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Indizes

Dax und S&P 500: Die Lage und die Perspektiven

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Dax

Die Performance der zurückliegenden Handelswoche konnte meine jüngste Betrachtung sehr genau nachvollziehen. Dieser folgend sollte der Dax bis zur 0.62-Unterstützung bei 11.720 Punkte laufen und erst danach eine nutzbare Aufwärtsbewegung ausbilden. Mit dieser Entwicklung unterstreicht der Index einmal mehr die korrektive Verfassung in, welcher sich der Index seit Anfang des Jahres befindet. Zudem wird hierdurch meine langfristige Sichtweise betätigt, wie Sie es dem oberen Chart ablesen können. Selbst der in meiner Langzeitausgabe aufgezeigte Zeitplan ist noch voll intakt.

Ausblick:

Mit Erreichen des 0.62 Retracements (11.720 Punkte) konnte Welle (b) ausgebildet werden. Das leichte Unterschreiten dieser sehr aussagekräftigen Unterstützungslinie ist für sich genommen ein negatives Vorzeichen, doch sollte dieser Schritt zunächst nicht überbewertet werden. Aktuell konnte sich der Dax bereits schon über dem 0.50 Retracement (11.960 Punkte) etablieren. Dieser Schritt ist leicht positiv zu werten und kann als Schlüssel für den Anstieg bis zur 0.62-Linie (12.329 Punkte) angesehen werden. Dennoch wird sich an den folgenden Tagen eine leichte Korrektur einstellen, in deren Verlauf sich der Dax wieder dem 0.62 Retracement (11.720 Punkte) annähern wird.
Den Bruch dieser Unterstützungslinie erwarte ich indes nicht; noch nicht, wie der Chart es zeigt.

 

 

Aus größere Höhe betrachtet wird sich die Performance doch eher seitlich ausrichten und dabei die Form eines Triangles annehmen. Nach Abschluß dieser Phase wird sich eine etwas größere Korrektur anschließen. Angst muß man vor dieser Korrektur natürlich nicht haben, wie der Langzeitchart es aufzeigt. Andererseits kann ich dem Chartverlauf auch keine Anzeichen ablesen, deren Interpretationen auf eine unmittelbar bevorstehende Rallye schließen lassen würden.

Fazit:

Die aktuell noch laufende Korrektur verhindert ein auf längere Sicht ausgerichtetes Engagement. Ein kleines Signal, mit Ziel bei 12.329 Punkten, wurde über dem 0.50 Retracement (11.960 Punkte) gebildet. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 0.62 Retracement bei 11.720 Punkten ab.

 

 

S&P 500

 

Der S&P 500 konnte an den letzten Tagen meine jüngste Analyse sehr genau nachzeichnen. Dieser folgend sollte der Aktienindex bis zur 2.00 Unterstützung bei 2.713 Punkten fallen und von diesem Niveau aus eine dynamische Erholung starten. Die benannte Unterstützung hat der Index nur sehr leicht verfehlt, dafür konnte die sich anschließende Rallye äußerst dynamisch ausbilden. Der Blick auf den Langzeitchart zeigt auf, daß sich der Index noch voll im Fahrwasser bewegt und, aus größerer Höhe betrachtet, unmittelbar vor der Fortsetzung der Aufwärtsbewegung steht. In meiner jüngsten Langzeitausgabe hatte ich zu den temporären Aussichten Stellung bezogen.

 

Ausblick:

Die aktuell noch laufende Korrektur hat zum einen den Abschluß von Welle (D) und zum anderen die Ausbildung der ersten Unterwelle der nun laufenden Bewegung bewirkt. Dabei stellt der vermiedene Bruch des 2.00 Retracements (2.713 Zäher) ein positives Vorzeichen aber auch den Auslöser für die sehr dynamische Rallye dar. Bezeichnenderweise ist der kleine Aufwärtstrend bis zur 1.62-Linie (2.873 Punkte) gelaufen, allerdings ohne diesen Widerstand mittels Schlußkurs zu überschreiten. Dieser Aspekt wird eine kleinere Korrektur zur Folge haben.

 

Im Verlauf dieser Bewegung kann der S&P 500 wieder bis auf das Tief von (b) oder auch bis zur 2.00-Linie (2.713 Punkte) fallen. Den Bruch dieser Linie erwarte ich indes nicht. Nach wie vor hat sich der Index die Option bis zur 1.38-Linie (3.014 Punkte) offen gehalten. Zwingend ist dieser Schritt natürlich nicht, denn mit dem zu vorliegenden 0.62 Retracement liegt eine sehr mächtige Hürde im Weg. Die Performance der folgenden Monate wird sich lethargisch ausrichten, wie ich es im Chart bereits dargestellt habe. Zeitnah kann ich dem Chart keine größeren Gefahren ablesen.

Fazit:

Der derzeit noch laufende kleine Aufwärtstrend wird sich nicht unendlich fortsetzen und eben keine Chance für ein mittleres Engagement bieten. Ein kleines Signal entsteht über dem 1.62 Retracement bei 2.873 Punkten. Sichern Sie auf dem 2.00 Retracement bei 2.713 Punkten ab.

