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Donald Trump live vor der Uno: Hier die wichtigsten Aussagen und Video im Live-Feed

Donald Trump spricht derzeit vor den Vereinten Nationen. Hier wichtige Aussagen in Kurzform…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Donald Trump spricht derzeit vor den Vereinten Nationen. Hier wichtige Aussagen in Kurzform. Darunter finden Sie das Video im Live-Feed von der Uno.

Nordkorea bedroht die ganze Welt mit unabsehbaren Konsequenzen für Menschenleben.

Die USA haben Geduld. Aber zur Verteidigung habe man keine Wahl, als notfalls Nordkorea ganz zu vernichten. Hoffentlich werde dieses Szenario nicht notwendig.

Für die Verhinderung so eines Szenarios seien die UN da – man werde sehen, ob das gelingt.

Dank an Russland und China für ihre Bemühungen. Aber alle müssen noch mehr tun um Nordkorea zu isolieren.

Iran große Gefahr für die Nahost-Region.

Die Terror-Unterstützung des Iran steht in großem Kontrast zur Anstrengung vieler benachbarter Länder.

Wir werden islamistischen Terrorismus weltweit stoppen.

Wer Terror und Terrorgruppen finanziert, wird bekämpft. Er habe die Kampfregeln im Kampf gegen die Taliban ändern lassen (verschärft).

In den letzten acht Monaten wurde der Kampf gegen den IS massiv verschärft, viel mehr als in den Jahren zuvor (Seitenhieb gegen Obama).

Spezieller Dank an Türkei, Libanon und Jordanien für Flüchtlingsaufnahme.

Für die Kosten der Unterbringung eines syrischen Flüchtlings in den USA könne man 10 Syrer vor Ort beim Wiederaufbau unterstützen. Die USA unterstützen die Unterbringung von Flüchtlingen so nahe wie möglich in den Nähe zu Syrien.

Unkontrollierte Migration ist unfair gegenüber Fluchtländern und Aufnahmeländern. In den Aufnahmeländern leiden vor allem die gering verdienenden Einheimischen unter dieser Einwanderung, was von den Medien ignoriert werde.

Die USA sind eines von 190 Ländern in der Uno, zahlen aber 22% der Beiträge.

Die amerikanische Bevölkerung hoffe, dass die Uno in Zukunft viel effektiver darin sei Krisen zu bekämpfen.

Die Kubaner haben den Traum in Freiheit zu leben. Die US-Regierung habe beschlossen die Sanktionen gegen Kuba nicht zu erleichtern, solange die Bürger nicht in Freiheit leben.

Die Regierung von Venezuela hat mit ihrer falschen Ideologie Armut produziert. Maduro habe die demokratischen Institutionen zerstört. Das sei nicht akzeptabel, und man könne das nicht tatenlos geschehen lassen. Man müsse Venezuela´s Demokratie wiederherstellen.

Man sei bereit weitere Schritte zu ergreifen, wenn die Maduro-Regierung sein Volk weiter drangsaliere.

Alle Länder in der Uno sollten mehr unternehmen um die Wiederherstellung der Demokratie in Venezuela zu erreichen.

Sozialismus und Kommunismus, egal ob in Kuba, Venezuela oder sonst wo, sei gescheitert. Amerika sei an der Seite der Menschen, die unter diesen Regimen leiden müssten.

Weltweiter Handel müsse fair sein. Sehr lange Zeit habe man den amerikanischen Bürgern erzählt, dass totaler Freihandel gut sei. Aber sehr viele Jobs seien in den USA verloren gegangen. Die Mittelklasse wurde vergessen. Sie sei nur nicht mehr vergessen.

Die USA würden auch weiterhin mit allen handeln, die fair mit den USA handeln wollen.

Wichtig für die UN seien souveräne Staaten mit einer eigenen Geschichte, mit eigener Wirtschaft bla bla. (Grundsätz-Sprüche über National-Ökonomie usw).

Patriotismus habe es geschafft, dass Franzosen ihr Frankreich befreit hätten (im 2. Weltkrieg) usw…

Zentral wichtig: Seien wir alle immer noch Patrioten, die ihre Kultur schützen usw…

Die USA rufen jetzt nach einer großen Wiederauferstehung der Nationalstaaten.

