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Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser mit +18,9%! Größter Anstieg seit 1992..

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die Verkäufe neuer US-Häuser (Septsind mit +18,9% (!) zum Vormonat auf eine Jahresrate von 667.000 massiv besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,9% auf eine Jahresrate von 555.000; Vormonat war in der Erstveröffentlichung -3,4% auf eine Jahresrate von 560.000, nun auf -3,6% nach unten revidiert).
Das ist der größte Anstieg zum Vormonat seit Januar 1992

Noch ist unklar, was die Ursache dieser „Verkaufs-Explosion“ ist – das Census Bureau, das die Daten veröffentlicht, macht dazu keine Angaben..

Die US-Immobiliendaten waren zuletzt, mit Ausnahme der kürzlichen Verkäufe bestehender Häuser, in den letzten Wochen sehr schwach ausgefallen. Grund ist der starke Preisanstieg bei gleichzeitig nur leicht steigenen Löhnen..

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Bademeister

    25. Oktober 2017 16:09 at 16:09

    Bei solchen Abweichungen, selbst wenn die Zahl korrekt sein sollte, stimmt etwas nicht! Da ist gröber was im Busch und zeigt sich noch nicht!

  2. Avatar

    skipper

    25. Oktober 2017 16:19 at 16:19

    vermute sie haben einfach jedes haus doppelt gezählt

    • Avatar

      Lars

      25. Oktober 2017 16:39 at 16:39

      Oder es müssen derart viele Menschen ihre neuen Häuser für nen Appel und nen Ei verkaufen, weil sie es sich nicht mehr leisten können… ;)

  3. Avatar

    Der Rabe

    25. Oktober 2017 16:39 at 16:39

    Könnten da evtl. noch die Folgen der Hurricans eine Rolle spielen. Ich habe keine Zahlen dazu gesehen, wie viele Häuser derart zerstört waren, dass ein Neubau fällig wurde.

  4. Avatar

    Michael

    25. Oktober 2017 21:04 at 21:04

    Das alles spricht auf alle Fälle Bände über die Qualität amerikanischer Analysten, die derart falsche Erwartungen prognostizieren. Oder die Qualität amerikanischer Statistiker bzw. zuständiger Behörden, die derartig skurrile Zahlen schamlos veröffentlichen, ohne nähere Angaben dazu zu machen, vermutlich, weil sie ebenso ratlos sind, wie wir kleinen Würmchen hier auf FMW.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -0,8 Mio Barrels (jetzt 488,7 Mio)

Claudio Kummerfeld

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am

Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 488,7 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 0,8 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +0,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +2,2 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +0,6 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +3,8 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (unverändert erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung unverändert bei 45,24 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

US-Verbraucherpreise (PCE) niedriger, Einkommen der Amerikaner fallen

Markus Fugmann

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am

Die US-Verbraucherpreise (PCE, Personal Consumption Expenditure; Oktober) sind zum Vormonat mit 0,0% niedriger ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,2%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +1,4% (Prognose war +1,4%; Vormonat war +1,5%, nun auf +1,6% nach oben revidiert).

Die Einkommen der Amerikaner liegen bei -0,7% (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,9%, nun auf +0,7% nach unten revidiert).
Die Ausgaben der Amerikaner liegen bei +0,5% (Prognose war +0,4%; Vormonat war +1,4%, nun auf +1,2% nach unten revidiert)

Die PCE-Verbraucherpreise werden nur in der Kernrate berechnet (ohne Nahrung und Energie) und sind seit dem Jahr 2000 die von der Fed erklärtermaßen wichtigste Inflationskennzahl für ihre Geldpolitik..

——

Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; Oktober) sind mit -0,3% auf eine Jahresrate von 999.000 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 970.000; Vormonat war eine Jahresrate von 959.000, nun jedoch auf eine Jahresrate von 1,002 Millionen nach oben revidiert).

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Konjunkturdaten

US-Erstanträge schlecht, US-BIP und langlebige US-Aufträge

Markus Fugmann

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am

Die wegen des morigen Thanksgiving-Feiertags bereits heute veröffentlichten US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 778.000 (offizielle Prognose war 730.000, Vorwoche war 742.000, nun auf 748.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 6,017 Millionen im Rahmen der Erwartung (Prognose war 6,02 Millionen; Vorwoche war 6,372 Millionen, nun auf 6,370 Millionen leicht nach unten revidiert).

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Das US-BIP (3.Quartal, zweite Veröffentlichung) ist mit +33,1% leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +33,2%; 1. Veröffentlichung war +33,1%; Vorquartal war -31,4%)

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; Oktober) sind mit +1,3% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,0%; Vormonat war +1,9%, nun jedoch auf +2,1% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +1,3% (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,8%, nun auf +1,5% nach oben revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +0,2% (Vormonat war +3,4%)

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