Allgemein

China: Warum Xi Jinpings Zero-Covid-Politik nichts mit dem Westen zu tun hat!

Was wirklich hinter der Zero-Covid-Politik Chinas steckt!

China Xi Jinping Zero-Covid

Einige sogenannte China-Experten meinen – und in der Verschwörungsszene ist diese These ebenfalls sehr beliebt – dass China unter Xi Jinping die Zero-Covid-Politik und die massiven Lockdowns nur verhängt, um die Lieferketten zu stören und damit den Westen zu schaden. Dies ist eine sehr eurozentristische Einstellung, die mit der chinesischen Wirklichkeit nicht viel zu tun hat! Für die Zero-Covid-Politik hat Xi Jinping vielmehr eine ganz einfache Motivation !

China und seine Zero-Covid-Politik

Zwar ist China immer noch eine exportgetriebene Volkswirtschaft, aber der Binnenkonsum ist dominiert das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit 54,3% im letzten Jahr. Derzeit befinden sich ca. 25% der chinesischen Bevölkerung und ca. 60% des gesamten Bruttoinlandsprodukt im Lockdown. Und das in einer Situation, die politisch, gesellschaftlich und ökonomisch anspruchsvoll ist.

Politisch steht der 20. Nationalkongress im Mittelpunkt, auf dem Xi Jinping seine 3. Amtszeit als Generalsekretär der Kommunistischen Partei anstrebt. Dazu will er denn Titel als Vorsitzender der Partei – ein Titel, der seit 1982 mit dem Tod Maos nicht mehr vergeben wurde. Seit Deng Xiaoping werden den Führern der Partei und des Staates nur zwei Amtszeiten eingeräumt. Xi Jinping würde also diese Tradition durchbrechen und könnte danach sogar lebenslang seine Ämter behalten. Neben diesem Posten ist hierbei vor allem auch das Amt des Vorsitzenden der Zentralen Militärkommission zentral wichtig.

Um dieses Ziel zu erreichen, braucht Xi Jinping vor allem eines: den Anschein, dass er das Land unter Kontrolle hat und die Herausforderungen meistern kann. Dazu gehört wiederum auch die Kontrolle des Virus als zentrales Motiv der Zero-Covid-Politik! Besiegt Xi Jinping mit seinen Maßnahmen Corona, dann zeigt er, dass er diese Kontrolle auch wirklich hat!

Überhaupt ist die Kommunistische Partei mitnichten ein monolithischer Block, wie es von außen scheint. In ihr gibt es verschiedene Strömungen, Seilschaften, landsmannschaftliche Animositäten, die es zu moderieren gilt.

In der UdSSR gab es den Begriff der „Kreml-Astrologen“. Selbiges gilt für Peking: Für Außenstehende – vor allem Ausländer – sind die innerparteiischen Strukturen, Kommunikation und Machtkämpfe nur schwer zu verstehen. Nach außen hin scheint Xi Jinping der unangefochtene Führer zu sein. Innerparteilich scheint dies hingegen nicht ganz so zu sein!

Xi Jinping war während des Corona-Ausbruchs 2020 rund drei Wochen verschwunden – und auch sonst war es in Peking ungewöhnlich still. Es machten Gerüchte über einen Putschversuch die Runde. Auch während der gerade beendeten „Zwei Sitzungen“ gab es hinter vorgehaltener Hand Kritik an Xi Jinping. Was Xi Jinping also im Moment überhaupt nicht gebrauchen kann, sind Kontrollverlust, gesellschaftlicher Unmut und wirtschaftliche Schwierigkeiten.

Gesellschaftlich ist China immer noch ein tief gespaltenes Land: Es gibt die enormen Gegensätze zwischen Stadt und Land, dem reichen Osten und den armen Westen, Zugang zu Bildung, zu Vermögen, zu medizinischer Versorgung. Bauern im Osten haben mitunter nicht einmal ein Jahreseinkommen von 100 USD. Diese Spannungen verstärken sich immer mehr. Weder Hu Jintao noch Xi Jinping haben es bisher geschafft, diese Ungleichheit abzuschaffen.

Wirtschaftlich steht die Transformation Chinas im Mittelpunkt: China versucht wegzukommen von der Exportabhängigkeit und stärkt den Binnenkonsum. Gleichzeitig muss das Land wegkommen von der reinen Produktion relativ einfacher Produkte hin zu einer innovativen Wirtschaft. Hier war China bisher stark bei digitalen Produkten, bei Dienstleistungen und der künstlichen Intelligenz (AI). Allerdings konterkariert gerade Xi Jinping diese Entwicklung, indem Peking diese Wirtschaftszweige stranguliert.

China: Xi Jinping und sein Kampf gegen Korruption – das sind die Folgen

Politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich sind zwei Entwicklungen entscheidend: Das eine ist die Kampagne der „Tiger und Fliegen“. Damit ist der Kampf gegen die allgegenwärtige Korruption gemeint. Aber diese Kampagne von Xi Jinping hat dazu geführt, dass bis hinauf auf die mittlere Beamtenebene niemand mehr Entscheidungen treffen will. Das normale Vorgehen ist: Ein Sachstand aufnehmen, einen Bericht schreiben, und den an seinen Vorgesetzten schicken. Keiner will mehr Verantwortung übernehmen.

Dieses Muster ist auch eine Erklärung, warum der Covid-Ausbruch in Wuhan solche Ausmaße annehmen konnte: Bis hinauf zum Provinzchef wurde die Verantwortung delegiert, bis Wuhan praktisch im Chaos versunken ist.

Die andere große Herausforderung Chinas ist zur Zeit die Immobilienblase. An der Immobilienwirtschaft hängen ca. 30% des chinesischen BIPs. Eine eigene Wohnung ist in China praktisch die einzige Anlagemöglichkeit: es ist Altersversicherung, Krankenkasse und Bildungsversicherung. Würde der Immobilienmarkt in China zusammenbrechen, würde das den Wohlstand des gesamten Mittelstandes bedrohen.

Was Xi Jinping zurzeit wirklich nicht gebrauchen kann, ist noch eine Wirtschaftskrise, hervorgerufen durch die Lockdowns. Wie oben schon erwähnt, zur Zeit sind ca. 60% des BIPs in irgendeiner Art von Lockdown. Fabriken, die für den Westen produzieren, sind da nur Kollateralschäden.

Zumal die Fabriken, die für den Export produzieren, selten direkt in den Großstädten liegen. Entweder liegen sie im Speckgürtel, wie zum Beispiel Kunshan nahe Shanghai (mit zahlreichen taiwanesischen Unternehmen), Dongguan, unweit Shenzhen – oder Zhengzhou (beide mit Apple-Fabriken von Foxcom). Oder in Städten, von denen normale Ausländer noch nie etwas gehört haben wie Wenzhou oder Yiwu, aus deren Umfeld ungefähr 60% der deutschen Weihnachtsdekoration stammen dürfte. Oder auch Yangzhou, eine wunderschöne Stadt, berühmt für Kuscheltiere und ca. 80% der weltweiten Produktionskapazitäten für Wärmflaschen. Oder Guilin, wo ca. 80% der weltweiten Kleiderbügel hergestellt werden. Oder Quanzhou, Zentrum des elektrischen Spielzeugs in China.

Wenn China dem Westen wirklich schaden wollte..

Wenn China wirklich gezielt die für den Export produzierende Fabriken treffen will, gibt es sehr viel einfachere und effektivere Methoden aus dem Folterkasten als die derzeitige Zero-Covid-Politik: Da wäre, wie schon immer mal wieder praktiziert, die konsequente Durchsetzung von Umwelt- und Energiesparvorschriften. Allein die Durchführung einer Inspektion legt eine Fabrik für mindestens zwei Wochen lahm. Als nächstes käme die konsequente Durchsetzung von Vorschriften zur Arbeitssicherheit- und Arbeitszeit.

