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Dirk Müller und die Kleptokratie: Am Ende zahlt´s der Steuerzahler

Redaktion

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Griechenland hat immer noch einen Bankensektor mit 48% notleidenden Kredite in den Büchern. Damit sind sie de facto immer noch pleite. Darauf haben wir schon diverse Male hingewiesen. Aber angeblich ist das Land ja wieder total super drauf, und kann seit August wieder auf eigenen finanziellen Beinen stehen.

Aktuell spricht auch Dirk Müller dieses Problem der kaputten Banken an, und weist auf einen aktuellen Lösungsansatz in Griechenland hin. Der griechische Steuerzahler soll´s halt zahlen! Die Aktionäre der Banken sollen rausgehauen werden, und private Investoren sollen die Kredite mit deutlichen Abschlägen kaufen dürfen. Wie gesagt… die Diffrenz zahlt der Steuerzahler. Es ist ja sonst niemand da, der letztlich den Kopf hin hält?

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Dirk Müller über Griechenland
Die Akopolis in Athen. Das Symbol für Griechenland. Foto: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) – Eigenes Werk CC BY-SA 3.0

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Kritisch

    12. Oktober 2018 12:11 at 12:11

    Sehr geschätzter Herr Müller, was für eine überragende Erkenntnis! Egal was Politiker, Banker, Industrien (Diesel-Skandal, Kernkraftwerke, etc. etc.) oder wer auch immer der „bemoosten Häupter“ anstellt – am Ende zahlt die Zeche IMMER die Breite Masse, also der Kleine Mann. Und warum? Ja, weil eben von dieser großen Masse das meiste zu holen ist. Im Notfall werden eben Steuern erhöht, enteignet oder was auch immer. UND, wenn nichts mehr geht werden bewaffnete Konflikte angezettelt. Wer sind dann schon wieder die Leidtragenden?

  2. Avatar

    Steven

    12. Oktober 2018 12:38 at 12:38

    Sich verknüpfen und verlinken.
    Zusammenarbeit statt gegeneinander.

    Das ist die Zukunft !

  3. Avatar

    asyoulike

    12. Oktober 2018 13:07 at 13:07

    Moin, moin,

    im Westen nichts Neues! Das ist ja bereits bekannt, aber Danke für die Wiederholung. Es ist halt alles eine Frage der Zeit, funktionieren kann und muss es auch nicht. Wieso dieses? Weil alle „oben“ bereits wissen, dass es am Ende eine neue Währung gibt und die Staatschulden wertlos ausgebucht werden. Was kann man persönlich machen? Nicht viel. M.E. nur mobile Vermögenswerte, die nirgends groß verzeichnet sind und auf die Stunde Null warten.
    Wie hier auch schon geschrieben wurde, wird wie immer in der Nahrungskette der kleine Mann die Zeche zahlen müssen. Selbst schuld.

  4. Avatar

    Michael

    12. Oktober 2018 22:26 at 22:26

    @asyoulike, Was kann man persönlich machen? Nicht viel. M.E. nur mobile Vermögenswerte, die nirgends groß verzeichnet sind und auf die Stunde Null warten.
    Wie hier auch schon geschrieben wurde, wird wie immer in der Nahrungskette der kleine Mann die Zeche zahlen müssen. Selbst schuld.

    Was soll uns das nun sagen?
    Man kann nichts machen, weil man ein kleiner Mann ist?
    Man kann in mobile Vermögenswerte investieren, die keiner kennt, die nicht genannt werden wollen, die bisher nichts bringen?
    Man ist selbst schuld, weil man nichts machen kann und klein ist?

    Sensationeller Kommentar, das hilft allen im Westen weiter, moin, moin!

    • Avatar

      leftutti

      13. Oktober 2018 03:28 at 03:28

      @Michael, as ever you like, der kleine Mann zumindest in Bayern geht morgen wählen. Das ist nicht viel, aber eines kann er tun: Er wählt keine rechten, sinn- und inhaltsleeren Ausländer-Raus-Propagandaschwätzer. Keine sog. Parteien oder Politiker, die sich nur mehr um die Stimmen rechtsradikaler Vollpfosten und Tumbbirnen prügeln, weil ihnen die wichtigen Themen und Inhalte zu unangenehm und zu schwierig sind. Somit unterstützt er auch nicht die üblichen monarchistisch angehauchten Dauer-Wahltriumphe, die unreflektiert seit fast 70 Jahren, seit der US-Besatzungs- und Infiltrationszone etabliert und standardisiert wurden.

      • Avatar

        Michael

        14. Oktober 2018 18:40 at 18:40

        @leftutti, 10% höhere Wahlbeteiligung, der kleine Mann nutzt allem Anschein nach tatsächlich seine bescheidenen Möglichkeiten…

        Was sind die wichtigen Themen für die Wahlentscheidung:
        Schul- und Bildungspolitik 52%
        Bezahlbarer Wohnraum 51%
        soziale Gerechtigkeit 49%
        Umwelt- und Klimapolitik 49%
        Asyl- und Flüchtlingspolitik 33%
        Wirtschaftspolitik 27%
        Bikini statt Burka: alle Männer, 3% der Frauen ;)

        Aktuell um 18.30 Uhr schauen sie etwas konsterniert drein, die feindbilderschaffenden Wirtschafts- und Finanzhörigen, sie wollen besser werden, sie hören ab jetzt auf den Wähler, sie wollen lernen…

        Lernen sie nun auch aus den o.g. Themen, die dem Wähler wichtig sind? Es darf bezweifelt werden!

        • Avatar

          leftutti

          15. Oktober 2018 21:26 at 21:26

          @Michael, da stimme ich vollkommen zu. Es darf mehr als nur bezweifelt werden!
          Kaum sind die konzern- und finanzhörigen Reaktionärlinge mit einem dicken grünen und einem veritablen blauen Auge davon gekommen, soll es schon wieder weitergehen, wie bisher: Der Wähler wünsche sich laut Ministerpräsident Soderer Stabilität und habe den Auftrag für eine Politik der „bürgerlichen Mitte“ (was immer das sein soll) gegeben.

          Kein Wort davon, dass man an der rechtsradikalen, rassistischen Flanke von der AfD, an der (für CSU-Verhältnisse) links-liberalen Flanke von den Freien Wählern zerfleddert wurde.
          Kein Wort davon, dass alltägliche, fass- und- spürbare Themen den Wählern wichtiger sind als abstrakte Märchen von Füllhörnern und Feindbildern.
          Und schon gleich gar kein Wort über den großen „Klassenfeind“, der für Bildung und Schule, bezahlbaren Wohnraum, soziale Gerechtigkeit und für Umwelt und Klima eintritt, also für Themen, die mindestens für die numerische Hälfte der Wähler entscheidend sind.

          König Soderer strahlt positiv und lernresistent wie immer, weil die ehemals abtrünnigen Freien Linksliberalen (für CSU-Verhältnisse) vor lauter Regierungswillen nur so tropfen und hecheln. Ein harmloser, unerfahrener Frischling im Haifischteich von Macht und Lobby, der innerhalb kürzester Zeit erfahren dürfte, woher der Bartl den Most holt.

