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Dax und Dow Jones: Ziele der laufenden Korrektur

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Der deutsche Leitindex Dax 30 hat an den letzten Tagen die für einen späteren Zeitpunkt von mir erwartete Korrektur vorweggenommen. Die hohe Dynamik dieser Bewegung ist eine sehr schöne Indikation für die stetig wachsende Nervosität und Verunsicherung der Marktteilnehmer. Noch ist das Kind nicht in den Brunnen gefallen; noch bewegt sich der Dax innerhalb meines Szenarios. Doch der Spielraum ist fast ausgeschöpft, sodaß die Nervosität nicht unberechtigt erscheint. Aktuell hat der Trend auch das 1.62 Retracement bei 12.959 Punkten gebrochen! Auch noch kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen.

Ausblick für den Dax:

Im Zuge der Ausbildung von Welle (iv) ist es zur Ausformung einer überschießenden Welle (b) gekommen. Allein der Fakt, daß diese kleine Welle nicht über die Kraft verfügte das 1.00 Retracement bei 13.630 Punkten nachhaltig zu überwinden, kann als Startsignal für Welle (c) angesehen werden. Das maximale Ziel für diese kleine Welle wird durch das 2.62 Retracement bei 12.555 Punkten gebildet. Der am Freitagabend erfolgte Bruch der 1.62-Unterstützung (12.959 Punkte) ist ein erstes sehr ernstzunehmendes Anzeichen auf weitere Kursverluste.

Die Perspektiven für den Dax

Meiner Ansicht nach sollte sich die Dynamik deutlich abschwächen und das zuvor aufgezeigte Ziel bei 12.555 Punkte nicht erreicht werden. An den folgenden Tagen ist demzufolge von einer zunächst leichten Stabilisierung und eine sich daran anschließende neue Aufwärtsbewegung einstellen. Diese Bewegung würde dann der Ausbildung von Welle (v) dienen und könnte noch einmal für einen schönen Trend einstehen. Angesichts der aktuellen Situation muß ich nicht noch explizit auf Gefahren verweisen.

Fazit:

Die momentan noch währende Korrektur wird sich noch etwas fortsetzen und für weitere, allerdings moderate Verluste verantwortlich sein. Ein kleineres Kaufsignal würde sich erst über dem 0.50 Retracement bei aktuell 13.306 Punkten, ein größeres über dem 1.00 Retracement (13.630 Punkten) einstellen. Sie sollten Ihre Positionen auf dem 2.62 Retracement bei 12.959 Punkten absichern.

Dow Jones

So ganz hat die Kraft nicht ausgereicht, um das prognostizierte Ziel bei 29.638 Punkten (1.62 Retracement) anzulaufen. In meiner letzten Betrachtung hatte ich diesen Schritt als Option dargestellt. Dementgegen nimmt sich die verbliebene Kurslücke mit ca. 260 Punkten, gemessen am Punktestand, eher moderat aus. Die nun laufende Korrektur ist schon nicht mehr so einfach als moderat zu bezeichnen. Der Chart zeigt die hohe Dynamik dieser Bewegung auf. In Bezug auf meine langfristige Lesart, besteht noch kein Grund eine andere Sichtweise anzunehmen. Der Chart zeigt mögliche Korrekturziele von Welle (4) auf.

Der Dow Jones und die charttechnische Perspektiven

Ausblick:

Die seit einigen Tagen währende Korrektur wird die erste Unterwelle einer größeren Korrekturbewegung ausbilden. Um Welle (5) regelkonform abzuschließen, muß der Dow Jones die Unterstützungslinie bei 28.090 Punkten (0.62 Retracement) mittels Schlußkurs unterschreiten. Auf diesem Niveau angekommen wird sich zunächst ein kleiner Aufwärtstrend einstellen. In dessen Verlauf kann der Index wieder auf das Niveau von 29.000 Punkten steigen. Maximal steht der Anlauf an das Hoch von Welle (5) zur Debatte, aber höher verläuft diese kleine Gegenreaktion nicht.