Die UNO sollte zusammenstehen für Frieden, Humanität usw.

Rede zu Ende. Interessant: Das UNO-eigene TV blendet sofort danach als Erstes Israel´s Premier Netanjahu im Bild ein, der kräftig am Klatschen ist. Die Rede dürfte nämlich zu 100% nach seinem Geschmack sein.

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11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Bademeister

    19. September 2017 16:36 at 16:36

    Xi (China) ist nicht anweswnd!

  2. Avatar

    Bademeister

    19. September 2017 16:38 at 16:38

    Trump bekommt in den Redepausen praktisch keinen Applaus.

  3. Avatar

    Bademeister

    19. September 2017 16:50 at 16:50

    Das bestehende IRAN-Abkommen ist nach dieser Rede wohl Geschichte!

  4. Avatar

    Denker

    19. September 2017 17:03 at 17:03

    Mir wird ganz schlecht,… was ein geistiger Dünnschiss der da verzapft. Lügen über Lügen… das ist nur noch Hollywood für Menschen deren Gehirn schon aus den Ohren eitert. …würg , unerträglich, einfach zum kotzen.

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    madsoul

    19. September 2017 17:14 at 17:14

    Die Ansagen sind eindeutig, aber
    1. Kann man als Mensch nur hoffen, dass die NK Drohungen nur Worthülsen sind
    2. NK nicht in den nächsten Tagen die Guam Probe auf Exempel macht, um das zu eruieren
    3. Als Börsenkapitalist einfach ne weitere Basis, damit die US Börsen morgen bis Monatsende die Dow 25000 und die S&P 2525 knacken können, weils so schön ist, und dann ohne Korrektur bis Jahresende, damit wir auch mal das erste Jahr ohne jedwede nennenswerte Korrektur vermelden können.

  6. Avatar

    Martin

    19. September 2017 17:22 at 17:22

    Wie muss man sich das vorstellen, wenn die USA jeden Bekämpfen, der den Terror unterstützt?

    Bombodieren die jetzt Washington, Tel Aviv und Ramstein? US-Atombomben auf LA?

    Oder wird sich der Präsident des Terrorunterstützers USA selbst eine Kugel in den Kopf schicken, nachdem er als Kollateralschäden seine Familie liquidiert hat?

    Im Grunde müsste jeder denkende Mensch sofort den Austritt aus der NATO und die Auflösung der Terrorbasen auf Deutschen Gebiet betreiben…

    Aber die Terroristen mit Atomwaffen bestimmen leider wer als angeblicher Terrorist völkerrechtswidrig angegriffen wird…

    • Avatar

      Gixxer

      19. September 2017 23:07 at 23:07

      Da kann ich ihnen nur zustimmen.
      Aber wie hieß es mal in der Sendung die Anstalt: Völkerrecht ist dazu da, dass andere (als die USA) sich daran halten.

  7. Avatar

    Jan

    19. September 2017 17:58 at 17:58

    Die US Indizen in Bewegungsstarre.
    Kaninchen vor der Cobra?
    Oder kein sofortigen Abstürz weil ihm keiner mehr ernst nimmt?
    Ich gehe long.
    Von so ein Lärm kommt nichts.

  8. Avatar

    Gerd

    20. September 2017 10:04 at 10:04

    Mein lieber Schwan, was der Trump wieder alles Böses vom Hocker gelassen haben muss, dachte ich nach Lesen der Kommentare. (Video habe ich nicht gesehen). Z.B muss er wohl „Geistigen Dünnschiss“ von sich gegeben haben.

    Heute dann lese ich die Zusammenfassung von FMW und frage mich, haben die Kommentatoren was ganz anderes gesehen als FMW oder bin ich es, der so abartig darüber denkt? Was hat er Neues gesagt, was nicht schon mehr oder weniger bekannt war?

    Zusammenfassungen:
    „Nordkorea bedroht die ganze Welt mit unabsehbaren Konsequenzen für Menschenleben.“
    So wie es da steht, stimmt das ja auch. Selbst wenn ich persönlich glaube, dass Amerika an dieser Entwicklung nicht unschuldig ist. Fragt mal einen amerikanischen Bürger, egal ob Demokrat oder Republikaner, wie der darüber denkt.

