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Konjunkturdaten

Aktuell: diese US-Daten sollten Sie stutzig machen!

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Sind die US-Aktien teuer? Heute hatten wir amerikanische Analysten zu Wort kommen lassen, die genau das behaupten angesichts der sinkenden Einnahmen der US-Unternehmen. Nun zeigen soeben veröffentlichte Daten, warum sich US-Firmen Sorgen machen sollten!

So sind die Lohnstückkosten (unit labor costs) für das 2.Quartal von +2,0% in der ersten Veröffentlichung auf nun +4,3% nach oben revidiert worden – wir können uns an eine so deftige Aufwärtsrevision nicht wirklich erinnern..

Das heißt: die Arbeit wird teurer für die Unternehmen. Und dazu kommt, dass auch die Produktivität für das zweite Quartal auf -0,6% von zuvor -0,5% nach unten revidiert worden sind. Das bedeutet mit einem Wort: die Ksoten pro geleisteter Arbeitsstunden steigen für US-Unternehmen rasant an, während gleichzeitig der Ertag der pro Stunde geleisteten Arbeit geringer wird!

Dabei deutet die starke Aufwärtsrevision der Lohnstückkosten auf steigende Inflation – die Fed dürfte das wahrnehmen..

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    V

    1. September 2016 14:52 at 14:52

    Und was ist daran so schlimm, denn Lohnstückkosten steigen auch bei steigenden Löhnen? Die FED möchte doch Inflation!! Die Unternehmen werden sich die sinkenden Gewinnmargen über Preiserhöhungen zurückholen.

    Einzig nicht nett dabei ist, dass die Produktivität sinkt. Das deutet auf andere Probleme hin…

  2. Avatar

    Bernhard Zimmermann

    1. September 2016 15:54 at 15:54

    Ich sehe da auch kein Problem. Solange alle Welt das Geld in die USA trägt, ist das wirklich vernachlässigbar.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      1. September 2016 15:56 at 15:56

      @Bernhard Zimmermann, darum geht es doch nicht. Es geht darum, dass diese Zahlen zeigen, dass sich die Ertragslage der US-Firmen verschlechtert, weil die Kosten steigen, während der Ertrag der Arbeit (also die Produktivität) sinkt!

  3. Avatar

    Bernhard Zimmermann

    1. September 2016 17:53 at 17:53

    @Markus Fugmann, die Produktivität US amerikanischer Firmen im Vergleich der OSZE-Staaten liegt im unteren Drittel. Trotzdem stehen die US Aktienmärkte auf Allzeithoch. Unter den US-Firmen sind viele unter den höchst Kapitalisierten der Welt. Also gehören nach meiner Lesart auch noch ein paar andere Dinge zum Erfolg als nur die Produktivität. Warum jetzt auf einmal die noch ein bischen schlechter ausgefallenen Produktivitätszahlen ein Problem darstellen sollen, erschliesst sich mir einfach nicht. Das werden die US-Firmen auch erkennen und gegensteuern.

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Konjunkturdaten

Aktuell: ISM Index (Gewerbe) schwächer – Preise steigen

Markus Fugmann

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am

Der ISM Index (Gewerbe; September) ist mit 55,4 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 56,4; Vormonat war 56,0).

Die Komponenten:

– Beschäftigung 49,6 (Vormonat war 45,8)

– Auftragseingang 60,2 (Vormonat war 67,6)

– Preise 62,8 (Vormonat war 58,6)

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge leicht besser, US-Verbraucherpreise steigen stärker

Redaktion

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am

Von

Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 837.000 (offizielle Prognose war 850.000, Vorwoche war 870.000, nun auf 873.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 11,767 Millionen unter der Erwartung (Prognose war 12,225 Millionen; Vorwoche war 12,580 Millionen, nun auf 12,747 Millionen nach oben revidiert).

———

Die US-Verbraucherpreise (PCE, Personal Consumption Expenditure; August) sind zum Vormonat mit +0,3% höher ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,3%, nun auf +0,4% nach oben revidiert). Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +1,5% (Prognose war +1,4%; Vormonat war +1,3%, nun auf +1,4% nach oben revidiert).

Die PCE-Verbraucherpreise werden nur in der Kernrate berechnet (ohne Nahrung und Energie) und sind seit dem Jahr 2000 die von der Fed erklärtermaßen wichtigste Inflationskennzahl für ihre Geldpolitik..

Die Einkommen der Amerikaner liegen bei -2,7% (Prognose war -2,4%; Vormonat war +0,4%, nun auf +0,5% nach oben revidiert).
Die Ausgaben der Amerikaner liegen bei +1,0% (Prognose war +0,8%; Vormonat war +1,9%, nun auf +1,5% nach unten revidiert)

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -2,0 Mio Barrels (jetzt 492,4 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 492,4 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 2,0 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +1,5 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +0,7 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche bei -1,0.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit -0,8 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (+1,4 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung unverändert mit 39,40 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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