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Deutsche Bank – Game over! Ein Institut vor dem Untergang

Was Leser unseres Buches „Kapitalfehler“ schon seit Monaten wissen, wird nun Allgemeingut. Die Deutsche Bank befindet sich im Endspiel und steht vor dem Aus. Das wird ein Game Changer sein. Deutsche Bank Chef Cryan sah sich sogar gezwungen…

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Gastbeitrag von Matthias Weik und Marc Friedrich

Dieser Artikel ist ein exklusiver, aktualisierter Auszug aus dem aktuellen Bestseller

„Kapitalfehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen“

Was Leser unseres Buches „Kapitalfehler“ schon seit Monaten wissen, wird nun Allgemeingut. Die Deutsche Bank befindet sich im Endspiel und steht vor dem Aus. Das wird ein Game Changer sein. Deutsche Bank Chef Cryan sah sich sogar gezwungen verlauten zu lassen, dass es der Bank gut geht und keine Anfrage auf Staatshilfen gestellt wurde. Das hat der Chef von Lehman Brothers kurz vor der Pleite 2008 ebenfalls verlauten lassen. Der Absturz der Deutschen Bank Aktie am letzten Freitag konnte nur durch ein ominöses Gerücht gestoppt werden, dass die Strafzahlung auf 5,4 Milliarden Dollar runtergehandelt wurden.

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Die Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich.

Wir bezweifeln dies stark! Zum einen, weil sich weder die US-Behörde, noch die Deutsche Bank dazu offiziell geäußert haben. Zum anderen weil die Verhandlungen der Deutschen Bank mit dem Department of Justice (DOJ) noch gar nicht begonnen haben und DB-Chef Cryan erst nächste Woche in die USA fliegt um dort mit dem DOJ zu verhandeln. Auch bei Lehman Brothers gab es immer wieder Gerüchte über Rettungen und potenzielle Käufer, die sich alle als Finten herausgestellt haben. Die Parallelen zu Lehman Brothers sind erschreckend – auch im Chartverlauf:

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Die Deutsche Bank hat so viele Fehler gemacht, dass ihr Modell sich überlebt hat. Sie steht vor dem Ruin. Mittlerweile ist es nicht mehr zu leugnen – der Deutschen Bank steht das Wasser bis zum Hals. Das US-Justizministerium fordert in einem ersten Vergleichsvorschlag im Streit um windige Hypothekengeschäfte vor der Finanzkrise 2008 eine Strafe in Höhe von 14 Milliarden Dollar (rund 12,5 Milliarden Euro) – ein Riesenbatzen Geld. Die Rückstellungen der Bank in Höhe von 5,5 Milliarden Euro werden da wohl kaum ausreichen. Selbst wenn diese Strafzahlung auf 5,4 Milliarden Dollar reduziert werden würde, wäre die Kasse schon recht knapp bei der Frankfurter Bank. Die Bank hat unter den „systemrelevanten“ europäischen Banken eine der schwächsten Kapitalpositionen und die meisten Derivate. Schon im Sommer diesen Jahres hat die DB einen unrühmlichen Titel gewonnen: Deutschlands größte Bank ist laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) im Kontext systemischer Risiken in der Finanzwirtschaft das global gefährlichste Geldinstitut. Ende September 2016 ist der Aktienkurs der Deutschen Bank auf ein Rekordtief gefallen. Laut einem Bericht soll Bundeskanzlerin Angela Merkel Staatshilfen für die Bank kategorisch ausgeschlossen haben. Gegenwärtig ist der Aktienkurs des Instituts noch über 10 Euro. Sollte er jedoch unter 10 Euro fallen, dann könnte dies fatal für die Bank werden. Wir sind gespannt, wann Frau Merkel das Portmonee mit unseren Steuergeldern für das marode Bankhaus öffnen wird. Denn davon gehen wir aus.

Was ist aus Deutschlands größter Bank geworden? Wie konnte es so weit kommen, dass ein Bankhaus, das einst für Solidität und Seriosität und für den ehrbaren deutschen Bankkaufmann stand, heute berechtigter weise vor den Trümmern seiner Existenz steht? Auch wenn die Deutsche Bank sich hierzulande noch immer gerne als big Player aufspielt, ist sie im globalen Maßstab längst nicht mehr so wichtig, wie sie einmal war. Sie ist der Beweis dafür, dass man doch nicht unbegrenzt Geld mit Geld verdienen kann; dass Investmentbanking ein Geldhaus nicht nur in luftige Höhen, sondern auch auf den harten Boden der Tatsachen befördern kann. Und schließlich ist das Auf und Ab des deutschen Branchenprimus ein Beleg dafür, dass langjähriger Lug und Trug keine Basis für ein nachhaltiges Geschäftsmodell sind und sich eher früher als später bitter rächen werden. Mit einer Bilanzsumme von etwa 1.600 Milliarden Euro schafft sie es derzeit nicht einmal mehr unter die Top 10 der internationalen Großbanken. Im Vergleich zu 2006 hatte die Aktie bis Ende September 2016 knapp 90 Prozent an Wert verloren. Heute ist die Bank nur noch 16 Milliarden Euro wert. Das ist weniger als der Baustoffhersteller Heidelberg Cement. So sollte man nicht mit Geld hantieren.

Mit Blick auf den Aktienindex DAX kann man sagen: Bei der Deutschen Bank arbeiten vor allem Kapitalvernichter, die offensichtlich nicht mit Geld umgehen können. Wenn das der Fall ist, dann sollte sich ein jeder Sparer fragen, ob sein Geld bei dieser Bank noch gut aufgehoben ist. Aus den Negativschlagzeilen kommt die Deutsche Bank jedenfalls nicht heraus. 2012 haben wir in unserem ersten Buch beschrieben, wie das Frankfurter Geldhaus die Stadt Pforzheim offensichtlich bei Derivategeschäften falsch beraten hat. Seit Oktober 2015 ging die Stadt endlich juristisch gegen die Bank vor. Jetzt hat die Stadt einen Vergleichsvorschlag des Landgerichts Frankfurt über 7,7 Millionen Euro angenommen. Kurz vor der Hauptversammlung 2016 hatte der Aufsichtsrat des Instituts den Leiter seines Integritätsausschusses, Georg Thoma, abserviert. Thoma, als Chefaufklärer geholt, lähme die Bank mit seinem Übereifer. Und Aufsichtsratschef Paul Achleitner kam damit durch, trotz herber Kritik von einigen Aktionären.

8.000 Prozesse

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Weltweit werden derzeit über 8000 Prozesse und 180 aufsichtsrechtliche Verfahren gegen die Deutsche Bank geführt. Von betrügerischen Einzelfällen kann also keinesfalls mehr die Rede sein. Zahlreiche Urteile sind bereits gesprochen, Vergleiche wurden geschlossen, in anderen Fällen wird noch ermittelt. Unter anderem geht es um Geldwäsche, Steuerkriminalität und Zinsmanipulation. Verspielt wurde jegliches Vertrauen bei den Aufsichtsbehörden an den wichtigsten Finanzmarktplätzen der Welt. Seit 2012 wandte die Deutsche Bank 12,7 Milliarden Euro für Rechtsstreitigkeiten auf. Alleine 2,5 Milliarden Dollar und 725 Millionen Euro wegen Manipulationen von Interbanken-Zinsen, 1,9 Milliarden Euro wegen Streitereien um Hypothekenpapiere, 925 Millionen Euro an die Erben von Leo Kirch….– und ein Ende ist nicht in Sicht.
Warum hat bisher kein Aktionär das Management auf exakt diese Summe verklagt? Doch es waren ja nicht nur die Manager und Händler der Deutschen Bank, die sich an nahezu jedem Finanzskandal der vergangenen Jahre beteiligt haben. Die Führung des Finanzkonzerns tat jahrelang alles dafür, die Aufklärung zu erschweren. Im Januar 2016 kam dann der Hammer: 2015 erzielte die Deutsche Bank den größten Jahresverlust ihrer Geschichte: 6,7 Milliarden Euro, damit fällt die Bilanz noch schlechter aus als einst im Krisenjahr 2008.

DB steht nicht nur für „Deutsche Bank“ sondern auch für „Derivate Bombe“

Brandgefährlich ist der Derivatebestand der Deutschen Bank von fast 46 Billionen Euro – knapp 17 Mal so viel wie die jährliche Wirtschaftsleistung Deutschlands – und das bei einem Eigenkapitalanteil von lediglich etwa 61 Milliarden Euro! Diese Papiere laufen außerhalb der Bilanz und sind völlig intransparent. Sollten der Bank lediglich fünf Prozent aller Derivate um die Ohren fliegen, gehen in Frankfurt die Lichter ganz schnell aus.

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Im Februar 2016 sah sich die Bank sogar gezwungen, öffentlich klarzustellen, dass sie noch liquide sei. Als sich dann auch noch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mit den Worten „Ich mache mir keine Sorgen“ beruhigend zur Deutschen Bank äußerte, gingen bei uns alle Alarmglocken an. Die letzten Banken, die sich zu einem solchen Schritt gezwungen sahen, waren Bear Stearns und Lehman Brothers. Das Ende kennen wir.

Wir sind nach wie vor fest davon überzeugt, dass es die Deutsche Bank in ihrer jetzigen Form in Zukunft nicht mehr geben wird. Aufgrund ihrer Größe ist eine Pleite ausgeschlossen. Würde man die Deutsche Bank wie Lehmans Brothers anno dazumal tatsächlich pleitegehen lassen, dann würden global erstmal die Lichter ausgehen. Wir hätten eine Finanzkrise von einer unvorstellbaren Dimension in Relation dessen die Krise 2008 lediglich ein entspannter Sonntagsspaziergang war. Da es unwahrscheinlich ist, dass ein Konkurrent eine Bank mit knapp 8.000 laufenden juristischen Verfahren und einem Derivate-Portfolio außerhalb der Bilanz im Volumen von etwa 46 Billionen Euro übernehmen wird, dürfte es wohl oder übel auf eine Verstaatlichung hinauslaufen, auch wenn das Frau Merkel heute noch nicht wahrhaben und keinesfalls ihren Wählern kommunizieren möchte. Ob in diesem Falle dann die von der Bank an ihre Topmanager ausbezahlten Boni zurückgefordert werden, ist mehr als fraglich. Wie das vom Staat finanziert werden soll, ist mehr als fraglich aber es liegt nahe, daß wir Bürger wieder herangezogen werden. Keinesfalls fraglich ist dagegen, dass der Steuerzahler bei dieser unvorstellbar teuren Bankenrettung abermals der Dumme sein wird. Aber eine andere Option gibt es nicht, den die Deutsche Bank ist eine tickende, gigantische Zeitbombe. Schnallen wir uns an.



Die beiden Ökonomen, Querdenker, Redner und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich haben im Mai 2016 ihren dritten Bestseller „Kapitalfehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen“ veröffentlicht. Zuvor schrieben Sie 2012 gemeinsam den Bestseller “Der größte Raubzug der Geschichte – warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013. In ihrem zweiten Buch, „Der Crash ist die Lösung – Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten“, haben sie u.a. die EZB Leitzinssenkung und Minuszinsen für die Banken, die Absenkung des Garantiezinses bei den Lebensversicherungen sowie den Ausgang der EU-Wahl richtig prognostiziert. Der Crash ist die Lösung war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014. Sie sind Initiatoren von Deutschlands erstem Sachwertfonds: www.fw-fonds.de. Weitere Informationen über die Autoren finden Sie unter: www.friedrich-weik.de und bei Facebook unter www.facebook.com/friedrichundweik/.

16 Kommentare

16 Comments

  1. Avatar

    Chozudopolus

    3. Oktober 2016 11:57 at 11:57

    Top Analyse – danke!

  2. Avatar

    kandoo1176

    3. Oktober 2016 11:57 at 11:57

    Hallo und gute Nacht!
    NICHT nur die DB wird sich atomisieren, Monte de Pasci, Uni Credit RBI usw…
    Das Ende ist da, jetzt gilt es sich auf die Zeit danach vorzubereiten.
    Grüße aus Wien
    P.s. wann werden die CFD, s verboten?? Muss nämlich vorher den DAX shorten!!

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    m.d

    3. Oktober 2016 14:39 at 14:39

    Dises zwei Herrn Weik und Friedrich haben mit Ihren Berichten und Büchern haben bei den Lesern mehr Unheil angerichtet wie Gewinn. Wer seit 2012 als das erste Buch erschien in Gold und Silber investiert hat sitzt auf einem dicken Minus. Ja klar, irgendwann bekommen Sie vielleicht Recht.
    Kommt Zeit kommt Rat.

    • Avatar

      Astrid

      3. Oktober 2016 19:29 at 19:29

      Das stimmt so nicht ganz – im Gegenteil. Die Aufklärungsarbeit der beiden Herren kann gar nicht hoch genug geschätzt und gelobt werden. Ohne ihr erstes, für Laien wie mich, verständliches Buch wäre ich ganz schön in der Patsche und immer noch in Riester und Co investiert. Wie die beiden immer sagen: Es kommt nicht nur darauf an in was sondern auch in das wann (Timing). Wer ihrem Rat gefolgt ist und Ende 2015 in Edles rein ist, kann sich nun über ein dickes Plus freuen. So wie ich :-)

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      Lagerkoller

      3. Oktober 2016 19:33 at 19:33

      Bin gespannt ob der Fonds der beiden genauso gut läuft wie jener des Turbobullen Risse. Siehe Risse Inflation Oportunities. Wurde nach 50% Verlust eingestampft in einem Zeitfenster in dem alle Assets prinzipiell gestiegen sind.
      Die Homepage zum Fonds ist auf jedenfall so nichtssagend das alle Alarmglocken angehen. Naja halt mittelmässige Schreiberlinge eben…

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        Seba

        4. Oktober 2016 20:49 at 20:49

        @ Lagerkoller:

        Woher die ganze Wut gegen die beiden?

        Ich finde den Fonds ganz ansprechend und durchaus sinnvoll zur Diversifikation.
        Keiner ist gezwungen zu investieren.

  4. Avatar

    flyingwilli

    3. Oktober 2016 15:14 at 15:14

    So ein Zufall! Es ist schon sehr überraschend, das am Freitag in größter Not urplötzlich das Gerücht aufkommt, es gäbe eine Einigung auf eine Strafe von 5,4Mrd anstatt 14Mrd. Überraschend, welche Gerüchte man für ein paar „Erdnüsse“ so geliefert bekommt…

  5. Avatar

    kandoo1176

    3. Oktober 2016 18:58 at 18:58

    Hallo!
    Zu m.d möchte ich folgendes sagen:
    Die zwei Autoren schreiben auch zu makroökonomischen Fragen und geben keine Handelsanweisungen!!
    Aber eines ist klar der Systemreset kommt und daher ist Gold und Silber gut!!
    kandoo

  6. Avatar

    Denver

    3. Oktober 2016 19:18 at 19:18

    Ex-Hedgefonds-Manager Florian Homm: Deutsche Bank ist Bankrott gefährdet!

    http://aktien-boersen.blogspot.de/2016/10/ex-hedgefonds-manager-florian-homm.html

  7. Avatar

    LookOut

    3. Oktober 2016 19:47 at 19:47

    Wow das klingt ja hier spannend, ich glaub ich hab den Weltuntergang verpasst wenn man die News hier so ließt.

    Da fallen Sätze wie „Würde man die Deutsche Bank wie Lehmans Brothers anno dazumal tatsächlich pleitegehen lassen, dann würden global erstmal die Lichter ausgehen“

    Ich glaube eher das bei dem Autor beim Verfassen des Artikels die Lichter ausgegangen sind und die Phantasiewelt angesprungen ^^

    Der permanente Vergleich mit den 46Billionen und den tollen Grafiken mit dem BIP der EU und Deutschland, da kann ich nur sagen man müsste erstmal verstehen das der tatsächliche Betrag im Falle einer Insolvenz viel geringer ist.
    Eine Vielzahl der Derivate heben sich gegenseitig auf.

    Außerdem ist es nichts neues das die Deutsche Bank viel Derivate hat, die DB hatte vor Jahren noch viel höhere Summen.

    Lg

  8. Avatar

    Kupferkopf

    3. Oktober 2016 19:56 at 19:56

    „Lehmann 2.0“ – Anfang des Jahres war es Glencore und jetzt ist es die Deutsche Bank. Im Endeffekt wird alles beim alten bleiben, aber irgend etwas wird passieren müßen, so können die nicht weiter machen… und in der zwischenzeit freuen sich die Zocker.

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Dax-Chefs-werben-fuer-die-Deutsche-Bank-article18769591.html

  9. Avatar

    Christian

    3. Oktober 2016 23:11 at 23:11

    Wann wird es so weit sein ? Etwa am 9. 11. ???!!! … 2016?
    Die FED hat diese Woche die Zinsen nicht erhöht, was wenn sie es ebenfalls zum zuvor genannten Datum tuen würde?
    Ich habe auch gelesen, dass eventuell die Türkei an die DeuBa interessiert sein soll ( http://www.eilpost.org/tuerkei-deutsche-bank/ ) – ob da was dran ist, bleibt abzuwarten. Falls es so sein sollte, hoffe ich, dass die Türkei nicht da endet, wo sich Griechenland bereits befindet – schließlich steckt die Türkei derzeit auch in Sachen „Kreditwürdigkeit“ im rapiden Abwertstrend und ist zudem der „Westlichen Allianz“ ein Dorn im Auge (Syrien/ Kurden/ Russland/ Pipeline)

  10. Avatar

    Dr. Klein

    4. Oktober 2016 21:47 at 21:47

    Danke für diese sehr realistische und fundierte Berichterstattung. Ich befürchte, die beiden Herren haben recht. Eine Pleite ist beinahe ausgeschlossen dh. wir müssen zahlen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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Dax-Wochenausblick: Test der 1.000 Punkte Range – folgt bald der Ausbruch?

Stefan Jäger

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Im folgenden Video bespricht Marius Schweitz von Projekt30 die abgelaufene Woche im Dax und gibt einen ausführlichen Ausblick auf die kommende Handelswoche. Dabei geht er konkret auf die übergeordnet Seitwärtsrange ein und zeigt mögliche Szenarien auf, wie sich die ausgebildete 1.000 Punkte Range auflösen könnte. Im deutschen Leitindex haben sich sehr spannende Chart-Formationen herauskristallisiert, die auf eine große Bewegung hindeuten. In dem Video sehen Sie aber nicht nur einen Dax-Ausblick, sondern auch noch weitere Einschätzungen zum Dow Jones, Bitcoin, Gold, Euro, Softbank und Deutsche Bank.

Die Setiwärtsrange im Dax von Juli bis Oktober

Im März startete die rasante Corona-Rally, die viele Anleger als die „meistgehasste Rally aller Zeiten“ betiteln, aber seit ein paar Monaten ist sie ins Stocken geraten. Zwischen März und Juli kannte der deutsche Leitindex im Grunde nur eine Richtung – nämlich gen Norden. Im Juli hat der Anstieg aber erstmals ein abruptes Ende gefunden, nachdem der Dax das Hoch bei 13.315 Punkten erzielt hatte. Seitdem konnte er diesen Bereich nur zweimal wieder erreichen. Zum einen am 03.09. mit dem Hoch bei 13.460 und schließlich noch einmal am 14.09. bei 13.339.

Demgegenüber stehen zusammen mit dem Tief vom letzten Donnerstag drei Marken, die die Unterkante der Range bilden. Die drei Punkte setzen sich aus dem August-Tief (03.08.) bei 12.365, dem September-Tief (25.09.) bei 12.341 und schließlich dem Oktober-Tief (22.10.) bei 12.345 zusammen. Aus diesen drei Marken hat sich ein starker Unterstützungsbereich gebildet. Als zusätzliche Unterstützung kann man noch das Tief von Anfang Juli bei 12.254 hinzuzählen. Ein Bruch der Range-Unterkante dürfte folglich einem kräftigen Impuls auf der Unterseite auslösen. Erfahrungsgemäß wird die gleiche Höhe der Range in die entsprechende Richtung abgearbeitet. Angenommen, dass der Ausbruch im Dax auf der Oberseite gelingt, dann ergibt sich daraus ein Ziel bei 14.340 Punkten. Dementgegen liegt das Ziel bei einem Ausbruch auf der Unterseite bei 11.340 Punkten.

Dax-Wochen-Ausblick KW44 - 1.000 Punkte Seitwärtsrange von Juli bis Oktober

Aktuelle Chart-Fomationen im Dax

Auf verschiedenen Zeitebenen haben sich im Dax interessante Chart-Formationen entwickelt. Zum einen hat sich im 10-Minuten-Chart ein Descending Broadening Wedge (DBW) ausgebildet, das eine bullische Formation darstellt. Im Stundenchart ist zudem ein großes DBW-Wedge aktiv, das bei einer Auflösung hohe Ziele auf der Oberseite ermöglicht. Auf der bärischen Seite sehen wir außerdem noch eine aktive Wolfe Wave (Keil), die den bärischen Trigger bei 12.341 auslösen könnte. Dadurch würden sich Kurse unter der 12.000 Punkte-Marke ergeben. Auf Tagesbasis hat sich zwischen Juli und Oktober zusätzlich eine SKS gebildet. Sowohl die genannten Formationen, als auch die wichtigen charttechnischen Marken für die kommende Woche werden ausführlich und für jeden verständlich im Video erläutert.

Fazit

Der Dax steht vor einer ausschlaggebenden Richtungsentscheidung, diese kann eine Bewegung von mehr als 1.000 Punkten einleiten. In dem Video-Ausblick wird ausführlich auf die möglichen Szenarien eingegangen. Insbesondere die von Marius Schweitz herausgearbeiteten Chart-Formationen sind sehr sehenswert und zeigen die Möglichkeiten auf, wie es im Dax in der nächsten Woche und darüber hinaus weitergehen kann. Zudem erscheint für alle Leser und Leserinnen von Finanzmarktwelt ab Montag wie gewohnt der DAX daily. Viel Spaß beim schauen des Videos.

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