Als nächste Maßnahme – auch eigentlich jedes Jahr praktiziert – käme die Verknappung von Strom in Betracht. Oder, um eine neue Karte zu spielen, könnte Peking anordnen, das gerade unterzeichnete Abkommen gegen Zwangsarbeit zu kontrollieren. Auch dies würde die kontrollierten Betriebe für mindestens zwei Wochen stilllegen. Ein noch härteres Mittel wäre die strikte Kontrolle der Export- und Zolldokumente und die Entrichtung des Zolls. Würde man die chinesischen Gesetze anwenden, würden auf diese Art und Weise binnen Wochen schätzungsweise 60-80% aller exportorientierten Unternehmen vom Markt verschwinden.

Alle diese Maßnahmen haben eines gemeinsam: Sie wären einfach zu kommunizieren und positiv darzustellen.

Shanghai, oder wie es jetzt zumindest teilweise geschieht, Peking in den Lockdown zu schicken, trifft erst einmal die eigene Bevölkerung massiv und die typischen Einzelhändler, Bars und Restaurants – und bringt daher die Bevölkerung gegen die eigene Regierung auf. Der Export ist dabei nur ein Kollateralschaden – nicht aber das Ziel der Zero-Covid-Politik!



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

68 Kommentare

  1. Weltweit stehen rund 1800 der 9000 im Dienst befindlichen Containerschiffe derzeit im Stau. Die meisten warten auf den Einlass in überfüllte Häfen. Vor Chinas Küsten stauen sich rund 30 Prozent der Schiffe.

    Infizierte:
    Stand 24. April im 7 Tage Mittelwert
    China 21.516 Infizierte
    Deutschland 109.064 infiziete
    Auf Chinas Bevölkerung umgerechnet wären das nach der deutschen Infektionsrate etwa 1,8 Millionen Infizierte in Deutschland.
    Und deshalb diese Aufstand in China?
    Die Lage im Griff?

    Da bin ich aber mal gespannt.
    Die Impfungen wirken genauso nicht wie sonst auch auf der Welt, und ein Corona-Virus kann dann eben nur ausgerottet werden, wenn die Menschen z. B. verhungern.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Die Volksrepublik China ist G20-Mitglied, und hat deswegen auch eine Verantwortung für die Weltwirtschaft. Der 45. US-Präsident Donald John Trump vereinbarte mit Staatspräsident Xi Jinping immerhin ein Phase-Eins-Wirtschaftsabkommen. Sein Nachfolger, der 46. US-Präsident Joseph Robinette Biden möchte zwecks Reduzierung der aktuellen Inflation in den USA verbesserte Rahmenbedingungen für Importe aus China im Zusammenhang mit Zöllen auf den Weg bringen.

  3. Meiner Meinung nach eine sehr gefährliche Vorgabe. Zero-Covid.
    Normalerweise nicht einzuhalten. Was kann das bedeuten ?
    Es könnte schlichtweg alles für den Fall oder Aufstieg von Xi Jinping bedeuten.
    Demnach würde es nicht in seiner Hand liegen !

  4. So tolle Artikel auf FMW, voller interessanter Infos und dann dieser Schwurbler @Helmut mit seinem Halbwissen. Was für ein Kontrast. Bei aller Toleranz, aber warum lässt die Redaktion so eine Senkung des Niveaus durch „einseitige“ Überfrachtung der Kommentarspalte zu…….heute schon 9 teilweise sinnentleerte Kommentare und noch ist der Tag nicht vorbei. Bsp. „ein Coronavirus kann nur ausgerottet werden, wenn die Menschen verhungern. Eben wie bei anderen Infektionskrankheiten.

    1. Ja, Columbo-Fan
      Die schweizer Seite ist sicherlich alles Verschwörungstheorie.

      Corona-Drama in Shanghai – Menschen schreien aus dem Fenster, dass sie verhungern | Tages-Anzeiger

      https://www.tagesanzeiger.ch/holt-mich-hier-raus-835933366946

    2. Helmut liegt garnicht so falsch!
      Psychopathen regieren die Welt.

      1. 🤣🤣🤣👍👍👍

    3. Nana, was soll diese Beleidigung?!
      Wenn Ihnen einige Kommentare nicht passen, brauchen Sie diese ja nicht zu lesen. Einfach überspringen.
      Es gibt aber Leute die Helmut gern lesen. Übrigends, er hat noch niemanden beleidigt. Sie hingegen, scheinen genau in die heutige Zeit/Gesellschaft zu passen.

      1. Hallo Zabbi,
        mein Opa sagte immer: Dummheit, Dreistigkeit und Feigheit gehören immer zusammen.
        Man könnte auch noch Neid dazu rechnen.
        Ich bin das als Handwerksmeister und Ausbilder gewöhnt, dass der Meister von den Gesellen und Auszubildenden als “ keine Ahnungmensch“ angesehen wird. Wenigstens so lange bis sie nicht mehr wissen wie es weiter geht.
        Es kommt ja auch nicht darauf an was Leute sagen, sondern wer es sagt. Und wer sich selbst auf so ein Niveau der Diskussion herabsetzt, muss da selbst mit leben, und weiter versuchen seine Hilflosigkeit durch fehlende Argumente, mit Beleidigungen zu kompensieren.
        Wenn man hinter das Pseudonym schauen würde, würde man sich erschrecken.
        Es werden wohl gottähnliche Wesen sein, die sich nie Irren.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    4. In Andalusien ist es sooo langweilig das Hellmut viel Zeit hat für FMW, Twitter, Facebook & Co.

      Ich würde Hellmut nicht sperren sondern seine Postings als Kabarett verstehen, frei nach Orwell „Frieden ist Krieg“

      🤣🤣

      1. Naja, einige Schweizer essen auch in normalen Zeiten ihre Hunde und Katzen.
        Allerdings dürfen sie nur ihre eigenen Hunde und Katzen essen.

        Coronavirus: Essen in Shanghai wird wegen Mega-Lockdown knapp

        https://www.nau.ch/news/china/coronavirus-essen-in-shanghai-wird-wegen-mega-lockdown-knapp-66153760

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    5. Warum reagieren immer noch so viele Schreiber auf den offensichtlichen Forums-Troll Columbo-Fan?

  5. Guter Artikel, der die wesentlichen Themen anspricht und ziemlich nahe an der Realität liegen dürfte. Auch die strukturellen Probleme Chinas sind hier mal kompakt dargestellt und Xi wird hier auf ein „Normalmaß“ reduziert. Ich wundere mich sowieso immer wieso Führungsfiguren immer als so eine Art Übermenschen dargestellt werden. Die gehen genau so [nach Bedarf Wort einsetzen] wie jeder andere auf diesem Planeten auch.

    Nur bei dem Corona Hoax bin ich anderer Meinung. Tatsächlich war das eine völlig kopflose Reaktion für die es mehrere Erklärungsansätze gibt. Wahrscheinlich sind sie alle gleichzeitig aufgetreten. Erst mal könnte die Führung befürchtet haben, das da tatsächlich ein „Waffenvirus“ ausgebrochen ist. Zum Zweiten hatte sich über die sozialen Medien bereits eine Panikwelle breit gemacht, die für die Regierung rational nicht mehr einzudämmen war. Das führte zu völlig irren Aktionen die wiederum die aktuellen irren Reaktionen getriggert haben. Und aus der Schleife kommen sie jetzt nicht mehr raus (ein echter „Dead Lock“). Schließlich kann ein „göttlicher weiser Führer“ ja keine Irrtümer eingestehen.

