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Das Versagen der Algorithmen – über die Arroganz und Ignoranz des Westens

Je ignoranter wir im Westen sind, desto schneller wird unser ohnehin unvermeidlicher Abstieg in Relation zu den Asiaten ablaufen!

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Stell dir vor es ist Handels-Krieg – und (scheinbar) interessiert sich niemand dafür, wenn die beiden Supermächte in einen technologischen Boykott-Wettlauf abgleiten!

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Das Versagen des Westens und seiner Algorithmen

 

Was ist da los? Wie war es möglich, dass die Märkte monatelang felsenfest überzeugt waren, dass es bald zu einem Deal zwischen den USA und China kommen werde? Und jetzt, da klar ist, dass das eine schwere Fehlkalkulation war, jetzt da die Dinge so weit eskalieren, dass die Wiederaufnahme von Gesprächen geschweige denn ein Deal überhaupt absehbar nur schwer möglich sind – jetzt ist man stumpf weiter optimistisch und will die Dimension dessen, was da passiert, schlicht nicht wahr haben!

Woher kommt dieses Versagen? Es speist sich meines Erachtens aus zwei Quellen!

Erstens: westliche Arroganz und Ignoranz, und zweitens Algorithmen, die von Mathematikern und Ökonomen gefüttert werden, deren Stärke nicht unbedingt die politische Analyse ist!

1. Westliche Ignoranz und Arroganz: so etwa die immer wieder kehrenden Meldungen, wonach der Deal in der finalen Phase sei etc. Man vertraut den (propagandistischen) (Insider-)Aussagen aus der Trump-Administration und interessiert sich einen feuchten Kehrricht für die Wahrnehmung der Chinesen. Dadurch entsteht ein einseitiges Bild, das zu Fehlwahrnehmungen führt (“Deal in finaler Phase” etc.).
Statt nun dieses Defizit zur Kenntnis zu nehmen und daraus Schlüsse zu ziehen, macht man einfach weiter wie bisher und glaubt mit schlichtem Gemüt weiter an den baldigen Deal – eben weil man selbst ihn ja haben möchte, damit mal Ruhe ist mit dem nervigen Gedöns.
Der Konflikt USA-China aber ist der Jahrhundertkonflikt schlechthin, der Trigger zum Verständnis des politischen Geschehens im 21.Jahrhundert!

2. Die Algorithmen, die mit der Situation offenkundig überfordert sind!

 

Der Algo als Spiegel der westliche Mentalität

Nun ist jeder Algorithmus nur so gut, wie der Code, mit dem man ihn programmiert hat. Ist der Code-Schreiber in dem westlichen Ignoranz/Arroganz-Muster gefangen, kann man schlicht von dem daraus entstandenen Algorithmus nicht viel erwarten. Mangelt es dem Code-Schreiber an politisch-analytischen Fähigkeiten, wird der Algo also zuverlässig auf die falschen Anreize reagieren – und genau das passiert derzeit! Weil der Programmierer an den Handels-Deal glaubt, glauben auch die Algorithmen daran und selektieren nur Meldungen, die in dieses vorgeprägte Schema passen.

Genau deswegen haben wir zahllose Hoffnungs-Rallys an den Märkten erlebt, weil doch der Deal angeblich kurz bevor stehe – und genau deswegen erleben wir derzeit keinen Abverkauf, weil der Deal ja angeblich immer noch irgendwie bald bevor steht, wenn die “Großkopferten” ihre Spielchen beenden, die nun mal zu Verhandlungen dazu gehören würden. Bla bla bla. Wer sich nicht nur Bloomberg oder Reuters, sondern eben auch (englischsprachige) chinesische Medien zu Gemüte führt, wird ein deutlich besseres und vollständigeres Bild über den wirklichen Stand der Dinge bekommen!

Dieses mentale Versagen ist Ausdruck einer mangelnden Empathie und eines jahrhundertealten Überlegenheitsgefühls des Westens, der die eigene Maßstäbe nach wie vor absolut setzt und daher keine Bereitschaft mitbringt, sich in die Mentalitätsstrukturen einer chinesischen Gesellschaft zu versetzen, die weiß, dass sie in der Zukunft mehr Macht haben wird als schon derzeit.

Je ignoranter wir im Westen sind, desto schneller wird daher unser ohnehin unvermeidlicher Abstieg in Relation zu den Asiaten ablaufen!

 


Foto: Deutsche Börse AG

25 Kommentare

25 Comments

  1. Avatar

    Scheer

    22. Mai 2019 09:15 at 09:15

    @Fugmann
    Ihre Aussage ist ja konträr zur Aussage von Herrn Dirk Müller, der ja behauptet das die Amerikaner und den willigen Staaten China den Stecker ziehen werden.
    Es wäre schön wenn Sie mit einem Beitrag / Livestream näher darauf eingehen würden.
    MfG Scheer

    • Avatar

      Markus Fugmann

      22. Mai 2019 09:20 at 09:20

      @Scheer, das widerspricht nicht wirklichen den Aussagen Müllers, denke ich. Ja, die Trump-Administration will unter allen Umständen verhindern, dass China mächtiger wird als die USA. Die Finnazmärkte aber wollen das nicht wahrhaben und sind noch in Mentalitätsmustern der Zeit gefangen, als der Konflikt USA-China noch nicht das beherrschende Thema war..

  2. Avatar

    Macwoiferl

    22. Mai 2019 09:36 at 09:36

    Ich versetze mich mal in die Lage eines Casinospielers, sprich Investors.
    Ich sehe da im Moment nur den abstrakten Begriff: Handelskrieg.
    Was steckt dahinter? Welche Folgen hat ein solcher Handelskrieg? Was bedeutet das für meinen Wett-Einsatz?
    Wer sind die Beteiligten? Wie lange wird dieser Krieg dauern? Welche Opfer wird er fordern? Undsoweiter.
    Beim realen Krieg sehe ich Schreckensbilder und damit konkrete Auswirkungen.
    Der Handelskrieg ist ein abstraktes Gebilde.
    Die einzige Maßnahme: Huawei. Schwarze Liste. Da sanken die Märkte kurz.
    Weswegen Worst Businessman on Planet Earth sogleich zurückruderte (aus der Sicht der Märkte!)
    Es ist einfach nix GREIFBAR!
    Selbst der Welthandelsindex Baltic Dry steigt noch, wenn auch leicht.
    Nirgendwo ist der Handelskrieg SICHTBAR.
    Wozu also verkaufen?
    Ja, und die Crashprohpeten, die nimmt eh niemand mehr ernst.
    Warum also soll es abwärts gehen?

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    Warnsignal

    22. Mai 2019 09:50 at 09:50

    @Herr Fugmann: Wenn es Ihre Zeit erlaubt, wäre ein aktuelles Webinar zu dem Themenkomplex echt Klasse! Die Teilnehmerzahl beim letzten Webinar mit 600+ war doch richtig gut.

    • Avatar

      Markus Fugmann

      22. Mai 2019 10:08 at 10:08

      @Warnsignal, sehr gute Idee, danke! Greife ich vermutlich auf – allerdings bin ich derzeit etwas heiser und weiß nicht, ob meine Stimme eine Stunde Webinar wirklich durchhält..

      • Avatar

        Scheer

        22. Mai 2019 10:16 at 10:16

        @Warnsignal: Danke
        Ich bin auch äusserst Interessiert daran.

  4. Avatar

    Sebastian

    22. Mai 2019 10:06 at 10:06

    Davon ausgehend das die Mehrheit an der Börse verliert und genau diese Mehrheit aller Wahrscheinlichkeit gerade den short-Knopf tief durchdrückt, werden die Kurse vorerst eben hochgehalten. Erst wenn niemand mehr damit rechnet, wird in China ein Sack Reis umkippen und der Dow Jones gleich mit … Ist einfach zu offensichtlich das es runtergehen ‘müsste’.

