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Aktuell: Türkische Zentralbank verkündet Zinsentscheidung

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Türkei-Flagge - Türkische Zentralbank mit Zinsentscheidung

Die türkische Zentralbank hat soeben ihre Zinsentscheidung verkündet. Der Leitzins von bislang 14% (lag vor wenigen Monaten noch bei 24%) wird jetzt auf 12% gesenkt. Erwartet wurde am Markt eine Senkung um 1,5% auf 12,5%, jetzt wurden es aber zwei volle Prozentpunkte! Schaut man auf die Aussagen der Zentralbanker, dann kann man vereinfacht gesagt zusammenfassen: Die Inflation ist kein Problem, also runter mit den Zinsen. Also genau wie Präsident Erdogan sich das vorstellt. Er möchte ja nächstes Jahr mit den Zinsen unter die 10%-Schwelle kommen. Die türkische Lira reagiert aktuell noch gar nicht. Hier auszugsweise die türkische Zentralbank im Wortlaut zu ihrer Entscheidung:

Recent data indicate that recovery in economic activity continues. Sectoral diffusion of economic activity continues to improve. However, investment demand remains weak. While favorable effects of improved competitiveness prevail, weakening global economic outlook tempers external demand. As the contribution of net exports to economic growth declines, economic recovery is expected to be sustained with the help of the ongoing disinflation process and improvement in financial conditions. Current account balance, which has recently recorded significant improvement, is expected to maintain a moderate course with the contribution of supportive policy measures.

Weakness in global economic activity and low levels of global inflation strengthen expectations regarding the continuation of expansionary monetary policies in advanced economies. While current global financial conditions support the demand for emerging market assets and the risk appetite, rising protectionism and uncertainty regarding global economic policies are closely monitored in terms of their impact on both capital flows and international trade.

Inflation outlook continued to improve while inflation expectations displayed a wide-spread decline. Thanks to the stable course of the Turkish lira as well as the developments in domestic demand conditions and producer prices, core inflation indicators have displayed a mild trend. The improvement in macroeconomic indicators, inflation in particular, supports the fall in country risk premium and contributes to a benign outlook in cost factors. Underlying trend indicators, supply side factors and import prices lead to an improvement in the inflation outlook. In light of these developments, recent forecasts suggest that inflation is likely to materialize close to the lower bound of the October Inflation Report projections for the end of the year, with risks around the disinflation path for 2020 being balanced. Accordingly, considering all the factors affecting inflation outlook, the Committee decided to reduce the policy rate by 200 basis points. At this point, the current monetary policy stance is considered to be consistent with the projected disinflation path.

The Committee assesses that maintaining a sustained disinflation process is the key for achieving lower sovereign risk, lower long-term interest rates, and stronger economic recovery. Keeping the disinflation process in track with the targeted path requires the continuation of a cautious monetary stance. In this respect, the extent of the monetary tightness will be determined by considering the indicators of the underlying inflation trend to ensure the continuation of the disinflation process. The Central Bank will continue to use all available instruments in pursuit of the price stability and financial stability objectives.

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US-Dollar vs Yen – Korrektur jetzt schon abgeschlossen?

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Ist die Korrektur des US-Dollar zum Yen schon abgeschlossen? Ein Chart ist die Realität und kann mindestens 1000 Erkenntnisse aufzeigen. Daher lohnt es sich, stets einen Chart genauer zu betrachten. Die allgemeine Stärke beim US-Dollar der letzten Wochen war und ist auch eine Flucht in den vermeintlich sicheren Hafen.

Dies hat auch mit der erstaunlichen Politik von US-Präsident Donald Trump zu tun: Einerseits möchte dieser ein starkes Land haben, aber andererseits soll aber die eigene Währung schwach sein, damit viel exportiert werden kann. Zwei Dinge, die nicht zusammenpassen – und auch nie gleichzeitig möglich sein werden.

Der letzte Anstieg des Dollars gegenüber dem Jen war heftig – und wohl auch zu stark. Es ist daher auch nichts Außergewöhnliches, wenn eine größere Korrektur nach so einer Entwicklung folgt. Viele Entwicklungen der asiatischen Währungen haben natürlich auch mit dem COVID-19 Virus zu tun. Das Vertrauen in den Wirtschaftsraum Asien ist stark erschüttert, schon durch die vermutlich bevorstehende Konkurswelle der chinesischen mittelständischen Firmen, die aktuell nicht mehr produzieren dürfen. Nach Schätzung der Chinesischen Vereinigung Kleiner und Mittlerer Firmen (CASME), sind die Rücklagen der 18 Millionen Unternehmen aufgebraucht. Selbst die hohen Finanzspritzen der People`s Bank of China konnten dies nicht verhindern.

Japan ist aber nicht China, trotzdem liegt es ebenfalls in Asien, daher ist das Land der aufgehenden Sonne ebenfalls schwer getroffen. Es wird wohl auch noch härter werden. Diese Pandemie steht erst am Anfang und erfahrungsgemäß dauern solche Entwicklung, siehe SARS, über ein Jahr an. Das wissen alle Experten, nur sagen darf es keiner.

Bis vor kurzem galt der Yen noch als die heimliche Fluchtwährung. Die Politik ist konstant, das Wirtschaftswachstum zwar schwach, aber positiv. Dies hat sich aber nun gänzlich geändert. Die neue Fluchtwährung ist seit einigen Wochen jetzt der US-Dollar. Es ist daher kein Wunder, dass aktuell sehr hohe Summen wieder in den US-Dollar wandern. Es gibt auch gar nicht so viele Möglichkeiten, um in starke Währungen zu konvertieren. Der Rubel ist es nicht und die Unsicherheit für den Euro und das Pfund ist durch den Brexit zu hoch geworden.

So kann es für den US-Dollar gegen Yen weiter gehen

Wie schon angesprochen, folgte auf den raschen Anstieg des USD/JPY auch der heftige Abstieg. Betrachtet man die vorangegangene Seitwärtsbewegung im Chart, dann hat sich der Kurs nicht sehr viel bewegt. Es ist aber normal, dass neue Trends mit solch heftigen Bewegungen beginnen. Investmentfonds treffen eine strategische Entscheidung. Bauen eine Position auf, und wenn diese groß genug ist, dann fällt die Nachfrage aus und es gibt Kurskorrekturen. Aktuell hat sich aber die Lage geändert. Die Korrektur korrigiert sich gewissermaßen jetzt wieder. Aus technischer Sicht sind die ersten Kaufsignale (siehe rote Kreise) entstanden, ein klares Ziel ist das letzte Hoch bei 112, 20. Davor gibt es aber noch ein paar Widerstände zu brechen. Man muss schon genau hinsehen, da durch die schnelle Abwärtsbewegung, fast kein charttechnischer Abschnitt zu bemerken ist. Dennoch sollte die Marke von 111,59 eine wichtige Rolle spielen. Wird diese signifikant genommen, dann ist der Weg nach oben frei.

Dennoch sollte auch bei einer starken Meinung nie das worst case Szenario außer Acht gelassen werden. Zuviel kann auf dieser Welt passieren, besonders in der aktuellen Lage durch das Coronavirus passieren. Sollte der Kurs wider erwarten die südliche Richtung einschlagen, dann befindet sich die erste starke Unterstützung bei ca. 109,61. Diese ist deshalb so stark, da der EMA 420 (Magenta Linie) und die Untergrenze der vorangegangenen Seitwärtsbewegung zusammentreffen.
Summa summarum: US-Dollar vs JPY ist ein Long – und der präzisere Einstieg sollte in einem kleineren Zeitfenster gesucht werden.

Der US-Dollar dürfte zum Yen zu einer Erholungsbewegung ansetzen

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Der US-Dollar ist derzeit der sichere Hafen schlechthin

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Euro gegen US-Dollar: Heute Ausbruch über die 1,0900 Marke?

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100 Euro Scheine Symbolbild

Der Euro hat sich in den letzten zwei Tagen tapfer geschlagen. Die Woche verläuft für die Gemeinschaftswährung bis jetzt ganz positiv. Der Rebound, der am Freitag begonnen hat, konnte in der gestrigen Handelssitzung weiter fortgesetzt werden. Obwohl die Short-Trader in den Vormittagsstunden versucht hatten den Preis nach unten zu drücken, konnte EUR/USD bei 1,0830 die Bewegung auf der Unterseite stoppen. Hier wurde der Kurs vom gleitenden Durchschnitt aufgefangen. Zwar hatte es anfänglich so ausgesehen, als würde der Support brechen und der Euro weiter fallen, doch dazu ist es nicht gekommen. Bis zum frühen Nachmittag bewegte sich dann EUR/USD nur seitwärts.

