Finanznews

Dax, Nasdaq: Jetzt Erholung nach Gegenschlag Israels gegen Iran? Videoausblick

Dax, Nasdaq und andere Indizes wurden heute Nacht ausserbörslich stark nach unten getaxt, nachdem Israel offenkundig einen Gegenschlag gegen den Iran ausgeführt hat. Der Iran aber versucht die Attacke von Israel herunter zu spielen, vermutlich aus zwei Gründen (wäre Gesichtsverlust und könnte Zwang zu erneutem Gegenschlag auslösen). Das sehen die Märkte nun positiv, nun, so glaubt man, hängt dieses Damoklesschwert nicht mehr über den Aktienmärkten. Aber die Lage im Nahen Osten bleibt weiter angespannt, nun dürfte kurzfristig wieder der Gaza-Streifen mit einer Bodenoffensive der Israelis gegen Rafah in den Fokus rücken und die Spannungen damit weiter anheizen. Sowohl Dax als auch Nasdaq sind im kurzen Zeitfenster überverkauft und haben daher Erholungspotential – aber das bullische Chartbild der letzten Monate ist dennoch kaputt..

Hinweise aus Video:

1. Aktienmärkte und Ölpreis glauben aktuell an begrenzten Angriff auf Iran

2. Goldpreis schrammt am Rekordhoch vorbei nach Israel-Angriff



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

5 Kommentare

  1. Ist doch typisches autokratisches Verhalten, dass gar nichts passiert ist. Bei den Russen ist die Anzahl der Munitionsdepotunfälle durch rauchendes Personal ja auch gewaltig in die Höhe geschossen ;-)

  2. Ach ja, und was Netflix angeht, fällt Netflix 5-6% nach dem nahezu an der Schnur gezogenen 200% Run wegen einer etwas schlechteren Guidance. Laut eigener Aussage wird Netflix nicht mehr die Abonnentenzahlen ausweisen gerade weil alle darauf starren, sie aber aufgrund der preislich stark unterschiedlichen verschiedenen Abooptionen weniger aussagekräftig sind. Für mich ist das absolut nachvollziehbar. Netflix hat den Streaming War klar gewonnen und ich persönlich sehe Netflix im Streaming/Fernseh-Bereich in Zukunft als das was Tesla im Autobereich gerne wäre. Der eine globale Player an dem kein Weg vorbeiführt und der aufgrund seiner internationalen Ausrichtung allen anderen Anbietern weit überlegen ist, was Umsatz und Rentabilität angeht. Auch so eine Aktie neben Meta, die ich vor anderthalb Jahren günstig eingesammelt habe und in den nächsten 10 Jahren nicht mehr anfassen werde!

  3. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Maßgeblich für die Kurse sind die Renditen. Stellen die Renditen eine gute Alternative zu Aktien da, dann haben diese keine gute Zeiten vor sich…

    Denn beide Seiten verhalten sich untereinander ,wie kommunizierende Röhren im physikalischen Experiment.

    Man kann das im langfristigen Chart ,beider Anlageformen, sehr gut darstellen. Betrachten Sie sich hierzu den Chart der deutschen Umlaufrendite, seit dem Sommer 1981 ( kommt von exakt 11,37 Prozent ) mit dem des zurück berechneten Daxes, kommt von unter 500 Punkten, im gleichen Zeitraum.
    Bei über 11 Prozent muss niemand in Aktien gehen. Denn die 11,37 Prozent sind sicher und wenn Sie eine 30 Jährige erwischen, die einen ähnlichen Effekt abdeckt, dann Glückwunsch.

    Aber in den Hochzeiten der Niedrigzinspolitik wurden sogar fast minus 0.70 Prozentpunkte in Deutschland erreicht.
    Der Unterschied vom Hoch zum Tief sind also fast 12.07 Prozent in der Spitze.

    Bei minus 0,7 Prozent in der deutschen Umlaufrendite liegt der Einstieg in die Aktienmärkte praktisch auf der Hand. Wird regelrecht zum Zwang…

    Es ist nun die Frage, aber welcher Prozentpunktezahl diesmal der Kippunkt ist, ab wann werden die Anleihemärkte für die Aktienmärkte so attraktiv, das umgeschichtet werden muss. …

    In der Vergangenheit war das in den USA bei einem Leitzins von 6,5 Prozent in 2000 und einem Leitzins von 5,25 Prozent in 06/07.

    Wobei der geringere Leitzins von 06 bis 07 fast 15 Monate Zeit hatte, ausreichend auf die Märkte einzuwirken….

    Übersetzt auf heute hieße das die Zinswende kommt erst im Oktober, vorher nicht…

    Spätestens dann erwarte ich aber recht kräftige Gewinnmitnahmen, sollte die Zinswende erst im Oktober oder gar im November eingeleitet werden…

    Denn die Märkte haben den letzten großen Crash nicht vergessen….Der Dow fand sich am Ende bei schlappen 6550 Punkten wieder…
    Der Nasdaq bei 1040….

    Es waren nicht so sehr die Aktienmärkte von dem die Korrektur/ Crash ausging, sondern die der Immobilien….

    Von wegen Betongold….

    Wie ein Lauffeuer brannten sich die höheren Leitzinsen durch’s System….erst ganz zart, ganz gemächlich und am Ende immer schneller….

    Die Leitzinsen werden das Maß aller Dinge werden ,in den kommenden Monaten…Sinken die nicht, dann haben die Bullen ganz schlechte Karten, aber ganz schlechte…

  4. EU-Außenbeauftragter Josep Borrell spricht sich für einen JCPOA-Deal aus. Dies muß jetzt Priorität in der Israel/Iran-Politik haben. Also iranisches Öl gegen einen Verzicht einer iranischen Atombombe. Die Herausforderung hierbei wird sein, daß Teheran im Rahmen eines JCPOA-Deals fordern wird, die Sanktionen gegen das Raketenprogramm zu beenden. Die ballistischen Raketen des Iran können auch mit Atomsprengköpfen bestückt werden.

  5. …so…riecht ein wenig nach Akkumulationshalbjahr, um dann Ende 2024 nochmal steil zu gehen…sell in may and go away scheint in diesem Jahr ausnahmsweise mal zu passen…ab Q4 2024 gehen wir dann wieder steil…aufwärts immer…abwärts nimmer…seitwärts manchmal…;o)

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage

Exit mobile version
Capital.com CFD Handels App
Kostenfrei
Jetzt handeln Jetzt handeln

75,0% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld.