Folgen Sie uns

Indizes

Diese Analystin lag in 2018 goldrichtig – interessante Argumente für steigende Kurse in 2019

Avatar

Veröffentlicht

am

Dr. Gertrud Traud von der HeLaBa hat die fallenden Kurse im nun abgelaufenen Jahr richtig vorhergesehen mit Prognosen um die 10.500 Punkten im Dax. Im folgenden Video spricht sie wie die meisten anderen Bankanalysten auch von steigenden Kursen im Jahr 2019. Aber anders als so mancher ihrer Branchenkollegen bringt sie schlüssige und sinnvoll nachvollziehbare Argumente, warum 2019 ein gutes Jahr werden könnte. Wir „Ungläubigen“ bei FMW müssen diese Meinung nicht teilen, aber der Argumentationsweg ist zumindest nachvollziehbar. Bilden Sie sich ihre eigene Meinung, und schauen Sie gerne hier die Meinung von Dr. Gertrud Traud.

Dax seit 2016
Dax-Verlauf seit 2016.

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Marko

    28. Dezember 2018 23:07 at 23:07

    Ja, das sieht so aus, dass der Aktienmarktmarkt nach oben abdrehen wird.

    Schaut Euch doch mal den langfristigen Chart des Dax an, und dies bei einem Bufu von 163 (!!!) Punkten.

    Da ist mir viel zu Panik (Sicherheitsdenken) dabei, die Kiste dreht…
    Was dann sonst noch kommt… Brexit, schaun mer mal. Der Markt wird so oder so, wissen was im März/Juni 2019 passiert.
    Wenn GB „nicht mehr dabei seien will“, na dann… Wird dann das Chaos ausbrechen ? In GB , ja mag sein ?

    Aber: würde „uns“ das betreffen ? – Eher nicht ! GB ist das, was sie sind : „Rosinenpicker“. Jetzt wollen die das Maximum „herausholen“, und dies wissentlich, dass man (eigentlich) abhängig von Europa ist und bleibt (!!!). Deshalb ist der Brexit Schwachsinn..

  2. Avatar

    Quintus

    29. Dezember 2018 09:58 at 09:58

    Fr. Dr. Traud als Gegenindikator? Dann gebe ich hier einiges zu bedenken, welches sie wohl vergessen hat bzw. flissentlich verdrängt:
    1. die Dauer dieser Hausse. Je länger ein Hausse dauert, desto mehr Fehlallokation von Kapital wird stattfinden und den anschließenden Absturz bzw. Pleiten von Firmen verstärken. Ich möchte hier als prominentestes Beispiel GE anführen.
    2. die Entwicklung der 2y/5y/10y Treasuries, die Zinssätze nähern sich bedenklich an und sollten diese invers gehen, dann droht uns definitiv Ungemach.
    3.die Entwicklung des 3-Monats Liborsatzes:
    Der 3 Monats Amerikanische Dollar (USD) LIBOR Zinssatz ist der durchschnittliche Zinssatz, zu dem eine ausgewählte Gruppe von Banken in London bereit ist, einander Kredite in Amerikanische Dollar mit einer Laufzeit von 3 Monate zu gewähren. Die LIBOR Zinssätze werden von Banken als Basiszins bei der der Festlegung der Höhe ihrer Sparzinsen, Hypothekenzinsen und Kreditzinsen, angewandt.
    4. Sothebys als 6- Monatsvorlaufindikator für eine Rezession:
    Der Aktienkurs des Auktionshauses Sotheby’s war ein zuverlässiger Frühindikator für die vier großen Finanzkrisen und Rezessionen des 21. Jahrhunderts. Wenn die Sotheby’s-Aktie in kurzer Zeit stark an Wert verliert, ist Ungemach im Anmarsch. Sotheby’s-Aktionäre scheinen einen sechsten Sinn für bevorstehende Krisen zu haben. Höhepunkt: Juni 18
    5. eine starke Abkühlung der Wohnungs-Bautätigkeit im Immobiliensektor in China, welche das Konsumverhalten der Chinesen genauso nach unten korrigieren wird wie der Anstieg der Zinsen in den USA für einen Rückgang des dortigen Konsumverhaltens sorgen wird. Man beachte die Abhängigkeit der USA vom inländischen Konsum der bei ca. 70% liegt.
    6. unsere einheimische Automobilindustrie, welche gerade, bedingt durch politische Entscheidungen, den Spagat von enormen Neuinvestitionen bei gleichzeitigen Wegfall der „Cashcows“ schaffen muß.
    Dies wird technisch begründet zu einem nicht unerheblichen Wegfall von Arbeitsplätzen führen.
    7. die Unsicherheit sowie Sprunghaftigkeit amerikanischer Außenpolitik

    Der Absturz 2008 verlief ähnlich und viele Marktteilnehmer wollten dies nicht wahrhaben, deshalb diese mehrmaligen starken, aber nur kurzzeitigen Kursanstiege.

