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Aktien

Amazon, Wirecard und Co: Nichts für schwache Nerven

Redaktion

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am

Gestern erlebte der Dow Jones seinen schlechtesten Tag seit acht Monaten. Angeführt wurde der Abwärtssog durch die großen Tech-Werte. Wir haben schon diverse Male auf die immense Überbewertung bestimmter Aktien hingewiesen. Ob es nur eine deftige Korrektur ist, oder der Anfang eines Crash, das kann man in diesem Augenblick schwer sagen. Aber klar ist, dass die großen Techs überbewertet waren, und jetzt noch die Zinswende oben drauf kommt. Die Renditen der Staatsanleihen in den USA steigen, womit die Aktien unattraktiver werden. Irgendwann musste so ein Zeitpunkt kommen, wo die Luft entweicht.

Aber erstmal zu einem anderen Phänomen. Die Aktie von Wirecard, die erst vor wenigen Tagen in den Dax aufgenommen wurde, zeigt derzeit ihre enorme Volatilität. Am Montag verlor die Aktie ohne große Nachrichten von 188 auf 162 Euro, um dann am Dienstag wieder auf 182 Euro zu steigen. Dann gestern ging es im Zuge des Nasdaq-Einbruchs runter auf 156 Euro. Was für ein wilder Ritt! Wer schon lange Zeit bei Wirecard investiert ist, sollte auch jetzt noch gut im Plus liegen. Nur viele Zocker, die jüngst aufgesprungen sind, könnten jetzt feststellen, dass sie ganz am Ende der Hausse aufgesprungen sind. Aber was wissen wir schon? Vielleicht ist dies nur eine kurze Korrektur, und dann schießt die Aktie von Wirecard wieder durch die Decke, so wie schon oft in den letzten Jahren?

Interessant ist, dass Wirecard erst diese Woche neue tolle Wachstumsziele ausgab. Das hat auch Analysten beeindruckt. Gestern hat Oddo BHF das Kursziel für die Aktie von 150 auf 230 Euro angehoben und die Papiere von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft. Berenberg hat sein Kursziel bei 210 Euro und rät aktuell weiterhin zum Kauf. Trotz dieser gestrigen Unterstützung ging es gestern kräftig bergab mit der Aktie (Chart seit Ende September).

Wirecard-Aktie

Amazon war gestern ohne spezielle Nachrichtenlage kräftig gefallen, und hat als Schwergewicht damit den Nasdaq sowie letztlich auch den Dow nach unten gezogen. Seit Monatsanfang hat die Aktie von 2030 auf jetzt 1755 Dollar massiv verloren (-13,5%). Alleine gestern verlor die Aktie 6%. Im großen Bild (Chart seit Jahresanfang) stehen die Techs wie Amazon und Wirecard natürlich immer noch richtig gut da. So langsam kommen die Kurse an einen Punkt, wo es sich entscheiden muss: Gesunde Korrektur oder Anfang vom Crash?

Amazon

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Steven

    11. Oktober 2018 13:48 at 13:48

    Wirecard kommt streng genommen von 195.
    Das wären dann fast 20%-

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien

Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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