Im weiteren Verlauf der Korrektur wird der Index weiter fallen und dann das 0.62 Retracement bei 28.090 Punkten nachhaltig brechen. Der Abverkauf bis zur größeren 0.50-Unterstützung (27.498 Punkten) ist optional und steht derzeit noch nicht endgültig fest. Hierzu muß erst der Abschluß der beschriebenen Gegenreaktion abgewartet werden. Ein positives Signal würde sich erst mit Überschreiten des 1.62 Retracements (29.638 Punkte) ergeben. Solange dieser Schritt ausbleibt, bleibt der Blick gen Süden gerichtet. Größeres Ungemach stellt sich indes erst unterhalb des 0.76 Retracements bei 26.557 Zählern ein.

Fazit:

Die derzeit noch ablaufende Korrektur sollte allein durch den Fakt ein geplantes Engagement verhindern. Ein sehr kleines Kaufsignal würde sich über 29.013 Punkte (0.62 Retracement) einstellen. Sichern Sie spätestens auf dem 0.50 Retracement bei 27.498 Punkten ab.

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Finanznews

Dax: Der Korrekturcharakter der Rally – Ziel bei 10673 Punkten

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Wie erwartet konnte sich der Dax nicht wesentlich stärker in Szene setzen. Die Performance der vergangenen Woche unterstreicht eindeutig den Korrekturcharakter der seit Mitte März laufenden Rallye. Dennoch konnte die Entwicklung der letzten Tage diesem kleinen Trend keinen Abbruch bescheren, wie sie es dem Chart ablesen können. Positives ist dennoch zu konstatieren, denn der Handel hat wieder ein normales Niveau angenommen, sind die Bewegungen im Tagesverlauf so langsam aber sicher wieder nachvollziehbar geworden.

Ausblick für den Dax:

Die seit Mitte März in Ausbildung befindliche Welle (A) bildet sich beim Dax fünfteilig (1-2-3-4-5) aus. Aktuell steht diesbezüglich Welle (4) auf der Agenda, in deren Verlauf der deutsche Leitindex bis zur 0.38-Linie (9.469 Punkte) gefallen ist. Wesentlich tiefer wird die kleine Talfahrt auch nicht verlaufen, denn mit diesem Retracement hat (4) ihr idealtypisches Ziel angelaufen; bereits sehr leicht unterschritten. In dieser kleinen Stückelung (Tageschart) sollten leichte Verletzungen von allgemeingültigen Regelungen, wie der Bruch der 0.38-Linie, in Kauf genommen werden.

Der wahrscheinliche weitere Verlauf beim Dax

Im weiteren Verlauf von (A) wird die auf (4) folgende (5) den Dax wieder steigen lassen. Als Ziel von (A) dient das große 0.50Retracement bei 10.673 Punkten. Dieser Widerstand wird sich sehr stark in Szene setzen und dadurch ein unvermitteltes Überschreiten zu verhindern wissen. Die sich anschließende Korrektur (B) übt wieder etwas Druck auf den Index aus. Wie der Chart es zeigt, erwarte ich lediglich ein moderates Abschlagspotenzial.

Fazit:

Die Aufwärtsbewegung beim Dax bildet die erste Unterwelle (A) einer aufwärtsgerichteten Korrektur aus. Aufgrund des weit fortgeschrittenen Zustandes rate ich gegenwärtig von einer Positionierung in den Dax ab. Zur Absicherung Ihrer Positionen sollten sie auf das kleine 0.38 Retracement bei 9.469 Punkten zurückgreifen.

Der Dax in einer Aufwärtskorrektur

Foto: Deutsche Börse AG

 

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Gold/Silber

Goldpreis steigt deutlich – Überraschung bei stark steigendem Dax

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Gold Barren Beispielfoto

Der Goldpreis steigt heute deutlich. Und das bei gleichzeitig deutlich steigenden Aktienkursen! Der Dax zum Beispiel notierte am Freitag um Niveaus von 9.500 Punkten herum. Aktuell sehen wir Kurse von knapp über 10.000 Punkten. Der Dow 30 hat mit aktuell 22.112 Punkten gegenüber Freitag Abend mehr als 1.100 Punkte zugelegt. Was ist da los?

