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Aktuell: Fed hebt Zinsen an! Headlines zum FOMC-Statement

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Fed hat erwartungsgemäß beschlossen, die Zinsen um 0,25% auf nun 1,00% anzuheben!

Das ist die dritte Zinsahnebung in den letzten 11 Jahren!

Headlines aus dem FOMC-Statement:

– Neel Kashkari (Minneapolis-Fed) stimmte gegen Zinsanhebung, also keine Einstimmigkeit!

– Durchschnittserwartung der Fed-Mitglieder: zwei weitere Anhebungen in 2017! (FMW: Fed Fund Futures preisen jedoch nur einen weitern Schritt ein, nämlich im Spetember!)

– Fed behält Passus „Near-term risks to the economic outlook appear roughly balanced“ bei. Manche hatten erwartet, dass die Fed hier einfach nur noch „balanced“ formulieren würde!

– Fed bleibt bei ihren Prognosen für die Zinsentwicklung für 2017 und 2018; fünf Mitglieder erwarten jedoch vier Anhebungen in 2017

– ansonsten das Übliche, man warte ab, wie die Konjunkturdaten herein kommen werden etc. etc.

Hier der Vergleich zum letzten Statement

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Reaktion der Märkte: Aktienmärkte nach oben, Dollar abverkauft. Dass der Dollar verliert, nachdem dann die Zinsanhebung wirklich kommt, ist ein Schema, das sich immer wieder wiederholt!

Das FOMC-Statement im Wortlaut:

Press Release

Release Date: March 15, 2017
For release at 2:00 p.m. EDT

Information received since the Federal Open Market Committee met in February indicates that the labor market has continued to strengthen and that economic activity has continued to expand at a moderate pace. Job gains remained solid and the unemployment rate was little changed in recent months. Household spending has continued to rise moderately while business fixed investment appears to have firmed somewhat. Inflation has increased in recent quarters, moving close to the Committee’s 2 percent longer-run objective; excluding energy and food prices, inflation was little changed and continued to run somewhat below 2 percent. Market-based measures of inflation compensation remain low; survey-based measures of longer-term inflation expectations are little changed, on balance.

Consistent with its statutory mandate, the Committee seeks to foster maximum employment and price stability. The Committee expects that, with gradual adjustments in the stance of monetary policy, economic activity will expand at a moderate pace, labor market conditions will strengthen somewhat further, and inflation will stabilize around 2 percent over the medium term. Near-term risks to the economic outlook appear roughly balanced. The Committee continues to closely monitor inflation indicators and global economic and financial developments.

In view of realized and expected labor market conditions and inflation, the Committee decided to raise the target range for the federal funds rate to 3/4 to 1 percent. The stance of monetary policy remains accommodative, thereby supporting some further strengthening in labor market conditions and a sustained return to 2 percent inflation.

In determining the timing and size of future adjustments to the target range for the federal funds rate, the Committee will assess realized and expected economic conditions relative to its objectives of maximum employment and 2 percent inflation. This assessment will take into account a wide range of information, including measures of labor market conditions, indicators of inflation pressures and inflation expectations, and readings on financial and international developments. The Committee will carefully monitor actual and expected inflation developments relative to its symmetric inflation goal. The Committee expects that economic conditions will evolve in a manner that will warrant gradual increases in the federal funds rate; the federal funds rate is likely to remain, for some time, below levels that are expected to prevail in the longer run. However, the actual path of the federal funds rate will depend on the economic outlook as informed by incoming data.

The Committee is maintaining its existing policy of reinvesting principal payments from its holdings of agency debt and agency mortgage-backed securities in agency mortgage-backed securities and of rolling over maturing Treasury securities at auction, and it anticipates doing so until normalization of the level of the federal funds rate is well under way. This policy, by keeping the Committee’s holdings of longer-term securities at sizable levels, should help maintain accommodative financial conditions.

Voting for the FOMC monetary policy action were: Janet L. Yellen, Chair; William C. Dudley, Vice Chairman; Lael Brainard; Charles L. Evans; Stanley Fischer; Patrick Harker; Robert S. Kaplan; Jerome H. Powell; and Daniel K. Tarullo. Voting against the action was Neel Kashkari, who preferred at this meeting to maintain the existing target range for the federal funds rate.

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Masud79

    15. März 2017 19:08 at 19:08

    Und die Märkte feiern. Es wird schon echt langweilig

  2. Avatar

    Mario

    15. März 2017 19:31 at 19:31

    … verdammt ;-) – ich hätte auf Sie hören sollen und long bei Gold/Silber gehen.

    • Avatar

      Michael

      15. März 2017 23:32 at 23:32

      @Mario Was hindert Sie, jetzt noch bei Gold/Silber long zu gehen?
      Der sinnlos überbewertete Dollar beginnt doch erst mit der Korrekturphase.
      Trump verstrickt sich mehr und mehr in Lügen, Klagen und Widersprüche und hat noch lächerliche 35 Milliarden, um die Staatspleite abzuwenden. Soll heißen, dieser Heißluft-Twitterer ist handlungsunfähig, bevor seine Amtsperiode überhaupt richtig beginnt. Nichts mit America great again, mit gigantischem Binnenwachstum, auf dem alles basieren soll. Der Außenhandel wird mit Trumpertiers Strategie ja konsequenterweise abgewürgt. Das müssen auch die „Märkte“ früher oder später verstehen und berücksichtigen. Vielleicht war heute das Signal für ein bisschen Hirn statt Gier.
      Ich sehe keinen Grund, warum Gold nicht locker mal die 1.250 erreichen sollte, auch 1.300 sind keine Utopie.

  3. Avatar

    daulini

    16. März 2017 09:04 at 09:04

    Leere Kassen? Die Schuldenobergrenze weiter anzuheben ist nach ein wenig Show für den gemeinen Beobachter kein Problem und ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Wen interessiert es eigentlich noch nach all den gigantischen Aufblähungen der Notenbankbilanzen rund um den Globus. Mittlerweile ist dann sogar ein starker Euro wieder gut für den exportlastigen Dax. Die Aufzählungen weiterer (jedenfalls für mich) unlogischer Entwicklungen an den Märkten ließe sich fortführen. Holland, nicht mögliche 4 sondern nur 3 Zinsschritte. Was wird eigentlich noch alles aus der Kiste gekramt? Win-win-Situation. Alles steigt. Irgendwann las ich in einem Kommentar einmal, dass die Märkte niemals mehr so richtig fallen werden. So langsam kann man sich diesen Gedankengang nicht mehr verschließen. Kostolany: „Hirn ausschalten. Aktien kaufen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

    • Avatar

      Marko

      16. März 2017 10:34 at 10:34

      „Wen interessiert es eigentlich noch nach all den gigantischen Aufblähungen der Notenbankbilanzen rund um den Globus. Mittlerweile ist dann sogar ein starker Euro wieder gut für den exportlastigen Dax.“

      Na ja, eigentlich müsste der EUR mindestens die 1,04 – Marke unterschreiten, ist echt nicht schlecht, das „Auslaufmodell-EUR“

      Alles steigt ?
      Sicher ? Nö, der Laden, der fallen sollte, der fällt… :D

      „So langsam kann man sich diesen Gedankengang nicht mehr verschließen. Kostolany: „Hirn ausschalten. Aktien kaufen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.“

      Warum Aktien kaufen ? Wegen QE. ;)

      VG

      Marko

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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