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Aktuell: Inflation in der Türkei springt von 21 Prozent auf 36 Prozent

Türkei-Flagge

Das Statistikamt in Ankara hat soeben für die Inflation für die Türkei für den Monat Dezember vermeldet. Sie liegt bei 36,08 Prozent nach 21,31 Prozent im November. Was für ein dramatischer Sprung nach oben! Wie der Experte Christophe Barraud es aktuell erwähnt, lagen die Erwartungen für die heutige Meldung bei durchschnittlich 27,36 Prozent. Und selbst diese dramatisch hohen Erwartungen wurden nochmal weit übertroffen. Wir sehen nun sieben Monate am Stück steigende Verbraucherpreise in der Türkei. 36,08 Prozent Inflation markieren auch den stärksten Anstieg seit 19 Jahren!

Die monatliche Veränderung der Verbraucherpreise in der Türkei von November auf Dezember liegt bei unglaublichen 13,58 Prozent! Die Details von Turkstat zeigen es: Die stärkste Teuerung findet man bei den Transportkosten (steigende Energiepreise) mit +53,66 Prozent im Jahresvergleich. Die Inflation bei den Preisen für Lebensmittel liegt bei 43,80 Prozent. Haushaltsgegenstände, Hotels und Restaurantpreise steigen auch um mehr als 40 Prozent. Die türkische Lira reagiert heute früh mit einer Abwertung. USDTRY steigt nämlich von 13,32 auf 13,65.

Turkstat Grafik zeigt Daten und Chart zur Inflation in der Türkei Grafik: Turkstat

Im folgenden Chart sehen wir den Verlauf der türkischen Inflation in den letzten zehn Jahren.


source: tradingeconomics.com



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4 Kommentare

  1. Das passiert dann, wenn eine Inflation nicht durch Zinserhöhungen bekämpft wird. Womit auch sonst?
    Gut, vorübergehend kann man ja Zahlen noch schönreden, ignorieren und auch als eben vorübergehend hinstellen, usw.
    Und solange der Sparer nicht sein bares in Sicherheit bringen will, stimmt er ja auch seiner Enteignung stillschweigend zu.
    Aber wird er das auch noch bei 10 oder mehr Prozenten machen?
    Wann kommt der Kipppunkt, wo selbst der ganz kleine Sparer sich sagt: „Lebensmittel als Anlage sind immer gut, billiger werden sie wohl nicht werden, und haben sogar ein Verfallsdatum“.
    Und wer dann nicht kauft, muss dann einen noch höheren Preis für Lebensmittel zahlen, weil die Nachfrage stark angestiegen ist.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Es sind die typischen Zeichen einer Hyperinflation

      Man kann immer noch in einem Lagerdenken verharren.Für mich aber gilt,ich fühle mit Euch.
      Wir sind hier Alle auf diesem Planeten geboren und sind eine einzige große Lebensgemeinschaft.
      Viele blenden das aus,bis sie selbst damit konfrontiert sind

      1. gut gebrüllt franko

      2. Alle sind gleich, nur manche, die sind gleicher. Genau dies steht dem leider entgegen

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