    „Die USA haben Geduld. Aber zur Verteidigung habe man keine Wahl, als notfalls Nordkorea ganz zu vernichten. Hoffentlich werde dieses Szenario nicht notwendig.“
    Alle drei Sätze zusammengenommen, sind insgesamt überhaupt nicht verkehrt. Falls Nordkorea wirklich angreifen würde, nützte kein Rückschlag mit nur einer einzigen Rakete, welche nur den Präsidentenpalast zerstört.
    Da müssen leider so schnell wie möglich alle stationären und mobilen Raketenabschussrampen, die über das ganze Land verteilt sind, ausgeschaltet werden.

    „Für die Verhinderung so eines Szenarios seien die UN da – man werde sehen, ob das gelingt.“
    Ist doch O.K.

    „Dank an Russland und China für ihre Bemühungen. Aber alle müssen noch mehr tun um Nordkorea zu isolieren.“
    Entweder isolieren oder versuchen in die Weltgemeinschaft zu integrieren. Aber Obama ist eine Integration auch acht Jahre lang nicht gelungen.
    Vielleicht fördert massive Isolation aber auch die Bereitschaft Nordkoreas, sich in die Welt einfügen zu wollen.

    „Iran große Gefahr für die Nahost-Region. Die Terror-Unterstützung des Iran steht in großem Kontrast zur Anstrengung vieler benachbarter Länder.“
    Mal abgesehen, dass Iran dort beileibe nicht die einzigen Gefährder sind, ist das nicht unrichtig.

    „Wir werden islamistischen Terrorismus weltweit stoppen.“
    Was ist daran verkehrt?

    „Wer Terror und Terrorgruppen finanziert, wird bekämpft. Er habe die Kampfregeln im Kampf gegen die Taliban ändern lassen (verschärft).“
    Was ist daran verkehrt? Klar wird Amerika niemals einsehen, dass es selbst den Terror ebenfalls finanziert – und vor allen Dingen auch in der Vergangenheit dies bereits tat.
    Da braucht ihr aber nicht besonders auf Trump rumzuhacken, da würde euch jeder amerikanische Bürger nämlich ebenfalls verbal verprügeln, wenn ihr Amerikanern sowas Mieses unterstellen würdet.

    „In den letzten acht Monaten wurde der Kampf gegen den IS massiv verschärft, viel mehr als in den Jahren zuvor (Seitenhieb gegen Obama).“
    O.k.

    „Spezieller Dank an Türkei, Libanon und Jordanien für Flüchtlingsaufnahme.“
    O.k.

    Und für Folgendes kriegt er von mir ein DICKES Lob, da sich Deutschland da nämlich auch eine Scheibe von abschneiden kann:
    „Für die Kosten der Unterbringung eines syrischen Flüchtlings in den USA könne man 10 Syrer vor Ort beim Wiederaufbau unterstützen. Die USA unterstützen die Unterbringung von Flüchtlingen so nahe wie möglich in den Nähe zu Syrien.“
    „Unkontrollierte Migration ist unfair gegenüber Fluchtländern und Aufnahmeländern. In den Aufnahmeländern leiden vor allem die gering verdienenden Einheimischen unter dieser Einwanderung, was von den Medien ignoriert werde.“

    • Avatar

      Wolfgang M.

      20. September 2017 10:36 at 10:36

      Ja Gerd, obwohl ich das Gegenteil eines Trumpfans bin, muss ich Ihnen in vielen Punkten recht geben. Ich wollte heute morgen schon einen ähnlichen Kommentar loswerden. „Wenn wir oder ein Verbündeter von NK angegriffen werden, werden wir uns verteidigen.“ Das ist der V-Fall, der sogar in unserem Grundgesetz, Art.115a, verankert ist, gleichwohl darf von deutschem Boden aus kein Krieg mehr ausgehen. Praktisch gedacht. Wenn Südkorea oder Japan von einer Bombe (Atomsprenkkörper?) getroffen werden, was hilft dann anderes, außer die Entwaffnung (Vernichtung) des Aggressors? Viele Berichte existieren über die zahllosen Bunker Kim Jong Uns mit möglichen Bombenlagern. Jeder weiß, wie nah Seoul von NK entfernt liegt. Ich habe die Rede gesehen und war richtig entsetzt, als ich die Schlagzeilen im Fernsehen und in den Printmedien sah: „Trump droht Nordkorea mit totaler Vernichtung.“ Klar steigert dies Einschaltquote und Auflage, aber viele Menschen erschrecken erst einmal heftig. „Wenn uns keine andere Wahl bleibt“, also muss es erst zu einem Angriff, als“ conditio sine qua non“, kommen. In weiteren Teilen seiner Rede hagelte es natürlich von Widersprüchen. Gruß