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    Robert Daney

    22. Mai 2019 10:30 at 10:30

    Ich lebe seit 10 Jahren in Asien und ich sehe nicht, dass ein Abstieg des Westens bevorsteht, eher dass hier eine Kopie des Westens entsteht. Die Aroganz und Ignoranz dürfte hier noch viel größer sein. Hier glaubt man an die Wiedergeburt und kaum ein Asiate will als Asiate wiederkommen. Noch nicht einmal aussehen! Das soll Grundlage für globale Dominanz sein? Ja, für eine Gewalt Diktatur reicht es allemal! Mehr aber nicht! Keine neue Ideen weder Sozial, noch Gesellschaftlich noch Politisch nur altes angestaubtes Vorgestern. So gewinnt man die Menschen nicht für sich, so wie es der Westen früher vorgemacht hat. Meine tiefste Angst ist, dass der Westen eine naive Vorstellung davon hat, was passiert, wenn China den Westen tatsächlich besiegen sollte. Ich sehe das hier in Asien jeden Tag! Nein Danke! China macht kurzen Prozess mit dem Westen, da erscheint Trump wie Mutter Theresa dagegen! Übrigenz ist China bereits an ihrer Aroganz untergegangen!

    • Avatar

      Roberto

      22. Mai 2019 11:01 at 11:01

      @Robert Daney,Hallo Herr Daney, um Ihre Infos richtig einordnen zu können fehelne mir einige Erklärungen.
      1) Wo genau leben Sie in Asien ( China ist nicht ganz Asien ).
      2) Warum leben Sie dort seit 10 Jahren obwohl Sie es als sehr neagtiv empfinden ? ( ist es wegen dem Arbeitgeber ? oder Familie, oder sind Sie Asiate der zurückgewandert ist ? )

      Die ertse Frage ist wichtig da die Systeme in Asien sher verschieden sind. Südkorea ist z.B. komplett anders als China.

      Die zweite Frage ist deshalb wichtig um bewerten zu können wie “subjektiv” Ihre Meinung und Einstellung sein könnte.

      Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen.

    • Avatar

      Hesterberg

      22. Mai 2019 11:25 at 11:25

      @Robert Daney
      Ihren Kommentar finde ich sehr interessant. Die westliche Sichtweise von China könnte im Handelsstreit zu erheblichen Fehleinschätzungen führen und schon geführt haben. Hinzu kommt die Verhandlungsmentalität von Trump, die ich insbesondere gegenüber den Chinesen schon immer als ausgesprochen ungeeignet empfand. Wenn die Eskalation weiter fortschreitet, wird es sehr ungemütlich werden und nicht nur an den Börsen. Die große Mehrheit hat die Gefahren noch nicht auf dem Radar.

  6. Avatar

    Jürgen

    22. Mai 2019 11:44 at 11:44

    Für mich ist die Frage wer jetzt noch kauft und das Kursniveau so hoch hält. Wenn Fondsmanager auf einer hohen Cashquote sitzen und die meisten Privaten eher short sind, wer verhindert wenn auch bei niedrigen Umsätzen, dass es runter geht? Hedgefonds? Wohl kaum. Institutionelle, die laufend Cash erhalten und anlegen müssen? (Pensionsfonds, Versicherungen etc)

    Hat Trump irgendein Instrument, welches er in diesem Handelskrieg einsetzen kann um gegen fallende Kurse gerüstet zu sein? Nach dem Abverkauf letztes Jahr muss ihm doch bewusst gewesen sein, dass sein Verhalten (eskalation des Handelskrieges) die Anleger nervös machen wird.

    Hat er einen Deal mit der Wall Street? Wer sind die Käufer aktuell?

    • Avatar

      Wolfgang M.

      22. Mai 2019 11:59 at 11:59

      Hallo Jürgen. Bei geringen Umsätzen braucht es nicht viel Käufer um die Kurse zu stabilisieren.
      Gruß

      • Avatar

        Roberto

        22. Mai 2019 12:23 at 12:23

        @Wolfgang, das gilt für die Verkäufer genauso so. Aber es gibt auch bei dünnen Umsätzen also trotzdem mehr Käufer, sonst würden die Kurse nicht steigen. Wenn die Stimmung so schlecht ist, warum sind bei dünnen Umsätzen dann nicht die Verkäufer am Start ?
        Antwort: die haben schon Haus und Hof (leer ) verkauft und haben nichts mehr zu verkaufen ???
        Also muss es steigen, weil sie wieder zurückkaufen müssen. (Short Squeeze ).

        • Avatar

          Wolfgang M.

