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Chinas Aufstieg zur Supermacht – und der Abstieg des Westens

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Frank Sieren zählt ohne Zweifel zu den besten deutschen Kennern Chinas – er selbst lebt seit mehr als 20 Jahren in Peking und hat seitdem viel Erhellendes über das Reich der Mitte geschrieben. Sieren widmet sich in folgendem Interview mit „Mission Money“ der Frage, wie der weitere Aufstieg Chinas die Dominanz der USA gefährdet – und was das alles für Deutscheland bedeuten wird – sehr sehenswert:


Die Großstadt Chongqing

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang M.

    13. Februar 2019 15:20 at 15:20

    Der Chinakenner Frank Sieren hat in diesem Video zwei für mich zentrale Botschaften verbreitet, die ich auch vor zwei Tagen in meinem Morgenkommentar in den Raum gestellt habe.
    – Es wird zu einem Deal zwischen den USA und China kommen und
    – wenn die chinesischen Produkte nach einer Anhebung der Zölle bei Walmart plötzlich 20% mehr kosten,
    dann werden die Wähler auf die Barrikaden gehen…….
    Das ist die Crux für Trump in diesem Handelskonflikt.
    Wir werden bald schlauer sein.

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    Wolfgang M.

    13. Februar 2019 16:03 at 16:03

    Der Inhalt dieses Videos gibt mir in anderer Hinsicht zu denken. Es steht diametral zu den Aussagen von Dirk Müller, der China als die „größte Blase“ der Menschheit bezeichnet. Frank Sieren, der Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Wirtschaft studiert hat, lebt seit 20 Jahren in China und ist seit 2010 Korrespondent des Handelsblatts in Peking. Wer hat bessere Einblicke in die chinesische Wirtschaft, Dirk Müller oder Frank Sieren? Der Chinaspezialist oder die wirtschafts-journalistische Allzweckwaffe aus Frankfurt?

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      tm

      14. Februar 2019 04:01 at 04:01

      Könnte die Wahrheit nicht irgendwo dazwischen liegen? Bei Dirk Müller geht es selten unter Superlativen, da muss es gleich die größte Blase aller Zeiten sein. Wäre es nicht durchaus denkbar, dass Chinas Wirtschaft aufgeblasen ist und künftig langsamer wachsen wird, dass aber China dennoch im langfristigen Durchschnitt schneller wachsen wird als die USA, so dass China in 25 oder 40 Jahren größte Volkswirtschaft sein wird?

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        Wolfgang M.

        14. Februar 2019 06:44 at 06:44

        @tm. Eine vernünftige Betrachtungsweise.

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    md

    13. Februar 2019 20:18 at 20:18

    sehr gute analyse von dem herrn sieren. interessant finde ich wie der herr sieren meinte wir müssten unsere werte den chinesen übermitteln. weiterhin meinte er in china zählt die gemeinschaft und nicht wie bei uns das individuum selbst. werte finde ich werden aber von der gemeinschaft erzielt und nicht von einem individuum. also habem die chinesen mehr werte und stehen hinter ihrer kutur und bewahren traditionen.
    als nächstes wird in china alles mögliche gebaut vor allem in die infrastruktur wird investiert.
    als vergleich, vor ca 20 jahren hätte stuttgart 21 gebaut werden sollen was ja wenn man sich die nachrichten heute durchliest ein gelungenes projekt hätte sein können. ist aber gescheitert an 200 bezahlten demonstranten die täglich auf der matte standen und der zentralen machtwaffe „medien“ welche diese kleinpartei auf ihrer seite hatte.

    meiner meinung nach gibt es bei den machtverhältnissen auf der welt gerade ein erdbeben. die chinesen wollen wachstum und macht und wir wollen klimaschutz. beides zusammen glaube ich funktioniert nicht weil wachstum verursacht logischerweise umweltschädigung durch abgase, gifte und vm. – würde ich mal sagen ohne große kenntnisse.

    jetzt noch ein gag. 🙂 ich wüßte wie man die chinesen in ihrem wachstum stoppen könnte und die menschen in den stressmodus schalten könnten. wir transferieren kostenlos die grünen und den umweltschutzverein nach china für …. weiß ich auch nicht wofür, aber zumindest wären wie diese unruhestifter los.

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      leftutti

      13. Februar 2019 21:39 at 21:39

      @md, soweit ich weiß, ist Stuttgart 21 nicht an 200 bezahlten Demonstranten gescheitert, sondern an der Dummheit und Ignoranz von 200 zahlenden Lobbyisten und ein paar dämlichen bezahlten Politikern und Planern.
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/richard-lutz-heute-wuerde-man-stuttgart-21-nicht-mehr-bauen-a-1203971.html

      Dennoch bedanke ich mich bei Ihnen und allen weiteren 199 bezahlten Bienenfreunden hier auf FMW, die das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ bereits gestern souverän demokratisch gegen Söder und die Bauernlobby durchgebracht haben. Ach, Sie waren gar nicht dabei? Klingt eher lächerlich für Sie? Sie verachten Honig? Bienen sind eher stechende und lästige Feinde des Menschen, zumindest nicht eines Volksbegehrens wert?
      Sie fragen sich, wie ich auf derartige Unterstellungen komme? Ein Mensch, der Wirtschaftswachstum und Zukunftsmärkte wie Umweltschutz und -technologien noch immer als Antagonisten betrachtet, erscheint mir doch als etwas dümmlich-naives Individuum, zugegebenermaßen ohne große Kenntnisse, wie Sie selber zugeben.

      Und jetzt noch ein Gag 🙂 Das Wachstum der Chinesen ist bekanntermaßen schon längst gestoppt und schwer rückläufig, wir transferieren Schlauwiener wie Sie nach China, damit durch Ihre Expertisen die werte- und traditionsorientierte kommunistisch-kapitalistische Plan- und Wunschwirtschaft wieder ins Laufen kommt.

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      leftutti

      13. Februar 2019 21:57 at 21:57

      @md, soweit ich weiß, ist Stuttgart 21 nicht an 200 bezahlten Demonstranten gescheitert, sondern an der Dummheit und Ignoranz von 200 zahlenden Lobbyisten und ein paar dämlichen bezahlten Politikern und Planern.
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/richard-lutz-heute-wuerde-man-stuttgart-21-nicht-mehr-bauen-a-1203971.html

      Dennoch bedanke ich mich bei Ihnen und allen weiteren 199 bezahlten Bienenfreunden hier auf FMW, die das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ bereits gestern souverän demokratisch gegen Söder und die giftspritzende Bauernlobby durchgebracht haben. Ach, Sie waren gar nicht dabei? Klingt eher lächerlich für Sie? Sie verachten Honig? Bienen sind eher stechende und lästige Feinde des Menschen, zumindest nicht eines Volksbegehrens wert?
      Sie fragen sich, wie ich auf derartige Unterstellungen komme? Ein Mensch, der Wirtschaftswachstum und Zukunftsmärkte wie Umweltschutz und -technologien noch immer als Antagonisten betrachtet, erscheint mir doch als etwas dümmlich-naives Individuum, zugegebenermaßen ohne große Kenntnisse, wie Sie selber zugeben.

      Und jetzt noch ein Gag 🙂 Das Wachstum der Chinesen ist bekanntermaßen schon längst gestoppt und schwer rückläufig, wir transferieren Schlauwiener wie Sie nach China, damit durch Ihre Expertisen die werte- und traditionsorientierte kommunistisch-kapitalistische Plan- und Wunschwirtschaft wieder ins Laufen kommt.

