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Das Versagen der Algorithmen – über die Arroganz und Ignoranz des Westens

Je ignoranter wir im Westen sind, desto schneller wird unser ohnehin unvermeidlicher Abstieg in Relation zu den Asiaten ablaufen!

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Stell dir vor es ist Handels-Krieg – und (scheinbar) interessiert sich niemand dafür, wenn die beiden Supermächte in einen technologischen Boykott-Wettlauf abgleiten!

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Das Versagen des Westens und seiner Algorithmen

 

Was ist da los? Wie war es möglich, dass die Märkte monatelang felsenfest überzeugt waren, dass es bald zu einem Deal zwischen den USA und China kommen werde? Und jetzt, da klar ist, dass das eine schwere Fehlkalkulation war, jetzt da die Dinge so weit eskalieren, dass die Wiederaufnahme von Gesprächen geschweige denn ein Deal überhaupt absehbar nur schwer möglich sind – jetzt ist man stumpf weiter optimistisch und will die Dimension dessen, was da passiert, schlicht nicht wahr haben!

Woher kommt dieses Versagen? Es speist sich meines Erachtens aus zwei Quellen!

Erstens: westliche Arroganz und Ignoranz, und zweitens Algorithmen, die von Mathematikern und Ökonomen gefüttert werden, deren Stärke nicht unbedingt die politische Analyse ist!

1. Westliche Ignoranz und Arroganz: so etwa die immer wieder kehrenden Meldungen, wonach der Deal in der finalen Phase sei etc. Man vertraut den (propagandistischen) (Insider-)Aussagen aus der Trump-Administration und interessiert sich einen feuchten Kehrricht für die Wahrnehmung der Chinesen. Dadurch entsteht ein einseitiges Bild, das zu Fehlwahrnehmungen führt („Deal in finaler Phase“ etc.).
Statt nun dieses Defizit zur Kenntnis zu nehmen und daraus Schlüsse zu ziehen, macht man einfach weiter wie bisher und glaubt mit schlichtem Gemüt weiter an den baldigen Deal – eben weil man selbst ihn ja haben möchte, damit mal Ruhe ist mit dem nervigen Gedöns.
Der Konflikt USA-China aber ist der Jahrhundertkonflikt schlechthin, der Trigger zum Verständnis des politischen Geschehens im 21.Jahrhundert!

2. Die Algorithmen, die mit der Situation offenkundig überfordert sind!

 

Der Algo als Spiegel der westliche Mentalität

Nun ist jeder Algorithmus nur so gut, wie der Code, mit dem man ihn programmiert hat. Ist der Code-Schreiber in dem westlichen Ignoranz/Arroganz-Muster gefangen, kann man schlicht von dem daraus entstandenen Algorithmus nicht viel erwarten. Mangelt es dem Code-Schreiber an politisch-analytischen Fähigkeiten, wird der Algo also zuverlässig auf die falschen Anreize reagieren – und genau das passiert derzeit! Weil der Programmierer an den Handels-Deal glaubt, glauben auch die Algorithmen daran und selektieren nur Meldungen, die in dieses vorgeprägte Schema passen.

Genau deswegen haben wir zahllose Hoffnungs-Rallys an den Märkten erlebt, weil doch der Deal angeblich kurz bevor stehe – und genau deswegen erleben wir derzeit keinen Abverkauf, weil der Deal ja angeblich immer noch irgendwie bald bevor steht, wenn die „Großkopferten“ ihre Spielchen beenden, die nun mal zu Verhandlungen dazu gehören würden. Bla bla bla. Wer sich nicht nur Bloomberg oder Reuters, sondern eben auch (englischsprachige) chinesische Medien zu Gemüte führt, wird ein deutlich besseres und vollständigeres Bild über den wirklichen Stand der Dinge bekommen!

Dieses mentale Versagen ist Ausdruck einer mangelnden Empathie und eines jahrhundertealten Überlegenheitsgefühls des Westens, der die eigene Maßstäbe nach wie vor absolut setzt und daher keine Bereitschaft mitbringt, sich in die Mentalitätsstrukturen einer chinesischen Gesellschaft zu versetzen, die weiß, dass sie in der Zukunft mehr Macht haben wird als schon derzeit.

Je ignoranter wir im Westen sind, desto schneller wird daher unser ohnehin unvermeidlicher Abstieg in Relation zu den Asiaten ablaufen!

 


Foto: Deutsche Börse AG

25 Kommentare

25 Comments

  1. Avatar

    Scheer

    22. Mai 2019 09:15 at 09:15

    @Fugmann
    Ihre Aussage ist ja konträr zur Aussage von Herrn Dirk Müller, der ja behauptet das die Amerikaner und den willigen Staaten China den Stecker ziehen werden.
    Es wäre schön wenn Sie mit einem Beitrag / Livestream näher darauf eingehen würden.
    MfG Scheer

    • Avatar

      Markus Fugmann

      22. Mai 2019 09:20 at 09:20

      @Scheer, das widerspricht nicht wirklichen den Aussagen Müllers, denke ich. Ja, die Trump-Administration will unter allen Umständen verhindern, dass China mächtiger wird als die USA. Die Finnazmärkte aber wollen das nicht wahrhaben und sind noch in Mentalitätsmustern der Zeit gefangen, als der Konflikt USA-China noch nicht das beherrschende Thema war..

  2. Avatar

    Macwoiferl

    22. Mai 2019 09:36 at 09:36

    Ich versetze mich mal in die Lage eines Casinospielers, sprich Investors.
    Ich sehe da im Moment nur den abstrakten Begriff: Handelskrieg.
    Was steckt dahinter? Welche Folgen hat ein solcher Handelskrieg? Was bedeutet das für meinen Wett-Einsatz?
    Wer sind die Beteiligten? Wie lange wird dieser Krieg dauern? Welche Opfer wird er fordern? Undsoweiter.
    Beim realen Krieg sehe ich Schreckensbilder und damit konkrete Auswirkungen.
    Der Handelskrieg ist ein abstraktes Gebilde.
    Die einzige Maßnahme: Huawei. Schwarze Liste. Da sanken die Märkte kurz.
    Weswegen Worst Businessman on Planet Earth sogleich zurückruderte (aus der Sicht der Märkte!)
    Es ist einfach nix GREIFBAR!
    Selbst der Welthandelsindex Baltic Dry steigt noch, wenn auch leicht.
    Nirgendwo ist der Handelskrieg SICHTBAR.
    Wozu also verkaufen?
    Ja, und die Crashprohpeten, die nimmt eh niemand mehr ernst.
    Warum also soll es abwärts gehen?

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    Warnsignal

    22. Mai 2019 09:50 at 09:50

    @Herr Fugmann: Wenn es Ihre Zeit erlaubt, wäre ein aktuelles Webinar zu dem Themenkomplex echt Klasse! Die Teilnehmerzahl beim letzten Webinar mit 600+ war doch richtig gut.

    • Avatar

      Markus Fugmann

      22. Mai 2019 10:08 at 10:08

      @Warnsignal, sehr gute Idee, danke! Greife ich vermutlich auf – allerdings bin ich derzeit etwas heiser und weiß nicht, ob meine Stimme eine Stunde Webinar wirklich durchhält..

      • Avatar

        Scheer

        22. Mai 2019 10:16 at 10:16

        @Warnsignal: Danke
        Ich bin auch äusserst Interessiert daran.

  4. Avatar

    Sebastian

    22. Mai 2019 10:06 at 10:06

    Davon ausgehend das die Mehrheit an der Börse verliert und genau diese Mehrheit aller Wahrscheinlichkeit gerade den short-Knopf tief durchdrückt, werden die Kurse vorerst eben hochgehalten. Erst wenn niemand mehr damit rechnet, wird in China ein Sack Reis umkippen und der Dow Jones gleich mit … Ist einfach zu offensichtlich das es runtergehen ‚müsste‘.

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    Robert Daney

    22. Mai 2019 10:30 at 10:30

    Ich lebe seit 10 Jahren in Asien und ich sehe nicht, dass ein Abstieg des Westens bevorsteht, eher dass hier eine Kopie des Westens entsteht. Die Aroganz und Ignoranz dürfte hier noch viel größer sein. Hier glaubt man an die Wiedergeburt und kaum ein Asiate will als Asiate wiederkommen. Noch nicht einmal aussehen! Das soll Grundlage für globale Dominanz sein? Ja, für eine Gewalt Diktatur reicht es allemal! Mehr aber nicht! Keine neue Ideen weder Sozial, noch Gesellschaftlich noch Politisch nur altes angestaubtes Vorgestern. So gewinnt man die Menschen nicht für sich, so wie es der Westen früher vorgemacht hat. Meine tiefste Angst ist, dass der Westen eine naive Vorstellung davon hat, was passiert, wenn China den Westen tatsächlich besiegen sollte. Ich sehe das hier in Asien jeden Tag! Nein Danke! China macht kurzen Prozess mit dem Westen, da erscheint Trump wie Mutter Theresa dagegen! Übrigenz ist China bereits an ihrer Aroganz untergegangen!

    • Avatar

      Roberto

      22. Mai 2019 11:01 at 11:01

      @Robert Daney,Hallo Herr Daney, um Ihre Infos richtig einordnen zu können fehelne mir einige Erklärungen.
      1) Wo genau leben Sie in Asien ( China ist nicht ganz Asien ).
      2) Warum leben Sie dort seit 10 Jahren obwohl Sie es als sehr neagtiv empfinden ? ( ist es wegen dem Arbeitgeber ? oder Familie, oder sind Sie Asiate der zurückgewandert ist ? )

      Die ertse Frage ist wichtig da die Systeme in Asien sher verschieden sind. Südkorea ist z.B. komplett anders als China.

      Die zweite Frage ist deshalb wichtig um bewerten zu können wie „subjektiv“ Ihre Meinung und Einstellung sein könnte.

      Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen.

    • Avatar

      Hesterberg

      22. Mai 2019 11:25 at 11:25

      @Robert Daney
      Ihren Kommentar finde ich sehr interessant. Die westliche Sichtweise von China könnte im Handelsstreit zu erheblichen Fehleinschätzungen führen und schon geführt haben. Hinzu kommt die Verhandlungsmentalität von Trump, die ich insbesondere gegenüber den Chinesen schon immer als ausgesprochen ungeeignet empfand. Wenn die Eskalation weiter fortschreitet, wird es sehr ungemütlich werden und nicht nur an den Börsen. Die große Mehrheit hat die Gefahren noch nicht auf dem Radar.

  6. Avatar

    Jürgen

    22. Mai 2019 11:44 at 11:44

    Für mich ist die Frage wer jetzt noch kauft und das Kursniveau so hoch hält. Wenn Fondsmanager auf einer hohen Cashquote sitzen und die meisten Privaten eher short sind, wer verhindert wenn auch bei niedrigen Umsätzen, dass es runter geht? Hedgefonds? Wohl kaum. Institutionelle, die laufend Cash erhalten und anlegen müssen? (Pensionsfonds, Versicherungen etc)

    Hat Trump irgendein Instrument, welches er in diesem Handelskrieg einsetzen kann um gegen fallende Kurse gerüstet zu sein? Nach dem Abverkauf letztes Jahr muss ihm doch bewusst gewesen sein, dass sein Verhalten (eskalation des Handelskrieges) die Anleger nervös machen wird.

    Hat er einen Deal mit der Wall Street? Wer sind die Käufer aktuell?

    • Avatar

      Wolfgang M.

      22. Mai 2019 11:59 at 11:59

      Hallo Jürgen. Bei geringen Umsätzen braucht es nicht viel Käufer um die Kurse zu stabilisieren.
      Gruß

      • Avatar

        Roberto

        22. Mai 2019 12:23 at 12:23

        @Wolfgang, das gilt für die Verkäufer genauso so. Aber es gibt auch bei dünnen Umsätzen also trotzdem mehr Käufer, sonst würden die Kurse nicht steigen. Wenn die Stimmung so schlecht ist, warum sind bei dünnen Umsätzen dann nicht die Verkäufer am Start ?
        Antwort: die haben schon Haus und Hof (leer ) verkauft und haben nichts mehr zu verkaufen ???
        Also muss es steigen, weil sie wieder zurückkaufen müssen. (Short Squeeze ).

        • Avatar

          Wolfgang M.

          22. Mai 2019 12:33 at 12:33

          @Roberto. Das war ja auch meine Schlussfolgerung für die steigenden Kurse, nach dem 90-Tage-Angebot. Eine kleine Short Squeeze der Absicherer. Die Fakten habe ich genannt. Das dürfte erstmal gelaufen sein, außer die Börsen steigen weiter. Das Unberechenbarste an der Börse ist vermutlich eine Schieflage der Großen (exklusive externen Schocks oder Trump-Tweets). Auf die kurze Sicht.
          Gruß

          • Avatar

            Jürgen

            22. Mai 2019 14:38 at 14:38

            @Wolfgang M. Aber wäre dieses Argument seit dem Verfallstag letzten Freitag nicht obsolet?

  7. Avatar

    Prognosti

    22. Mai 2019 12:46 at 12:46

    @ Jürgen, diese Frage habe ich mir auch schon gestellt.
    Mögliche Gründe:
    Die DICKFISCHE kaufen zwar nicht mehr, verkaufen aber auch nicht, sie sichern ab für eine unvorhergesehene Korrektur, die aber eigentlich niemand will.
    Da der im Wahlkampf als „NICHTWALLSTREETLER“ sich als Schutzpatron der Wallstreet gemausert hat,wollen auch die DICKFISCHE keinen Crash u.unterstützen den Gröpaz mit dem Ziel Wiederwahl,sind es doch auch diese Firmen, die im Wahlkampf Hunderte von Millionen für den „Wallstreet- Tauglichen „
    Kandidaten lockermachen.
    Ein Problem gäbe es ,wenn ein schwarzer Schwan ( oder andere Vögel wie bei der Boeing) die Börsenkurse unter ein kritisches Niveau drücken würde u.ein seit langem nicht mehr erlebtes Long-Squeeze
    auslösen würde.Das würde passieren ,wenn Viele verkaufen würden u,die Absicherungen eingedeckt werden müssten.
    Dieses Szenario musste u. konnte von den Notenbanken bisher verhindert werden.

