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Das vielleicht wichtigste Wirtschaftsgut wird knapp – nein, nicht Öl… raten sie mal

Manchmal ist es gut den eigenen Horizont zu erweitern. Wirklich tiefgreifende und gut aufbereitete Reportagen können dazu mehr als dienlich sein. Daher möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser dazu verdonnern (Hausaufgabe!) sich etwas mehr als eine Stunde Zeit zu nehmen. Wenn nicht jetzt, dann vielleicht zu einem Zeitpunkt, wo Sie sich die Zeit nehmen können! Umweltschutz und wirtschaftliche Aspekte verschmelzen bei diesem Thema zu einem Gesamtproblem, mehr als man es glauben könnte.

Was ist das wichtigste Wirtschaftsgut? Öl? Vielleicht! Aber zu Öl gibt es Alternativen wie E-Autos oder Wasserstoff-Antriebe. Aber wovon reden wir? Welcher natürliche Rohstoff geht zur Neige, der nicht erneuerbar ist? Es ist der Sand! Hähhhh? Ja, das ist wohl bei jedem Zuschauer der folgenden Doku die erste Reaktion. In der Sahara, in Saudi-Arabien und sonst wo auf dem Planeten gibt es doch nun wirklich genug Wüsten mit genug Sand. Also wo sollte da das Problem sein?

Nun, erst mal muss man wissen, dass Sand der entscheidende Bestandteil für Beton ist. Somit werden für Betongebäude, aber auch für den Straßenbau gigantische Mengen Sand verbraucht. Dazu kommen weltweit jede Menge Sandaufschüttungen an den Küsten, um zusätzliche Flächen zu gewinnen (Singapur, Dubai etc). Aber wo ist das Problem? Warum nicht einfach Wüstensand nehmen? Der ist völlig ungeeignet, weil die Sandkörner aus der Wüste durch den Wind rund geschliffen wurden, und sich somit nicht ineinander verkeilen können. Daher bleibt als einzige große Abbaufläche für verwendbaren Sand der Meeresboden.

Und hier saugt die Menschheit in immer größerem Umfang in Küstennähe Sand vom Meeresboden ab. Die dadurch entstehenden Lücken werden von den natürlichen Meeresströmungen mit Sand von den Stränden wieder aufgefüllt. Dies kann der Mensch (man siehe Sylt oder Miami Beach) nur durch gigantisch teure regelmäßige Aufspülungen mit riesigen Pumpsystemen ausgleichen. Diese Vorgänge müssen aber ständig wiederholt werden, und stellen keine wirkliche Lösung dar. Die Sträde verschwinden nach und nach. Und weil der Bedarf an Sand so enorm groß ist, sind schon viele Abbauflächen im Meer leergefegt, und nun wird der Kamp um Sand immer dramatischer. Die folgende Doku erweitert den Horizont. Sie sollten sich die Zeit dafür nehmen!



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4 Kommentare

  1. Na ja kein Haus zu haben, ist sicherlich nicht so toll… >> ABER wenn man sich mit der Welt Bevölkerung mal auseinander setzt. Die Zahlen die da auf uns zukommen ( ok unsere Kindes-Kinder) „Dann verhungern wir“ in der Kurzform ausgedrückt !! Viel zu wenig Anbaufläche und zu wenig Zeit für dessen Rohstoffe anzubauen (Wetterturbulenzen dabei mal ganz ausser acht gelassen). GenFood und so, ist daher keine frage, ob wir es wollen, sondern ein Frage des ÜBERLEBENS !! ….that’s the schallange !

    1. und ich sehe das genauso. wir müssen das problem beim namen nennen und das heisst nun mal anstieg der „weltbevölkerung“. je mehr menschen desto mehr co2 ( vermute ich mal ).
      aber auch hierfür sind lösungen da, die politik und medien müssen es nur angehen und die menschen weltweit offen informieren und vorbereiten damit es nicht zu missverständnissen kommt.
      zb. alle ministerpräsindenten der weltländer einigen sich auf eine 2 kind politik weltweit. somit hätten wir schon mal die welteinwohnerzahl von ca. 8 milliarden fest, ohne zuwachs. dem co2 ausstoss wäre gedient, keine waldvernichtung wegen anbaufläche etc. die welt für unsere kinder wäre gerettet. klimaschutz und umweltschutz probleme in der zukunft wären somit auch zum großen teil entkräftet.
      wenn wir dieses problem nicht angehen dann gibts in der zukunft ein 3.wk welches alles übertrifft und das müssten wir mit aller kraft heute schon verhindern. wir müssen unseren kindern heute eine sichere zukunft ebnen.
      vg juchrimo (md)

  2. Ich will dann mal das Niveau nicht unendlich anheben.Deshalb traue ich mich zu behaupten,dass die neuen „Master of the Galaxy“,die Notenbanker sicherlich etwas in ihrem schier unendlich bestücktem Instrumentenkasten finden,um dem Wüstensand Ecken und Kanten anzuqesieren!Das wäre doch gelacht,sagt der Volksmund.Auf gehts Mme.Lagarde,Schaufel und Förmchen raus,Weltwirtschaft inkl.€uro retten ist angesagt.Übrigens:The same Procedure as every Year James,since the last €uro-Fan of our Vintage has gone!Wir schaffen das oder irgendwas anderes,ist eigentlich auch egal!

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