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      Michael

      14. Februar 2019 02:17 at 02:17

      oh weh, @md, der Kommentar war aber jetzt echt peinlich und ging von vorne bis hinten ins blau-braune Höschen.
      als nächstes wird in china alles mögliche gebaut vor allem in die infrastruktur wird investiert China hat ganze Geisterstädte für Millionen gebaut und in den Sand der Wüste gesetzt, die sich mehr und mehr in Richtung Peking ausbreitet, was sogar schon live per Satellitenaufnahme lebhaft zu verfolgen ist. Auch Frank Sieren streitet die teilweise vollkommen verfehlte superkapitalistische Planwirtschaft und die extremen Umweltprobleme nicht ab, er hat nur das Glück, dass man im Interview nicht weiter nachbohrt.
      Und ständig setzt er die vollkommenen Fehlplanungen und -investitionen ins Verhältnis zur Gesamt-Einwohnerzahl von 1,4 Milliarden, was natürlich alles relativ schön erscheinen lässt.
      An wen und was erinnert mich das gerade?
      Alleine die Aussage, 1,4 Milliarden Menschen muss man stärker steuern, als 80 Millionen, das ist klar, und da halten die sich gar nicht lange mit diesen Fragen auf, sondern sie kucken, wie muss es aussehen, damit es funktioniert… Wir brauchen auf alle Fälle mehr Staat in Deutschland… lässt bei mir die Alarmglocken schrillen.
      Wie sehr und warum und wohin muss man als nicht demokratisch gewählter Machthaber seine 1,4 Milliarden Bürger in einem kulturell extrem zerrissenem Land steuern, dass durch eine sog. kommunistische Kulturrevolution die kranken nationalistischen Fantasien der Diktatoren des beginnenden 20. Jahrhunderts ins neue Jahrtausend transportieren konnte?

      Und dann kommt ein Vollpfosten daher, der in dem Zusammenhang Stuttgart 21 als potenziell gelungenes Infrastrukturprojekt bezeichnet, wären da nicht 200 bezahlte grüne Demonstranten gewesen…

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      tm

      14. Februar 2019 03:59 at 03:59

      Ich fänd es sinnvoller, Leute wie Sie irgendwohin zu transferieren.

      Wer behauptet, in China würden die Traditionen bewahrt, war noch nie dort.

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    md

    14. Februar 2019 01:23 at 01:23

    @leftutti, mir scheint sie haben das video nicht gesehen sonst würden sie mich vielleicht besser verstehen. auch haben sie mich falsch verstanden. ich bin für umweltschutz bzw klimaschutz. nur hat es in meinen augen schon mit wirtschaftlichem wachstum zu tun. zb in der türkei wird stark solarstromanlagen gebaut. allerdings nur im süden der türkei, weil dort 1700 sonnenstunden im jahr sind und es sich rechnet. der norden der türkei also alles was an das schwarze meer grenzt mit 1400 sonnenstunden nicht gefördert wird. 1400 stunden leftutti 1400. hier bei uns haben wir im süden gerade mal ca 1000 sonnenstunden. und im mitteldeutschland gerade so 950 sonnenstunden. das rechnet sich nicht aber wird durch starke subventionen gefördert. die subventionen werden dann als ökösteuer an die verbraucher geleitet, also zahlen die menschen den nichtuntergang dieser firmen. diese steuern fehlen den menschen aber um es auszugeben, also weniger konsum weniger wachstum. stellen sie sich mal nordskandinavien vor. könnte man dort solarstromanlagen bauen ? sehen sie manchmal macht sogar die geografische lage klimaschutz und umwltschutz ( jetzige beispiel energie ) fast unmöglich.
    und ausserdem wohnen wir hier in einem erdbebensicheren gebiet. von daher atomkraftwerke auszuschalten hätte man auch besser vorher gründlich überlegen müssen und abwägen müssen.
    und so ist es auch mit den windkraftanlagen, alles was mit umweltschutz/klimaschutz zu tun hat bekommt der arbeitnehmer per steuer zu spüren.
    und somit ist es für mich zu erst mal ein wachstumsbremser weil schlicht und einfach die menschen weniger zum ausgeben haben.

    leftutti, zur zeit hört man wenig bis kaum etwas weder von den grünen oder dem umweltschutzverein, oder zieht man sich zurück wegen den demos der gelbwesten in frankreich. kann es sein das man angst hat das unsere menschen auch aufwachen würden aus ihrem traumaschlaf und würden gegen diese absurden und auf falschen fakten aufgebaute fahrverbote und absurden todeszahlen durch stickoxide auf die straßen gehen.

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      leftutti

      14. Februar 2019 11:19 at 11:19

      @md, Sie sind schon für Umweltschutz und Klimaschutz, aber nicht hier bei uns, im Land der freien Autofahrer.
      Sie unterstützen Kernkraft, weil Deutschland angeblich völlig erdbebensicher ist?
      Dass bei Beben aber auch hierzulande durchaus größere Schäden auftreten können, haben zum Beispiel die Erschütterungen gezeigt, die im April 1992 in der Grenzgegend zwischen Deutschland und den Niederlanden registriert wurden. Das sogenannte Erdbeben von Roermond hatte damals eine Stärke von 5,3 und verursachte Schäden im dreistelligen Millionenbereich… Das Erdbeben erschütterte zudem erneut den Glauben an die Unverwüstlichkeit von Atomanlagen. Im Block A des (250 Kilometer vom Epizentrum entfernten) Kernreaktors Biblis wurde durch die Erdstöße der zulässige Beschleunigungsgrenzwert von 45 Zentimetern pro Quadratsekunde überschritten; Techniker fuhren den Reaktor daraufhin langsam herunter.
      https://www.gfz-potsdam.de/din4149-erdbebenzonenabfrage/
      http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/erdbeben-hier-ist-das-risiko-in-deutschland-am-hoechsten-a-1212912.html
      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13688075.html

      Und wohin mit dem ganzen Atommüll, der uns für 100.000e von Jahren erhalten bleibt, können Sie uns sicher auch gleich sagen?

      Ihnen ist hoffentlich klar, dass der Strompreis dank der Liberalisierung und der Gier unserer Energiekonzerne seit 2001 von 14 auf 30 Cent gestiegen ist, die EEG-Umlage aber nur 6,8 Cent von diesen 16 Cent Steigerung ausmacht? Ohne EEG-Zulage könnte eine dreiköpfige Familie ungefähr 20 EUR pro Monat mehr verkonsumieren, pro Kopf also nicht mal 7 EUR. Ein wahrer Konsum- und Wachstumsbooster!

      Wer erzählt Ihnen überhaupt den Blödsinn, dass sich beim heutigen Stand der Technik erneuerbare Energien in Deutschland nicht rechnen? Und haben Sie in Ihrer schlauen Rechnung auch die gewaltige Menge an neu geschaffenen Arbeitsplätzen berücksichtigt? Mit aktuell etwa 350.000 Beschäftigten zählen die Unternehmen aus der Branche der Erneuerbaren längst zu den wichtigsten Arbeitgebern hierzulande.

      Last but not least glaube ich nicht, dass irgendwer Angst vor irgendwelchen wegen Stickoxiden erwachenden Wutbürgern hat. Erstens einmal sind es genau die, die ihren Hintern ohnehin nicht aus dem Auto bewegen, also können sie auch nicht auf die Straße gehen. Gut, sie könnten neongelbe Fähnchen aus ihren SUVs hängen lassen und protestierend und hupend durch Berlin fahren… Die einzigen, die jemals in nennenswerten Bewegungen auf die Straße gingen und auch etwas bewirkt haben, sind die Grünen bzw. die Friedens- und Anti-Atomkraft-Bewegung, aus der sie letztendlich hervorgegangen sind.