          Um den Kreis zu schließen: Weiter, wie bisher! Das scheint ein globales bis regionales Motto zu sein, an den Börsen, in der Wirtschaft, in der Politik.
          Nur nichts Neues, Neues bedeutet Veränderung, Neues bedeutet Arbeit, Umdenken, Stress, Visionen, Verschiebungen in Machtverhältnissen uvm.
          Große Politiker bis hin zum fetten Gröpaz, übersättigte und wie immer nicht-kontrollierte Börsen, phänomenale Banken, unabhängige und somit „vertrauenswürdige“ Juristen (von den manche gestern nach der Bayernwahl als politisch enttäuschte Kandidaten auftreten durften), sie alle predigen Stabilität, weiter so…

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            Michael

            15. Oktober 2018 22:53 at 22:53

            @leftutti, weiter so ist doch cool, weiter so bedeutet „Stabilität“, Faulheit, kein Umdenken, „Sicherheit“ und rechtsfreie Raumblasen für Reiche in einer vergehenden Welt, während man weiterhin einheimische Mindestlohnempfänger auf Emigranten mit noch niedrigerem illegalem Sklavenlohn hetzt, die angeblich wegen irgendwelcher linksliberaler Parteien im Konzern gelandet sind. Ohne dass natürlich die verantwortliche Führung davon erfahren hat…

            Die Bayern denken und handeln, was ich nie für möglich gehalten hätte. Hoffen wir auf die Hesse, die da komme…

            Auch wenn ich deren Hauptstädter besonders bedauere, weil sich in ihrem Zentrum nun das losgelöste Finanz-Gesindel noch weiter bündeln dürfte, was den normalen Durchschnittsbürger weiter und weiter aus seiner Stadt in den Speck- und Dreck-Gürtel vertreiben dürfte.

            Aber lasse mer die Hesse komme, Vernunft und Versatnd scheinen sich auszubreiten…

  5. Avatar

    Quintus

    13. Oktober 2018 11:56 at 11:56

    Den Bayern geht es noch viiiiel zu gut.
    Erst wenn sich aufgrund der chaotischen Energiewende die Stromausfälle häufen werden( die Bedenken des wissenschaftlichen Beirates des Bundestages, in dem es auch unter anderem um den EROEI-Wert ging,wurden komplett ignoriert)
    Erst wenn nach dem Dieselpanikschmarrn uns noch erklärt werden wird, daß der Benziner ja auch sooo böse ist und dieser ebenfalls abgeschafft werden muß….
    Erst wenn die Wirtschaft den Rückwärtsgang einlegt und nicht mehr das Füllhorn über jeden Sozialpädagogenschmarrn ausgeschüttet werden kann….

    Es muß erst noch viel tiefer bergab gehen, bevor es besser werden kann.

    Wenn ich sehe wie mit Max Otte umgegangen wird, wenn man Serge Menga als Nazi bezeichnet, wenn man Boris Palmer nach seiner Äußerung auf Twitter als pöhsen Rechten ansieht, wenn im Bundestag ein Grüner: CO2 ist ein „klimaschädliches Gas“ von sich blubbert…..da sag ich doch nur: lasst uns mit der Katrin und der Andrea mit Pinky Winky unter ganz ganz lautem AFD-Bashing ins LuLaLand aufbrechen! Realitäten stören da nur.

    • Avatar

      leftutti

      14. Oktober 2018 13:11 at 13:11

      Was sind denn nun die Realitäten, die da so sehr stören?
      Ist es nicht eher Fakt, dass die „Wirtschaft“ bzw. Konzerne alles tun, um ihre Gewinne ständig zu maximieren? Dazu gehört natürlich auch, mit moralisch fragwürdigen, unlauteren bis hin zu illegalen Methoden Kosten zu sparen. Als da wären: Ausbeutung durch Niedrigstlöhne, Umgehung von Auflagen durch Betrugssoftware, Steuerbetrug oder marode, hoch veraltete Technik und Infrastruktur bei Energiekonzernen.
      Wo bleiben denn die sensationellen Ausschüttungen aus dem Füllhorn, wenn es um Breitbandausbau, desolate Straßen, Schulen und Kindergärten oder um die seit ewigen Zeiten versprochenen Steuerentlastungen für niedere bis mittlere Einkommensschichten geht? Wird das Füllhorn nicht vielmehr regelmäßig nur über Politiker, Konzernbosse und (Groß)Aktionäre ergossen?
      Sind sich nicht 99% aller Wissenschaftler und Fachleute (ausgenommen natürlich die „Spezialisten“ der Kohle-, Strom- und Autolobby) inzwischen einig, dass CO2 ein klimawirksames Gas ist und dass der Treibhauseffekt unbestreitbar und in hohem Maße menschgemacht durch dieses Gas überpropartional gefördert wird? Wird die ganze Sache nicht noch mehr durch die utopische Abholzung von tropischen Regenwäldern verstärkt?
      Und das alles, damit ein paar ignorante Schnösel weiterhin für ihre 600-PS-SUVs Luxuscarports aus Tropenholz bauen können, während sie auf ihren Tropenholzterrassen und -verandas ihre 150-kg-Luxuskörper mit Unmengen an Rindfleisch weiter mästen können…