    „Weder Hu Jintao noch Xi Jinping haben es bisher geschafft, diese Ungleichheit abzuschaffen.“
    Das ist auch kaum möglich, denn das ist tief in der Kultur verankert. Wenn man mal selbst erlebt hat wie tief auch in China eine Art „Kastensystem“ mental verankert ist (daran hat der sogenannte „Kommunismus“ überhaupt nichts geändert), dann wundert einen das nicht. Das wird sicherlich noch Generationen dauern das abzubauen (wenn überhaupt).

    1. Indien und China die bevölkereichsten Länder sind auf Kastensysteme aufgebaut. Wenn man sich das Kastensystem als Pyramide vorstellt kann die Spitze nur wegbrechen wenn die zweit höchste Ebene bröckelt ( Königsmörder ) oder die unterste Ebene einen „Erdrutsch“ auslöst ( massive Unzufriedenheit oder Massensterben durch Seuchen wie Covid, Vogelgrippe etc) . Zero Covid Strategoe ist für mich ein verzweifelter Versuch die Kontrolle über die unterste Kaste zu behalten. Nach der Peitsche gibt es wieder Zuckerbrot.

  6. Ob China nun durch Innerparteiliche Kämpfe, Kontrollwahn oder mit Absicht die Weltwirtschaft lähmt, das werden wir wahrscheinlich nie wirklich erfahren. Was sich aber immer mehr abzeichnet ist, das es sehr unangenehm für uns alle werden wird.

  7. Sehr geehrter Herr Brockmeyer,

    wenn man die Corona-Entwicklung in Deutschland so verfolgt hat, so ist es doch sehr einfach zu verstehen, dass die Anzahl der Kontakte eine wichtige Rolle spielt.

    In China mit diesen Megacities und den 1,4 Bio Menschen, möchte sich kein Virologe vorstellen, was passieren würde, wenn dort keine strikte Corona-Politik betrieben würden.

    Ansatzweise hat man das ganz am Anfang in Wuhan gesehen.

    Mir scheint, Sie haben den wichtigsten Punkt in Ihrem Artikel vergessen: Es ist schlicht die Masse der Menschen!!

    1. Sehr geehrter Herr Poessl,

      Danke fuer den konstruktiven Kommentar.

      Nein, die Menschenmassen habe ich nicht vergessen. Schliesslich braucht man nur einmal (was ich vermeide, soweit es geht) so Stoßzeiten die Shanghaier U-Bahn zu benutzen.

      Es ging in diesem Artikel nicht darum, ob die Zero-Politik richtig oder falsch war. Es ging darum, wie des Öfteren zu hören oder zu lesen, um die Frage, ob China die Lockdowns veranstaltet, um den Westen gezielt zu schaden. Die Antwort ist „nein“. China ist mit Sicherheit daran interessiert, den Westen zu destabilisieren, aber wenn es nur darum ginge, die Lieferketten zu sprengen, gäbe es einfachere Methoden.
      Die Covid-Pollitik hatte lange Zeit in China die volle Unterstützung der Bevölkerung.
      Nach dem ersten Chaos hat China eigentlich recht klug reagiert: Sie hat das Land zwei Wochen lahmgelegt und es dann ganz langsam wieder hochgefahren. In den zwei Wochen haben sie es geschafft, die Bevölkerung mit Masken zu versorgen und eine technische Infrastruktur hinzustellen, um die Infektionsketten zu verfolgen und zu unterbrechen.
      Das hat Deutschland nicht geschafft.
      Danach haben sie eine Impfkampagne in’s Leben gerufen.

      Und hier sind- meiner Meinung nach – die entscheidenden Fehler passiert:
      – Die Chinesen vertrauen den chinesischen Impfstoffen nicht.
      – Es darf bezweifelt werden, dass die Impfquote wirklich 85% beträgt. Wenn ich in mein persönliches (chinesisches) Umfeld schaue, dann sind vielleicht 50% geimpft.
      – Die Alten wurden nicht geimpft. Hier aus meiner persönlichen Erfahrung: Ich singe in SH in einem Chor. Letzten Dezember hatten wir nach 1 1/2 Jahren wieder ein Konzert. In Vorbereitung dessen haben wir die Chormitglieder gedrängt, sich impfen zu lassen. Vielen älteren Chormitglieder konnten sich nicht impfen lassen, sie wurden bei den Impfstellen abgewiesen.
      – Weder Sinovac noch Sinopharm wirken a) generell so effektiv gegen Corona und b) wesentlich schwächer gegen Omicron als Biontech oder Pfizer. Studien der Hong Kong University haben dies ergeben.
      – Aus politischen Gründen wurden ausländische mRNA-Impfstoffe nicht zugelassen. Inländische sollten eigentlich schon verfügbar sein, sind sie aber nicht. Dort schient es Probleme zu geben.
      Dies alles rächt sich jetzt.
      Im Moment sterben mehr Menschen an den Maßnahmen als an dem Virus. Die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen kann man noch gar nicht abschätzen. Nur trifft es ein China, dass sowieso schon wirtschaftlich geschwächt ist.

      Und ganz persönlich: Mir blutet das Herz.

      1. Sehr geehrter Herr Brockmeyer,
        vielen Dank für Ihre Antwort und dass Sie meinen Kommentar nicht als Kritik, sondern nur als Ergänzung aufgenommen haben. Ich stimme auch voll und ganz zu, dass die Chinesische Regierung der Westen nicht schaden will!!
        Das Land ist nun aber schon einmal durch einen SARS-Ausbruch 2003 gegangen und wie ich von Chinesischen Freunden weiss, sind auch heute noch Menschen deswegen arbeitsunfähig. Die Experten von damals (Professor Zhong Nanshan) bestimmt aus der damligen Erfahrung die Corona-Politik heute. In Deutschland wissen wir bisher nur sehr wenig über Long-Covid. Ich wollte mit meinem Kommentar nur darauf hinweisen, dass es auch andere Gründe gibt – neben Politik und Wirtschaft – weswegen man die Corona-Politik so hart durchzieht. Für mich völlig nachvollziehbar. Nach mehr als 2 Jahren Pandemie sind die Menschen in fast allen Ländern müde.
        Eines möchte ich noch ergänzen: Privat hatten die Menschen in China aufgrund der Corona-Politik die größten Freiheiten in den letzten 2 Jahren. Nur internationale Reisen waren durchgehend nicht möglich. Sicherlich temporäre reginonale Lockdowns gab es immer wieder mal.
        Ich bin täglich privat bzgl. der Entwicklungen unter der Bevölkerung in Shanghai und Guanghou informiert. Auch über Medien, die man in China nicht sehen kann.
        Das Ziel meines Kommentares war, das Leser auch mal versuchen zu verstehen, dass die Chinesische Regierung auch nur mit Wasser kocht und hier keine Unterjochung oder Schaden für andere Länder das Ziel ist. Es gibt durchaus Gründe, weswegen diese Politik in diesem Land Sinn macht. Und das ist in China für mich die Bevölkerungsanzahl. Die Bundesregierung kümmert sich in Deutschland auch nicht um das Wohlbefinden der Menschen in Hamburg oder München.
        Das Prinzip Bundesregierung und Länder – wie wir es in Deutschland kennen – unterscheidet sich nicht so sehr im Vergleich zu China mit seinen Provinzen.

      2. >>“China ist mit Sicherheit daran interessiert, den Westen zu destabilisieren, aber wenn es nur darum ginge, die Lieferketten zu sprengen, gäbe es einfachere Methoden.“

        Keine der Methoden kann jedoch vermeiden, dass China sich ins eigene Fleisch schneidet, sprich: auch die eigene Bevölkerung ist leidtragend. Corona, bzw. der Zero-Covid-Ansatz, ist eine Möglichkeit, dies auf „höhere Umstände“ zu schieben, wenigstens vorgeblich. Andere, bewusste Entscheidungen würden bei der Bevölkerung auf noch weniger Rückhalt treffen (und die Weibo-Zensoren kommen schon jetzt nicht mehr zum Schlafen).

        Das ist kein Widerspruch zu den anderen von Ihnen genannten Aspekten. Die geopolitische Dimension ganz abzustreiten – Russland und China brechen gerade die Hegemonie des US-Dollar-Systems – ignoriert einen wichtigen Punkt.

  8. Sorry 1,4 Mrd. Menschen meinte ich. Hatte gerade ein Video über die US Staatsverschuldung gesehen und kam deswegen durcheinander.

  9. Selbst wenn diese Lieferkettenstörung nur ein Nebenprodukt einer strengen Corivdpolitik ist, so hat dies doch direkten Einfluss auf die westlichen Industrienationen und dieser ist äußerst schädlich. Es ist gleich ob es Absicht oder Beiwerk ist, wichtiger ist allein die sehr schädliche Auswirkung der Lieferverzögerungen auf die Weltwirtschaft und den Inflationsraten. Und: #SleepyLaGarde Also: #ENDTHEECB

  10. Ein sehr spannender und erhellender Beitrag – keine Frage.

    Aber wir können alle nicht in den Kopf von Xi schauen. Betrachtet man die Geschichte, dann stellt man fest, dass all die „Großen“ Staatenlenker sich verhalten wie Spieler einer Conflictsimulation. Ich persönlich gehe daher davon aus, dass die Führer solcher Länder, die die Geschicke der Welt bestimmen, nicht einfach „gute Politik“ machen können, oder wozu sie sonst gerade Lust haben, sondern selbst Handlungslogiken und Zwängen unterworfen sind.

    Ich habe mir den heute morgen erwähnten Beitrag von Prof. Rieck angesehen und dieser erscheint mit eine plausible Handlungslogik der chinesischen Führung darzulegen. Insbesondere bietet nur diese Virus-Bekämpfung einen Vorwand, den man von außen moralisch kaum kritisieren kann. China kann damit Neutralität vortäuschen, während alle anderen aufgezählten Methoden in der gegenwärtigen Lage wohl eher als unangemessen und eindeutige Parteinahme für Russland gewertet werden würden.

    Das die chinesische Regierung die Sanktionen gegen und die Verurteilung Russlands ablehnt, sondern im Gegenteil mehrfach erklärt hat, dass die USA schuld seien und den Konflikt weiter anheizen, paßt auch besser in dieses Bild, als die Vorstellung, dass die chinesische Führung einer C-Psychose unterliegt.

    Auch den Hinweis von thinkSelf finde ich aber überlegenswert: wenn das Virus aus einem Labor ausgebrochen ist, weiß die chin. Führung vielleicht etwas, was ihr Angst macht.

  11. Nein dieser Artikel kann mich nicht vollends überzeugen. Da fehlt das angekündigte Insiderwissen, alles bereits bekannte Fakten. Für mich läuft da alles mehr oder weniger nach Plan ab. Ich würde mich nicht wundern, wenn der großartige Xi im Sommer als großer Befreier hervor tritt, der Corona, die verhaßten Provinzfürsten, ImmoKrise, und den Westlichen Einfluss auf Gesellschaft und Wirtschaft überwunden hat. Zur 3. und dann lebenslangen Amtszeit kommt die neue Währung, Staatswirschaft und Wohlstand für alle, incl.Kontrolle über alle.
    Rußland liefert die Rohstoffe und China fertigt nur noch Endprodukte, die die Welt zu kaufen hat. Taiwan wird zur Randnotiz. Die produzierende US Wirtschaft wird an die Wand gedrückt, Investitionen in China verstaatlicht, ähnlich wie McDonalds in Rußland. Internationale Standarts in Wirtschaftsbeziehungen und Finanzen werden einseitig gekündigt.
    Wer soll das verhindern? Amerika? Europa? Japan? Militärisch und wirtschaftlich zur Lachnummer degeneriert. Kim startet Raketen, die kurz vor Japan im Meer einschlagen! Chinesische Unternehmen ignorieren US-Börsenregeln. In Deutschland fehlen Nägel für Euro-Paletten, weil der Drahtstahl aus Rußland kommt. Die Farbenindustrie kann nicht abfüllen weil Plastikeimer fehlen.
    Hoffen wir mal, dass das alles Quatsch und der Mangel und die Verwerfungen nur zeitweise sind. Hoffen wir auf eine Zukunft, in der die Freiheit weiterhin eine übergeordnete Rolle spielt. Hoffen wir auf eine EZB, die endlich Ihre Arbeit macht.
    Weil, in dem anderen Szenario, welches mir bekannt ist, würden wir alles verlieren.
    In der DDR gab es keine Börse, aber alle hatten eine Abeit und die Beifallklatscher sind auch schon lange wieder da.

    1. Da zeigt sich der halt der Unterschied zwischen „Insiderwissen“, naemlich jemanden, der in China lebt und arbeitet, und jemanden, der keine Ahnung von nix hat – und davon viel.

  12. „Was Xi Jinping also im Moment überhaupt nicht gebrauchen kann, sind Kontrollverlust, gesellschaftlicher Unmut und wirtschaftliche Schwierigkeiten.“

    Falsch. Genau das hat er getan. Die Tragödien von Shanghai werden die Einwohner nicht vergessen. Im übrigen gingen alle Vorhaben für politische Anerkennung zuletzt schief. Darunter auch die olympischen Winterspiele. Er hat es mit harter Hand übertrieben. Und Chinas Ansehen bröckelt.

    Wir können gespannt sein ob er trotzdem im Amt bleibt.

  13. „…Oder Guilin, wo ca. 80% der weltweiten Kleiderbügel hergestellt werden….“ Ich lach mich schief… Auch China scheint ziemlich auf der Kippe zu stehen… Abgesehen von Covid und Immobilieblase ist China nach wie vor sehr von dem Export in den „Westen“ abhängig. Wenn es da einen größeren Einbruch geben sollte, dürfte das ziemlich an die Substanz von China gehen…

  14. ….die wenigsten Infektionskrankheiten werden durch die Luft weitergegeben…wie willst du respiratorische Viren ausrotten…der Gedanke von Helmut ist naheliegend, wenn auch vermutlich sarkastisch gemeint…

  15. Indien mit auch über 1 Milliarde Menschen hat einen 7 Tage Mittelwert von nur etwa 2.200 Infizierten und 37 Toten.
    Warum?
    Indien hat früh genug gemerkt, was von den Genspritze mit nachgeschaltetem Abo zu halten ist, und hat einen selbstentwickelten Totimpfstoff verimpft, und verwendet virenhemmende Medikamente sofort nach einer Infektion.
    Aber was würde dann Lauterbach mit seinen für Milliarden bestellen Impfdosen machen?
    Die müssen weg, und im Arm entsorgt werden.
    Die Impflobby plan doch schon die beginnende Herbstimpfung. Und nach den beiden Impfen dann bis zum nächsten Herbst noch 3 Impfen als Abo.
    Dann kommt wieder ein entsetzliche Mutant.
    Usw., usw.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut

      Aus ihrem Kommentar spricht eine ziemliche Unkenntnis der Materie. Abgesehen von Ihrer Gen-Paranoia, sollten Sie wissen, das sogenannte Totimpfstoffe Adjuvantien benötigen, die in Ihrer Verschwörungswelt eigentlich ebenfalls Gefahren darstellen müssten. Aber das verdrängen Sie.
      In Wirklichkeit ist keiner der wirksamen Covidimpfstoffe gefährlicher als ein Aspirin.
      Schuster bleib bei deinen Leisten! Reden Sie meinetwegen über Konservendosen, Dieselaggregate oder über Ihre handwerklichen Kenntnisse.
      Aber lassen Sie das mit der Medizin, es ist so peinlich.

      1. @ Columbo

        „Nicht gefährlicher als Aspirin“. Wirklich?

        Lassen wir mal die Aussagen vieler Wissenschaftler, die nicht der offiziellen Linie das Wort reden beiseite. Wer sich schnell informieren will: Florian Homm hatte einen ausgewogenen Beitrag auf seinem YT-Kanal, bei dem er die wesentlichen Vertreter von pro und Contra vorgestellt hat.

        Schauen Sie nur auf die deutschen Krankenhaus-Statistiken und die offiziellen Zahlen der Institute auch Ihres Vertrauens, z.B. Paul Ehrlich. Was kommt dabei heraus?

        Wir haben es mit den gefährlichsten Impfstoffen zu tun, die jemals eine Zulassung erhalten haben.
        Immerhin nur eine Notzulassung (Sprachregelung in der EU ist „bedingt“).

        Das ist nur zu rechtfertigen, wenn die Krankheit, die damit verhütet werden soll, auch entsprechend gefährlich ist. Das ist ein Stück weit Ansichtssache, C kann man aber keineswegs dieser Schwereklasse zuordnen. Jedenfalls nicht mit den vorhandenen Daten.

        1. Hallo Felix,
          da argumentieren Sie gegen Wände. Wer schon das 3. oder 4. mal „an der Nadel“ war, der hat ja auch vorher gedacht, dass die Impfe wirkt wie bei Krankheiten gegen die mit den Totimpfstoffen geimpft wird.
          Mindestens 5 Jahre, manchmal auch 10 Jahre.
          Ja, nun wissen wir, wie lange sie wirkt und wie gut.
          Ich bin jedenfalls froh, dass ich in einem Land lebe, wo es Niemanden interessiert, dass ich nicht geimpft bin.
          Und das man auch mit den Menschen darüber reden kann.

          Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        2. @Felix

          Florian Homm kommentiert Impfstoffe???
          Wusste gar nicht, dass der promovierter Mediziner ist, aber das sind wir inzwischen ja alle.

          „…Das ist nur zu rechtfertigen, wenn die Krankheit, die damit verhütet werden soll, auch entsprechend gefährlich ist. Das ist ein Stück weit Ansichtssache…“

          @Felix, das ist der Spruch des Jahres, gratuliere!
          Medizin ist Ansichtssache…also ich geh zu keinem Arzt mehr. Wenn der nämlich nicht meiner Ansicht ist…
          Ich komme zu Ihnen, wenn mir was fehlt, denn @Felix, dem Glücklichen schlägt keine Stunde.

          1. Danke, aber ich behandle nicht mehr ;-).

            Florian Homm ist fraglos intelligent und analysiert auch dieses Thema, weil es Relevanz für die Märkte hat. Er sagt Ihnen einfach, was Fachleute dazu sagen. Und das ist Ihnen doch wichtig, nicht wahr?

      2. Hallo Columbo,
        die Totimpfstoffe werden schon seit 1848 sehr erfolgreich eingesetzt.
        Und die Verstärker müssen sein, damit das Immunsystem den abgetäteten Erreger als Feind ansieht.
        Aber wer die Abo-Genspritze lieber hat.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut

          Wenn Sie von Gold so viel verstehen, wie von Medizin, dann Gute Nacht.

        2. Man weiß aber auch nicht, ob es 1848 auch einen Helmut gab, der das Impfen von Totimpfstoffen als den größten Feind der Menschheit angesehen hat…am Ende hat es sich in vielen Bereich zum Guten durchgesetzt…so ist der Fortschritt halt…ich stelle mir immer die Frage, was hätte eine Merkel, Spahn, Lauterbach, Sahin, Impfkommision, etc. davon, wenn man 40 Millionen Deutsche auf dem Gewissen hat…wahrscheinlich nicht viel…ich denke damit ist alles gesagt…auch wenn am Anfang einer neuen Praktik immer auch Fehler vorhanden sind…das bleibt auch bei der neuen Art zu Impfen nicht aus…LG

        3. @ Helmut

          Hier muss ich Ihnen widersprechen. Die Zugabe von Giften als Wirkungsverstärker ist nicht nötig, sie macht die Impfungen nur billiger. So kommt man mit viel weniger Impfstoff aus.
          Beim Militär (sogar bei der Bundeswehr) erhielt man zumindest früher immer die teure Variante ohne Quecksilber- und Aluminiumverbindungen.

          1. Sorry @Felix, aber das ist Unsinn.
            Covid-Totimpfstoffe benötigen Wirkverstärker, Covid-mRNA Impfstoffe nicht.

          2. Nein. Das ist die Realität. Impfstoffe benötigen keine Wirkungsverstärker, wenn sie genügend des eigentlichen Totimpfstoffes enthalten, um das Immunsystem in Gang zu bringen. Das ist aber deutlich teurer.

            Das ist auch eine der ursprünglichen Kritikpunkte der Impfgegner, praktisch ein antikapitalistisches Argument. Regierungen und ihre wichtigen Diener hatten immer die teurere und weitaus gesündere Version zur Verfügung.

      3. Na Gott sei Dank haben wir ja ihre wissenschaftlichen Kommentare. Da kann ja nichts mehr schief gehen. Und die ganzen Nebenwirkungen, die jetzt so langsam ans Licht kommen, sind ja alle nur ‚psychosomatisch‘ oder ‚long covid‘. Ja diese verschwurbelten Verschwörungsthroretiker, denen sollte man sowieso kein Wort glauben. ‚Vertrauen Sie den Medien und vertrauen Sie der Wissenschaft’…
        Warum interessiert es denn in Deutschland bis heute nicht, ob und welche Medikamente gegen Corona eingesetzt werden können. Warum ist die Spritze die einzige Lösung? Das sollte man sich mal fragen!
        Und ich glaube dieser Xi hat langsam oberwasser und er sollte lieber nicht seine Bevölkerung gegen sich aufbringen.

        1. Hallo Anna,
          es ist so, dass Politiker ganz legal „Zuwendungen* z. B. der Pharmaudustrie entgegen nehmen dürfen ***wenn sie diese „Zuwendungen“ ***nicht gefordert*** haben.
          Also stillschweigend per Geldköfferchen *augezwungen* bekommen haben.
          Stichwort Nüsslein und Konsorten.
          Oder auch ganz offiziell auf Konto bekommen.
          Das geht bei den billigen Medikamenten nicht, weil sie eben nur wenige Euro kosten, und auch nur verwendet werden, wenn tatsächlich eine Infektion vorliegt.
          Bei Hunderte von Millonen Impfen, kann auch schon mal eine Villa drin sitzen.
          Wer 300 Euro Nebenverdienst bei Hartz 4 Bezug nicht angibt, weil er (wie Arno Dübel) als Honorar bei Maischberger, bekommt 2 Jahre auf Bewährung.
          Wenn man aber Hartz heißt, dann darf man für 2 Jahre auf Bewährung 42 x Untreue in Millionenhöhe begehen.
          Ja, vor dem Gesetz sind in Deutschland alle gleich.

          Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  16. Pingback: Meldungen vom 26.04.2022 | das-bewegt-die-welt.de

  17. Habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen, aber: der eigentliche Grund für den harten Lock Down ist, dass China keinen Impfstoff gegen die Omicron ode Delta Variante des Virus hat, sondern nur gegen den Orginal Virus. Da die Varianten deutlich infektiöser sind, bleibt da nur der totale Lock Down. Dieser ist in der Tat nicht gegen den Westen gerichtet und hat katastrophale Auswirkungen für die Chinesen selbst. Gefährliche Situation …….

    1. Young Global Leader

      Warum kaufen die den nicht einfach bei Pfizer bzw. Moderna?

  18. @Colombo

    „In Wirklichkeit ist keiner der wirksamen Covidimpfstoffe gefährlicher als ein Aspirin.“

    Eine kühne These – und eines Columbos definitiv unwürdig.