Als aber das Verbrauchervertrauen aus den USA veröffentlicht wurde, das schwächer als erwartet ausgefallen war, hatte der Euro gegen den US-Dollar einen frischen Impuls bekommen. Die Bullen wurden wieder aktiv, der Kurs hat an Stärke zugelegt. Im Hoch notierte gestern der Major bei 1,0890. Diese Marke hat sich aber vorerst als zu stark erwiesen, und der Euro hat anschließend leicht korrigiert. Heute Nacht bewegte sich EUR/USD nur seitwärts. Es war nicht viel los am Markt, und die asiatischen Händler haben sich zurückgehalten.

Wie weit kann der Euro heute noch gegen den US-Dollar steigen?

Das Coronavirus breitet sich in Europa weiter aus (es wurden inzwischen auch Fälle in Österreich, Spanien, Deutschland und der Schweiz bekannt gegeben), die Ängste an den weltweiten Finanzmärkten nehmen zu, aber der Euro vs den US-Dollar steigt (finden Sie hier den aktuellen Video-Marktkommentar von Markus Fugmann). Und warum? Ganz einfach, der Major wurde in den letzten Wochen schon so stark abgestraft, dass jetzt ein Rebound eine ganz natürliche Reaktion ist. Trader, die auf der Short-Seite aktiv waren, stellen ihre Positionen glatt, was den Euro automatisch entlastet.

Hinzu kommt die Auflösung von Carry Trades: Investoren, die faktisch für Nullzinsen Euros geliehen hatten um sie im Dollar-Raum (oder anderen Währungsräumen) mit einer höheren Verzinsung anzulegen, schließen angesichts der rapide einsetzenden Risiko-Aversion ihre Positionen. Die Euro-Bullen wiederum platzieren ihre Long- Orders und der Kurs bewegt sich leicht in Richtung Norden. Auch die Konjunktur-Zahlen aus den USA sind nicht mehr so euphorisch.

Es kann natürlich noch lange keine Rede von einer Trendwende sein. Wer jedoch kurzfristig orientiert ist, kann aktuell auch die Long-Richtung wagen. Momentan befindet sich Euro gegen dem USD bei ca. 1,0870 (Mittwochmorgen). Es stellt sich nun die Frage, ob der Rebound weiter ausgebaut werden kann, oder ob es langsam schon mit der Gegenreaktion Schluss ist. Da die Indikatoren im mittelfristigen Bereich nach wie vor positiv gestimmt sind, hat das Währungspaar noch ein wenig Luft nach oben. Alle Händleraugen schauen jetzt natürlich auf die 1,0900 Marke. Bis dahin hat EUR/USD noch Potenzial.

Um aber dieses Niveau zu erreichen, muss zuerst der Widerstand bei 1,0891 (38,2 % Fibonacci–Retracement) brechen. Sollte es heute dazu kommen, und der Euro gegen den US-Dollar eine frische Dynamik entwickeln, wird die 1,0900 „big figure“ wahrscheinlich getestet. Dieser Bereich wird für EUR/USD wichtig sein. Es ist eine psychologische Marke, wo gerne viele Orders platziert werden. Es kann zu einem spannenden Kampf zwischen den Bullen und den Bären kommen. Wenn der Widerstand brechen sollte, hat der Kurs noch weiter Platz bis 1,0928. Hier wird aber die Luft schon dünn sein, also es empfiehlt auf diesem Level, die Long-Positionen zu schließen und die Gewinne mitzunehmen.

Sollte dagegen der Bereich von 1,0891 halten, kann es zu einer Enttäuschung am Markt kommen. In diesem Fall würde der Euro vs US-Dollar wahrscheinlich wieder fallen. Auf der Unterseite wartet auf den Major die erste wichtige Unterstützung bei 1,0835. Sollte auch diese Marke brechen, wird der Weg bis 1,0800 frei sein. Wer heute also kurzfristig orientiert ist und mit einem engen Stopp- Loss arbeitet, kann auf einen Break-Out auf der Oberseite spekulieren. Die Chancen für den Euro gegen den USD stehen noch ganz gut.

