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Jens Weidmann stellt sich Fragen bei „jung und naiv“

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Eines scheint nun klar zu sein: Bundesbankchef Jens Weidmann wird nicht Nachfolger von Mario Draghi, der im Herbst aus dem Amt scheiden wird. Offenkundig hat die Bundesregierung einen Deal gemacht: ein Deutscher wird Chef der EU-Kommission in der Nachfolge des ebenfalls bald ausscheidenden Jean-Claude Juncker, dafür verzichtet man auf den Chefposten der EZB.

Und so kann sich Jens Weidmann also entspannt den Fragen eine jungen Publikums stellen – natürlich alles „per du“, was aber sowohl Weidmann als auch den Fragestellern sichtlich nicht ganz einfach fällt! Moderiert wird die Veranstaltung von Tilo Jung, der sich gerne in Bundespressekonferenzen setzt und dort vor allem Staatssekretäre mit nervigen und unangenehmen Fragen gelegentlich zur Weißglut bringt.

Jens Weidmann aber wirkt sehr entspannt und authentisch – aber sehen Sie selbst:


Jens Weidmann, Chef der Deutschen Bundesbank. Foto: Chatham House / Wikipedia (CC BY 2.0)

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Devisen

Fed-Zinssenkung: Aktuelle Wahrscheinlichkeit für morgen und Juli

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Steht morgen Abend eine Fed-Zinssenkung an? Derzeit liegt die Fed Funds Rate in einem Zielband von 2,25%-2,50%. Historisch gesehen kann man ziemlich gut vorhersehen, ob die Federal Reserve Zinsen senken oder anheben wird. Dies kann ablesen im sogenannten Fed Watch Tool der Terminbörse CME in Chicago.

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Fed-Zinssenkung im Juni oder erst im Juli?

Aktuell steht demnach die Wahrscheinlichkeit, dass es morgen Abend 20 Uhr deutscher Zeit eine Fed-Zinssenkung auf 2,00%-2,25% geben wird, bei gerade mal 20,8%. Mit 79,2% Wahrscheinlichkeit wird die Fed die Zinsen morgen nicht senken, sondern bei 2,25%-2,50% belassen.

Interessanter ist da schon der nächste Zinstermin der Fed am 31. Juli. Für diesen Termin geht das Fed Watch Tool davon aus, dass der Leitzins mit einer Chance von 66,6% auf 2,00%-2,25% gesenkt wird. Zu 17,0% bleibt der Zins auch Ende Juli unverändert, und zu 16,4% Wahrscheinlichkeit sinkt er sogar auf 1,75%-2,00%. Also glaubt der Markt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit an eine Zinssenkung in sechs Wochen!

Und der danach folgende Termin? Für die Fed-Sitzung am 18. September geht man mit 52,3% Wahrscheinlichkeit von einem Zinssatz bei 1,75%-2,00% aus. Die Chance für 2,00%-2,25% Zinsen liegt für September bei 31,1%. Was sagt uns das? Der Markt glaubt an zwei Zinsschritte von je 0,25% Senkung, jeweils Ende Juli und Mitte September. Diese Erwartung ist bereits in den Kursen (Aktien, Devisen, Anleihen) berücksichtigt.

Jerome Powell - Fed-Zinssenkung?
Fed-Chef Jerome Powell hier mittig im April 2019.

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Aktuell: Trump nicht happy über Draghi und schwachen Euro – Zölle gegen EU jetzt wahrscheinlicher?

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Soeben ist Donald Trump aufgestanden – und hat bei seiner morgendlichen Fernsehroutine erfahren, dass Draghi weitere Stimulus-Maßnahmen angekündigt hat (vermutlich über seinen Lieblings-Sender Fox). Und der US-Präsident ist nicht gerade happy über den weitren Fall des Euro zum US-Dollar im Gefolge der Aussagen Draghis:

Subtext des Tweets von Trump: Zeit, dass die Fed auch die Zinsen senkt – der Handelskrieg ist eben auch ein Währungskrieg!

Der Euro steigt im Gefolge des Tweets von Trump übrigens wieder..

Übrigens in Sachen Dax: werden damit Zölle gegen EU jetzt wahrscheinlicher? Wir vermuten: ja!

Der Markt preist nun bereits Zinssenkungserwartungen für den Euro ein:

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Türkische Lira: Achtung, es braut sich was zusammen!

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Die türkische Lira tendiert aktuell eher komatös. Seit gestern Mittag bewegt sich US-Dollar vs Lira (USDTRY) fast gar nicht mehr, in einer Range von gerade mal 5,86-5,87. Also, ruhiger könnte die Lage eigentlich gar nicht sein? Wir möchten es mal so formulieren: Es könnte die große Ruhe vor dem großen Sturm sein. Es braut sich nämlich was zusammen.

Wahlwiederholung in Istanbul

Wer die türkische Lira handelt oder interessiert ist es zu tun, der sollte gerade in den nächsten zwei, drei Wochen genau hinschauen. Denn am kommenden Sonntag den 23. Juni findet in Istanbul die Wahlwiederholung statt, die Präsident Erdogan erwirkt hatte, weil das Ergebnis nicht so ausfiel, wie er es sich erwünscht hatte. Offenbar scheint er mit einer erneuten Niederlage zu rechnen. Denn er hält sich anscheinend komplett aus dem regionalen Wahlkampf raus, hält keine Reden für den dortigen AKP-Kandidaten etc. Egal ob die AKP am Sonntag diese Wahl gewinnt oder verliert. Die türkische Lira könnte das Ergebnis negativ auslegen. Gewinnt er, wäre das im Ausland erneut ein „Beweis“ für ein Demokratieverständnis von Präsident Erdogan nach dem Motto „solange wählen lassen, bis ich gewinne“. Verliert er, kann man sich durchaus vorstellen, dass Erdogan mit irgendeiner Art spontaner Trotzreaktion die Öffentlichkeit aufschreckt.

Waffendeal mit den Russen

Wie wir bereits letzte Woche berichteten, hat die Türkei bestätigt, dass man den Waffen-Deal mit den Russen schon längst abgeschlossen hat. Die Türkei kauft also Raketen aus Russland. Ein offener Affront gegen die USA und Präsident Trump. Und ein Misstrauensvotum gegen die NATO, in der die Türkei ja Mitglied ist. Die erste Lieferung aus Russland erwartet die Türkei im Juli. Bis zum 31. Juli kann die Türkei dem Ultimatum der Amerikaner noch nachgeben und den Deal absagen. Zwar will Präsident Erdogan rund um den G20-Gipfel am Wochenende mit Donald Trump über das Thema sprechen und die Lage beruhigen. Aber G20 fällt genau terminlich auf die Wahl in Istanbul. Zumindest öffentlich kann er sich da nicht als schwacher Staatsmann präsentieren, der einen Rückzieher macht. Findet der Waffendeal statt, werden die USA höchstwahrscheinlich Sanktionen gegen die Türkei verhängen. Vor allem dieser Umstand dürfte sich extrem negativ auf die türkische Lira auswirken!

Schlechte Konjunkturdaten

Kaum bemerkt von der breiten internationalen Öffentlichkeit geht es gerade richtig zur Sache bei türkischen Konjunkturdaten. Die Arbeitslosigkeit in der Türkei liegt laut gestriger Veröffentlichung offiziell (!) bei 14,1% im März nach 10,1% im März 2018. Wie der Chart seit Anfang 2018 zeigt, steigt die Quote immer weiter an. Auch wurden gestern Hausverkäufe in der Türkei veröffentlicht für den Monat Mai. Ihre Anzahl ist im Jahresvergleich um satte 31% gesunken (hier weitere Details). Wie soeben veröffentlicht wurde, sind die Einzelhandelsumsätze im April im Jahresvergleich um 6,9% gesunken! Auch wurde aktuell die Industrieproduktion für April veröffentlicht. Sie ist im Jahresvergleich um 4% rückläufig.

Arbeitslosenquote Türkei

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Türkische Lira vor weiterer Abwertung?

All das schwebt wie ein Damoklesschwert über der Lira. Noch bewegt sie sich fast gar nicht. Ändert sich das ab Montag, oder wenn eine Klärung im Waffenstreit mit den USA zustande kommt? Aber auch wenn man das alles ausblendet. Die ökonomischen Daten der Türkei sind mehr als besorgniserregend! Dafür ist die türkische Lira eigentlich seit Wochen noch zu stark bewertet (keine Handelsempfehlung unsererseits!) wenn man sich nur am Kursverlauf orientiert. Denn zum Tiefstpunkt aus August 2018 (im Chart spiegelverkehrt dargestellt) hat sie noch nicht erreicht. Bis zu einem Kurs von 7,20 bei US-Dollar vs Türkische Lira ist noch einiges an Platz vorhanden (aktuell 5,87).

USD vs Türkische Lira seit 2016

Türkische Lira vor Problemen - Erdogan und Putin im Jahr 2012
Erdogan and Putin in Istanbul im Jahr 2012. Foto: Dorian Jones – http://www.voanews.com/content/russia-turkey-resolve-to-find-solution-on-syria/1557820.html Gemeinfrei

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