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Finanznews

Coronakrise: Strukturelle Arbeitslosigkeit entscheidend! Videoausblick

Markus Fugmann

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am

Wie stark die Auswirkungen der Coronakrise sein werden, wird entscheidend davon abhängen, wie sich die strukturelle Arbeitslosigkeit entwickelt. Wie viel Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung werden nicht mehr in ihren Job zurück kehren und dauerhaft von staatlichen Transferleistungen abhängig sein? In Deutschland ist diese strukturelle Arbeitslogikeit in der Coronakrise durch die Kurzarbeit-Regleung zunächst einmal kaschiert – in den USA dürfte nun ein geradezu paradoxes Phänomen greifen: die staatlichen Arbeitslosen-Zahlungen sind für fast die Hälfte der berufstätigen Amerikaner höher als ihr normaler Lohn, daher wird die Neigung, in den Job (oder dren zwei oder drei) zurück zu kehren, eher gering ausgeprägt sein! Die Aktienmärkte in der großen Woche mit Fed und den Zahlen der großen US-Tech-Konzerne zunächst einmal gut gelaunt..

Hinweis: Herzlichen Dank für die zahlreichen Spenden für „Solidarität in der Coronakrise. Ein Aufruf„! Hier noch einmal für diejenigen, die noch etas geben wollen, der Link, mit dem man über die Plattform „Gofundme“ die Familie Nienaber direkt unterstützen kann:

https://www.gofundme.com/f/zur-wilstorfer-hoh/donate

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    Eric

    27. April 2020 15:07 at 15:07

    Die Länder entwickeln sich auch demografisch sehr unterschiedlich.
    Dieses Jahrzehnt verliert der deutsche Arbeitsmarkt ca. 6,5 Millionen Menschen im arbeitsfähigen Alter (demografischer Wandel).
    Strukturelle Langzeitarbeitslosigkeit könnte kaum schnell genug steigen um das auch nur zu kompensieren. Arbeitskräftemangel, angefangen beim Erntehelfer wie wir gerade merken, wird das große Thema bleiben. Covid-19 ändert daran nichts grundlegend.

    Die USA haben eine wesentlich jüngere Bevölkerung, die im Durchschnitt auch weniger beruflich qualifiziert ist (zur unangenehmen Wahrheit für die Amerikaner gehört, dass sie nicht nur dieses Außenhandelsdefizit haben weil anderswo billiger produziert werden kann, das ist nur ein Teil des Problems, anderswo kann oft auch einfach in höherer Qualität und effizienter produziert werden).
    Ich sehe nicht, dass Covid-19 daher dazu führt, dass die USA die Globalisierung umkehren können. Denn der freie Markt auf individueller Ebene geht dort weiterhin über alles und nur eine Minderheit der Unternehmen und Verbraucher wird bewusst zu Made in USA greifen obwohl das Produkt deutlich teurer oder minderwertiger ist als ein Importprodukt.
    Die Versäumnisse in der Ausbildung von Jahrzehnten und das hochgradig elitäre Bildungswesen, das nur der Elite beste Bildung ermöglicht, lassen sich auch nicht binnen weniger Jahre reformieren.

    Letztlich werden die Amerikaner wie schon immer über Konsum und ihren Dollar die Binnenwirtschaft aus dem Matsch ziehen und nach viel Fire kommt dann wieder viel Hire zurück in prekäre Beschäftigung zum Mindestlohn. Wie schon vor Covid-19.

    Die Erhaltungsneigung solcher Strukturen darf man nicht unterschätzen.
    Am Ende wird die Welt die Wohlstandsgewinne seit der Finanzkrise verbraten haben und ein Jahrzehnt zurückgesetzt sein. Aber ein kleiner Silberstreif ist die flächendeckende Digitalisierung die gerade entdeckt wird, in Zukunft die Produktivität wieder erhöhen könnte und somit neuen Verteilungsspielraum schafft. Gerade in alternden Gesellschaften wie der Bundesrepublik oder Japan, denen schlicht die Erwerbstätigen ausgehen.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Finanznews

Aktienmärkte: Der Chart, der die Welt erklärt! Videoausblick

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte gestern am US-Feiertag erwartungsgemäß uninspiriert – auch heute ist durch den verkürzten Handel in den USA am Black Friday nicht viel zu erwarten. Aber übergeordnet gilt: es gibt einen Chart, der die ganze (Wirtschafts-)Welt erklärt: dieser Chart zeigt, dass seit den 1980er-Jahren die Schulden schneller wachsen als die Wirtschaft! Und dieser Trend explodiert seit der Finanzkrise geradezu, die Coronakrise wiederum bringt dann die nächste Eskalationsstufe in Sachen Schulden und Geld drucken. Die Notenbanken versuchen mit ihrem Liquiditäts-Exzess diese Verschuldungs-Spirale und damit die Wohlstandsillusion am laufen zu halten – die Aktienmärkte und die Anleihemärkte spiegeln diesen Exzess geradezu beispielhaft wider!

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Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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