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      Petkov

      15. Oktober 2018 23:48 at 23:48

      Das sehe ich ähnlich, Quintus. Obwohl es offenbar nicht nur den Bayern zu gut geht. Der baden-württembergstansche Maßstab für Selbstgeißelung und -Bekämpfung ist nach wie vor unerreicht. Obwohl ich hier gerne für den Boris Palmer eine Lanze breche. Es ist nämlich ein wahres Wunder, wenn aus dem grünen, blubbernden Drogensumpf dogmatischer Inzucht ein geistig Gesunder rauskommt.

      Aber ob Bayer, Schwabe etc.: das moderne deutsche Volk ist einzigartig: ich kenne kein anderes Volk, das so selbstlos (oder vielleicht doch bloß naiv und arrogant) Probleme löst, die so nicht existieren, um für Verbrechen zu sühnen, die kein Lebender persönlich begangen hat, sich dadurch Feinde auf dem ganzen Kontinent macht, mit denen man sonst „gemeinsam stark“ sein will und schlussendlich neue Probleme erschafft, die noch nie jemand zu lösen vermochte.

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      Petkov

      16. Oktober 2018 08:23 at 08:23

      Ebenfalls einzigartig fand ich auch die schizophren widersprüchlichen Versprechen auf den Wahlplakaten. Politiker auf der ganzen Welt lügen so dass sich die Balken biegen, aber in Deutschland ist es mal wieder anders. Oft erfrischend, diesmal erschaudernd.

      Und zwar haben sowohl die grünen Populisten als auch die roten SPD-Untoten mehr Wohraum für alle versprochen. Ausgerechnet die beiden Parteien, die am lautesten schreien: Jeden Araber und Afrikaner aufnehmen inkl. Familiennachzug gefühlt bis zum 7.Grad. Unbegrenzte Aufnahme von völlig Unqualifizierten, die am Arbeitsmarkt der Zukunft weniger Chancen haben als ein Fisch in der Pfanne. Ihr größter Beitrag für die Gesellschaft wird sein, wie üblich 6-7-köpfige Familien zu gründen und alle schön gemütlich an den Sozialstaat anzudocken. Selbst wenn es der Staat schaffen sollte (unwahrscheinlich) so viele kostenlose Sozialwohnugen zu bauen, haben die Deutschen das Problem, dass sie zwar das Milliardenprojekt finanzieren müssen, aber selbst nie in solchen prekären Siedlungen wohnen würden, selbst wenn der Wohnraum dort noch so bezahlbar ist.

      Die Deutschen werden wie immer immer weiter raus aufs Land ziehen, täglich im Stau in die Arbeit fahren, keine Zeit für die Kinder haben oder erst gar keine bekommen… So wie üblich halt. Aber arbeiten werden sie, um ihren geliebten Sozialstaat zu finanzieren, sich moralisch überlegen zu fühlen und regelmäßig die Parteien zu wählen, die am Glaubwürdigsten und politisch Korrektesten vermitteln, dass Selbstzerstörung der beste Weg zur Selbstverwirklichung ist.

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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