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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Devisen

Aktuell: EZB-Entscheidung – TLTRO startet im September!

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Die EZB-Entscheidung wurde soeben verkündet.

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Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00%.

Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins, auf den sich Banken bzgl. der Negativzinsen berufen, bleibt ebenfalls unverändert bei -0,40%.

Die Marginal Lending Facility bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25%.

Die Zinssätze sollen mindestens bis Ende 2019 unverändert bleiben (bisher war nur von mindestens Sommer 2019 die Rede).

Ein neues TLTRO (Geldsritze für Banken) startet im September und läuft zwei Jahre lang. Die ganze Originalaussage ist unten fett markiert

Um 14:30 Uhr folgt die extrem wichtige PK von Mario Draghi. Wir berichten dann umgehend über alle aktuellen Aussagen. Hier das offizielle Statement der EZB zur jetzigen Entscheidung:

(1) The interest rate on the main refinancing operations and the interest rates on the marginal lending facility and the deposit facility will remain unchanged at 0.00%, 0.25% and -0.40% respectively. The Governing Council now expects the key ECB interest rates to remain at their present levels at least through the end of 2019, and in any case for as long as necessary to ensure the continued sustained convergence of inflation to levels that are below, but close to, 2% over the medium term.

(2) The Governing Council intends to continue reinvesting, in full, the principal payments from maturing securities purchased under the asset purchase programme for an extended period of time past the date when it starts raising the key ECB interest rates, and in any case for as long as necessary to maintain favourable liquidity conditions and an ample degree of monetary accommodation.

(3) A new series of quarterly targeted longer-term refinancing operations (TLTRO-III) will be launched, starting in September 2019 and ending in March 2021, each with a maturity of two years. These new operations will help to preserve favourable bank lending conditions and the smooth transmission of monetary policy. Under TLTRO-III, counterparties will be entitled to borrow up to 30% of the stock of eligible loans as at 28 February 2019 at a rate indexed to the interest rate on the main refinancing operations over the life of each operation. Like the outstanding TLTRO programme, TLTRO-III will feature built-in incentives for credit conditions to remain favourable. Further details on the precise terms of TLTRO-III will be communicated in due course.

(4) The Eurosystem’s lending operations will continue to be conducted as fixed rate tender procedures with full allotment for as long as necessary, and at least until the end of the reserve maintenance period starting in March 2021.

EZB-Entscheidung
Die Zentrale in Frankfurt. Foto: EZB

3 Kommentare

3 Comments

  1. Macwoiferl

    7. März 2019 14:22 at 14:22

    Einige aus Droghis Mafiaclub wissen schon Bescheid und gehen schnell long.
    Um 14.00 Uhr steigt es weil Mafio ab 14.30 Uhr Nettigkeiten sagen wird.
    Ts, ts, @Columbo, Hoffnung. Da piepen die Hühner!
    Seriös und EZB-Management sind Antagonismen wie Feuer und Wasser.
    Panik, Abgrund, Trickbetrug, Gaunerei, Lass-Dich-Nur-Nicht-Erwischen.
    Ich kaufe Aktien, weil ich an der Gaunerei auch ein bisschen verdienen möchte.
    Na dann up, tippe auf DAX 11.780 heute, 11.850 morgen und dann wieder seitwärts bis 12 k.

  2. Christoph

    7. März 2019 14:27 at 14:27

    Eine Wirtschaftsabschwäschung gehört zu jedem gesunden Wirtschaftssystem und dessen Zyklen. Sie hat mittelfristig positive Effekte. Die Bekämpfung einer solcher Abschwächung mit allen Mitteln ist ineffizient und zeigt meiner Ansicht nach nur, dass die Zentralbanken kein Vertrauen in die Stabilität des ganzen Systems haben. Genau das sollte einem Angst machen…

  3. Columbo

    7. März 2019 14:38 at 14:38

    Aha, die EZB hat also mitgekriegt, wie es um die Banken steht. Fein, daß die jetzt wieder Geld bekommen. Nicht so fein ist die laut Markus Kralls Drehbuch folgende galoppierende Inflation und Depression.

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Devisen

Brexit-Krise in London verschärft sich, Pfund taumelt weiter nach unten

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Vorgestern berichteten wir über das taumelnde britische Pfund. Es notierte Mittwoch Mittag bei glatt 1,29 gegen den US-Dollar. Aktuell verschärft sich die Brexit-Krise auf der Insel immer weiter, und das Pfund ist weiter gefallen auf aktuell 1,2753. Im folgenden Chart seit September 2018 sieht man, dass die Marken von 1,29 und 1,28 nun unterschritten sind. Nach unten ist aus charttechnischer Sicht weiter Luft.

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Und aus fundamentaler Sicht auch! Denn die Brexit-Krise nimmt immer schlimmere Ausmaße an. Nicht nur, dass Theresa May Anfang Juni ihren Brexit-Deal zum vierten Mal (!) zur Abstimmung im britischen Parlament stellen will. Nein, parallel dazu will sie den Zeitpunkt bekanntgeben, wann sie zurücktreten wird. Egal, ob ihr Deal angenommen werde oder nicht – laut „Daily Telegraph“ werde sie so oder so zurücktreten. Und siehe da, ihr parteiinterner Widersacher und Brexit-Hardliner Boris Johnson steht schon bereit. Natürlich werde er es machen, sagte er aktuell bei einer Konferenz, angesprochen auf eine mögliche Nachfolge für Theresa May. Also will er sie in Kürze als Premier beerben! Dann ist der harte Brexit fast schon in Stein gemeißelt.

Setzen die britischen Wähler (ironischerweise beider EU-Wahl) ein Signal, und geben der Brexit-Partei + den Tories eine theoretische Mehrheit der Wählerstimmen? Es geht dabei ja um nichts, da die Briten eh rausgehen aus der EU. Aber es wäre ein Zeichen! Und es wäre das Signal für Boris Johnson, dass ein knallharter Brexit ohne Deal vom Volk gewünscht ist.

Und jetzt? Ganz aktuell hat Oppositionsführer Jeremy Corbyn erklärt die Gespräche über einen Kompromiss seien gescheitert. Mit Theresa May werde es wohl zu keiner Einigung kommen, so Corbyn. Ach so, möchten wir anmerken… mit Boris Johnson bekommt er eine leichtere oder bessere Einigung hin? Einfach unfassbar. Die Brexit-Krise eskaliert, und die Zeit rennt (mal wieder) davon!

Boris Johnson ist Teil der Brexit-Krise
Boris Johnson. Foto: EU2018BG Bulgarian Presidency CC BY 2.0

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