  9. Avatar

    Gerd

    20. September 2017 10:25 at 10:25

    Damit ihr nicht so lange zu lesen habt, aus meinem Kommentar von vorhin nur den Schluss:

    Für Folgendes kriegt Trump von mir ein DICKES Lob, da sich Deutschland da nämlich auch eine Scheibe von abschneiden kann:
    „Für die Kosten der Unterbringung eines syrischen Flüchtlings in den USA könne man 10 Syrer vor Ort beim Wiederaufbau unterstützen. Die USA unterstützen die Unterbringung von Flüchtlingen so nahe wie möglich in den Nähe zu Syrien.“
    „Unkontrollierte Migration ist unfair gegenüber Fluchtländern und Aufnahmeländern. In den Aufnahmeländern leiden vor allem die gering verdienenden Einheimischen unter dieser Einwanderung, was von den Medien ignoriert werde.“

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Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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EZB: Auf der Spur der wahren Gründe für das große Gelddrucken

Claudio Kummerfeld

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Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Wir alle hören es seit Jahren und nehmen es zur Kenntnis. Offiziell betreibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik (Zinsen und Anleihekäufe), um die Inflation von der Null-Linie in Richtung 2 Prozent zu bekommen. Und Bürger und vor allem Unternehmen sollen durch die Banken in der derzeitigen Krise günstige Finanzierungsbedingungen erhalten. Daher flutet man alles und jeden mit Notenbank-Euros, und die Banken können dem braven Mittelständler noch günstigere Kredite anbieten? So kommt die Wirtschaft in Schwung, und letztlich auch die Inflation? So geht natürlich die offizielle Story. Und tatsächlich?

Viele Beobachter der EZB-Politik behaupten oder meinen erkannt zu haben, dass es Frau Lagarde und vorher Mario Draghi in Wirklichkeit darum ging, mit günstigen Finanzierungskonditionen und mit massiven Anleihekäufen die Südländer in der Eurozone am Leben zu erhalten. So wolle man die Eurozone als Konstrukt zusammenhalten. Auch wir bei FMW haben uns in den letzten Jahren diverse Mal zu diesem Thema geäußert. Nach der gestrigen PK von Christine Lagarde ist uns der Kommentar von Dr. Jörg Krämer aufgefallen, dem Chefvolkswirt der Commerzbank. Man kann ihn also ruhig als seriöse Quelle bezeichnen.

EZB hält Bedingungen für Südländer günstig

Er hat seinen Kommentar betitelt mit der Headline „Was Günstige Finanzierungsbedingungen wirklich bedeuten“. Er zielt auch auf die oberflächlichen Gründe der EZB ab, nämlich Kreditkunden in der Wirtschaft zu günstigen Konditionen zu verhelfen. Es sei interessant zu beobachten, wie stark Christine Lagarde das Konzept der „günstigen Finanzierungsbedingungen“ betont habe. Sie folge dabei einem „holistischen Ansatz“ und habe verschiedene Zinsen im Blick – etwa die für Kredite an Unternehmen oder private Haushalte. Tatsächlich aber (so Jörg Krämer) dürfte es der EZB aber vor allem darum gehen, die Renditeaufschläge der Anleihen der besonders hoch verschuldeten Staaten zu begrenzen. So lasse sich beobachten, dass die EZB im Rahmen ihres PEPP-Programms immer dann mehr Staatsanleihen kaufe, wenn die Risikoaufschläge steigen (siehe Grafik). Zitat Jörg Krämer:

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg habe ein EZB-Vertreter gesagt, dass die EZB sogar bestimmte Höchstwerte für die Risikoaufschläge einzelner Staatsanleihen bestimmt habe. Offenbar sieht es die EZB als ihre Aufgabe an, die Währungsunion zusammenzuhalten, solange die hoch verschuldeten Staaten nicht ihre Hausarbeiten machen und damit latent die Existenz der Währungsunion gefährden.

Endet diese Politik der EZB, wenn das Corona-Aufkaufprogramm PEPP Anfang 2022 endet? Nein, Jörg Krämer glaubt, dass das Aufkaufen auch danach weitergeht, optisch eben nur über ein andere Vehikel. Die EZB werde dann das „normale“ Kaufprogramm namens APP aufstocken, und zwar von 20 auf 30 bis 40 Milliarden Euro pro Monat. Begründen dürfte sie dies unter anderem mit einer merklich unter zwei Prozent liegenden Inflation. Und ja, so möchten wir von FMW anmerken: So läuft es schon seit Jahren. Die Inflation, die ist einfach zu niedrig, deswegen muss man Billionen an Euros drucken und immer weitere Teile der Anleihemärkte aufkaufen. In Wirklichkeit will man, so nehmen wir es auch an, nur weiterhin gewährleisten, dass Italien, Griechenland, Spanien und Co sich so günstig wie nur irgend möglich immer weiter verschulden können.

EZB kauft mehr Anleihen um Spreads zu senken

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So sichern Sie Ihr Depot optimal ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktienmärkte eilen von einem Rekord zum nächsten. Das Virus wühlt zwar weiterhin, und tatsächlich eilt auch die Anzahl der Covid-Neuinfektionen weltweit von einem Rekord zum nächsten. Wir vertrauen allerdings auf die Kraft des Impfstoffes und sehen die Volkswirtschaften dieser Welt nächstens befreit.

Bei so viel Euphorie beschleicht allerdings den ein oder anderen Börsianer ein ungutes Gefühl. Sie haben also das Bedürfnis Ihr Depot, Ihre Buchgewinne einmal zumindest teilweise abzusichern. Im Folgenden erkläre ich Ihnen, welche drei goldenen Regeln Sie berücksichtigen müssen, damit die Absicherung auch wirklich greift.

Das Absichern oder Shorten eines Depots ist kein Hexenwerk. Allerdings sind wir als Börsianer natürlich eher geeicht auf steigende Kurse und Chancen. Mit anderen Worten: Shorten zählt bei den meisten von uns nicht zur ersten Begabung.

Das sind die drei goldenen Regeln:

– Fassen Sie immer punktuell und kurzfristig zu!
– Definieren Sie Ihren Depotschwerpunkt und vergessen Sie Einzelaktien!
– Legen Sie eine prozentuale Absicherungsquote fest!

Was sagen uns diese Regeln konkret?

Zu 1. Ein Short – ganz gleich ob als Optionsschein, Short-ETF oder Zertifikat – ist kein Pkw-Anschnallgurt, den wir fortwährend zur Anwendung bringen. Erfolgreiches Shorten verlangt eine kurzfristige Marktmeinung. Solche Instrumente kaufen wir immer punktuell und lediglich für wenige Wochen oder Monate. Andernfalls verzichten wir auf Geld und Rendite. Dabei sind weniger die laufenden Kosten eines Short-ETFs oder eines Optionsscheins das Problem. Sondern: Shorts – egal in welcher Form – bringen uns Verluste, wenn der Markt entgegen unserer Prognose doch steigt. Zudem fehlt uns das Kapital für den Short auf der Aktienseite. Zu Deutsch: Ein unsauber gesetzter Short wird schnell zum doppelten Renditekiller.

Zu 2. Das ist offensichtlich: Wenn von 20 Ihrer Depotpositionen 15 aus dem DAX stammen, sichern Sie nicht gegen den S&P 500 oder NASDAQ-Index ab, sondern natürlich gegen den DAX. Als kluger Börsianer kennen Sie den Schwerpunkt Ihres Depots und erwerben dazu passend einen Short. Ganz wichtig: Vergessen Sie…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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