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      leftutti

      14. Februar 2019 12:05 at 12:05

      Folgendes könnten Sie noch in Ihre tiefschürfenden Überlegungen einfließen lassen:
      Die EEG-Umlage wird für Kleinabnehmer durch folgenden Faktor massiv erhöht: Sog. steigende „privilegierte“ Strommengen. Weil die stromintensive Industrie von der Umlage praktisch befreit ist, tragen kleinere Verbraucher, also Haushalte sowie industrielle und gewerbliche Verbraucher Mehrkosten in Milliardenhöhe.

      Solarstrom verursacht geringere Umweltschäden als Energie aus fossilen Energieträgern oder Kernkraft und senkt somit die externen Kosten der Energieerzeugung. Durch die starke Kostensenkung der Photovoltaik sind die Vermeidungskosten einer Hausdachanlage in Deutschland inzwischen auf ca. 17–70 € (je nach Art und Technik der Anlage) je Tonne CO2 gefallen, womit die Solarstromerzeugung günstiger ist als die Kosten für Klimawandelfolgeschäden, die mit 80 € je Tonne CO2 angesetzt werden.

      Bei der Stromerzeugung treten verschiedene externe Effekte auf, die externe Kosten verursachen. Diese externen Kosten sind nicht im Strompreis enthalten, sondern werden von der Allgemeinheit in unterschiedlichem Ausmaß getragen. Nach dem Verursacherprinzip müssten diese Kosten eigentlich zusätzlich über den Strompreis erbracht werden, um eine Wettbewerbsverzerrung zwischen konventionellen und erneuerbaren Energieträgern im Bereich der Stromerzeugung zu vermindern.

      Ein Ansatz die externen Kosten der Umweltbelastung der Stromerzeugung herzuleiten, ist die Methodenkonvention des Umweltbundesamtes. Danach betragen die externen Kosten der Stromproduktion aus Braunkohle 10,75 ct/kWh, aus Steinkohle 8,94 ct/kWh, aus Erdgas 4,91 ct/kWh, aus Photovoltaik 1,18 ct/kWh, aus Wind 0,26 ct/kWh und aus Wasser 0,18 ct/kWh. Für Atomenergie wird ein Wert von 10,70 bis 34,00 ct/kWh angesetzt, da unterschiedliche Studien zu schwankenden Ergebnissen kommen.

      Müssten Sie also alle Kosten direkt über den Strompreis bezahlen, die durch nicht-regenerative Energiequellen (speziell Atomkraftwerke) verursacht werden, würden Sie sich gerne freiwillig für die vergleichsweise lächerlichen 6,8 Cent EEG-Zulage freuen, die noch dazu in naher Zukunft immer mehr sinken wird.

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Coronavirus und die Folgen für die Wirtschaft – Interview mit Markus Fugmann

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Welche Folgen hat das Coronavirus und der de facto-Stillstand der chinesischen Wirtschaft? Vor allem die Wall Street handelte nach dem Motto: das sei vergleichbar wie 2003 mit dem SARS-Virus – und wenn nicht, werde es die Fed schon richten. Aber die US-Indizes beginnen nun zu reagieren – zumal nach den extrem schwachen US-Einkaufsmangerindex heute.

Im Interview mit cryptowelt.ch geht es um das Coronavirus, um Inflation – und um Bitcoin:

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Rundfunkbeitrag 18,36 Euro! Sie wollten deutlich mehr haben! Jammern und Gier!

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Der Rundfunkbeitrag zwingt die Bürger zum Bezahlen von ARD und ZDF

Der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) darf man als braver Beitragszahler sogar noch dankbar sein? Denn ARD und ZDF forderten ab der nächstes Jahr beginnenden Beitragsperiode 19,24 Euro Rundfunkbeitrag pro Monat (statt bisher 17,50 Euro). So sagt die KEF ganz aktuell, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio einen „ungedeckten Finanzbedarf“ von insgesamt 3.035,4 Millionen Euro angemeldet hatten. Dies würde einem Rundfunkbeitrag von monatlich 19,24 Euro entsprechen. Die KEF selbst aber stellt aktuell in ihrem 22. Bericht für den Zeitraum 2021 bis 2024 einen ungedeckten Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten von 1.525,4 Millionen Euro fest. Sie empfiehlt daher ab Januar 2021 eine Anhebung beim Rundfunkbeitrag von jetzt 17,50 Euro um 86 Cent auf 18,36 Euro. Also darf man davon ausgehen, dass die Bundesländer (sie legen gemeinsam den Rundfunkbeitrag fest) diesem Vorschlag wie üblich folgen werden, und dass er dann wohl am 12. März auf 18,36 Euro angehoben wird. (für den Journalistenverband ist das übrigens viel zu wenig)

