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Artikel 13 vorantreiben: Grüne instrumentalisiert Neuseeland-Attentat

Die Grünen sind geschlossen gegen Artikel 13 des EU-Urheberrechts? Falsch. Da wäre zum Beispiel die Grüne Helga Trüpel, Abgeordnete im EU-Parlament. Sie ist zusammen mit dem Hauptinitiator Axel Voss von der CDU pro Artikel 13 eingestellt. Ihre Ansichten sieht man beispielsweise in folgenden Tweets:

Aber mit folgendem Tweet hat Helga Trüpel mal so richtig einen rausgehauen (bitte genau lesen):

Normalerweise haben ihre Tweets nur eine Hand voll Kommentare, aber dieser Tweet gleich 154. Das ist verständlich. Denn was sagt sie da? Es ist einfach unglaublich. Denn gerade etablierte Parteien werfen Populisten vor, sie sollten Terroranschläge nicht politisch instrumentalisieren. Aber Frau Trüpel tut genau das. Und oben drauf ist der Terroranschlag in Neuseeland als Argumentationsgrundlage für Artikel 13 mehr als abstrus!

Artikel 13 sinnfrei instrumentalisiert

Wie kann sie ihren Text gemeint haben? Es kann nur eine Deutung geben. Der LIVE-Stream des Täters wurde also LIVE bei Facebook übertragen, und vermeintlich konnten tausende User sein Attentat mit anschauen. Das hat aber nichts, rein gar nichts mit der aktuellen Diskussion um Urheberrecht zu tun, und wohl erst recht nichts mit Artikel 13. Es ist mehr als traurig und bitter, dass gerade eine Grüne diesen schrecklichen Anschlag für ihre politische Agenda so billig missbraucht!

Ihr Tweet kann nur eines bedeuten. Sie will, dass es unmöglich wird, dass Gewalt in LIVE-Streams übertragen wird (was natürlich wünschenswert wäre). Folglich wünscht sie sich, dass LIVE-Streams im Netz komplett verboten werden. Denn wo ein Uploadfilter schon massive Probleme beim Filtern von fertigen Videos hat, wie soll da ein Uploadfilter LIVE-Übetrtragungen quasi in Echtzeit auf Urheberrechte oder auf Gewaltszenen prüfen, und dann das Video sofort beenden? Wie soll das technisch gehen Frau Trüpel?

LIVE-Streams grundsätzlich verbieten?

Die Schlussfolgerung kann nur lauten: Weil es ständig Autounfälle gibt, verbieten wir Autos? (das soll Terroranschläge nicht verharmlosen!) Weil der Neuseeland-Attentäter LIVE Menschen erschoss, müssen folglich also LIVE-Streams auf Social Media-Plattformen komplett verboten werden? Das wäre ja schon eine Existenzbedrohung, vor allem für riesige Plattformen wie Twitch. Richtig, Frau Trüpel, ist das offenbar ihre Reaktion auf das Attentat? Man weiß, dass Facebook sofort alles unternommen hat um das Video zu löschen und auch Kopien im Netz zu löschen.

Das würde Frau Trüpel wohl nicht reichen. Also LIVE-Streams verbieten? Nochmal zu den Reaktionen der Twitter-User auf diesen Tweet. Liegen wir vielleicht falsch mit unserer Wahrnehmung? Nein, die User sind genau so fassungslos über das, was sie da lesen müssen von Helga Trüpel.

Helga Trüpel befürwortet ganz klar Artikel 13
Helga Trüpel. Foto: Schlaufuchs84 CC BY-SA 4.0 – Ausschnitt aus Originalfoto



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4 Kommentare

  1. Alles ist verboten, nur auf Antrag gibt es einen Erlaubnis.
    Damit hat die Verbotsdebatte ein Ende .

  2. Frau Trübel, Sie sind Urheberin des obigen Textes. Sie wollen also Anteile aus der Werbung. Das haben Sie geschrieben und vielleicht nicht mal bemerkt, dass ihre Begründung eigennützig war.
    Ich möchte für den Text hier keinen puren Cent.
    Wie kommen Sie darauf, dass alle Urheber Geld wollen?

    Viele Grüße
    Hutschi

  3. da ist sie wieder ,die missionierung, „das darf so nicht ins netz“ ,jetzt wisst ihr wes geistes kind die befürworter sind.na klar die verlage usw. kriegen auch n bissel kohle ab. die verbreitungsgeschwindigkeit und deutungshoheit wird massiv beeinflusst. den content id gibbet doch schon,ich bin da kein fachmann ,aber worum gehts denn jetzt noch zusätzlich?
    kann doch nur art 11 sein bezüglich texte und informationen.das funktioniert wie wellenbrecher und fragmentiert die dynamik mancher politischen bewegungen

  4. Jetzt wisst Ihr alle, wessen Geistes Kind die Befürworter sind… Schreibt ein Profi und Insider, der zugibt, nicht gerade ein Fachmann zu sein. Und sich gleichzeitig in anderen, bisher eher fragwürdigen Kommentaren outet, eher peinlich, denn glaubwürdig zu sein.

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