  8. Avatar

    Z0P0

    22. Mai 2019 13:23 at 13:23

    -Plunge Protection Team ist Antwort A
    -Umstellung von Anlagestrategien hin zu mehr Aktienlast für Nachschusspflichtige Rentenkonten von Großkonzernen die 6% ihren MA garantiert haben und nicht mehr schaffen ist Antwort B (wir reden hier nicht nur von paar Mrd. ?)

    Sucht euch was aus wieso die Märkte nicht abschmieren…

    • Avatar

      Jürgen

      22. Mai 2019 14:37 at 14:37

      @ZOPO
      Antwort A kannte ich noch nicht aber das geht ja genau in die Richtung. Danke für den Hinweis. Google hat mir noch geholfen … “ äußerte den Verdacht, dass die amerikanische Regierung oder die FED nach der Finanzmarktkrise von 2008 Stützkäufe an den Aktienmärkten unternommen hätten.“

      Antwort B geht dann in Richtung Pensionsfonds wie ich es angedeutet habe. Der norwegische Staatsfonds erhöht auch seine Aktienquote auf 70 Prozent.

  9. Avatar

    Wolfgang M.

    22. Mai 2019 15:04 at 15:04

    @Jürgen. Ich weiß nicht, ob ich sie richtig verstehe. US-Fondsmanager haben sich angesichts der sich verhärtenden Fronten abgesichert, auch nach dem Verfall. Dann kam der kleine Befreiungsschlag mit der 90-Tagesfrist Anfang dieser Woche und der ein oder andere hat seine Absicherung zurückgefahren. Jetzt entscheidet wieder die aktuelle Nachrichtenlage.
    Gruß

    • Avatar

      Jürgen

      22. Mai 2019 18:09 at 18:09

      @Wolfgang M. Tatsächlich hatte ich Ihre 90 Tage nicht auf Huawei sondern auf Absicherungslaufzeiten bezogen. Jetzt kann ich Ihr Argument nachvollziehen …

  10. Avatar

    Übelkeit

    22. Mai 2019 16:14 at 16:14

    Hier ist ein Denkfehler. Die Algos aggieren emotionslos und schnell. Sie analysieren Muster und handeln danach. Egal ob Aktien, Rohstoffe, Währungen. Für sie sind das alles alles nur Äpfel und Birnen. Sie bewerten schlicht Interesse!!! Daher wollte man den Bitcoin auch an die Börse bringen. Nun ist er Teil des Systems.

    Die Algos bewerten innnerhalb von Millisekunden einen kleinen Zeitabschnitt aber auch auf Wochen, Monats oder auf Jahressicht. Die Nachrichtenlage interessiert nur indirekt. Wenn viele aufgrund eines Trumpweets verkaufen ziehen die Algos mit. Sie verstärken den Effekt, aber bestimmen weiterhin die Hauptrichtung. Selbst wenn Trump an einem extrem markanten Charttechnischenpunkt, wie geschehen das Fass zum Überlaufen bringt mit dem Huawai Boykott und viele Anleger die Reisleine ziehen, so fallen die Kurse eben auf eine untergeordnete Unterstützung. Das Ziel auf der Oberseite verlieren sie nicht aus dem Blick und so steigen die Kurse weiter. Aktuell sind wir an einer sehr markanten Unterstützung. Das Ziel auf der Oberseite ist aber noch 300 Punkte im Sp500 entfernt. Erst dann wird der Kurs fallen wie ein Stein.

  11. Avatar

    Untergangs- Schutz-Team

    22. Mai 2019 21:01 at 21:01

    @ Zopo, aber bitte das PPT nicht falsch verstehen, das PP Team greift nur in kritischen Situationen kurzfristig ein um z.B. den Crash zu verhindern. Langfristig kann das Team den Börsentrend nicht vollends
    beeinflussen.

    • Avatar

      Z0P0

      23. Mai 2019 10:01 at 10:01

      @Untergangs- Schutz-Team

      Echt jetzt? Sie gehören wohl dem Team an, das sie das so genau wissen?