Euro vs US-Dollar im Chartverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktuell: Goldpreis, Schweizer Franken, Aktien – das große Risk Off Game!

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Ein echtes Game läuft da gerade ab

Aktuell läuft ein großer Risk Off-Risk On Trade. Hin und her. Goldpreis, Schweizer Franken, Dax und Dow wollen wir uns jetzt mal anschauen. Risk Off bedeutet, dass Anleger aus Angst (in diesem Fall vor einer weiteren Coronavirus-Ausbreitung und deb wirtschaftlichen Auswirkungen) aus Aktien fliehen, und sich auf die Suche nach sicheren Anlagen wie Gold machen. Gerade am letzten Wochenende, wo im Iran, in Südkorea, aber vor allem in Italien viele neue Infektionen gemeldet wurden, nahm die Angst zu, und schlagartig fiel der Dow 30 um gut 1.000 Punkte von Freitag Abend bis gestern Abend. Dann bis heute früh konnte der Index im Futures-Markt mehr als 200 Punkte zulegen. Man konnte also hoffen, dass der Markt heute eine Gegenreaktion nach oben zeigt. Ganz aktuell gibt es neue Fälle auf Teneriffa (hier mehr Infos).

Aber nein, bis jetzt sind die Futures wieder gefallen, und der Dow notiert wieder um die 28.000 Punkte-Marke, und droht aktuell unter die Tiefs von gestern zu fallen. Steht ein zweiter Absturz-Tag am Aktienmarkt bevor? Das entscheidet sich womöglich gerade in diesen Minuten vorbörslich bis 15:30 Uhr deutscher Zeit. Der Dax fiel gestern mehr als 500 Punkte, um dann heute Vormittag wie die Amerikaner einen kleinen Aufwärtsmove hinzulegen. Man versuchte also vorsichtig wieder etwas Risiko einzugehen. Aber nein, aktuell steht der Dax mit 12.945 Punkten sogar 25 Punkte tiefer als im gestrigen Tiefststand. Die Aktienkurse zeigen also (zumindest nach aktuellem Stand) weiter gen Süden. Beim Klick an dieser Stelle finden Sie den Marktkommentar von Markus Fugmann, ob die Korrektur weiter geht.

Goldpreis zeigt Gegenbewegung

Der Goldpreis war gestern gegenüber Freitag Abend um 46 Dollar bis auf 1.689 Dollar in der Spitze gestiegen. Dann ging es heute kräftig runter auf bis zu 1.632 Dollar im Tief. Eine kräftige Gegenreaktion nach dem sehr starken Anstieg im Goldpreis in den letzten Tagen und Wochen (mehr Details dazu hier). Bis heute um 12 Uhr ging es dann wieder rauf auf 1.657 Dollar (aktuell 1.645 Dollar). Der Chart (zeigt den Goldpreis in US-Dollar seit heute Nacht) zeigt, wie instabil die Lage derzeit ist. Gold konnte einen Teil seiner wohl zu großen Abwärtskorrektur aufholen. Schwächeln die Aktienkurse in den nächsten Stunden weiter, könnte der Goldpreis wieder schnell steigen (könnte, nicht muss!).

Goldpreis in US-Dollar seit heute Nacht

Schweizer Franken steigt immer weiter an

Der Schweizer Franken ist im Risk Off-Game genau wie Gold ein Sicherer Hafen, um es mal so auszudrücken. Gestern lag das Tief bei Euro vs Franken bei 1,0589. Aktuell schwankt der Kurs um die Marke von 1,06 herum. Im folgenden Chart sieht man den Kurs im Verlauf der letzten zwölf Monate. Ein glas klarer Trend zu einem immer stärkeren Franken (fallender Euro). Das aktuelle Risk Off-Umfeld befeuert die Stärkung des Schweizer Franken (hier mehr Details).

Euro vs Schweizer Franken im Verlauf der letzten 12 Monate

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