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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Immobiliendaten – die erwartete Katastrophe

Redaktion

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Die US-Baubeginne (April) sind mit -30,2% auf eine Jahresrate von 0,891 Millionen noch katastrophaler ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 0,927 Millionen; Vormonat war -22,3%, nun auf -18,6% nach oben revidiert).

Die US-Baugenehmigungen sind mit -20,8% auf eine Jahresrate von 1,074 Millionen etwas weniger dramaisch gefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 1,00 Millionen; Vormonat war -7,0% auf eine Jahresrate von 1,350 Millionen, nun auf -5,7% auf 1,356 Millionen nach oben revidiert).

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    thinkSelf

    19. Mai 2020 14:55 at 14:55

    Das Bild mit den detaillierten Daten ist höchst interessant. Es zeigt nämlich, das der Hausbau auch vor dem aktuellen Einbruch noch weit vom Hoch von 2006 entfernt war. Und das obwohl die Bevölkerung um etwa 2 Mio. pro Jahr steigt.
    Stellt man dann noch in Rechnung, das ja oft weniger „gebaut“, sondern vielmehr Bretterbuden zusammengetackert werden, die Dinger also schnell wieder kaputt sind, zeigt sich auch hier ein breiter Niedergang des Wohlstands. Und das nicht erst seit einigen Monaten.
    Dazu passt, das seit drei Jahren die Lebenserwartung in den USA fällt. Alles Zeichen eines strukturellen Niedergangs.

  2. Avatar

    Shong09

    20. Mai 2020 19:22 at 19:22

    Ja, die Bretterbuden sind die Krönung :D
    Und wenn die dann noch Shows darüber drehen, wie man die flippt und für welches Geld Amis den Mist dann kaufen. Dazu noch deren Grundsteuer, da muss man hoffen, dass unsere Politiker von der höhe dieser nichts mitbekommen. Sonst erhöht die sich hier glatt mal um xxx%-1000%

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Konjunkturdaten

Aktuell: Chicago Einkaufsmanagerindex besser

Markus Fugmann

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Der Chicago Einkaufsmanagerindex (Oktober) ist mit 61,1 besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 58,0; Vormonat war 62,4).

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Konjunkturdaten

US-Verbaucherpreise (PCE) – wenig Inflationsdruck

Markus Fugmann

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Die US-Verbraucherpreise (PCE, Personal Consumption Expenditure; September) sind zum Vormonat mit +0,2% ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,3%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +1,5% (Prognose war +1,7%; Vormonat war +1,6%, nun auf +1,4% nach unten revidiert).

Die PCE-Verbraucherpreise werden nur in der Kernrate berechnet (ohne Nahrung und Energie) und sind seit dem Jahr 2000 die von der Fed erklärtermaßen wichtigste Inflationskennzahl für ihre Geldpolitik..

Die Einkommen der Amerikaner liegen bei +0,9% (Prognose war +0,4%; Vormonat war -2,7%, nun auf -2,5% nach oben revidiert).
Die Ausgaben der Amerikaner liegen bei +1,4% (Prognose war +1,0%)

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone dritten Monat in Deflation, BIP besser als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Geldbörse in der Klemme

Soeben wurden als Vorabschätzung die Verbraucherpreise für die Eurozone für den Monat Oktober veröffentlicht. Im Jahresvergleich sinken sie um 0,3 Prozent nach -0,3 Prozent und -0,2 Prozent in den beiden vorigen Monaten. Also sehen wir den dritten Monat in Folge Deflation! Das Minus der Energiepreise wird wieder größer mit -8,4 Prozent im Jahresvergleich. Die Verbraucherpreise für Lebensmittel können von +1,8 Prozent auf +2,0 Prozent sogar zulegen, aber die Energie zieht den Schnitt weiter runter. Der Schnitt wird auch durch die deutsche Mehrwertsteuersenkung (wirksam seit Juli) negativ beeinflusst.

Grafik zeigt Details der Verbraucherpreise in der Eurozone im Oktober

BIP für Eurozone weniger schlimm als gedacht

Zusammen mit den Verbraucherpreisen wurden vorhin auch frische Daten für das Eurozonen-Bruttoinlandsprodukt für das 3. Quartal veröffentlicht. Die Wirtschaftsleistung wächst im Quartalsvergleich um 12,7 Prozent (+9 Prozent erwartet). Im Jahresvergleich ist es ein Minus von 4,3 Prozent (-7 Prozent erwartet). Also wie beim deutschen BIP – die Lage scheint etwas weniger schlimm zu sein als erwartet.

Grafik zeigt BIP in Eurozone

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