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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan fällt wegen Coronavirus und Aktien-Crash

Markus Fugmann

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am

Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Veröffentlichung für März) ist mit 95,9 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 95,0; Vormonat war 101,0).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 112,5 (Prognose war 112,0 Vormonat war 114,8)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 85,3 (Prognose war 88,2; Vormonat war 88,9)

Die Inflationserwartung liegt bei 2,3%.

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Consumer sentiment fell in early March due to the spreading coronavirus and the steep declines in stock prices. Importantly, the initial response to the pandemic has not generated the type of economic panic among consumers that was present in the runup to the Great Recession. Nonetheless, the data suggest that additional declines in confidence are still likely to occur as the spread of the virus continues to accelerate. Perhaps the most important factor limiting consumers‘ initial reactions is that the pandemic is widely regarded as a temporary event. The component of the Sentiment Index that posted the greatest loss involved judgements about prospects for the economy during the year ahead; this component fell by 29 points, accounting for 83% of the total point decline in early March. In sharp contrast, consumers more favorably judged the economic outlook over the next five years than last month. While the most effective containment efforts are widespread closures and self-isolation, those same actions have the largest negative impact on the economy and significantly increase the probability that the pandemic will be followed by a recession that lasts longer than the virus. The best policy antidote would be immediate relief provided by multiple sources of cash transfers and debt forbearance. To avoid a recession, speed is more essential than targeting. Moreover, maintaining confidence in the effectiveness of economic policies is essential (see the chart), otherwise the intended behavioral reactions on spending may not be forthcoming.“

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Arbeitsmarktdaten schwach

Markus Fugmann

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Die US-Arbeitsmarktdaten (Novembber) sind mit 245.000 Stellen deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 470.000 Stellen; Vormonat war 638.000 Stellen, nun auf 610.000 nach unten revidiert). Die Privatwirtschaft hat dabei 344.000 Stellen geschaffen, der Staat damit 99.000 Stellen abgebaut!

Die US-Stundenlöhne liegen bei +0,3% zum Vormonat und bei +4,4% zum Vorjahresmonat (Prognose war +0,1% zum Vormonat und +4,3% zum Vorjahresmonat; Vormonat war +0,1% und +4,5%).

Die US-Arbeitslosenquote liegt bei 6,7% und damit leicht niedriger als erwartet (Prognose war 6,8%; Vormonat war 6,9%). Die Beteiligungsquote (participation rate) liegt bei 61,5% (Vormonate war 61,7%).

Wir analysieren die Daten in einem Folgeartikel..

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Europa

Auftragseingänge der Industrie: Juhu, die Krise ist vorbei

Claudio Kummerfeld

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Verschiedene Metallerzeugnisse

Heute früh hat das Statistische Bundesamt die Auftragseingänge der Industrie (genauer gesagt für das Verarbeitende Gewerbe) für den Monat Oktober veröffentlicht. Im Vergleich zu September steigen sie um 2,9 Prozent. Wichtiger: Im Jahresvergleich zu Oktober 2019 steigen sie um 1,8 Prozent. Noch wichtiger: Gegenüber Februar 2020, dem letzten Monat vor Ausbruch der Coronakrise, lagen die Auftragseingänge der Industrie um 0,8 Prozent höher.

Also kann man basierend auf diesen Zahlen sagen, dass zumindest für die Auftragseingänge der Industrie die Coronakrise vorbei ist. Der Chart, der bis zum Jahr 2012 zurückreicht, zeigt eine abgeschlossene V-förmige Erholung. Klar erkennbar ist, dass die Aufträge aus dem Ausland (wohl vor allem aus China) den Schnitt nach oben ziehen.

Chart zeigt den Verlauf der Auftragseingänge der Industrie seit 2012

Hier Detailaussagen der Statistiker im Wortlaut:

In der größten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, der Automobilindustrie, stieg der Auftragseingang im Oktober 2020 weiter an (+1,0 % zum Vormonat) und lag damit 6,0 % über dem Vorkrisenniveau im Februar 2020.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Aufträge aus dem Inland im Oktober 2020 um 2,4 %, die Auslandsaufträge erhöhten sich um 3,2 %. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 0,5 % zu. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland stiegen um 4,8 %.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im Oktober 2020 um 2,3 % über dem Vormonatsniveau. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Anstieg um 3,8 % und im Bereich der Konsumgüter fielen die Aufträge um 2,2 %.

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Konjunkturdaten

ISM Index (Dienstleistung) leicht schwächer – Preise steigen

Markus Fugmann

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Der ISM Index (Dienstleistung; November) ist mit 55,9 leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 56,0; Vormonat war 56,6 – das war der schwächste Wert seit Mai).

Die Komponenten:

– Beschäftigung 51,5 (Vormonat war 50,1)

– Auftragseingang 57,2 (Vormonat war 58,8)

– Preise 66,1 (Vormonat war 63,9)

Wie schon vorhin beim Markit PMI für die USA steigen die Preise also weiter..

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Anmeldestatus

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