          22. Mai 2019 12:33 at 12:33

          @Roberto. Das war ja auch meine Schlussfolgerung für die steigenden Kurse, nach dem 90-Tage-Angebot. Eine kleine Short Squeeze der Absicherer. Die Fakten habe ich genannt. Das dürfte erstmal gelaufen sein, außer die Börsen steigen weiter. Das Unberechenbarste an der Börse ist vermutlich eine Schieflage der Großen (exklusive externen Schocks oder Trump-Tweets). Auf die kurze Sicht.
          Gruß

          • Avatar

            Jürgen

            22. Mai 2019 14:38 at 14:38

            @Wolfgang M. Aber wäre dieses Argument seit dem Verfallstag letzten Freitag nicht obsolet?

  7. Avatar

    Prognosti

    22. Mai 2019 12:46 at 12:46

    @ Jürgen, diese Frage habe ich mir auch schon gestellt.
    Mögliche Gründe:
    Die DICKFISCHE kaufen zwar nicht mehr, verkaufen aber auch nicht, sie sichern ab für eine unvorhergesehene Korrektur, die aber eigentlich niemand will.
    Da der im Wahlkampf als „NICHTWALLSTREETLER“ sich als Schutzpatron der Wallstreet gemausert hat,wollen auch die DICKFISCHE keinen Crash u.unterstützen den Gröpaz mit dem Ziel Wiederwahl,sind es doch auch diese Firmen, die im Wahlkampf Hunderte von Millionen für den „Wallstreet- Tauglichen „
    Kandidaten lockermachen.
    Ein Problem gäbe es ,wenn ein schwarzer Schwan ( oder andere Vögel wie bei der Boeing) die Börsenkurse unter ein kritisches Niveau drücken würde u.ein seit langem nicht mehr erlebtes Long-Squeeze
    auslösen würde.Das würde passieren ,wenn Viele verkaufen würden u,die Absicherungen eingedeckt werden müssten.
    Dieses Szenario musste u. konnte von den Notenbanken bisher verhindert werden.

  8. Avatar

    Z0P0

    22. Mai 2019 13:23 at 13:23

    -Plunge Protection Team ist Antwort A
    -Umstellung von Anlagestrategien hin zu mehr Aktienlast für Nachschusspflichtige Rentenkonten von Großkonzernen die 6% ihren MA garantiert haben und nicht mehr schaffen ist Antwort B (wir reden hier nicht nur von paar Mrd. ?)

    Sucht euch was aus wieso die Märkte nicht abschmieren…

    • Avatar

      Jürgen

      22. Mai 2019 14:37 at 14:37

      @ZOPO
      Antwort A kannte ich noch nicht aber das geht ja genau in die Richtung. Danke für den Hinweis. Google hat mir noch geholfen … ” äußerte den Verdacht, dass die amerikanische Regierung oder die FED nach der Finanzmarktkrise von 2008 Stützkäufe an den Aktienmärkten unternommen hätten.”

      Antwort B geht dann in Richtung Pensionsfonds wie ich es angedeutet habe. Der norwegische Staatsfonds erhöht auch seine Aktienquote auf 70 Prozent.

  9. Avatar

    Wolfgang M.

    22. Mai 2019 15:04 at 15:04

    @Jürgen. Ich weiß nicht, ob ich sie richtig verstehe. US-Fondsmanager haben sich angesichts der sich verhärtenden Fronten abgesichert, auch nach dem Verfall. Dann kam der kleine Befreiungsschlag mit der 90-Tagesfrist Anfang dieser Woche und der ein oder andere hat seine Absicherung zurückgefahren. Jetzt entscheidet wieder die aktuelle Nachrichtenlage.
    Gruß

    • Avatar

      Jürgen

      22. Mai 2019 18:09 at 18:09

      @Wolfgang M. Tatsächlich hatte ich Ihre 90 Tage nicht auf Huawei sondern auf Absicherungslaufzeiten bezogen. Jetzt kann ich Ihr Argument nachvollziehen …

  10. Avatar

    Übelkeit

    22. Mai 2019 16:14 at 16:14

    Hier ist ein Denkfehler. Die Algos aggieren emotionslos und schnell. Sie analysieren Muster und handeln danach. Egal ob Aktien, Rohstoffe, Währungen. Für sie sind das alles alles nur Äpfel und Birnen. Sie bewerten schlicht Interesse!!! Daher wollte man den Bitcoin auch an die Börse bringen. Nun ist er Teil des Systems.

    Die Algos bewerten innnerhalb von Millisekunden einen kleinen Zeitabschnitt aber auch auf Wochen, Monats oder auf Jahressicht. Die Nachrichtenlage interessiert nur indirekt. Wenn viele aufgrund eines Trumpweets verkaufen ziehen die Algos mit. Sie verstärken den Effekt, aber bestimmen weiterhin die Hauptrichtung. Selbst wenn Trump an einem extrem markanten Charttechnischenpunkt, wie geschehen das Fass zum Überlaufen bringt mit dem Huawai Boykott und viele Anleger die Reisleine ziehen, so fallen die Kurse eben auf eine untergeordnete Unterstützung. Das Ziel auf der Oberseite verlieren sie nicht aus dem Blick und so steigen die Kurse weiter. Aktuell sind wir an einer sehr markanten Unterstützung. Das Ziel auf der Oberseite ist aber noch 300 Punkte im Sp500 entfernt. Erst dann wird der Kurs fallen wie ein Stein.

  11. Avatar

    Untergangs- Schutz-Team

    22. Mai 2019 21:01 at 21:01

    @ Zopo, aber bitte das PPT nicht falsch verstehen, das PP Team greift nur in kritischen Situationen kurzfristig ein um z.B. den Crash zu verhindern. Langfristig kann das Team den Börsentrend nicht vollends
    beeinflussen.

    • Avatar

      Z0P0

      23. Mai 2019 10:01 at 10:01

      @Untergangs- Schutz-Team

      Echt jetzt? Sie gehören wohl dem Team an, das sie das so genau wissen?

      Wenn ein Staat ein Tool hat um seine Interessen (Schutz der Wall Street…Wiederwahl…Konjunktur) durch zusetzen dann setzt der das sicher nur im Notfall ein. Das ist besonders bei den USA so! Ironie off…

      • Avatar

        Z0P0

        23. Mai 2019 10:05 at 10:05

        p.s. Sie (vom PPT) haben einen geilen Job die letzten 10Jahre gehabt, einfach nur herum sitzen und nichts tun. Wenn ich nicht einen Job so weit oben in der Nahrungskette hätte, würde ich mich sofort darauf bewerben.

  12. Avatar

    Untergangs-Schutz -Team

    23. Mai 2019 10:28 at 10:28

    @Zopo, ja dieses Team wurde nach dem Crash 1987 gegründet um DIE BÖRSEN BEI KURSSTÜZEN ZU STABILISIEREN. Würden sie immer kaufen, würden sie die Hausse nur verstärken u.den späterenFall mitverursachen. Nach US- Gesetz wäre das sogar verboten. Alles schön erklärt auf Wikipedia, ist nicht auf meinem Mist gewachsen.

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Aktienmärkte: Kommt jetzt die Korrektur? Videoausblick

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Kommt jetzt nach der Rally die eiegntlich überfällige Korrektur der Aktienmärkte? Gestern zunächst ein guter Start an der Wall Street, der Nasdaq wieder einmal mit neuem Allzeithoch. Aber dann setzte eine Korrektur-Bewegung ein – eigentlich ohne eine Nachricht, die für diese Kursbewegung verantwortlich gemacht werden könnte. Ist das Band schlicht überdehnt, vor allem bei den US-Tech-Werten? Die Wall Street und damit die globalen Aktienmärkte hatten lange die Gefahr ignoriert, dass die Erholung der US-Wirtschaft ins Stocken geraten dürfte, wenn die Coronakrise nicht bald endet oder abflaut. Nun zeigen sich in den über Big Data generierten Informationen bereits klare Abschwächungstendenzen. Mit der US-Berichtssaison wartet nun ein Abgleich zwischen Realität und Kursen..