      Wenn ein Staat ein Tool hat um seine Interessen (Schutz der Wall Street…Wiederwahl…Konjunktur) durch zusetzen dann setzt der das sicher nur im Notfall ein. Das ist besonders bei den USA so! Ironie off…

      • Avatar

        Z0P0

        23. Mai 2019 10:05 at 10:05

        p.s. Sie (vom PPT) haben einen geilen Job die letzten 10Jahre gehabt, einfach nur herum sitzen und nichts tun. Wenn ich nicht einen Job so weit oben in der Nahrungskette hätte, würde ich mich sofort darauf bewerben.

  12. Avatar

    Untergangs-Schutz -Team

    23. Mai 2019 10:28 at 10:28

    @Zopo, ja dieses Team wurde nach dem Crash 1987 gegründet um DIE BÖRSEN BEI KURSSTÜZEN ZU STABILISIEREN. Würden sie immer kaufen, würden sie die Hausse nur verstärken u.den späterenFall mitverursachen. Nach US- Gesetz wäre das sogar verboten. Alles schön erklärt auf Wikipedia, ist nicht auf meinem Mist gewachsen.

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Aktienmärkte unterschätzen die Gefahr! Marktgeflüster (Video)

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Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Aktienmärkte die Gefahr durch das Coronavirus stark unterschätzen: man geht mit Blick in die Historie davon aus, dass sich das Virus wie damals bei SARS bald erledigt haben wird – aber was, wenn nicht? Heute hat der Chef der US-Seuchenbehörde gewarnt, dass das Problem in diesem Jahr nicht erledigt sein wird. Und China ist nach wie vor gewissermaßen „offline“ – Rückkehrer nach Peking dürfen ab heute ihre Wohnung zwei Wochen lang nicht verlassen. Die Rückkehr zur Normalität und damit der Wiederaufnahme ökonomischer Tätigkeiten verschiebt sich immer mehr nach hinten, womit wiederum der ökonomische Schaden immer mehr vergrößert: weniger Umsatz vieler (auch amerikanischer!) Unternehmen und baldige Lieferengpässe werden die Folge sein. Die auf Allzeithoch hantierenden Aktienmärkte haben diese Gefahr nicht einmal im Ansatz eingepreist..

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Wie gut ETF zur Geldanlage geeignet sind

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Geldmünzen und Scheine Beispielfoto - sind ETF eine gute Geldanlage?

Die Geldanlage in ETF erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Doch warum boomen gerade diese Anlageinstrumente so stark, und für wen sind sie geeignet?

Was ist ein ETF und wie funktioniert er?

Die Abkürzung ETF steht für Exchange Traded Fund. Es handelt sich dabei um Investmentfonds, die einen vordefinierten Korb an Wertpapieren in Form eines Index nachbilden (Buch: Anlegen mit ETF: Geld bequem investieren mit ETF und Indexfonds – Handbuch für Einsteiger und Fortgeschrittene von Stiftung Warentest). Das kann zum Beispiel ein Aktienindex wie der deutsche Leitindex DAX sein. Aber auch andere Anlageklassen, wie z. B. Staatsanleihen, Devisen oder Rohstoffe werden in Form von Indexfonds angeboten. Die Laufzeit der Fonds ist grundsätzlich endlos, sofern der Anbieter den Fonds nicht irgendwann mangels Nachfrage vom Markt nimmt. In diesem Fall bekommen die investierten Anleger aber ihr Geld zurück.

Ein ETF wird nicht aktiv von einem Team aus Analysten und Fondsmanagern gemanagt. Daher nennt man diese Fonds auch passive Indexfonds. Die ETF werden fortlaufend an der Börse gehandelt und es werden ebenso wie bei Aktien permanent aktuelle Kurse gestellt. Jeder in Deutschland zugelassene ETF besitzt eine Wertpapierkennnummer (ISIN) und kann ganz normal über eine Bank, eine Sparkasse oder einen Wertpapierbroker an den deutschen Börsenplätzen ge- und wieder verkauft werden.

Wegen der einfachen Konstruktion der Indexfonds, der hohen Transparenz sowie der im Vergleich zu aktiv gemanagten Investmentfonds deutlich niedrigeren Gebühren ist die Nachfrage nach ETF in den letzten drei Jahrzehnten förmlich explodiert (Buch: Souverän investieren für Einsteiger. Wie Sie mit ETFs ein Vermögen bilden). Ein weiterer wichtiger Grund für diesen Boom ist das empirisch belegte Phänomen, dass die überwiegende Mehrheit der aktiven Fondsmanager es nicht schafft, den für sie relevanten Benchmark-Index (also z. B. den DAX) zu schlagen. Warum dann also nicht direkt und zu geringeren Kosten in den Index selbst investieren? Bei den passiven Fonds wird lediglich regelmäßig die Gewichtung der Einzeltitel an die Gewichtung des zugrunde liegenden Index (also z. B. den DAX) angepasst, um diesen in seiner Wertentwicklung so genau wie möglich abzubilden. Dies geschieht kostengünstig und vollautomatisch durch Computersysteme.

Wie viel Geld steckt aktuell in Indexfonds?

Zum Ultimo 2019 haben Anleger weltweit über 1,8 Billion US-Dollar in ETF angelegt. Allein in den USA, dem Geburtsland der Fonds, werden täglich über 560 Indexfonds gehandelt, mit einem Anlagevolumen von über 1,1 Billionen US-Dollar. Der weltweit größte ETF ist der Vanguard 500 Index Fund von The Vanguard Group mit einem verwalteten Volumen von 146,7 Mrd. US-Dollar. Der Finanzdienstleister aus Pennsylvania in den USA gehörte zu den ersten Anbietern dieser speziellen Fondsart. Erfunden wurden die Indexfonds im Jahr 1971 von dem amerikanischen Ökonomen und Wirtschaftsnobelpreisträger William Forsyth Sharpe sowie dem Investmentbanker William L. Fouse. Der große Durchbruch gelang dem speziellen Anlageinstrument aber erst im Jahr 1993 mit dem Listing des „Spider“ genannten ETF an der New York Stock Exchange (NYSE), der den US-Aktienindex S&P 500 nachbildet (Symbol: SPY).

Welche Arten von ETF gibt es?

Die Vielfalt bei den Exchange Traded Funds hat sich im Laufe der Zeit enorm erhöht. Der Fantasie vonseiten der Anbieter sind heutzutage kaum noch Grenzen gesetzt. Möchte man einen ETF mit Firmen aus einem speziellen Sektor, z. B. E-Commerce, auflegen, dann definiert man als Anbieter einen entsprechenden Index, der dem gewünschten Aktienkorb entspricht und fertig ist der ETF. Neben Aktienindizes kann man mittlerweile via ETF auch in bestimmte Regionen oder verschiedenste Anlageklassen, wie z. B. Aktien, Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Rohstoffe, Immobilien (REITs), Devisen und Edelmetalle investieren. Oder man investiert gleich in die ganze Welt mit Indexfonds auf den MSCI World.

Darüber hinaus gibt es auch Exoten unter den Indexfonds, die mit einem Hebel auf die Kursentwicklung des zugrunde liegenden Index ausgestattet sind. Möchte man z. B. doppelt so stark an der Entwicklung eines Index wie dem DAX partizipieren, dann ist auch dies möglich. Das gilt übrigens auch für fallende Kurse mit Hilfe von Short-ETF. Sogar exotische Anlageklassen, wie die Volatilität, sind so mittlerweile auch für Privatanleger via ETF investierbar. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal für Anleger ist jedoch, ob es sich um einen physisch gedeckten oder synthetischen ETF handelt. Warum ist das so wichtig? Bei einem physisch gedeckten Exchange Traded Fund werden die Aktien, z. B. aus dem DAX, gemäß ihrer Gewichtung im Index tatsächlich gekauft und in das Fondsportfolio gebucht. Das gleiche gilt bei Gold- und Silber-ETF, bei denen das Metall in Lagerhäuser eingeliefert und die Barrennummern in Listen veröffentlicht werden.

Demgegenüber stehen die sogenannten synthetischen Exchange Traded Funds, die den zugrunde liegenden Index oder Vermögenswert nur künstlich über Derivate abbilden (z. B. via Swaps). Genau die Anlageklasse also, die der Börsen-Guru Warren Edward Buffet einst am Beispiel der Credit-Default-Swaps im Zuge der US-Immobilienkrise als „Finanzielle Massenvernichtungswaffen“ bezeichnete.

Problematisch ist, dass über synthetische ETF ein Vielfaches der tatsächlich existierenden und oft illiquiden Aktien kleiner Unternehmen über Derivate gekauft werden. Durch die rasante Verbreitung der synthetischen Exchange Traded Funds ist das Arsenal dieser Massenvernichtungswaffen seit der Finanzkrise also nochmals gewachsen und niemand weiß, was im Fall eines erneuten Aktiencrashs á la 2008 passieren könnte. Damals kam das sogenannte Gegenparteirisiko zum Tragen. Fällt z. B. der Verkäufer eines SWAPS aus, ist die entsprechende Position im ETF wertlos und es kommt zu Verlusten für den Anleger. Allerdings darf gemäß der europäischen Fondsrichtlinien UCITS dieses Gegenparteirisiko einen Gesamtanteil am Fondsvermögen in Höhe von 10 Prozent nicht übersteigen. In der Praxis wird dieses Risiko meistens deutlich geringer gehalten.

