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Die Vorteile von Dropshipping – was für den Streckenhandel spricht

Durch die zunehmende Nutzung von digitalen Geräten hat sich auch wirtschaftlich eine Menge geändert. Immer mehr Geschäftsmodelle basieren auf dem Internet. Unter anderem das E-Commerce spielt diesbezüglich eine tragende Rolle. Allerdings ist E-Commerce nicht gleich E-Commerce. Es gibt verschiedene Geschäftsmodelle, die alle ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Eine der erfolgversprechendsten Geschäftsideen 2020 ist ohne Frage das Dropshipping. Es lässt sich nicht bestreiten, dass Dropshipping ein hohes Potential genießt. Wer das Geschäftsmodell richtig umzusetzen weiß, kann theoretisch hohe passive Einnahmen generieren. In der Praxis läuft es dann aber doch oft auf den gegenteiligen Fall hinaus. Viele Dropshipper machen hohe Verluste und müssen ihr Vorhaben nach kurzer Zeit wieder aufgeben. Ein Selbstläufer ist das Ganze also keineswegs, dennoch steht außer Frage, dass der Streckenhandel einige Vorteile mit sich bringt.

Kein hohes Startkapital erforderlich

Viele Unternehmer entscheiden sich gegen ein Geschäftsmodell im E-Commerce, da sie nicht das erforderliche Startkapital mitbringen. Das lässt sich gerade bei Start-ups häufig beobachten. Dropshipping kann diesbezüglich eine attraktive Alternative sein. Im Gegensatz zu einem konventionellen Onlineshop ist kein hohes Startkapital erforderlich. Prinzipiell lässt sich ein Dropshipping-Onlineshop ohne hohen finanziellen Aufwand errichten. Selbst dann, wenn extra dafür auf ein Shopsystem zurückgegriffen wird. Schließlich müssen Produkte nicht eingekauft, gelagert und versendet werden. Dadurch fallen erhebliche Kosten weg.

Warenrisiko praktisch nicht vorhanden

Betreiber von Onlineshops sollten sich im Grunde immer darüber Gedanken machen, was für Waren sie in ihr Sortiment aufnehmen, da sie das Warenrisiko komplett tragen müssen. Sollte sich ein bestimmtes Produkt nicht verkaufen, bleibt der Betreiber des Onlineshops darauf sitzen. Im Zuge dessen muss er nach Möglichkeiten suchen, um das Produkt doch noch an den Mann zu bringen. Nicht selten wird dafür der Preis stark gesenkt, wodurch ein Verlustgeschäft entsteht. Entsprechende Szenarien sind beim Dropshipping nicht möglich. Im Grunde spielt es keine größere Rolle, ob sich ein bestimmtes Produkt nicht verkauft. Es kann einfach jederzeit aus dem Sortiment genommen werden, ohne dass der Betreiber dafür irgendwelche Konsequenzen tragen muss.

Keine Einschränkungen bei der Gestaltung des Sortiments

Da es weder nötig ist, Produkte zuvor einzukaufen, noch ein Warenrisiko vorliegt, haben Dropshipper praktisch keine Einschränkungen bei der Gestaltung des Sortiments. Bei einem klassischen Onlineshop braucht es in der Regel viel Zeit, bis das Sortiment eine gewisse Größe annehmen kann. Wer das Ganze nicht ernst genug nimmt, muss oft mit schweren finanziellen Problemen rechnen. Ein Dropshipper hingegen kann beliebig große Sortimente aufbauen, ohne sich über mögliche Konsequenzen Gedanken machen zu müssen. Zumindest in der Theorie. In der Praxis ist es dann doch nicht so einfach. Das Sortiment sollte nämlich keineswegs unbedacht erstellt werden. Einfach nur ein großes Sortiment zu gestaltet, reicht in den meisten Fällen nicht aus, um Erfolg zu haben. Dropshipper sollten möglichst versuchen, eine bestimmte Nische zu bedienen. Andernfalls werden sie kaum aus der Masse hervorstechen können.

Attraktiv bei der Umsetzung von Trends

Trends bieten in der Regel ein hohes Gewinnpotential, halten jedoch nur für kurze Zeit an. Unternehmer müssen also schnell reagieren, wenn sie von einem bestimmten Trend profitieren möchten. Oft kriegen wir Trends allerdings erst dann wirklich mit, wenn sie fast schon vorbei sind. Beim konventionellen E-Commerce macht es daher wenig Sinn, noch darauf einzusteigen. Im schlimmsten Fall kommt es nämlich dazu, dass große Mengen bestimmter Produkte gekauft werden und sich mit Abflauen des Trends nicht mehr verkaufen. Beim Dropshipping fällt dieses Risiko weg. Es kann auch dann noch von Trends profitiert werden, wenn sie sich langsam dem Ende zuneigen. Sofern die jeweiligen Produkte zum eigenen Onlineshop passen, können sie schließlich ohne große Umstände in das Sortiment aufgenommen werden.

Geeignet für eine nebenberufliche Tätigkeit

Fälschlicherweise wird oft angenommen, dass Dropshipping keine Arbeit erfordert. Das ist jedoch nicht der Fall. Wer nicht bereit ist, einen gewissen Arbeitsaufwand in das Business hineinzustecken, wird damit wahrscheinlich keinen Erfolg haben. Nichtsdestotrotz fällt der Aufwand geringer als beim klassischen Handel aus. Das liegt primär daran, dass wichtige Prozesse wie der Versand von Produkten komplett wegfallen. Das macht Dropshipping auch für Menschen interessant, die Vollzeit beschäftigt sind und ihren Job nicht aufgeben möchten. Im Gegensatz zu manch anderem Geschäftsmodell ist Dropshipping auch als nebenberufliche Tätigkeit denkbar.

Ermöglicht ortsunabhängiges Arbeiten

Dieser Vorteil gilt natürlich nicht nur für Dropshipping, sondern generell für fast alle Bereiche des Internetmarketings. Wobei natürlich gesagt werden muss, dass bei einem konventionellen Onlineshop ein 100% ortsunabhängiges Arbeiten oft nicht möglich ist. Zumindest dann, wenn Produkte eigenständig versandt und gelagert werden. Beim Dropshipping hingegen sind Unternehmer zu keinem Zeitpunkt an einen Ort gebunden. Die einzige Voraussetzung ist, dass eine gute Internetverbindung vorliegt und eine Kommunikation mit Händlern/Kunden möglich ist. Diese Ortsunabhängigkeit ist etwas, was viele Start-ups und digitale Nomaden am Dropshipping schätzen. Schließlich haben sie dadurch ein hohes Maß an Flexibilität. Das kann in vielerlei Hinsicht von Vorteil sein.



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