 

Foto: Deutsche Börse AG

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Indizes

Banken-Crash – Markus Krall über das, was man tun kann

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Markus Krall warnt bekanntlich schon länger, dass das Jahr 2020 für Europas Banken ein Schicksalsjahr werden dürfte, es einen Banken-Crash geben wird! Die Bilanzen der Banken verschlechtern sich stetig, der europäische Banken-Index steht nun bereits an einer entscheidenden Wegmarke:

Ähnliches gilt auch für den amerikanischen Bankenindex:

Es sind die immer weiter fallenden Renditen, vor allem aber die in den USA wie auch Europa gleichermaßen invertierenden Zinskurven, die den Banken schon jetzt massiv zu schaffen machen – die Banken nehmen bekanntlich am Geldmarkt kurzfristig Kredite auf, die sie dann wiederum langfristig vergeben (etwa für Immobilienkredite). Mit der Invertierung der Zinskurven aber lohnt sich die Kreditvergabe für die Banken nicht mehr wirklich (Fristentransformation) – mit stockender Kreditvergabe der Banken wächst wiederum das Risiko für eine Rezession. Kommt es dann zu einer Rezession, sind viele Kreditnehmer nicht mehr in der Lage, die Kredite der Banken zu bedienen, was die dann wiederum Lage der Banken noch weiter verschärft. Ein Teufelskreis!

 

Vor allem die Marktkapitalisierung der Deutschen Bank schrumpft dramatisch – einst war die Deutsche Bank auf Augenhöhe mit dem Platzhirschen in den USA, JP Morgan. Nun ist die Marktkapitalisierung von JP Morgan 26 Mal höher als die der Deutsche Bank , gleichzeitig steigen an den Anleihemärkten die Risikoprämien für von der Deutschen Bank begebene Anleihen (sichtbar vor allem in den sogenannten CoCo-Bonds). Drastischer kann ein Niedergang gar nicht sein!

 

Die Abwärts-Tendenz ist also klar – und im September dürfte dann die Lage der Deutschen Bank und anderer europäischer Banken nicht gerade einfacher werden, wenn die EZB – wie kürzlich vom finnischen EZB-Mitglied Rehn angekündigt – die Geldpolitik weiter substantiell aufweichen wird, vermutlich auch durch eine weitere Zinssenkung.

 

Was aber kann man tun, wenn das Unheil seinen Lauf nimmt? Markus Krall geht davon aus, dass die Bankenkrise letztlich das Ende des Euros bedeuten wird, daher sollten Anleger tunlichst Investitionen im Euro-Raum meiden und besser kurzlaufende Anleihen von Staaten ausserhalb des Euroraums kaufen. Was man sonst noch tun kann, um sich vor dem Banken-Crash zu schützen, verrät Markus Krall in folgendem Interview:

 

Markus Krall erwartet im Jahr 2020 einen Banken-Crash

Foto: Esther Neumann
http://de.wikimannia.org/Markus_Krall

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Finanznews

Eiszeit! Videoausblick

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Die globalen Anleihemärkte zeigen das an, was Albert Edwards als „Eiszeit“ an den Finanzmärkten bezeichnet hat: eine Art Japanifizierung der Welt mit negativen Anleiherenditen und „eingefrorenen Aktienpreisen“. In Europa haben einige Länder wie Deutschland schon durchweg negative Renditen, während die Notenbanken weiter an ihrer eigentlich schon gescheiterten und zunehmend unwirksameren Geldpolitik festhalten. In dieser Woche steht die Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole im Fokus, Asiens Märkte heute freundlich, weil Chinas Notenbank die Kreditvergabe für chinesische Firmen günstiger machen will. Heute aber fällt die Trump-Administration eine wichtige Entscheidung in Sachen Huawei (Verlängerung einer Ausnhamelizenz), und Trump meinte, er sei noch nicht für einen Deal mit China bereit..

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Finanznews

Selbsterfüllende Prophezeiung! Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte haben heute gute Laune – wohl aus drei eher wenig zwingenden Gründen: erstens die Abwesenheit schlechter Nachrichten mit Hoffnungen, dass Trump und Xi Jinping ein Telefonat führen könnten (was noch nicht passiert ist offenkundig), zweitens wegen des in der Regel bullischen kleinen Verfalls heute. Und drittens weil Deutschland laut einem Bericht des „Spiegel“ im Falle einer Rezession von der schwarzen Null abrücken will. Mittelfristig bedeutsamer aber dürfte die heute veröffentlichten Daten zur US-Verbraucherstimmung sein: sie zeigen, dass die Amerikaner nun eine Rezession erwarten (vor allem auch wegen den Trumpschen Zöllen) und sich daher mit Käufen zurück halten wollen. Das sind schlechte Nachricht für eine derart vom Konsum dominierte Ökonomie der USA (70% des BIP)..

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