Für Anleger sind physisch hinterlegte Indexfonds daher, wenn möglich, zu präferieren. Ob es sich um einen solchen handelt, erfahren Sie direkt beim Anbieter oder aus dem Emissionsprospekt des Indexfonds (verpflichtendes Infoblatt zum Fonds).

Was sind die Vorteile eines ETF?

Mittels Exchange Traded Funds können Privatanleger auch mit kleinen Summen eine extreme Streuung (Diversifikation) im Portfolio erreichen. Einer der Pioniere im ETF-Markt ist der amerikanische Anbieter State Street, der den ersten ETF entwickelte. State Street bietet beispielsweise einen Aktienindex-ETF an, der 600 kleinkapitalisierte Werte beinhaltet (SLY), und das zu einem Preis von aktuell nur 72,74 US-Dollar pro Anteil. Mit Indexfonds kann man sich also schon mit ein paar Hundert Euro ein breit diversifiziertes Portfolio zusammenstellen. (Buch: Wie finde ich die besten ETFs und Investmentfonds?: Alles über Arten, Auswahl, Streuung, Chancen, Rendite und Kosten)

Die Inhalte der ETF sind, anders als bei gemanagten Fonds, absolut transparent, da die Zusammensetzung des abgebildeten Aktienindex ja bekannt ist und von den Anbietern auch ausgewiesen wird. Diese Transparenz ist bei aktiv gemanagten Fonds nur selten der Fall. Oft werden hier nur die 10 größten Positionen in den Rechenschaftsberichten alle drei Monate ausgewiesen. Ein Fondsmanager oder gar ein ganzes Team an Managern und Analysten ist bei den Indexfonds nicht nötig – das spart viel Geld. Die laufenden Kosten liegen pro Jahr daher nur bei ca. 0,3 Prozent der Anlagesumme und damit im Schnitt nur ca. ein Viertel so hoch wie bei aktiv gemanagten Investmentfonds.

Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass die Exchange Traded Funds gemäß ihrem Namen börsengehandelt sind, also kein Ausgabeaufschlag wie bei klassischen Investmentfonds anfällt, sondern lediglich die Ordergebühren von Bank/Broker und Börse sowie eine überschaubare Spanne zwischen An- und Verkaufskurs (Spread). Zudem besteht die Möglichkeit, den Exchange Traded Fund so oft man will börsentäglich zu kaufen und zu verkaufen. Dies nutzen Spekulanten z. B. bei den gehebelten Varianten sehr intensiv. Mittels Volatilitäts-ETF kann man sein Portfolio gegen hohe Kursschwankungen absichern – dies war früher nur Profiinvestoren vorbehalten.

Für diese Profiinvestoren sind ETF aber oft die einzige Möglichkeit, in physische Edelmetalle zu investieren, z. B. via iShares Silver Trust ETF (SLV), da ihre Anlagerichtlinien kein Direktinvestment in physische Edelmetalle erlauben. Da Exchange Traded Funds aber offiziell Aktien sind, eröffnen Sie auch Profis völlig neue Anlagemöglichkeiten. Dies erkannte auch der weltweit größte Vermögensverwalter Blackrock und kaufte im Jahr 2009 den ehemals zur Barcleys Bank gehörende ETF-Anbieter iShares für 13,5 Mrd. US-Dollar.

Hier alle Vorteile der Exchange Traded Funds im Überblick:

– Präzise Nachbildung eines Index (kaum Tracking-Error)
– Hochliquide mit fortlaufendem Börsenhandel
– Günstige Kostenstruktur
– Hohe Transparenz der Fondsbestandteile
– Dividendenpartizipation bei Performance Indizes
– Breites Angebot an Anlagemöglichkeiten
– Aufbau physischer Edelmetallbestände mit geringen Lagerkosten

Einer der wichtigsten Vorteile gegenüber Index-Zertifikaten ist die Tatsache, dass es sich bei den Indexfonds um Sondervermögen handelt. Damit sind die Anlagegelder vor der Insolvenz des Anbieters oder der Depotbank geschützt (Anlagevermögen außerhalb der Insolvenzmasse). Bei Zertifikaten ist dies nur in Ausnahmefällen der Fall (bei besicherten Zertifikaten).

Wo liegen die Nachteile?

