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Aktien

Antizipieren: Warum diese Broker-Aktien bald kräftig zulegen könnten!

Das möchte doch jeder gerne können. Aktien kaufen, bevor sie so richtig durch die Decke gehen. Aktuell bietet sich so eine Gelegenheit, auch wenn wir natürlich keine Garantie für den Erfolg dieses…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Das möchte doch jeder gerne können. Aktien kaufen, bevor sie so richtig durch die Decke gehen. Aktuell bietet sich so eine Gelegenheit, auch wenn wir natürlich keine Garantie für den Erfolg dieses Szenarios geben können! Es ist und bleibt eine Spekulation, auf die man sich ganz bewusst selbst einlassen muss, oder eben auch nicht.

Die Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum und Co sind im jetzt auslaufenden 4. Quartal so richtig ins Bewusstsein der Finanzszene gerückt, und explodierten regelrecht. Broker und Handelsplattformen berichteten von extrem hohen Zahlen bei neuen Kontoeröffnungen. Umsätze aus Spreads und Kommissionen dürften die Taschen der Broker gut füllen durch dieses neue Geschäftsfeld. Der Europäer springt jetzt voll auf diesen Trend auf, der in Asien schon voll im Gange ist.

Daher kann folgendes Szenario eintreten: Wenn die Broker, die CFDs auf Bicoins anbieten, Ende Januar/Anfang Februar ihre Quartalszahlen für das 4. Quartal 2017 veröffentlichen, kann (nicht muss) es zu richtig positiven Überraschungen kommen bei den Erlösen. Das kann die Aktien auf einen Schlag kräftig nach oben springen lassen.

Plus500

Das wäre zum Beispiel der sehr aktive Broker Plus500. Die Aktie hatte im August zwar einen kräftigen Schub, was aber nichts explizit mit Kryptowährungen zu tun hatte. In den letzten Monaten, wo die Kryptos ihre große Auferstehung am Finanzmarkt erlebten, tat sich in der Aktie unterm Strich nichts. Für Spekulanten, die auf gute Quartalszahlen wetten wollen, könnte das eine gute Chance sein. Plus500 hat bislang vermeldet, dass man voraussichtlich am 21. Februar Zahlen meldet.


Der Kursverlauf der Plus500-Aktie seit Mai.

IG Group

Der Kurs der IG-Aktie ist von September bis jetzt von 630 auf 723 Pence nur relativ müde gestiegen, bei den möglichen Aussichten, die ein Erlös-Schub durch die Kryptos bringen kann. Natürlich bremsen die zunehmenden Regularien in Europa CFD- und Forex-Anbieter wie IG ein Stück weit aus. Aber man könnte wie gesagt darauf spekulieren, dass die Kryptos einen kräftigen Schub bringen. IG will am 23. Januar Zahlen melden.


Der Kursverlauf von IG seit Mai.

GAIN Capital

Ein Beispiel für die bereits gestartete Antizipation dieses Szenarios bietet die jüngst veröffentlichte Meinung von „MOX Reports“, wo man die Aktie von „GAIN Capital“ schon bei 18-23 Dollar sieht, weil das Unternehmen mit seinen Marken „City Index“ und „forex.com“ gerade dabei ist im Krypto-Markt einzusteigen. Offenbar nur aufgrund der Meinung dieser nicht besonders bekannten Analysefirma stieg die Aktie gestern von 7,80 auf 9,85 Dollar. Und bei GAIN muss man ja bedenken, dass man gerade erst anfängt in diesem Markt einzusteigen. Die vorher genannten Broker sind dort schon massiv tätig! Bei GAIN steht noch kein Datum für die Zahlen-Veröffentlichung fest.


Die Aktie von GAIN Capital seit Juni.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    baeuerin

    29. Dezember 2017 13:27 at 13:27

    Einen schoenen Gruss von „Fidor“…..klingelts??

  2. Avatar

    baeuerin

    29. Dezember 2017 15:10 at 15:10

    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10165195-7-dinge-bitcoin-1-000-usd-zurueckwerfen
    …..u.a.,Spekulanten verlieren das Interesse (oder haben kein Geld mehr) …..!!

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Aktien

IHS Markit-Kauf für 44 Milliarden Dollar – wie man gigantisch wächst ohne neue Schulden

Claudio Kummerfeld

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New York Downtown bei Nacht

In der Branche für Finanzdaten, Börsendaten und ökonomischen Analysedaten nimmt die Konzentration auf wenige große Anbieter immer mehr zu. Es gibt Bloomberg, Reuters, große Börsenanbieter wie die Deutsche Börse oder Euronext, und es gibt gerade den Versuch der London Stock Exchange den Datenanbieter Refinitiv für 27 Milliarden Euro zu übernehmen. Jetzt legt S&P Global (gehört zur Standard & Poors-Gruppe) nach und kauft den Datenanbieter IHS Markit. Und das für satte 44 Milliarden Dollar.

IHS Markit war Ende letzter Woche an der Börse noch 37 Milliarden Dollar wert. S&P Global lag bei 82 Milliarden Dollar. Wie schafft man es so viel Geld auszugeben, mal eben 44 Milliarden Dollar? Nun, in diesem Fall ist das gar kein Problem. Man „kauft“ per Aktientausch. Ein richtiger Kauf ist es dann gar nicht. Man fusioniert, und der „Käufer“ erhält an der neuen Firma die Aktienmehrheit. Oder besser gesagt, die bisherigen Aktionäre des größeren Fusionspartners halten dann später auch die Mehrheit am neuen Unternehmen.