    Die Abrechnungsdaten der Krankenkassen zeigen leider das genaue Gegenteil. Und diese können bekanntermaßen nicht so leicht beeinflusst werden wie Daten von amtlicher Stelle (PEI, RKI, etc).

    Bis heute sind auch die Verträge mit der Pharmaindustrie selbst ggü. Europaabgeordneten massiv geschwärzt. Warum wohl?

    1. @Cui Bono

      Die Risiken von Aspirin sind nicht zu unterschätzen, das ist den selbsternannten Experten nicht bekannt. Sie schreien gegen die Impfstoffe, aber nicht gegen Aspirin, was eben die Unkenntnis bestätigt.
      Beide Medikamente, Aspirin und Covid-Impfstoffe befinden sich im niedrigen Risikobereich, aber ein Restrisiko besteht.
      Wenn jemand hingegen glaubt, mit der Covidimpfung würden „Minichips“ oder „scharfe, tödliche Klingen im Mikrobereich“ injiziert, sollte er zu einem richtigen Arzt gehen.
      Oder zu @Felix, falls er anderer Ansicht ist.

      1. Aspirin ist tatsächlich nicht völlig ungefährlich, aber eben doch eine andere Liga. Viel tiefer.
        Wenn jemand unbedingt was gegen Kopfschmerzen nehmen will, empfehle ich AlkaSelzer. Das ist basisch gepuffert und besser verträglich.

        1. @Felix

          Glauben Sie tatsächlich, mit Alka Seltzer könnten Sie die erhöhte Blutungsneigung, eine Nebenwirkung von Acetylsalicylsäure (Aspirin, Alka Seltzer), besser in den Griff bekommen?
          Sehen Sie, das meinte ich vorhin mit Unkenntnis der selbsternannten Experten.

          1. @ Columbo und alle anderen

            Ja, denn ich gehe davon aus, dass ein Teil der negativen Aspekte von Medikamenten, und besonders auch von Aspirin, darauf beruht, dass wir eine Volkskrankheit namens Azidose haben. Zu deutsch für die, die nicht so wissend wie Sie: Übersäuerung.
            Alles was der Übersäuerung durch Lebensumstände und Ernährung entgegenwirkt, ist mE sinnvoll.
            Ich kann allen nur empfehlen, dies für sich praktisch zu testen.

    2. @Cui bono, @Felix

      Sie beide argumentieren immer so überzeugend, aber leider nur bis einem gewissen Punkt. Und immer, wenn es interessant wird und ich voller Spannung auf Zahlen, Daten und Quellen warte, ist plötzlich Sendepause.

      Warum verlinken Sie nicht einfach auf die Abrechnungsdaten der Krankenkassen, dann könnte jeder Ihre Aussage überprüfen und nachvollziehen. Irgendwoher scheinen Sie die Daten ja zu kennen.
      Bei @Felix sind es entsprechend „die deutschen Krankenhaus-Statistiken und die offiziellen Zahlen der Institute auch Ihres Vertrauens, z.B. Paul Ehrlich“, auf die man schauen sollte. Was denn dort genau?

      Bitte nennen Sie Quellen zu diesen Statistiken und Abrechnungsdaten, die Aufschluss über die Gefährlichkeit der Impfstoffe liefern.

      1. @ Michael

        Grundsätzlich verstehe ich Ihren Wunsch nach Daten, aber dem können sie leicht selbst abhelfen.
        Ich habe die Zahlen die Cui Bono ansprach zuerst in der Berliner Zeitung gesehen und danach noch in einigen anderen Artikeln. Der Leiter der Studien, der zu den beiden Berichten im MDR befragt wurde, hat auch einiges dazu gesagt. Paul Ehrlich oder RKI: deren Internetseite bitte.
        Auf die Krankenhausstatistiken bin ich durch Marc Friedrich aufmerksam geworden. Er hat sich ja sehr gegen die Impflicht positioniert und liefert immer die Quellen, die sie möchten.

        1. @Felix

          Mit anderen Worten, Sie wollen oder können keine Quellen liefern.
          Sicherlich meinen Sie den Brief von Andreas Schöfbeck von der BKK ProVita:
          https://bkk-provita.de/wp-content/uploads/2022/02/Paul-Ehrlich-Institut-Presseinformation-Impfnebenwirkungen-nach-Corona-Impfung-1.pdf
          https://www.berliner-zeitung.de/news/impffolgen-krankenkasse-bkk-schreibt-brief-an-paul-ehrlich-institut-li.213676

          Zur Art und Schwere der jeweiligen Beschwerden der Versicherten könne man nichts sagen, heißt es vom damaligen Vorstand Schöfbeck am 25. Februar gegenüber der „Welt“-Zeitung. Auf die Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa), wie gewährleistet worden sei, dass in der Berechnung nicht Symptome einer erwarteten Impfreaktion mit schwerwiegenden und meldepflichtigen Nebenwirkungen vermischt wurden, wollte die BKK Provita keine Stellung beziehen. Der BKK-Dachverband teilte übrigens in einer Stellungnahme mit, dass man sich von der Datenauswertung distanziere und inhaltlich keine Stellung nehmen wolle.
          https://www.idowa.de/inhalt.faktencheck-zu-impfnebenwirkungen-wer-hat-recht-bkk-provita-oder-paul-ehrlich-institut.a38b792e-7124-416b-b415-420585930703.html
          https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/132101/Aerger-um-Kassenaussagen-zu-Impfnebenwirkungen

          Denn hier wurden zu erwartende harmlose, nicht meldepflichtige und längst im Vorfeld prognostizierte Impfreaktionen und meldepflichtige Impfkomplikationen in einen Topf geschmissen und dann auch noch wüst extrapoliert.
          Dr. Dirk Heinrich, der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte (Virchowbund) ist da allerdings ganz anderer Ansicht als Herr Schöfbeck und erklärte plausibel den ganzen Unfug dieser „Auswertung“ :
          https://www.virchowbund.de/pressemitteilungen/details/schwurbel-bkk-gibt-falschen-alarm-bei-impfnebenwirkungen

          Dem stimmen auch andere Fachärzte und Virologen zu:
          https://www.aerztezeitung.de/Politik/Kassenbericht-zu-Impfschaeden-sorgt-weiter-fuer-Aerger-427167.html

          Auch der Informatiker und „Gutachter“, der als Sachverständiger und Datenanalyst beauftragt wurde, dieses Zahlenkunstwerk für die BKK ProVita zu erstellen, schreibt in seiner Stellungnahme zur Anhörung vom 14. März 2021, 11.00 Uhr im Ausschuss für Gesundheit im Deutscher Bundestag von „Nebenwirkungen unbekannter Schwere“. Mit anderen Worten, jede Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle, jedes Kopfschmerzchen, Müdigkeit, jede leicht erhöhte Temperatur am Folgetag. Weiterhin schreibt er explizit von „nicht schwerwiegenden Verdachtsmeldungen auf Impfnebenwirkungen“ bei der in der Auswertung ermittelten Fallzahl von 216.576 BKK Versicherten (bis ca. Mitte August 2021).
          https://www.bundestag.de/resource/blob/883938/7d235144f04619373179440fcd21422b/20_14_0013-8-_ESV-Tom-Lausen_IfSG-data.pdf

          Es handelt sich bei dem Datenanalysten um Tom Lausen, einen in der „Querdenker“-Szene gefragten Interviewpartner, der dort schon mehrfach mit fragwürdigen Methoden und vor allem stimmungsanheizenden Analysen auffiel. Im Dezember veröffentlichte er im Rubikon-Verlag das Buch: „Die Intensiv-Mafia: Von den Hirten der Pandemie und ihren Profiten“.
          https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/bkk-provita-der-analyst-der-umstrittenen-studie-zu-impfnebenwirkungen-stammt-wohl-aus-dem-querdenker-milieu_id_62190520.html

          Auch können andere Krankenkassen diese Einzelmeinung nicht bestätigen.
          Also mal wieder eine einseitige Einzelmeinung und ein vereinzelter dubioser Sachverständiger als Helferlein. Ein Duo, das dann zu bundesweiten „Abrechnungsdaten der Krankenkassen“ aufgeblasen, hochstilisiert und millionenfach in den üblichen Kanälen verbreitet wird.

          Sehen Sie, so geht das mit Recherchen und Quellen.
          So kann jeder nachlesen, überprüfen, sich selbst eine Meinung bilden.
          Sie hingegen behaupten und befeuern nur immer und teilen bei Nachfrage mit: Recherchiere und informiere dich selber.
          Was trägt Ihrer Ansicht nach mehr zu Sachdebatte und Erkenntnisgewinn teil?

          1. @ Michael

            Sie haben sich viel Mühe gegeben, einen einzigen Bericht zu finden, auf ein Thema, das gar nicht von mir kam (die Berichte der Krankenkassen), für den es schon ordentlich Bashing gab. Wie berechtigt, wird sich noch vor Gericht zeigen. Der im MDR befragte Studienleiter sagte jedenfalls dazu, dass diese Zahlen sich mit seinen Erkenntnissen decken, dass es nur zu politisch anstößig war.

            Finden Sie das wirklich seriös?

            Suchen Sie sich die Krankenhausstatistik, z.B. bei Marc Friedrich.

            Schauen Sie sich die MDR – Berichte an, und was der dort vorgestellte Studienleiter zu sagen hat.

            Lesen Sie den offenen Brief der kritischen Richter und Staatsanwälte an unsere Parlamentarier in Sachen Impfpflicht.

            Lesen Sie bei Paul Ehrlich nach und stellen Sie bitte ebenfalls fest, dass sowohl die Verdachtsfälle, als auch sie anerkannten Fälle von Impfschäden um ein Vielfaches höher sind, als bei allen anderen Impfungen.

          2. @Michael

            Deine Replik war meisterhaft. Kompliment!

          3. @Felix

            Das Thema kam zwar nicht von Ihnen, Sie haben es aber sehr wohl aufgegriffen und mit den MDR-Berichten weiter ausgeführt.
            Ich habe nicht nur einen einzigen Bericht gefunden, sondern den original Brief, die Stellungnahme des BKK-Dachverbands, die original Stellungnahme des „Gutachters“ vor dem Deutschen Bundestag und die Stellungnahmen anderer Krankenkassen, die dieses Phänomen nicht bestätigen können.
            Also von Ihrer Seite leider die nächste Behauptung und das typisch glitschige Herauswinden.

            Beim MDR finde ich nur eine unbelegte, nicht abgeschlossene Studie, die darauf hindeutet, dass die Zahl der harmlosen Verdachtsfälle untererfasst sein könnte. Sie besagt weiterhin, dass schwere und anhaltende Nebenwirkungen dennoch sehr selten sind.
            Der Studienleiter Prof. Dr. Harald Matthes von der Berliner Charité spricht auch im UMSCHAU-Bericht vom 22.03.2022 nicht von „zu politisch anstößig“ und ähnlichem Geschwurbel, das ist nur die nächste Ihrer haltlosen Behauptungen. Oder Sie interpretieren da etwas rein, einfach weil Sie es hören wollen und in Ihr Weltbild passt.
            https://www.mdr.de/wissen/faktencheck/faktencheck-untererfassung-nebenwirkungen-100.html

            Für mich ist das Thema hiermit erledigt, da ich bisher nichts Konstruktives von Ihnen finden kann und auch nicht für die Zukunft erwarte.

          4. @Columbo

            Herzlichen Dank! Meister Felix und Dreifach-Meister Helmut sehen das sicher anders 😋

            Viele Grüße aus Schwurbelusien Michael

          5. Nur für alle Fälle: Ich bin nicht Tom Lausen…

          6. @ Michael

            Weil Sie es sind, noch ein paar Zeilen für Sie. Das hier ist keine Thesis, oder? Hier unterhalten sich Menschen, die als Erwachsene gelten. Da erwartet man von allen Seiten etwas open-minded heranzugehen.

            Wenn Sie schon Quellen zu Ihrer Bestätigung zitieren wollen, dann aber bitte unabhängige. In so einem politisch aufgeladenem Thema können Sie doch nicht mit mit Behördenberichten oder Faktencheckern kommen. Das sind doch alles abhängige Leute, die den Job haben, das gewünschte Ergebnis in einer glaubwürdigen Form zu liefern: mRNA ist hochwirksam und gut verträglich. Alle staatlichen Maßnahmen sind und waren angemessen.

            Wenn ein Professor in Israel mit seinem Team sich das Thema ohne wirtschaftliches Eigeninteresse im Rahmen seiner wissenschaftlichen Freiheit ansieht, oder unsere organisierten kritischen Staatsanwälte und Richter, die ehrenamtlich wirken, dann hat das für mich Gewicht.

            Sie haben offenbar noch nichts von dem, was ich Ihnen geschrieben habe, gelesen.

            Zunächst aber zur Klarstellung: Mit dem „einen Bericht“ war der Bericht der Berliner BKK gemeint. Dazu wurde eine Menge Gegendarstellung verfaßt, und der Geschäftsführer gekündigt. Dieser gesamte Vorgang wird gerichtlich gewürdigt. Ich habe den Eindruck, Sie wollten mir unterschieben, dass ich nur eine Gegendarstellung gesehen hätte. Das ist natürlich Unsinn, wenn hier jemand etwas sagt, was nicht auf Linie ist, dann hagelt es doch immer entsprechende Faktenklarstellungen, oder?

            Der Studienleiter, schön, dass Sie sich den Namen gesucht haben, dann werden Sie sicher auch seine Interviews finden können und lesen. Er spricht von einer Untererfassung aller Nebenwirkungen. Und natürlich sind die schlimmen Fälle untererfaßt und selten. Zum Glück!

            Man muss diese Nebenwirkungen individuell gegen die Risiken der Infektion abwägen. Und Fakt ist nun einmal, selten oder nicht: sie sind um ein Vielfaches höher als bei allen anderen Impfungen. Pandremix und andere Impfungen hat man weitaus früher, d.h. bei viel weniger Schäden, abgebrochen.

            Weiter sagt dieser Studienleiter in einem Interview, dass die Aussagen des geschassten Geschäftsführers zu seinen Ergebnisse passen und dass ihm ein politischer Vorwurf gemacht wird. Er drückt es aber sehr elegant aus, er sagte in etwa, dass dem entlassenen
            Menschen wohl vorgeworfen wird, dass er es zu politisch angefaßt hätte. Also auf gut Deutsch: Schnauze halten. Bestenfalls einen Bericht an irgendwen schreiben, so wie in China.

            Insgesamt macht dieser Mann einen sehr vorsichtigen Eindruck auf mich. Ich denke, dass er nur die Spitze des Eisbergs beschreibt und darauf achtet, selbst keinen Ärger zu bekommen.

            Jeder, der das hier liest, kann das selbst überprüfen. Das Internet vergißt nicht.

      2. @Michael

        Manche Zeitgenossen lesen Marc Friedrich und glauben dann die Welt zu verstehen.
        Es lebe der Dilettantismus.

  19. Sehr geehrter Herr Felix,
    Herr Riecker ist Spieltheoretiker und die Spieltheorie ist wirklich sinnvoll, um politische Handlungsweisen zu erklären. Wir verdanken der Spieltheorie das Ende des Kalten Krieges. Und die Spieltheorie erklärt durchaus gewissen Handlungsweisen von Putin, Biden und Xi Jinping. Auf der spieltheoretischen Ebene ist es eine durchaus sinnvolle Erklärung, dass Xi Jinping sich angeguckt hat, wie der Westen im Falle einer Aggression reagiert, um damit seine Pläne in Hinsicht auf Taiwan einschätzen zu können.