Durch den Siegeszug der Indexfonds, vor allem der synthetischen ETF, gibt es mittlerweile mehr solcher Fonds als Aktien. Darüber hinaus ballt sich ein großes Volumen an Geld in den Aktien, die am schwersten in den größen Aktienindizes der Welt gewichtet sind, wie Z. B. in Microsoft, Alphabet (Google), Apple oder Facebook (hier auch ein kritischer Kommentar von Dirk Schuhmanns). Solange die Preise steigen, ist dies kein Problem. Sollte es aber zu einem Crash kommen, dann trocknet die Liquidität in diesen Aktien sehr schnell aus, da es an willigen Käufern mangelt. Ziehen Anleger dann Geld aus den Indexfonds ab, müssen diese automatisch die hinterlegten Aktien verkaufen oder Derivatepositionen (SWAPS) auflösen. Die hohe Konzentration von enormen Mitteln in wenigen Werten kann dann zu extremen Kurseinbrüchen führen oder diese zusätzlich verstärken. Daher empfiehlt sich eine Anlagestrategie, bei der ETF auf verschiedene Anlageklassen gestreut werden, die sich zueinander relativ unabhängig verhalten. Ein solches ETF-Musterportfolio für Privatanleger mit Risiko-Rendite-Optimierung finden Sie hier.

Neben dem oben bereits erwähnten Gegenparteirisiko bei synthetischen ETF gibt es noch das Risiko der Wertpapierleihe. Diese ermöglicht es physischen ETF Zusatzerträge aus der Leigebühr zu erwirtschaften. Kann der Leiher eines Wertpapiers (Schuldner) seiner Verpflichtung, die Wertpapiere wieder zurückzugeben, nicht nachkommen, dann ist der Verleiher (Indexfonds) gezwungen, die vom Schuldner hinterlegten Sicherheiten zu veräußern und die ursprünglich ausgeliehenen Papiere am Markt zurückzukaufen. Dabei entstehen Zusatzkosten und Kursrisiken, die Verluste mit sich bringen können. Vor allem dann, wenn die hinterlegten Sicherheiten nicht werthaltig genug sind. Um diesem Risiko gerecht zu werden, fordern manche Anbieter von den Schuldnern eine Überbesicherung.

Was ist steuerlich zu beachten und gibt es Ausschüttungen?

Steuerlich werden ETF unterschiedlich behandelt. Für die große Mehrheit kommt für deutsche Privatanleger die Abgeltungsteuer zum Tragen. Für physisch gedeckte Gold-ETF jedoch nicht. Hier gibt es eine Ausnahmeregelung: Nach einer Haltedauer von 12 Monaten und einem Tag sind die Kursgewinne aus diesen speziellen Indexfonds steuerfrei. Ausschüttungen in Form von Zinsen und Dividenden kommen den Anlegern generell zu Gute. Bezieht sich der ETF auf einen Kursindex, so werden die Dividenden direkt an den ETF-Halter ausbezahlt und müssen sofort versteuert werden. Die Ausschüttungen werden vom aktuellen Anteilspreis abgezogen. Bei Fonds denen Performanceindizes zugrunde liegen werden die Ausschüttungen in den Index reinvestiert und machen sich in Form eines steigenden Anteilspreises bemerkbar.

Fazit und Ausblick

Die stark zunehmende Beliebtheit der passiven börsennotierten Indexfonds resultiert hauptsächlich aus ihrer Einfachheit, Transparenz, empirisch belegten Outperformance gegenüber den meisten aktiv gemanagten Fonds sowie dem signifikanten Kostenvorteil. Außerdem sind sie sehr gut für die Zusammenstellung breit gestreuter Portfolios mit nur geringem Budget geeignet. Kritisch zu sehen ist die starke Verbreitung der Indexfonds in Bezug auf die Konzentration großer Mengen Kapitals auf wenige, in den weltweiten Aktienindizes hoch gewichtete Werte. Ein weiteres Risiko stellt die die explodierende Zahl synthetischer ETF dar, die nur indirekt über derivative Finanzinstrumente an der Wertentwicklung realer Vermögenswerte partizipieren. Derivate waren bereits in der letzten Finanzkrise ein enormer Krisenverstärker. Vor allem Dank des parallelen Siegeszugs der sogenannten Robo Adviser, die passive Indexfonds präferieren, wird die Popularität der ETF im Zeitverlauf weiter stark zunehmen.

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Aktien

Markus Koch LIVE zum Handelsstart an der Wall Street – gute Zahlen

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Markus Koch berichtet im folgenden Video LIVE zum Handelsstart an der Wall Street. Es gibt gute Quartalszahlen! Und dank Feiertag in den USA am Montag könnte Markus Koch sich vorstellen, dass es heute Abend zu Gewinnmitnahmen in den US-Märkten kommen könnte.

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