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Konjunkturdaten

Aktuell: Chicago Einkaufsmanagerindex überraschend stark

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Der Chicago Einkaufsmanagerindex ist überraschend deutlich gestiegen: statt eines erwarteten Werts von 49 kam der Index soeben mit 56,2 heraus – das ist der stärkste Anstieg seit Januar. Stark vor allem die neuen Ordereingänge und die Produktion – allerdings sind die Preise weiter rückläufig. Im begleitenden Text heißt es jedoch warnend:

„The Chicago Business Barometer rose 7.5 points to 56.2 in Oct from
48.7 in Sep, the best since Jan led by gains in Production and New
Orders. New Orders jolted higher, bolstered by planned and unplanned
orders along with some intentional inventory build ahead of the pending
winter and holiday seasons. Meanwhile, Production added nearly 20
points, rebounding after September’s more than six year low. Order
Backlogs remained in contraction, with October’s reading marking the
ninth consecutive month below 50. In line with weaker Order Backlogs,
other metrics of the report caution against reading too much into the
latest surge in demand. Supplier Delivery times continued to shorten and
Employment fell back to neutral. Stocks of finished goods rose to above
60 as some companies intentionally built stocks as demand increased.
Prices Paid contracted for the third consecutive momth.“

Die Ermittler der Daten warnen also, nicht zu viel in den Anstieg hereinzulesen, da viele Komponenten nach wie vor sehr schwach seien. Und so recht fehlt dem Markt auch die Überzeugung – der Euro steigt zum Dollar fast auf das Niveau vor dem Abverkauf mit dem Fed-Statement. Da fehlt scheinbar irgendwie der Glaube, dass die Fed die Zinsen wirklich schon im Dezember anhebt:

eurusd301015

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Chris

    30. Oktober 2015 15:29 at 15:29

    Die FED&ihre lochnessyeti-artige Zinserhöhung!Sie kommt,wenn überhaupt, erst dann,wenn der letzte Ami(der Warenverpacker bei Wal-Mart)dank seines Engagements an der Wall-Street Millionär ist!Das Prinzip Wurst ca.20 cm vor dem Kopf des Hundes funktioniert ja auch schon länger!

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Konjunkturdaten

Aktuell: Aufträge langlebiger US-Wirtschaftsgüter schwächer

Markus Fugmann

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; August) sind mit +0,4% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,5%; Vormonat war +11,4%, nun jedoch auf +11,7% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +0,4% (Prognose war +1,2%; Vormonat war +2,6%, nun auf +,% nach en revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +1,8% (Vormonat war +2,5%)

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Europa

Exporte: Die Stimmung ist prächtig! Alles eitel Sonnenschein?

Claudio Kummerfeld

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Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Die deutschen Exporte sind ein Hort der Glückseligkeit, zumindest wenn man nach den aktuellen Exporterwartungen der deutschen Industrie geht. Heute ganz frisch für den Monat September veröffentlichte Umfragedaten vom ifo-Institut (2.300 befragte Unternehmen) zeigen, dass der Index der Exporterwartungen aktuell bei einem Wert von +10,4 liegt, nach +5,5 im August. Im absoluten Tief der Coronakrise im April war es ein Wert von -49,6. Der Chart, der bis 2014 zurückreicht, zeigt den Verlauf der Erwartungen an die Exporte sehr gut. Das Tal ist in V-Form durchschritten, und die Erwartungen steigen weiter an. Die Stimmung ist so gut wie seit Oktober 2018 nicht mehr. Der Aufschwung der Industrieproduktion in vielen wichtigen Abnehmerländern kommt der deutschen Exportwirtschaft dabei zu Gute, so das ifo-Institut.

Diese prima Stimmung bei den Erwartungen an die Exporte ist schon erstaunlich, so möchten wir anmerken, bei den aktuellen Massenentlassungen bei den Auto-Zulieferern (hier eine kleine Übersicht). Und auch die großen Autohersteller selbst bauen weiter ab, siehe aktuell MAN und Daimler. Hier weitere aktuelle Detailaussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

In der Chemischen Industrie erwarten deutlich mehr Unternehmen im vierten Quartal, dass ihre Exporte zunehmen. Gleiches gilt für die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen. Auch die Automobilbranche rechnet mit Umsatzzuwächsen beim Auslandsgeschäft. Der Maschinenbau hingegen erwartet vorerst keine größeren Sprünge, dort zeigen sich die Unternehmen eher zurückhaltend. Mit deutlichen Einbußen beim Export rechnen die Hersteller von Bekleidung, Lederwaren und Schuhen.

Chart zeigt Erwartungen an die deutschen Exporte

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser extrem stark

Redaktion

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Von

Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; August) sind mit +4,8% auf eine Jahresrate von 1.011 Millionen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,1% auf eine Jahresrate von 895.000; Vormonat war +13,9% auf eine Jahresrate von 901.000, nun jedoch auf +14,7% auf eine Jahresrate von 965.000 nach oben revidiert).

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