Gier und Jammern

Vor allem die ARD wird immer gieriger. Seit Jahren bettelt man nicht, man fordert! Und man jammert, dass man schon an allen Ecken und Enden spare, dass man jeden Groschen umgedreht habe – aber es gehe einfach nicht mehr. Erhalte man nicht deutlich mehr Geld, müsse man eben am Programm kürzen. So kann man zahlreiche Aussagen von Verantwortlichen der ARD der letzten Monate und Jahre zusammenfassen. Man braucht gar nichts ins Detail gehen. Denn wir meinen: Mit mehr als 8 Milliarden Euro pro Jahr sollte es doch „gerade noch“ möglich sein, ein halbwegs informatives Programm auf die Beine zu stellen, damit der Bürger Informationen erhält, um sich eine eigene politische Meinung bilden zu können? Denn das ist doch nach der Nazi-Diktatur die Kernaufgabe der Öffentlich Rechtlichen?

Tagesschau erwähnt seit 12 Jahren nicht erhöhten Rundfunkbeitrag

Interessant ist auch: Die vom Rundfunkbeitrag finanzierte ARD „Tagesschau“, sozusagen das Flaggschiff der bundesdeutschen Nachrichtenlandschaft, gab gestern in der 20 Uhr-Sendung eine kurze Info zur Empfehlung der KEF ab. Und man erwähnte (noch ganz nebenbei), dass der Rundfunkbeitrag nun bereits seit 12 Jahren nicht mehr erhöht worden sei. Hört man als braver deutscher Michel diese Info, dann sagt er/sie sich sicherlich: Mensch, seit 12 Jahren keine Erhöhung? Aber 12 Jahre lang hat die Inflation gewirkt, da haben die Öffentlich Rechtlichen ganz sicher endlich mal wieder einen höheren Rundfunkbeitrag verdient. Dazu zwei Anmerkungen.

Erstens gab es 2013 eine Umstellung beim Rundfunkbeitrag, wonach alle Haushalte zahlen müssen. Das erhöhte bei nicht steigendem Beitrag aber die Gesamtsumme der Einnahmen, weil mehr Beitragszahler dazu kamen. Schnell entstand eine Reserve in Milliardenhöhe, die eigentlich nicht angerührt werden sollte. Aber inzwischen haben ARD und ZDF diese Reserve voll verkonsumiert!

Und zweitens: Das Gejammer über einen 12 Jahre nicht mehr erhöhten Rundfunkbeitrag ist wirklich eine Heuchler-Nummer! Denn man muss sich schon das Gesamtbild anschauen. Laut einer Berechnung von warenvergleich.de aus dem Jahr 2018 waren die Gesamteinnahmen durch den Rundfunkbeitrag seit 1995 nämlich 1,96 mal stärker gestiegen als die Inflation. Während die Verbraucherpreise nur um 35,78% zugenommen haben, wuchsen die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag im selben Zeitraum um 70,21%! Während die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der sonstigen Verbraucherpreise in diesem Zeitraum bei 1,4% lag, stiegen die Einnahmen aus den Rundfunkbeiträgen um durchschnittlich 2,45% – sie wachsen jährlich also fast doppelt so stark! Wären die Einnahmen durch den Rundfunkbeitrag lediglich im Rahmen der allgemeinen Teuerung der Verbraucherpreise gestiegen, dürften sie nur bei ca. 6,38 Mrd. liegen. Die tatsächlichen Einnahmen liegen bei 8,0 Mrd. – also 1,62 Mrd. über diesem Wert, so warenvergleich.de