  3. Avatar

    Altbär

    29. Dezember 2018 13:23 at 13:23

    @ Quintus, Sie haben einige von tausend Gründen genannt, die für schwächere Börsen sprechen.Zuerst muss es noch ein gutes Stück abwärts gehen, bevor es wieder steigen kann.Haben die Börsen doch in 2008 und 2000 auf viel tieferen Niveaus bis zu 50% korrigiert.Im grossen Ganzen werden auch die US Börsen den Takt angeben u.dort hat ja die Baisse eben erst begonnen. Einige werden lernen müssen, dass der Mechanismus der wie eine Kettenreaktion die Börsen 10 Jahre getrieben hat auch in die Gegenrichtung funktioniert. Wir haben ja noch lange nicht die Trump-Rally korrigiert. Ab Januar werden die Demokraten mit der Mehrheit in einer Kammer dem Téflon Donald richtig Feuer unter dem Arsch machen.Gewisse Kreise sprechen auch schon von Amtsenthebungsverfahren,Zwang zur Aufdeckung seiner Steuerausweise u.s.w.
    Man sollte langsam einsehen, DASS DAS ERSTMALIGE EXPERIMENT MIT UNGEWISSEM AUSGANG
    gescheitert ist.Der Wirtschaftszyklus konnte nur verlängert werden , zurückgeblieben sind viel höhere Unternehmens u.Privatschulden, die Banken u.Staaten haben die Gratisgeld-Zeit nicht genutzt um
    die Bilanzen zu verbessern.
    Einfach gesagt, Schulden u.Kredite sind vorgezogener Konsum, DIE GANZE WELT HAT DIE EINKOMMEN DER NÄCHSTEN 30 Jahre verkonsumiert.Die nachfolgende Generation wird sich mit irgendwelchen Massnahmen weigern diese Schulden zu begleichen.Darum liebe Frau Doktor Traud, diese Kuh ist noch nicht vom Eis.Ich als Altbär habe schon einige harte Börsenwinter erlebt, aber der nächste könnte sehr frostig werden.

  4. Avatar

    Columbo

    29. Dezember 2018 15:50 at 15:50

    Zwei Ereignisse reichen, um die Börsen 2019 auf Höchstkurse steigen zu lassen:
    1. Trump und China senden Friedenssignale aus und einigen sich. Trump wird sich als der größte aller Präsidenten bezeichnen und das Volk glaubt es ihm.
    2. Die Fed sendet Taubensignale aus und erhöht 2019 die Zinsen nicht oder senkt sie, wenn Gefahr in Verzug ist.
    Es kann nicht im Interesse Trumps und der Fed sein, die USA in eine Rezession zu schicken, dann wäre er sofort weg vom Fenster.
    In einigen Jahren kann alles Mögliche geschehen, für 2019 aber zählen Trump und die Fed, der Rest ist eher nebensächlich.
    Dieses Szenario ist in meinen Augen das wahrscheinlichste.

  5. Avatar

    oegeat

    1. Januar 2019 21:52 at 21:52

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Indizes

Aktienmärkte und US-Dollar: Korrektur – oder Beginn der Risiko-Aversion?

Avatar

Veröffentlicht

am

Der Weckruf von gestern Morgen, der durch den Anstieg des Goldpreises signalisiert worden war (wobei Gold als Absicherung gegen eine Korrektur der Aktienmärkte gekauft wurde), hat begonnen, seine Auswirkungen zu zeigen: die Börsen haben etwas begonnen, was vorerst als Gewinnmitnahmen betrachtet werden kann.

Der S&P500 hat sich von seinen Höchstständen im Bereich von 3.390 wieder deutlicher entfernt, der Dax ist der Bewegung der amerikanischen Aktienmärkte gefolgt und handelt im Bereich zwischen 13.570 und 13.650 Punkten als wichtige Marken. Für den S&P 500 gilt: bricht die Unterstützung bei  3.330 Punkten, dürfte der Index zunächst weiter bis 3.305 Punkte fallen.

Aktienmärkte: Risiko-Aversion oder nur Korrektur?

Im Moment sind die Bewegungen auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen, nach den vorherigen starken Anstiegen der Aktienmärkte. Gestern haben wir im Rahmen unserer Argumentation dargelegt, warum die klassischen Korrelationen zwischen den verschiedenen Anlageklassen vorerst verschwunden sind – da der Dollar im Allgemeinen gekauft wird und Gold als Absicherungsinstrument eingesetzt wurde, um keine direkten Short-Positionen an den Börsen einzugehen („US-Dollar: warum er derzeit so unglaublich stark ist!“). Wenn wir eine Ent-Koppelung zwischen Dollar-Yen und all den anderen Dollar-Währungspaaren sehen würden, dann liefert uns das einige bedeutendere Erkenntnisse über die Finanzmärkte. Technisch gesehen gibt es in der Tat noch keine strukturellen Voraussetzungen für eine mögliche Trendwende, so dass wir mit Vorsicht argumentieren müssen.

Rohstoff-Währungen

Der Rückgang des australischen und des neuseeländischen Dollars setzt sich fort, aufgrund der anhaltend starken Käufe von US-Dollars – und aus charttechnischen Gründen: zentrale Unterstützungen wurden gebrochen, sodass wir nun Kursniveaus erreicht haben,  die wir seit 10 Jahren nicht mehr gesehen haben. Die Furcht vor möglichen Zinssenkungen belastet weiterhin die australische Währung, was wiederum den neuseeländischen Dollar („Kiwi“) mit sich reißt. Vorerst verfolgen wir weiterhin eine mögliche Vertiefung der Baisse in Richtung 0,6525, wo wir weitere Versuche einer bärischen Kurs-Tendenz sehen könnten, falls der Markt weiterhin US-Dollar kauft.

(Hinweis: Der Autor Matteo Paganini ist chief market strategist bei dem australischen Broker Pepperstone)

Die Aktienmärkte und ihre Korrelation mit dem US-Dollar

Der Chart AUD/USD als Singalgeber der Aktienmärkte

 

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Inflation und Ent-Globalisierung! Videoausblick

Eines aber haben die Aktienmärkte vermutlich noch nicht so richtig auf dem Schirm: den Anstieg der Inflation aufgrund der Folgewirkungen des Coronavirus

Avatar

Veröffentlicht

am

Gestern reagierten die Aktienmärkte plötzlich – und das ohne eine Nachricht, die ein Trigger hätte sein können für den impulsiven Abverkauf an der Wall Street. In diesem Fll gilt: Kurse machen Nachrichten – zu Zeiten der heißen Phase im Handelskrieg war es andersherum. Eines aber haben die Aktienmärkte vermutlich noch nicht so richtig auf dem Schirm: den Anstieg der Inflation aufgrund der Folgewirkungen des Coronavirus: die Krise zeigt die Abhängigkeit des Westens von China und ist ein weiterer Meilenstein der Ent-Globalisierung (nach der Einführung von Zöllen im Handelskrieg). Wir stehen am Beginn einer Verlegung von Lieferketten (Deutschland ist derzeit gar nicht mehr in der Lage etwa Antibiotika zu produzieren). Aber das heißt auch: die Inflation wird steigen, weil die Produktion im eigenen Land viel teurer ist als zuvor – der starke Anstieg der Erzeugerpreise in den USA und Deutschland ist ein erster Hinweis darauf..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Gold in einer win-win-Situation? Marktgeflüster (Video)

Avatar

Veröffentlicht

am

Ist Gold nun in einer win-win-Situation? Offenkundig nutzen derzeit viele Investoren Gold erstens als Absicherung gegen die ökonomischen Folgen des Coronavirus. Und zweitens erwarten die Märkte – sollte sich die Lage verschlechtern – dass die Fed (und andere Notenbanken) die Zinsen weiter senken, was wiederum gut für das unverzinste Gold wäre. Heute die Wall Street mit einem plötzlichen Abverkauf – der Nasdaq 100, der seit dem 27.Januar mehr als 8% hat zulegen können, mit einer schnellen Bewegung nach unten. War eine Meldung der „Global Times“ über Apple der Auslöser? Inzwischen rückt in Sachen Coronavirus Südkorea immer mehr in den Fokus – die Sorgen vor einer globalen Ausbreitung nehmen zu..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen