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Europa

Auftragseingänge der Industrie brechen katastrophal ein

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Das Statistische Bundesamt hat soeben die Auftragseingänge der Industrie (Verarbeitendes Gewerbe) für den Monat Dezember veröffentlicht. Sie brechen extrem deutlich ein! Im Vergleich zu November gehen sie um 2,1% zurück (Vormonat -0,8%), bei Erwartungen von -0,6%. Im Jahresvergleich zu Dezember 2018 sinken die Auftragseingänge um 8,7%! Vor einem Monat gab es für November im Jahresvergleich einen Rückgang von 6,5% (heute revidiert -6%). Von einer Erholung der Industrie ist also nichts zu sehen. Die folgende Grafik zeigt die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe seit dem Jahr 2011.

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Auftragseingänge in der Industrie seit dem Jahr 2011

Hier weitere Details im Wortlaut der Statistiker:

Im Dezember 2019 stiegen die Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum Vormonat um 1,4 %, die Auslandsaufträge verringerten sich um 4,5 %. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 13,9 % ab. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland stiegen um 2,1 % gegenüber November 2019. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im Dezember 2019 um 1,4 % höher als im Vormonat. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Rückgang von 3,9 %. Im Bereich der Konsumgüter gingen die Aufträge um 3,8 % zurück.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Kritisch on fire

    6. Februar 2020 09:59 at 09:59

    LAGARDE meinte soeben, dass man sehen könne wie sich die Industrie langsam erholen würde?

  2. Pingback: Aktuelles vom 6. Februar 2020 | das-bewegt-die-welt.de

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Europa

Aktuell: ifo Index etwas besser

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Der ifo Index (wichtigstes deutsches Konjunkturbarometer) für den Monat Februar liegt bei 96,1 Punkten (Prognose war 95,3; Vormonat war 95,9).

Die aktuelle Lageeinschätzung liegt bei 98,9 (Prognose war 98,6; Vormonat war 99,1).

Die Geschäftserwartung liegt bei 93,4 (Prognose war 92,2; Vormonat war 92,9).

Dazu kommentiert ifo: Deutsche Wirtschaft scheint von Entwicklung durch Coronvirus unbeeindruckt (FMW: das dürfte sich nun geändert haben!); derzeit erwarten wir Wirtschaftswachstum von +0,2% im ersten Quartal; im Handel und bei Bau hat sich Stimmung verschlechtert

Der ifo Index ist das wichtigste Barometer für die deutsche Wirtschaft

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Europa

Verbraucherpreise in Eurozone: Kurzfristig sogar deflationär!

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Die europäischen Statistiker haben heute die ausführlichen und endgültigen Daten für die Verbraucherpreise im Januar veröffentlicht. Für die Eurozone sind sie im Jahresvergleich mit +1,4% nun den dritten Monat in Folge gestiegen, von +0,7% im Oktober. Im weniger wichtigen Monatsvergleich, da gibt es ein überraschendes Minus der Verbraucherpreise von -1,0%.

Im Monatsvergleich reißen die „Industriegüter ohne Energie“ den Schnitt mit -3,4% am Stärksten in den negativen Bereich. Im wichtigeren Jahresvergleich wird der Schnitt gestützt durch angesprungene Verbraucherpreise für Energie, die gegenüber Dezember von +0,2% auf +1,9% gestiegen sind. Hier möchten wir erneut warnen, wie schon seit mehreren Tagen. Der Ölpreis ist die letzten Wochen massiv gesunken. Daher könnten die Verbraucherpreise für Februar wieder einen Schwächeanfall erleiden.

Im folgenden Chart sehen wir den deutlichen Absturz im Monatsvergleich von Dezember auf Januar.


source: tradingeconomics.com

Verbraucherpreise der Eurozone im Januar

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Europa

Aktuell: Deutsche Industrie besser, Dienstleister schwächer als erwartet

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für Deutschland (Markit PMI; Februar) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe 47,8 (Prognose war 44,8; Vormonat war 45,3)

Dienstleistung 53,3 (Prognose war 53,8; Vormonat war 54,2)

Gesamtindex 51,1 (Prognose war 50,8; Vormonat war 51,2)

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt:

„Die PMI-Vorabschätzungen zeigen, dass die Wirtschaftskraft Deutschlands auch im Februar wieder leicht zugelegt hat, und dies trotz der neuerlichen Rückschläge beim Exportneugeschäft infolge des Ausbruchs der Corona-Epidemie. Laut der befragten Industrieunternehmen hielten sich Produktionsunterbrechungen bislang weitgehend im Rahmen, wenngleich dies erst der Anfang einer potenziell länger andauernden Geschichte sein könnte. Den aktuellen Umfrageergebnissen zufolge legte die Binnennachfrage solide zu. So blieb der Servicesektor auf Wachstumskurs, obwohl die Touristenzahlen zurückgingen, und auch in der Industrie verlangsamte sich der Auftragsrückgang trotz sinkender Exportneuaufträge. Wider alle Erwartungen stieg der Industrie-PMI sogar auf ein 13-Monatshoch, wozu alle fünf der in die Berechnung des Hauptindexeseinfließenden Unterindizes beitrugen. Ein Großteil des Index-anstiegs geht allerdings auf das Konto des (inversen) Indexes Lieferzeiten, der wegen Lieferunterbrechungen in China eine deutliche Zunahme der Lieferprobleme signalisiert.“

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