Goldpreis aktuell mit Stärke

Der Goldpreis notiert jetzt bei 1.646 Dollar. Das ist gegenüber Freitag Nachmittag ein Plus von gut 30 Dollar. Dax, Dow und Co steigen heute, weil sich vor allem in Südeuropa die Lage rund um das Coronavirus zumindest etwas zu entspannen scheint (hier mehr Details). Also hat der Aktienmarkt Hoffnung auf die Wende, die man (wie an der Börse üblich) schon mal versucht umgehend vorwegzunehmen. Erholung der Wirtschaft in sechs Monaten, vielleicht? Zack, dann können wir Dax und Dow ja heute schon mal steigen lassen? So einfach kann die Börse sein.

Das Edelmetall fungiert normalerweise als Krisenwährung, als Sicherer Hafen. Herrscht Unsicherheit, flieht man unter anderem in Gold. Und umgekehrt gilt das selbe. Geht man also nach dieser plumpen Idee von Risk On und Risk Off, dann müsste der Goldpreis heute eher fallen, oder zumindest nicht steigen. Also sehen wir heute eine eigene Stärke im Gold? Wichtige Schweizer Golfraffinerien haben die Produktion wieder aufgenommen, was die Angebotsklemme bei Gold etwas entspannen dürfte. Daher könnte es erst einmal weniger Aufwärtsdrang für den physischen Goldpreis geben?

Kein Drang mehr zu Zwangsverkäufen bei Gold?

Gestern hatten wir die Marke von 1.700 Dollar im Goldpreis besprochen, die charttechnisch wichtig ist. Derzeit scheint der Markt nach und nach in diese Richtung zu laufen, nachdem man die letzten Tage eher einen müden Seitwärtstrend beobachten konnte. Aktuell ist bei den steigenden Kursen kein Drang von institutionellen Anlegern mehr vorhanden Zwangsverkäufe im Gold vorzunehmen, weil man im Crash schnell Cash benötigt. Dies zusammen mit dem ausgedehnten Umfeld an Nullzinsen und weltweiten Gelddruck-Orgien der Notenbanken dürfte generell den Drang hin zum Gold verstärken. Wo keine störenden Faktoren mehr da sind, bricht nun der grundlegende Drang zum Gold wieder durch? Der Goldpreis könnte als ultimativer Schutz vor Inflation nun immer interessanter werden für Anleger, die die Gelddruckerei betrachten, und daran glauben, dass die Verbraucherpreise in den nächsten Monaten extrem stark zunehmen werden. Geldentwertung ohne mich, ich habe Gold gekauft – so die einfache Denkweise?

Der US-Dollar (ablesbar im US-Dollar Index) zeigt sich übers Wochenende unverändert. Er bietet also keinen Impuls für den Goldpreis in US-Dollar. Morgen um 16 Uhr deutscher Zeit wird es interessant. Dann werden in den USA die JOLTS-Daten veröffentlicht, oder um es klarer auszudrücken, die Zahl der offenen Stellen. Auch hier dürfte man die Coronakrise in den USA ablesen können, was die Aktienindizes und den Goldpreis bewegen könnte. Im Chart sehen wir in blau den Goldpreis-Verlauf seit dem 4. Februar, im Vergleich zum Dow 30 auf CFD-Basis. Gold konnte sich in der Krise wesentlich besser halten, und tendiert aktuell zumindest weiter aufwärts.

Goldpreis vs Dow 30 im Kursverlauf seit Anfang Februar

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Indizes

Markus Koch LIVE zum Handelsstart an der Wall Street

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Markus Koch bespricht im folgenden LIVE-Video den bevorstehenden Handelsstart in New York. Es geht vor allem um die Hoffnungsschimmer, die man derzeit aus Südeuropa hört in Sachen Coronavirus.

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