    Aber: Herr Riecker hat keinerlei Ahnung von China.

    Es fällt in der Tat schwer, die genauen Beweggründe von Xi Jinping nachzuvollziehen, da Kommunikation nun auch nicht wirklich seine Stärke ist. Was man aber mit Sicherheit sagen kann, ist, dass die Lockdowns nicht primär als Waffe gegen den Westen eingesetzt werden. Es ist nur ein Nebeneffekt.

    Wie ich im Artikel zeigte, gäbe es wesentlich wirkungsvollere Methoden. Und China hat auf dieser Ebene im Zuge des chinesisch-amerikanischen Handelskrieges schon eine erhebliche Kreativität an den Tag gelegt, wie man nicht-gewogene Firmen das Leben schwer machen kann. Einige davon habe ich in den Artikel angerissen, es gibt noch mehr. Die Vorteile all dieser Maßnahmen: Die Behörden brauchen nur die bestehenden Gesetze und Verordnungen anzuwenden. Gegenüber der eigenen Bevölkerung kann man dies sogar positiv verkaufen.
    Beijing in den Lockdown zu schicken macht – aus der Sicht, dem Westen zu schaden – praktisch überhaupt keinen Sinn: Beijing hat keinerlei Nennwerte Industrie. Shanghai in den Lockdown zu schicken, macht nur Sinn, um den Hafen zu blockieren. Und da gibt es weiß Gott einfachere Lösungen (z.B. den Zoll lahmlegen). Shanghai ist das Finanzzentrum. Shanghai ist wichtig, um ausländische Investoren anzulocken. Shanghai ist -relativ- unbedeutend, was Exportproduktion angeht.

  20. Lieber Herr Brockmeyer,

    ich finde Ihren Artikel sehr gut und möchte keineswegs behaupten, dass ich es besser wüßte. Und offen gesagt, wäre mir auch wohler zumute, wenn Sie Recht haben. Möglicherweise treffen ja auch beide Argumentationen zu: Xi will den starken Mann zeigen UND den Westen schwächen.

    Aber was sagen sie zu dem Argument, dass die von Ihnen dankenswerterweise aufgezählten rechtlichen Möglichkeiten Chinas, sich international in der gegenwärtigen Lage nicht verkaufen lassen würden? Der Westen hat Putin zum Satan erklärt. Da hat es eine andere Qualität, wenn China den Westen wegen zollrechtlicher Belange auflaufen läßt (nicht in Ordnung), oder wegen Maßnahmen gegen C (in Ordnung).

  21. Herr Felix,
    natuerlich will Xi Jinping den Westen schwaechen. Das steht ausser Frage. Nur bestimmt nicht mit dem Lockdown.

    Bekam es in der Vergangenheit irgendjemand im Westen wirklich mit, wenn China die Daumenschrauben mal wieder fester anzog? Stromknappheit ist im Sommer immer wieder bei Produktionen ein Problem, ebenso die Umweltvertraeglichkeitspruefungen im Herbst. Es ist der beruehmte Reissack, den im Ausland keiner interessiert. Verkaufen mussen die Behoerden nur der eigenen Bevoelkerung, nicht dem Ausland.

    1. Sehr geehrter Herr Brockmeyer,

      China verhält sich offiziell neutral in einer Angelegenheit, in der es aus Sicht des Westens keine Neutralität geben darf. Sie stehen also in einem gewissen Druck.

      Würden sie jetzt den Westen unter Vorgabe solcher wie von Ihnen aufgeführten Gründe behindern, würde das meiner Meinung nach zu einer Konfrontation mit den USA führen.

      Da die Biden-Regierung aber auch selbst einen harten Kurs in Sachen C verfolgt, kann sie dies bei China nicht adressieren, solange China die Bekämpfung von C als Grund nennt.

      Ich persönlich bin überzeugt, dass auf dieser strategischen Ebene in allen Ländern die gleichen Gesetzmäßigkeiten gelten.

      Aber es kann natürlich spezifische zusätzliche Aspekte geben, die genau diesen Punkt erklären könnten. Z.B. das ein anderer chinesischer Clan Xi loswerden will, indem sie ihn in einen Konflikt treiben, auf den er nicht vorbereitet ist? Aber die haben Sie noch nicht geliefert. Ich denke daher, dass Sie es einfach menschlich interpretieren. Sicherlich mit Expertise für die Situation vor Ort.

      Aber geben Sie doch dieser rein strategischen Überlegung einmal etwas Raum, und schauen Sie bitte, was noch dagegen sprechen könnte.
      Das wäre wirklich sehr interessant!

      1. 1. verstehe ich nicht warum eine unterschiedliche Corona-Strategie ein Konflikt-Potential darstellen sollte. Wie Corona bekaempft wird (oder nicht) ist eine Sach der Staaten. Zumal die Corona-Strategie in den USA ja auch eher lasch war.
        2. Sofern sich China weiterhin wirtschaftlich stark entwickelt, wird es ueber kurz oder lang eh einen Konflikt geben. Entweder wegen Taiwan oder beide kommen sich im Suedpazifik in die Quere.

        1. Hallo Herr Brockmeyer,

          ich möchte es noch einmal erläutern: Die USA und China verfolgen beide eine ähnliche Strategie, in dem sie die Bekämpfung des Virus zur Staatssache gemacht haben und die Bevölkerung verschiedenen Maßnahmen unterwerfen. Ob nun etwas lascher ist, oder nicht (in China gibt es keine Impfpflicht und auch keine Diskussion darum, oder?) lassen wir mal, denn das kommt sehr darauf an, wie es örtlich empfunden wird.

          Mein Argument ist, wenn China wirtschaftliche Probleme auslöst, aber als Vorwand die Bekämpfung der Seuche nennt, kann die USA ihnen daraus keinen Vorwurf machen, weil das allgemein inhuman wäre, und weil man selbst eine ähnliche Politik verfolgt hat.

          Offen gesagt, erstaunt mich, dass Sie sich diese Überlegung selbst nicht gestellt haben und ich jetzt zum dritten mal nachsetzen muss. Vielleicht haben Sie diese Ebene einfach gar nicht bedacht?
          Ich bitte Sie, ihre speziellen örtlichen Kenntnisse unter dieser Prämisse zu durchdenken.

          1. China wird so hart, umfassend und in einer Frequenz kritisiert, wie ich es in 18 Jahren noch nie erlebt habe.

  22. An alle Mediziner hier

    Impfstoffe: Mit Adjuvanzien das Immunsystem auf Trab bringen | PZ – Pharmazeutische Zeitung

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/mit-adjuvanzien-das-immunsystem-auf-trab-bringen-121164/

  23. Ein Thema das aufwühlt ….lol

    Also ich bin der Meinung das auch die Chinesen wissen wie man Propaganda macht mit Mondanzügen und Videos frisch von China Hollywood.
    Interne Videos (Partei Interne Videos) weisen klar daraufhin, dass sie von der MRNA Lüge wissen (die sie zu recht nicht einsetzen) und das wir dank Pfizer schon bald viel weniger Leute sind > FACT ! Was aber veranstalten sie dann Intern ?? Für mich eher ein Globaler Schachzug, als ZeroCovid Strategie… Auch China weiss das des nur eine Grippe ist. Wie es also gegen aussen (als Show) zeigen, dass sie Probleme haben. >>

    Ach ja, schon die USA haben locker ca 2500 Soldaten mutwillig geopfert für Ihre PerlaHarbour (Überraschung)-Aktion für den Pro Krieg Entscheid vor dem Ausschuss >> aus dieser Perspektive, zweifele ich nicht, dass Peking auch Bauern Opfer einsetzt für die Strategie die wir im Westen glauben sollen; sie seinen so doof mit einer Zero Covid Finte… „we will see“

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage