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Die Kernaussagen von John Cryan über die Zukunft der Deutschen Bank

Redaktion

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FMW-Redaktion

Heute hat Deutsche Bank-Chef John Cryan gleich zwei Auftritte hingelegt, einmal bei einer Veranstaltung der SZ, dann bei einer der Börsen-Zeitung. Dabei sagte er für seine Person schon extrem erfrischend „ich bin der Mann von dem es immer heißt er meide die Öffentlichkeit, aber heute trete ich gleich zwei Mal auf – das sollte Ihnen doch zeigen wie gerne ich mit Ihnen kommuniziere“. Und er hatte einiges über die Zukunft der Deutschen Bank zu sagen, wie er sie sich vorstellt. Hier die wichtigsten Aussagen:

Das absolute Kerngeschäft der Bank sei das „Global Transaction Banking“, welches natürlich nicht nur auf Deutschland fokussiert sei. Man helfe deutschen Unternehmen beim Im- und Export, beim Managen ihrer Bargeld- und Kreditlinien und beim Devisenhandel.

Die Deutsche Bank sei und bleibe eine Universalbank. Das Hauptgeschäft werde das „International Banking“ sein sowie „International Capital Markets“, verwurzelt in Deutschland.

Die Abstürze im Aktienkurs und der Anstieg der Preise für Kreditausfallversicherungen auf die Deutsche Bank hätten die Moral der Mitarbeiter belastet und die Kräfte der Bank beansprucht.

Die Deutsche Bank sieht ihr Filialgeschäft weiterhin kritisch. (?)

Um die Atmosphäre mal aufzulockern zog er ein Smartphone hervor, zeigte eine neue DB-Banking App und sagte „ich verspreche Ihnen, diese App wird Sie nicht enttäuschen“.

Die Deutsche Bank will ihr Vermögensverwaltungsgeschäft stärken.

Es ginge nicht um Zahlen oder Strukturen, sondern vor allem erstmal um Menschen (Entlassungen?) und den festen Willen die Deutsche Bank zu alter Stärke zurückzuführen. Je intensiver er sich mit seinen Mitarbeitern und dem Tagesgeschäft befasse, desto mehr Potenzial sehe eher, so Cryan.

Die Deutsche Bank mache Fortschritte um rechtliche und regulatorische Probleme zu lösen.

Trotz Umbau und Rekordverlust sei man nicht im Verteidigungsmodus gefangen, sondern man werde seine Position als Bank für Firmenkunden und den Kapitalmarkt weiter ausbauen.

Wir sind besser als wir von außen wahrgenommen werden, so Cryan. Er sei ein Botschafter gegenüber den Mitarbeitern.


Ein Fazit? Irgendwie alles toll und wichtig, nur die Filialen sind irgendwie nervig, oder wie? Woher kommt den das Basisgeschät, das als Grundlage für das Kapitalmarktgeschäft dient, könnte man da fragen, oder?

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    joah

    3. März 2016 12:09 at 12:09

    »Je intensiver er sich mit seinen Mitarbeitern und dem Tagesgeschäft befasse, desto mehr Potenzial sehe eher, so Cryan.«
    »Er sei ein Botschafter gegenüber den Mitarbeitern.«

    Für diese Sätze gehört der Typ sicherlich in die Hölle – Übersetzung: „Meine Mitarbeiter sind nicht produktiv genug“ (= faul) und „Ich bin euer neuer Messias – empfangt eure Befehle und schauet zu mir (hinauf*)“.

    Ich denke, die DB hat jetzt noch ein weiteres Problem. :-D

    (* ihr niederen Kreaturen)

  2. Avatar

    icke

    31. März 2016 08:43 at 08:43

    Wie will er die Situation verbessern???
    Alle Aussagen sind wachsweich und ohne nachvollziehbare Strategie.
    Letztendlich will er nur ein paar Jahre überleben um zu kassieren und dann im Nirwana zu verschwinden.

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Neu: Warum Disruptoren für Sie so lukrativ sind – Werbung

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Lieber Börsianer,

US-Investoren lieben diese neue Aktiengattung. Die Rede ist von den sogenannten Disruptoren. Was ist das? Den Begriff des Disruptors prägte vor einigen Jahren der US-Ökonom Clayton M. Christensen.

Er meint damit Unternehmen, die das bestehende Marktgleichgewicht in aller Regel mit großer Dynamik kreativ zerstören. Anders formuliert: Hier werden Erfolgsserien bereits bestehender Technologien oder etwa Produktionsverfahren unterbrochen (englisch: to disrupt). Im deutschsprachigen Raum sprechen wir dann von disruptiven Technologien.

Landläufig verstehen viele Anleger darunter vor allem Neuerungen im Bereich Software oder Internet. Tatsächlich ist das faszinierende Feld dieser Disruptoren vieler größer. Auch nicht-technische Innovationen können einen Markt erheblich verändern.

Ein Beispiel aus der Vergangenheit: Nach dem Zweiten Weltkrieg startete ein Einzelhändler, den wir heute unter dem Namen Aldi kennen, ein gänzlich neues Geschäftsmodell. Man setzte nicht mehr auf Frischprodukte wie Obst und Gemüse, sondern lang haltbare Konserven und ähnliches. Das Modell des Lebensmittel-Discounters war geboren.

In der jüngeren Vergangenheit etwa sorgte die US-Kaffeehauskette Starbucks für Furore und konstruktive Unruhe im Markt. Die Performance dieser Disruptor-Aktie in den vergangenen 10 Jahren: über 2.200 % Kursplus. Tatsächlich machte diese US-Aktie viele Anleger wohlhabend, einige unter uns machte die Starbucks-Aktie sogar zu kleinen Millionären.

Es muss nicht immer Internet sein

Wie gesagt: Es muss nicht immer Internet sein. Trotzdem gilt natürlich, dass aus dieser Branche in den vergangenen Jahren sehr viele Disruptoren erwachsen sind. Dafür stehen Namen wie Alphabet, Amazon oder etwa in China Tencent oder Alibaba.
Nun kennen wir natürlich alle die Disruptoren der Vergangenheit. Aber was sind die Disruptoren der nächsten Jahren? In meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM befasse ich mich schwerpunktmäßig genau mit dieser Aktiengattung. Anhand eines aufwendigen Prüfschemas…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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