So kommt es, dass die bisherigen Aktionäre von S&P Global an der neuen Firma 67,75 Prozent der Anteile halten werden, und die bisherigen Aktionäre von IHS Markit 32,25 Prozent. So haben alle was davon, und die Firma hat keine gestiegene Verschuldung durch diese Transaktion. So können große Konzerne schnell weiter wachsen, ohne sich zu verschulden.

Ganz anders lief es vor vier Jahren bei Bayer, wir erinnern uns alle mit Grausen an die Zeit danach. Die Leverkusener kauften Monsanto für 66 Milliarden Dollar in Cash. Dafür musste man damals eine Brückenfinanzierung über 57 Milliarden US-Dollar aufnehmen, also Kredite. So brockt man sich jede Menge Probleme ein, wenn man seine bisherige Aktionärsstruktur beibehalten will.

Will man extern kräftig zukaufen, muss man sich dann wie Bayer massiv verschulden. Um die Last zu reduzieren, muss man dann brutal einsparen, einzelne Sparten verkaufen usw. Gerade große Konzerne mit stark steigenden Aktienkursen können sich über den Weg des Kaufs mit eigenen Aktien (Fusion) andere Unternehmen einfach und bequem einverleiben. Dann werden die Aktionäre der bisherigen Konkurrenzfirma einfach zu Miteigentümern des eigenen Unternehmens gemacht. Und zack, der Konzern wächst kräftig, ohne dabei neue Schulden machen zu müssen. Natürlich hat der einzelne Altaktionär nach der Transaktion weniger Eigentum am Konzern. Aber dafür ist der Konzern an sich ja auch spürbar gewachsen, wodurch eine Kompensation stattfindet. Langfristig können über diese Methode die ganz großen Konglomerate entstehen.

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff- und Merger-Montag

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die vierte Woche in Folge gibt es pünktlich Montag Mittag eine Impfstoff-Meldung, diesmal von Moderna. Und IHS Markit soll von S&P Global gekauft werden. Markus Koch spricht von einer massiven Konsolidierung im Bereich der Finanzdaten.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Aktien

Performance-Check: Das sind die härtesten Aktien der Welt – Werbung

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Lieber Börsianer,

wir alle wissen, wenn der Aktienmarkt einmal ins Rutschen gerät, bleibt kein Auge trocken. Selbst die Aktien anerkannter Qualitätsunternehmen fallen dann unisono mit dem Gesamtmarkt. Man ist dann als Anleger schon zufrieden, wenn sich das eigene Depot der Korrekturbewegung zumindest teilweise entzieht.

Genauso wissen wir, wenn die Weltkonjunktur einmal lahmt, sinken die Unternehmensgewinne durch die Bank. So ist nun einmal die Börse.

Aber ich bohre tiefer. Gibt es wirklich keine Unternehmen, die sich einem negativen Markttrend entziehen? Gibt es wirklich keine Ausnahme, die die Regel bestätigt?

Doch, die gibt es! Tatsächlich existiert in den USA eine Aktiengattung, die sich bereits seit Jahrzehnten durch eine ganz ungewöhnliche Stabilität auszeichnet. Diese ausgesuchten Unternehmen erwirtschaften nicht selten sogar in der tiefsten Rezession, z.B. zuletzt 2008/9, beste Gewinne. Mehr noch: Sie erhöhen selbst in diesen Phasen, wo die „normalen“ Unternehmen versagen, regelmäßig die Dividenden.

Börsianer bezeichnen solche unverwüstlichen Unternehmen als „Dividendenaristokraten“. Diese Dauerbrenner zeichnen sich vor allem durch zwei Merkmale aus:

1)
Naturgemäß verfügen die Dividendenaristokraten über langjährig bewährte und unantastbare Geschäftsmodelle.

2)
Deshalb erhöhen diese Unternehmen die Dividende seit mindestens 25 Jahren, und zwar jährlich.

Und das Regelwerk für Dividendenaristokraten ist knallhart. Wenn ein Unternehmen, sagen wir, im 43. Jahr die Dividende einmal nicht mehr jährlich erhöht, dann wird ihm der Aristokraten-Titel sofort entzogen. Folglich verlässt das Unternehmen dann auch den entsprechenden Index und muss sich nun wieder aufs Neue beweisen. Mit anderen Worten: Hier ist wirklich kein Platz für Verlierer oder

Nicht nur mehr Stabilität, sondern einfach auch mehr Rendite

Wie bereits angedeutet schaffen nur eine Handvoll Unternehmen diese Kriterien. Gegenwärtig gelten rund 10 % der Unternehmen des marktbreiten S&P 500 als Dividendenaristokraten. Die anderen 90 % des S&P 500 sind eben ganz normale Unternehmen, deren Gewinne im Einklang mit der Konjunktur mal fallen und mal steigen.

Gegenwärtig finden Sie im Dividendenaristokraten-Index zahlreiche Unternehmen aus traditionellen Industriesparten. Namhaft sind hier etwa Caterpillar, 3M oder etwa der Maschinenbauer Illinois Tool Works. Natürlich bringt auch die nicht-zyklische Konsumgüter-Branche…..

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