in 2019 Q2 and now expected to rise by 0.2% in Q3. The Committee judges that underlying growth has slowed, but remains slightly positive, and that a degree of excess supply appears to have opened up within companies. Brexit uncertainties have continued to weigh on business investment, although consumption growth has remained resilient, supported by continued growth in real household income. The weaker global backdrop is weighing on exports. The Government has announced a significant increase in departmental spending for 2020-21, which could raise GDP by around 0.4% over the MPC’s forecast period, all else equal.

CPI inflation fell to 1.7% in August, from 2.1% in July, and is expected to remain slightly below the 2% target in the near term. The labour market appears to remain tight, with the unemployment rate having been just under 4% since the beginning of this year. Annual pay growth has strengthened further to the highest rate in over a decade. Unit wage cost growth has also risen, to a level above that consistent with meeting the inflation target in the medium term. The labour market does not appear to be tightening further, however, with official and survey measures of employment growth softening.

For most of the period following the EU referendum, the degree of slack in the UK economy has been falling and global growth has been relatively strong. Recently, however, entrenched Brexit uncertainties and slower global growth have led to the re-emergence of a margin of excess supply. Increased uncertainty about the nature of EU withdrawal means that the economy could follow a wide range of paths over coming years. The appropriate response of monetary policy will depend on the balance of the effects of Brexit on demand, supply and the sterling exchange rate.

It is possible that political events could lead to a further period of entrenched uncertainty about the nature of, and the transition to, the United Kingdom’s eventual future trading relationship with the European Union. The longer those uncertainties persist, particularly in an environment of weaker global growth, the more likely it is that demand growth will remain below potential, increasing excess supply. In such an eventuality, domestically generated inflationary pressures would be reduced.

In the event of a no-deal Brexit, the exchange rate would probably fall, CPI inflation rise and GDP growth slow. The Committee’s interest rate decisions would need to balance the upward pressure on inflation, from the likely fall in sterling and any reduction in supply capacity, with the downward pressure from any reduction in demand. In this eventuality, the monetary policy response would not be automatic and could be in either direction.

In the event of greater clarity that the economy is on a path to a smooth Brexit, and assuming some recovery in global growth, a significant margin of excess demand is likely to build in the medium term. Were that to occur, the Committee judges that increases in interest rates, at a gradual pace and to a limited extent, would be appropriate to return inflation sustainably to the 2% target.

In all circumstances, the Committee will set monetary policy appropriately to achieve the 2% inflation target. The MPC judges at this meeting that the existing stance of monetary policy is appropriate.

Bank of England Zentrale
Die Zentrale der Bank of England in London. Foto: Diliff / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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Türkische Lira fällt immer weiter – was ist da bloß los?

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Türkei Flagge

Die türkische Lira verfällt in einem dramatischen Tempo. Musste man Mitte Juli noch 7,80 Lira für 1 Euro bezahlen, so waren es gestern früh 8,20, und aktuell sind es schon 8,46 Lira! Ständig neue Rekordtiefs für die türkische Lira gegen den Euro. Und gegen den US-Dollar? Das Rekordtief der Lira lag im Mai bei 7,26 Lira für 1 US-Dollar. Danach gab es wochenlang Kurse um die 6,85, vermutlich dank Interventionen von türkischen Banken. Aber auch bei US-Dollar vs Türkische Lira kommt seit gestern Leben in die Bude. Der Wechselkurs sprang seit gestern von 6,93 auf aktuell 7,22.

Warum wertet die türkische Lira immer weiter ab?

Jüngst kam es zu mehr als merkwürdigen Umständen rund um die Lira. Wer sich in den letzten Tagen türkische Lira leihen wollte, musste dafür laut Berichten Zinsen von teils mehr als 1.000 Prozent bezahlen. Das heißt, dass jede Kursbewegung kleiner als 2,87 Prozent über Nacht allein aufgrund der Zinsen zu einem sicheren Verlust bei Lira-Short-Positionen wurde. Alle Details dazu finden Sie beim Klick an dieser Stelle. Am Devisenmarkt macht derzeit der Ausspruch die Runde, dass die türkischen Geldmärkte zunehmend dysfunktional sein würden.

Im Chart sehen wir im Verlauf der letzten zwölf Monate US-Dollar und Euro gegen die türkische Lira. Der Verfall der türkischen Währung läuft rasant weiter! Eigentlich müsste beziehungsweise sollte die Zentralbank in Ankara die Leitzinsen anheben? Aber das geht wohl kaum, weil Präsident Erdogan immer weiter sinkende Zinsen wünscht, um die Wirtschaft mit günstigen Krediten anzukurbeln. Inflation und Währung stehen unter dem grundsätzlichen Problem, dass die Zentralbank den Leitzins seit mehreren Quartalen immer weiter absenkt – und zwar so weit, dass der Leitzins nun deutlich unterhalb der Inflationsrate liegt (wir berichteten schon mehrfach über dieses ernsthafte Problem). Die ist zwar aktuell ein wenig gefallen von 12,62 Prozent auf 11,76 Prozent. Aber wie gesagt, mit einem Leitzins von nur 8,25 Prozent gewinnt man da keinen Blumentopf.

Interventionen für die Lira scheinen zu verpuffen

Laut aktuellen Berichten haben staatliche Banken in der Türkei alleine gestern 1 Milliarde US-Dollar ausgegeben um die türkische Lira zu verteidigen (Dollar verkaufen und dafür Lira kaufen). Angeblich, so hört man es aus Analystenkreisen, sollen Zentralbank und Geschäftsbanken schon mehr als 100 Milliarden Dollar für Interventionen ausgegeben haben. Die Devisenbestände schmelzen dramatisch ab. Und wenn der Markt sieht, dass all die Interventionen nichts helfen, und bald keine Reserven mehr da sind, führt das zu noch mehr Vertrauensverlust. Der IWF warnte jüngst, dass die Zentralbank ihre Devisenreserven mittelfristig aufzustocken solle. Aber derzeit geschieht ja das Gegenteil.

Und man sieht, der Devisenmarkt als Ganzes ist stärker als offenbar staatlich erwünschte Interventionstätigkeiten. Fehlendes Vertrauen in die politische gelenkte Zentralbank schwelt schon seit Jahren zunehmend über der türkischen Währung. Seit Wochen kommt verschärfend hinzu, dass nach der Coronakrise die Touristen in der Türkei ausbleiben. Und das trotz einer verdammt günstigen Währungskonstellation für Touristen, die aus dem Euro-Raum in die Türkei reisen. Für die türkische Lira ist derzeit kaum Besserung in Sicht. Denn die Spekulanten stürzen sich offenbar gerade stark auf diesen offenkundig anfällige Währung!

Chart zeigt US-Dollar und Euro gegen die türkische Lira

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Türkische Lira: Warum Trader 1000% Zinsen zahlen müssen

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Türkische Lira Geldscheine

Ich beschäftige mich nun seit fast eineinhalb Jahrzehnten mit Devisen – doch so etwas habe ich noch nicht gesehen. Zuletzt war die Lira auf ein Allzeittief gegen den Euro gefallen. Und was passiert derzeit? Wer in den vergangenen zwei Tagen türkische Lira leihen wollte, musste dafür laut Berichten Zinsen von teils mehr als 1.000 Prozent bezahlen. Das heißt, dass jede Kursbewegung kleiner als 2,87 Prozent über Nacht allein aufgrund der Zinsen zu einem sicheren Verlust bei Lira-Short-Positionen wurde. Ursächlich dafür war ausgerechnet die lang anhaltende Schwäche der türkischen Lira.

Zinsdifferenzen wie zwischen Euro und türkischer Lira können von Tradern ausgenutzt werden

Beim Devisen-Trading gibt es eine von vielen Amateur-Tradern übersehene Tücke: die Zinsen. Wenn Sie eine EUR/TRY Short-Position aufbauen, und damit auf eine Abwertung des Euro gegen die türkische Lira setzen, dann müssen Sie Zinsen in Euro bezahlen und bekommen dafür Zinsen auf den Lira-Teil des Trades. Bei EUR/TRY Long-Positionen ist es genau umgekehrt. Bezahlen müssen Sie Zinsen in der türkischen Lira und bekommen dafür Zinsen in Euro. Viele professionelle Trader machen sich diese Zinsdiferenzen zunutze, indem sie Long-Positionen in hoch verzinsten Währungen und Short-Positionen in niedrig verzinsten Währungen aufbauen. Solange die Zinseinnahmen dabei größer sind als die Abwertung der hoch verzinsten gegenüber der niedrig verzinsten Währung, machen die Trader damit Gewinn.

Gern genutzt wird das Zinsgefälle auch von Menschen, in deren Land eine hoch verzinste Währung offizielles Zahlungsmittel ist. Um die hohen Zinsen zu umgehen, werden dann Fremdwährungskredite in einer niedrig verzinsten Währung aufgenommen, das Geld umgetauscht und damit zum Beispiel eine Wohnung im Heimatland erworben. Oft gehen solche Transaktionen nach hinten los und hinterlassen verarmte Menschen. Denn kommt es zur Abwertung der heimischen Währung, wird der Fremdwährungskredit auf einmal sehr teuer. Das mussten die Menschen in vielen osteuropäischen Ländern während der Finanzkrise erleben, die sich zuvor im niedrig verzinsten Schweizer Franken verschuldeten. Nachdem der in der Krise um teils 50% und mehr aufwertete, verdoppelte sich damit auf einmal die Kreditsumme in der Heimatwährung der Kreditnehmer. Die Privatinsolvenz war dann oft die Folge.

Türkische Lira wurden außerhalb der Türkei knapp

Hart getroffen haben dürfte es in den vergangenen zwei Tagen Lira-Trader, die bei Banken außerhalb der Türkei Short-Positionen in der türkischen Lira hielten. Davon dürfte es eine ganze Menge gegeben haben, befindet sich doch die Währung der Türkei in einem jahrelangen Sinkflug, der von Erdogans missglückter Politik nur immer weiter befeuert wird. Doch in dieser Woche gelang es der türkischen Regierung, den ausländischen Shortsellern gehörigen Schaden zuzufügen. Türkische Staatsbanken verkauften in der vergangenen Woche mindestens 2,5 Milliarden US-Dollar und kauften dafür türkische Lira. Diese gekauften Lira mussten in dieser Woche geliefert werden. Es stellte sich dann am Montag heraus, dass es eine ausgesprochene Lira-Knappheit außerhalb der Türkei gab und die abgeschlossenen Geschäfte nicht gesettled werden konnten. Sprich: Die Shortseller bzw. deren Banken konnten die Lira nicht liefern.

Der übliche Ablauf wäre nun, dass die ausländischen Banken bei türkischen Banken einen Kredit in Lira aufnehmen, um die verkauften Währungseinheiten zu liefern. Die türkischen Banken könnten theoretisch in unbegrenzter Höhe türkische Lira schöpfen und damit die Nachfrage decken. Das geschieht in allen Währungen tagtäglich ohne Probleme im Umfang von vermutlich hunderten Milliarden Euro weltweit. Doch die türkische Regierung schob diesem Ablauf einen Riegel vor. Um Shortselling der eigenen Währung zu erschweren, dürfen türkische Banken keine Lira zu solchen Zwecken mehr an Ausländer verleihen.

Also mussten die Banken der Shortseller die Lira außerhalb der Türkei beschaffen, wo naturgemäß die Versorgung mit Lira deutlich begrenzter ist. Eine deutsche Bank kann zwar durch Kreditvergabe Euro schöpfen, nicht jedoch die Währung eines fremden Landes. Werden die Banken von Lira-Krediten abgeschnitten, müssen sie Lira-Bestände zusammensuchen, die sich bereits im Ausland befinden. Diese Suche wiederrum trieb den Overnight-Zinssatz in dieser Woche auf die absurde Höhe von 1.050%. Dieser Zinssatz war offensichtlich nötig, um die 2,5 Milliarden US-Dollar in türkischen Lira aufzutreiben.

Türkei schadete Shortsellern – aber noch mehr dem eigenen Aktienmarkt

Das hört sich also nach einer gelungenen Attacke auf Lira-Shortseller an. Doch so einfach ist es nicht. Denn um türkische Lira zu beschaffen, können und werden Auslandsinvestoren auch türkische Aktien und Anleihen auf den Markt werfen. 1.050% Overnight-Zinsen – also fast 3% pro Tag auf wahrscheinlich hoch gehebelte Positionen, sind ein hervorragendes Argument, um sich von solchen Papieren zu trennen. Während also die heimische Währung für kurze Zeit gestützt wird, leiden die heimischen Wertpapiermärkte. Der türkische Borsa 100 Aktienindex verlor am Dienstag zwischenzeitlich fast 7% an Wert.

Dazu kommt, dass der Effekt auf die Währung arg begrenzt ist, sowohl was den Umfang der Kursbewegung als auch den Zeitraum der Kursstützung angeht. Die Lira wertete sogar ab. Und nachdem die Geschäfte nun gesettled sind, ist der Kurs zudem wieder dem üblichen Spiel von Angebot und Nachfrage ausgesetzt. Zwar werden sich einige Shortseller vom Zins-Spike abschrecken lassen. Doch viele Shortseller setzen auf eine schwache türkische Lira, weil sie von deren fundamentalen Überbewertung ausgehen. Temporäre Spielchen türkischer Staatsbanken ändern an dieser Ansicht nichts, sondern bestärken sie höchstwahrscheinlich nur.

Die Grafik zeigt den Kursverlauf von Euro gegen die türkische Lira
Euro gegen Türkische Lira im Verlauf der letzten zehn Jahre.

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Euro vs US-Dollar: Der Major erobert die 1,1800 Marke – wird er sie auch halten?

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Euro Geldscheine

Die aktuelle Euro-Stärke wurde auch in der gestrigen Handelssitzung erneut bestätigt. Der Euro zum US-Dollar baut seinen stabilen Aufwärtstrend weiter aus. Das Währungspaar zeigte sich gestern volatil, was viele Händler gefreut hat. Zuerst in den Morgenstunden hat der Kurs versucht, den signifikanten Widerstand bei 1,1800 zu erobern. Der erste Angriff ist jedoch gescheitert. Es hat sich nicht genügend Dynamik im Markt entwickelt, um diese Hürde zu nehmen. Der 120er Moving Average, der zu dem Zeitpunkt auf diesem Niveau verlief, hat die Aufwärtsbewegung unterbrochen. Die Bullen haben schnell ihre Long-Positionen geschlossen, um die Gewinne abzusichern.

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Danach folge beim Euro zum USD eine kleine Korrektur. Diese Short-Bewegung war aber keine große Überraschung und sie war leicht zu erkennen. Die Bären haben kurzfristig Short-Orders am Markt platziert und den Euro gegen USD somit unter Druck gesetzt. Der Kurs ist bis ca. 1,1725 gefallen. Der 420er Moving Average galt als eine starke Unterstützung, die die Abwärtsbewegung beendet hat. Danach wurden die Long-Trader wieder aktiv. EUR/USD konnte erneut steigen und der Kurs kletterte in den Bereich von 1,1785. Der abendliche Handel verlief ruhig. Der Kurs ist in eine leichte Seitwärtsphase übergegangen. Das hat erneut bestätigt, dass der Euro zum USD nach wie vor viel Aufwärtspotential besitzt. Viele Händler haben die gestrige Korrektur zum Long-Einstieg genutzt, mit der Hoffnung, dass die 1,18 „big figure“ demnächst erobert wird.

Die Vermutung hat sich bestätigt. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, konnte der Euro vs USD diesen starken Widerstand durchbrechen. Das zeigt deutlich, dass auch in Asien der Euro gegen den USD favorisiert wird. Der Kurs erreichte die Marke von 1,1820.

Der Aufwärtstrend bei EUR/USD ist noch lange nicht vorbei. Wer also den Euro jetzt verkauft, muss damit rechnen, dass er ein höheres Risiko eingeht und sich gegen den großen Trend stellt. Kurzfristige Shorts sind natürlich immer möglich, jedoch das Money Management sollte besonders diszipliniert umgesetzt werden. Die Schwankungen bei dem Währungspaar können noch größer werden und die Volatilität kann sich erhöhen. Es ist also wichtig, dass man die Positionen rechtzeitig glattstellt, wenn man auf dem falschen Fuß erwischt wird, ansonsten können herbe Verluste drohen. Auch das Pyramidisieren sollte gut überdacht werden. Wer damit nicht genügend Erfahrung hat, sollte es lieber lassen.

Es macht Momenten richtig Spaß, EUR/USD zu handeln. Dadurch, dass der Trend noch voll in Takt ist und die Bewegungen stabil sind, gibt es viele gute Gelegenheiten, Profite zu erzielen.

Der Tagesausblick für den Euro zum US-Dollar

Aktuell, am Mittwochmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1815. Der Markt ist noch ruhig, aber man spürt eine leichte Aufwärtstendenz. Es wird für den Major heute von großer Bedeutung sein, ob er die 1,18 Marke halten kann. Wenn es den Bullen gelingt, den wichtigen Widerstand bei 1,1835 zu durchbrechen, kann sich eine weitere Dynamik auf der Oberseite entwickeln. Das nächste Kursziel wäre dann der Bereich bei 1,1875. Hier kann der Kurs eine kleine Pause einlegen. Wer also kurzfristig orientiert ist, sollte auf diesem Niveau über den Ausstieg nachdenken.

Auf der Unterseite liegt die erste signifikante Unterstützung bei 1,1781. Wenn diese widererwartend unterschritten werden sollte, kann es zu einer Enttäuschung im Mark kommen. EUR/USD könnte dann noch weiter bis 1,1731 fallen. Der Daily Pivot Point beim Euro zum USD befindet sich heute bei 1,1782.

Chart zeigt Euro Verlauf gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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