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DAX daily: Der Dax fährt Fahrstuhl – ein permanentes Auf und Ab

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Wie vermutet hat sich die Konsolidierung am gestrigen Dienstag fortgesetzt. Der Dax beendete den Handelstag mit einem Verlust von 116 Punkten (-0,92 %) bei 12.616. Zuerst hat er sein Tageshoch bei 12.661 markiert, bevor es dann gen Süden ging und das Tagestief bei 12.525 erreicht wurde. Im Kassamarkt passiert seit Tagen recht wenig, die großen Bewegungen werden über Nacht gemacht. Von dem impulsiven Wochenstart ist nicht mehr viel übrig geblieben, vielmehr konsolidiert der Dax den letzten Anstieg.

Der Dax pendelt weiter zwischen zwei wichtigen Bereichen. Einerseits wartet auf der Oberseite die 12.913. Andererseits bietet die 12.440 auf der Unterseite eine gute Unterstützung. Heute oder in den nächsten Tagen könnte der Dax versuchen einen der Bereiche anzulaufen. Gleichwohl geht die Fahrstuhlfahrt weiter und das Auf und Ab kann uns noch einige Tage beschäftigen.

News und fundamentale Situation

Am heutigen Tag stehen keine besonderen Konjunkturdaten auf dem Programm. Allerdings könnten die Rohöllagerbestände um 16:30 Uhr für alle Öl-Freunde interessant sein. Viel spannender bleibt die Entwicklung im Konflikt der USA und China. Hier brodelt es zunehmend unter der Oberfläche. Am Montag hatte Außenminister Mike Pompeo bereits die Prüfung eines Verbots von chinesischen Social Media Apps angekündigt – hier mehr dazu. Im Laufe des Tages folgt dann noch ein Artikel zum aktuellen Status des Konflikts der Supermächte.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Nachdem der gestrige Kassamarkt geschlossen hat, ging es weiter runter für den Dax. Den nachbörslichen Handel hat er um 22:00 Uhr bei 12.533 beendet. Heute Morgen sieht es auch nicht gut aus. Eine Stunde vor Eröffnung zeigt sich der Dax weiter schwach bei 12.510. Sollte er die Konsolidierung fortführen, dann erreicht er bald die wichtigen Marken bei 12.488 und 12.440, die vorherige Oberkante der Seitwärtsrange. Hier muss eine Gegenreaktion erfolgen, sonst könnte die Luft dünn werden für die Bullen. Allerdings befindet sich noch ein letzter Ausweg an der 12.330. Darunter ist definitiv Bärengebiet.

Sollte der Dax heute die Korrektur für beendet erklären und zum nächsten Anstieg ansetzen, dann liegt der erste Widerstand bei 12.621. Dort befindet sich auch der heutige Pivot Punkt. Darüber folgt das gestrige Tageshoch bei 12.661. Nimmt er dieses raus, dann muss er noch die 12.700 überwinden, um die 12.780 anzulaufen. Darüber liegt das Doppeltop bei circa 12.815.

Dax Unterstützungen (US):

12.525 – Tagestief 07.07.

12.488 – 76,4 % Erholung

12.440 – oT Seitwärtsrange

12.370 – Tagestief 02.07.

12.330 – mehrfacher WS + US

Dax Widerstände (WS):

12.621 – Pivot Punkt

12.661 – Tageshoch 07.07.

12.700 – Stundenchart

12.780 – Ziel Seitwärtsrange

12.842 – Tageshoch 06.07.

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktienmärkte: Der heimliche Kampf der Supermächte! Marktgeflüster (Video)

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Der Kampf der Supermächte USA und China hat sich nun auch auf die Aktienmärkte übertragen: China ruft seine Bürger auf, Gelder aus dem Ausland, vor allem aber aus den USA abzuziehen und in die heimischen Aktienmärkte zu investieren. Auf Dollar-Basis haben Chinas Aktienmärkte nun im Vergleich zum Vorjahr besser performt als die Wall Street – Peking hat wohl Trumps Logik übernommen, dass starke Märkte Stärke demonstrieren. In den USA häufen sich die Indikatoren, die zeigen, dass aufgrund der nicht enden wollenden Cornakrise die Wirtschaft wieder abkühlt. Dennoch heute der Nasdaq 100 wieder auf Allzeithoch, nach Erreichen der 10700er-Marke ging dem Index jedoch die Luft aus. Der Dax heute schwächer..

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