Konkrete KEF-Aussagen zum Rundfunkbeitrag

Die KEF hat aktuell auch konkrete Zahlen genannt, in denen sie die Forderungen von ARD und ZDF für einen noch viel höheren Rundfunkbeitrag deutlich gekürzt hat. Hier im Wortlaut:

Die Kommission hat die Bedarfsanmeldungen der Rundfunkanstalten im Rahmen ihres Verfahrens nach den Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit geprüft. Sie kommt zu einer Verringerung des Finanzbedarfs um 1.510,0 Mio. €. Davon entfallen 719,6 Mio. € auf Aufwandsreduzierungen, 583,3 Mio. € auf Ertragszuschätzungen und 207,1 Mio. € auf Korrekturen bei den anrechenbaren Eigenmitteln.

In einer Gesamtschau erkennt die Kommission für 2021 bis 2024 Gesamtaufwendungen von 38.668,6 Mio. € an und stellt Gesamterträge von 35.650,8 Mio. € fest. Bei der ARD betragen die Gesamtaufwendungen 27.595,4 Mio. €, beim ZDF 10.017,2 Mio. € und beim Deutschlandradio 1.056,0 Mio. €. Die Gesamterträge belaufen sich bei der ARD auf 25.435,0 Mio. €, beim ZDF auf 9.260,1 Mio. € und beim Deutschlandradio auf 955,7 Mio. €.

Die anerkannten Gesamtaufwendungen für 2021 bis 2024 liegen um rund 1,8 Mrd. € über dem jetzt angemeldeten Betrag für 2017 bis 2020. Sie stehen den Anstalten zusätzlich zur Verfügung, um ihren gesetzlichen Auftrag zu erfüllen. Das ist ein Anstieg von 4,8 % bzw. 1,2 % p.a.

Die Kommission stellt nach Abzug der verfügbaren Mittel von 1.492,4 Mio. € für 2021 bis 2024 einen ungedeckten Finanzbedarf von insgesamt 1.525,4 Mio. € fest. Bei der ARD beträgt der Fehlbetrag 858,0 Mio. €, beim ZDF 600,8 Mio. € und beim Deutschlandradio 66,5 Mio. €.

Von der daraus resultierenden Beitragserhöhung um 86 Cent entfallen 47 Cent auf die ARD, 33 Cent auf das ZDF und 4 Cent auf das Deutschlandradio. 2 Cent der Erhöhung entfallen auf den Anteil der Landesmedienanstalten. Die Finanzbedarfsfeststellung macht eine neue prozentuale Aufteilung der Anteile von ARD, ZDF und Deutschlandradio am Rundfunkbeitragsaufkom­men erforderlich.

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Warum eine gute Anlagestrategie nicht teuer sein muss

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Anlagestrategie - Sicherheit und Rendite

Für die Erzielung guter Anlageergebnisse und den Schutz des eigenen Vermögens braucht es keine hyperaktiven Handelssysteme oder komplexe Portfolios. Mit nur wenigen Komponenten kann man eine renditestarke, schwankungsarme und steueroptimierte Anlagestrategie realisieren. Teure Provisionen, Honorare oder gar eine permanente Management Fee kann man sich sparen.

Diese Anlagestrategie ist simpel und effektiv

Bereits seit über 1.600 Jahren ist diese einfache Strategie der Grundstein und das Geheimnis der Superreichen. Damit erhalten sie ihr Vermögen und bauen es immer weiter auf. Ein Studium der Finanzökonomie oder der modernen Portfoliotheorie des US-amerikanischen Ökonomen Harry M. Markowitz benötigt man dazu ebenso wenig, wie die Hilfe eines zertifizierten Finanzplaners. Auch eine teure Anlageberatung oder hohe Provisionszahlungen kann man sich sparen. Selbst ein laufendes Management ist nicht nötig. Das spart viel Zeit und Geld, was wiederum das Ergebnis der Geldanlage verbessert.

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Die Strategie ist genau so simpel wie erfolgreich. Sie ermöglicht die Partizipation an wirtschaftlicher Prosperität via Produktivkapital (Aktien), bietet laufende Einnahmen und/oder ein Zuhause (Immobilien und Liegenschaften) und schützt vor wirtschaftlichen Verwerfungen, Krisen, Krieg, Inflation oder deflationärer Depression (Gold).

Anlagestrategie in drei einfachen Teilen

Ergänzt um Liquidität, also aktuell gültige gesetzliche Zahlungsmittel, bietet diese simple Strategie seit Jahrhunderten alles, was Anleger sich wünschen: Sicherheit, Rendite und Stabilität.

Auf die Ausgewogenheit kommt es an

Das Geheimnis der Drei-Speichen-Regel ist die Ausgewogenheit der enthaltenen Vermögensklassen. Die unterschiedlichen Eigenschaften der Bestandteile und die verschiedenen Einflussfaktoren auf deren Wertentwicklung decken die meisten denkbaren Szenarien ab. Die Vermögenswerte balancieren sich somit gegenseitig aus, ohne sich bezogen auf die Wertentwicklung zu neutralisieren.

Das einzige, worauf man als Anleger achten muss, ist, die Balance der Speichen zueinander aufrecht zu erhalten: Sollte eine der „Speichen“ aufgrund der Wertentwicklung deutlich, also um mehr als 5 Prozent absolut, von der Ausgangsgewichtung abweichen, sollte man durch geringfügige Umschichtungen die Ursprungsallokation wieder herstellen (Rebalancing).

Steuerlicher Vorteil

Doch nicht nur die Vielseitigkeit und Nachhaltigkeit dieser Anlagestrategie ist interessant, sondern auch die geringe Steuerbelastung gemäß aktueller Gesetzgebung. So sind die Veräußerungserlöse bei Immobilien nach 10 Jahren Haltedauer steuerfrei. Bei Gold genügen sogar 12 Monate und ein Tag, um den Fiskus außen vor zu lassen. Aktiengewinne sowie Dividendenzahlungen unterliegen der im Gegensatz zur Einkommenssteuer oft sehr viel günstigeren Abgeltungsteuer.

Die Gesamtsteuerbelastung ist unter der Annahme, dass sich alle drei Komponenten langfristig ähnlich entwickeln lediglich im oberen einstelligen Prozentbereich anzusiedeln. Unter dem Aspekt der sozialen Gerechtigkeit kann man diesen steuerlichen Vorteil des de facto passiv generierten Einkommens durchaus kritisch diskutieren. Zu beachten ist aber, dass in den meisten Fällen das investierte Geld bereits vorher als Einkommen oder Erbschaft versteuert wurde.

Die Berücksichtigung einer historischen Anomalie

Natürlich kann man diese grundlegende Anlagestrategie den eigenen Bedürfnissen anpassen und um weitere Komponenten ergänzen. Aber im Großen und Ganzen stellt die Drei-Speichen-Regel ein solides Grundgerüst für die langfristige Geldanlage dar.In Anbetracht der Tatsache, dass wir uns in der Spätphase eines übergeordneten weltweiten Kreditzyklus befinden, der bereits seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, also seit 75 Jahren läuft, kann man das Portfolio den aktuellen Gegebenheiten zusätzlich anpassen.

So kann es z. B. sinnvoll sein, auch Staatsanleihen von großen Industrieländern mit beizumischen, die bis zum Ende unseres heutigen Wirtschaftssystems von den Notenbanken massenhaft aufgekauft werden. Darüber hinaus kann man die Edelmetallkomponente um Silber, Platin, Palladium, Rhodium etc. ergänzen, um etwa einem möglichen Goldverbot in der Zukunft vorzubeugen.

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