Folgen Sie uns

Allgemein

Donald Trump live vor der Uno: Hier die wichtigsten Aussagen und Video im Live-Feed

Donald Trump spricht derzeit vor den Vereinten Nationen. Hier wichtige Aussagen in Kurzform…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Donald Trump spricht derzeit vor den Vereinten Nationen. Hier wichtige Aussagen in Kurzform. Darunter finden Sie das Video im Live-Feed von der Uno.

Nordkorea bedroht die ganze Welt mit unabsehbaren Konsequenzen für Menschenleben.

Die USA haben Geduld. Aber zur Verteidigung habe man keine Wahl, als notfalls Nordkorea ganz zu vernichten. Hoffentlich werde dieses Szenario nicht notwendig.

Für die Verhinderung so eines Szenarios seien die UN da – man werde sehen, ob das gelingt.

Dank an Russland und China für ihre Bemühungen. Aber alle müssen noch mehr tun um Nordkorea zu isolieren.

Iran große Gefahr für die Nahost-Region.

Die Terror-Unterstützung des Iran steht in großem Kontrast zur Anstrengung vieler benachbarter Länder.

Wir werden islamistischen Terrorismus weltweit stoppen.

Wer Terror und Terrorgruppen finanziert, wird bekämpft. Er habe die Kampfregeln im Kampf gegen die Taliban ändern lassen (verschärft).

In den letzten acht Monaten wurde der Kampf gegen den IS massiv verschärft, viel mehr als in den Jahren zuvor (Seitenhieb gegen Obama).

Spezieller Dank an Türkei, Libanon und Jordanien für Flüchtlingsaufnahme.

Für die Kosten der Unterbringung eines syrischen Flüchtlings in den USA könne man 10 Syrer vor Ort beim Wiederaufbau unterstützen. Die USA unterstützen die Unterbringung von Flüchtlingen so nahe wie möglich in den Nähe zu Syrien.

Unkontrollierte Migration ist unfair gegenüber Fluchtländern und Aufnahmeländern. In den Aufnahmeländern leiden vor allem die gering verdienenden Einheimischen unter dieser Einwanderung, was von den Medien ignoriert werde.

Die USA sind eines von 190 Ländern in der Uno, zahlen aber 22% der Beiträge.

Die amerikanische Bevölkerung hoffe, dass die Uno in Zukunft viel effektiver darin sei Krisen zu bekämpfen.

Die Kubaner haben den Traum in Freiheit zu leben. Die US-Regierung habe beschlossen die Sanktionen gegen Kuba nicht zu erleichtern, solange die Bürger nicht in Freiheit leben.

Die Regierung von Venezuela hat mit ihrer falschen Ideologie Armut produziert. Maduro habe die demokratischen Institutionen zerstört. Das sei nicht akzeptabel, und man könne das nicht tatenlos geschehen lassen. Man müsse Venezuela´s Demokratie wiederherstellen.

Man sei bereit weitere Schritte zu ergreifen, wenn die Maduro-Regierung sein Volk weiter drangsaliere.

Alle Länder in der Uno sollten mehr unternehmen um die Wiederherstellung der Demokratie in Venezuela zu erreichen.

Sozialismus und Kommunismus, egal ob in Kuba, Venezuela oder sonst wo, sei gescheitert. Amerika sei an der Seite der Menschen, die unter diesen Regimen leiden müssten.

Weltweiter Handel müsse fair sein. Sehr lange Zeit habe man den amerikanischen Bürgern erzählt, dass totaler Freihandel gut sei. Aber sehr viele Jobs seien in den USA verloren gegangen. Die Mittelklasse wurde vergessen. Sie sei nur nicht mehr vergessen.

Die USA würden auch weiterhin mit allen handeln, die fair mit den USA handeln wollen.

Wichtig für die UN seien souveräne Staaten mit einer eigenen Geschichte, mit eigener Wirtschaft bla bla. (Grundsätz-Sprüche über National-Ökonomie usw).

Patriotismus habe es geschafft, dass Franzosen ihr Frankreich befreit hätten (im 2. Weltkrieg) usw…

Zentral wichtig: Seien wir alle immer noch Patrioten, die ihre Kultur schützen usw…

Die USA rufen jetzt nach einer großen Wiederauferstehung der Nationalstaaten.

Die UNO sollte zusammenstehen für Frieden, Humanität usw.

Rede zu Ende. Interessant: Das UNO-eigene TV blendet sofort danach als Erstes Israel´s Premier Netanjahu im Bild ein, der kräftig am Klatschen ist. Die Rede dürfte nämlich zu 100% nach seinem Geschmack sein.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Bademeister

    19. September 2017 16:36 at 16:36

    Xi (China) ist nicht anweswnd!

  2. Avatar

    Bademeister

    19. September 2017 16:38 at 16:38

    Trump bekommt in den Redepausen praktisch keinen Applaus.

  3. Avatar

    Bademeister

    19. September 2017 16:50 at 16:50

    Das bestehende IRAN-Abkommen ist nach dieser Rede wohl Geschichte!

  4. Avatar

    Denker

    19. September 2017 17:03 at 17:03

    Mir wird ganz schlecht,… was ein geistiger Dünnschiss der da verzapft. Lügen über Lügen… das ist nur noch Hollywood für Menschen deren Gehirn schon aus den Ohren eitert. …würg , unerträglich, einfach zum kotzen.

  5. Avatar

    madsoul

    19. September 2017 17:14 at 17:14

    Die Ansagen sind eindeutig, aber
    1. Kann man als Mensch nur hoffen, dass die NK Drohungen nur Worthülsen sind
    2. NK nicht in den nächsten Tagen die Guam Probe auf Exempel macht, um das zu eruieren
    3. Als Börsenkapitalist einfach ne weitere Basis, damit die US Börsen morgen bis Monatsende die Dow 25000 und die S&P 2525 knacken können, weils so schön ist, und dann ohne Korrektur bis Jahresende, damit wir auch mal das erste Jahr ohne jedwede nennenswerte Korrektur vermelden können.

  6. Avatar

    Martin

    19. September 2017 17:22 at 17:22

    Wie muss man sich das vorstellen, wenn die USA jeden Bekämpfen, der den Terror unterstützt?

    Bombodieren die jetzt Washington, Tel Aviv und Ramstein? US-Atombomben auf LA?

    Oder wird sich der Präsident des Terrorunterstützers USA selbst eine Kugel in den Kopf schicken, nachdem er als Kollateralschäden seine Familie liquidiert hat?

    Im Grunde müsste jeder denkende Mensch sofort den Austritt aus der NATO und die Auflösung der Terrorbasen auf Deutschen Gebiet betreiben…

    Aber die Terroristen mit Atomwaffen bestimmen leider wer als angeblicher Terrorist völkerrechtswidrig angegriffen wird…

    • Avatar

      Gixxer

      19. September 2017 23:07 at 23:07

      Da kann ich ihnen nur zustimmen.
      Aber wie hieß es mal in der Sendung die Anstalt: Völkerrecht ist dazu da, dass andere (als die USA) sich daran halten.

  7. Avatar

    Jan

    19. September 2017 17:58 at 17:58

    Die US Indizen in Bewegungsstarre.
    Kaninchen vor der Cobra?
    Oder kein sofortigen Abstürz weil ihm keiner mehr ernst nimmt?
    Ich gehe long.
    Von so ein Lärm kommt nichts.

  8. Avatar

    Gerd

    20. September 2017 10:04 at 10:04

    Mein lieber Schwan, was der Trump wieder alles Böses vom Hocker gelassen haben muss, dachte ich nach Lesen der Kommentare. (Video habe ich nicht gesehen). Z.B muss er wohl „Geistigen Dünnschiss“ von sich gegeben haben.

    Heute dann lese ich die Zusammenfassung von FMW und frage mich, haben die Kommentatoren was ganz anderes gesehen als FMW oder bin ich es, der so abartig darüber denkt? Was hat er Neues gesagt, was nicht schon mehr oder weniger bekannt war?

    Zusammenfassungen:
    „Nordkorea bedroht die ganze Welt mit unabsehbaren Konsequenzen für Menschenleben.“
    So wie es da steht, stimmt das ja auch. Selbst wenn ich persönlich glaube, dass Amerika an dieser Entwicklung nicht unschuldig ist. Fragt mal einen amerikanischen Bürger, egal ob Demokrat oder Republikaner, wie der darüber denkt.

    „Die USA haben Geduld. Aber zur Verteidigung habe man keine Wahl, als notfalls Nordkorea ganz zu vernichten. Hoffentlich werde dieses Szenario nicht notwendig.“
    Alle drei Sätze zusammengenommen, sind insgesamt überhaupt nicht verkehrt. Falls Nordkorea wirklich angreifen würde, nützte kein Rückschlag mit nur einer einzigen Rakete, welche nur den Präsidentenpalast zerstört.
    Da müssen leider so schnell wie möglich alle stationären und mobilen Raketenabschussrampen, die über das ganze Land verteilt sind, ausgeschaltet werden.

    „Für die Verhinderung so eines Szenarios seien die UN da – man werde sehen, ob das gelingt.“
    Ist doch O.K.

    „Dank an Russland und China für ihre Bemühungen. Aber alle müssen noch mehr tun um Nordkorea zu isolieren.“
    Entweder isolieren oder versuchen in die Weltgemeinschaft zu integrieren. Aber Obama ist eine Integration auch acht Jahre lang nicht gelungen.
    Vielleicht fördert massive Isolation aber auch die Bereitschaft Nordkoreas, sich in die Welt einfügen zu wollen.

    „Iran große Gefahr für die Nahost-Region. Die Terror-Unterstützung des Iran steht in großem Kontrast zur Anstrengung vieler benachbarter Länder.“
    Mal abgesehen, dass Iran dort beileibe nicht die einzigen Gefährder sind, ist das nicht unrichtig.

    „Wir werden islamistischen Terrorismus weltweit stoppen.“
    Was ist daran verkehrt?

    „Wer Terror und Terrorgruppen finanziert, wird bekämpft. Er habe die Kampfregeln im Kampf gegen die Taliban ändern lassen (verschärft).“
    Was ist daran verkehrt? Klar wird Amerika niemals einsehen, dass es selbst den Terror ebenfalls finanziert – und vor allen Dingen auch in der Vergangenheit dies bereits tat.
    Da braucht ihr aber nicht besonders auf Trump rumzuhacken, da würde euch jeder amerikanische Bürger nämlich ebenfalls verbal verprügeln, wenn ihr Amerikanern sowas Mieses unterstellen würdet.

    „In den letzten acht Monaten wurde der Kampf gegen den IS massiv verschärft, viel mehr als in den Jahren zuvor (Seitenhieb gegen Obama).“
    O.k.

    „Spezieller Dank an Türkei, Libanon und Jordanien für Flüchtlingsaufnahme.“
    O.k.

    Und für Folgendes kriegt er von mir ein DICKES Lob, da sich Deutschland da nämlich auch eine Scheibe von abschneiden kann:
    „Für die Kosten der Unterbringung eines syrischen Flüchtlings in den USA könne man 10 Syrer vor Ort beim Wiederaufbau unterstützen. Die USA unterstützen die Unterbringung von Flüchtlingen so nahe wie möglich in den Nähe zu Syrien.“
    „Unkontrollierte Migration ist unfair gegenüber Fluchtländern und Aufnahmeländern. In den Aufnahmeländern leiden vor allem die gering verdienenden Einheimischen unter dieser Einwanderung, was von den Medien ignoriert werde.“

    • Avatar

      Wolfgang M.

      20. September 2017 10:36 at 10:36

      Ja Gerd, obwohl ich das Gegenteil eines Trumpfans bin, muss ich Ihnen in vielen Punkten recht geben. Ich wollte heute morgen schon einen ähnlichen Kommentar loswerden. „Wenn wir oder ein Verbündeter von NK angegriffen werden, werden wir uns verteidigen.“ Das ist der V-Fall, der sogar in unserem Grundgesetz, Art.115a, verankert ist, gleichwohl darf von deutschem Boden aus kein Krieg mehr ausgehen. Praktisch gedacht. Wenn Südkorea oder Japan von einer Bombe (Atomsprenkkörper?) getroffen werden, was hilft dann anderes, außer die Entwaffnung (Vernichtung) des Aggressors? Viele Berichte existieren über die zahllosen Bunker Kim Jong Uns mit möglichen Bombenlagern. Jeder weiß, wie nah Seoul von NK entfernt liegt. Ich habe die Rede gesehen und war richtig entsetzt, als ich die Schlagzeilen im Fernsehen und in den Printmedien sah: „Trump droht Nordkorea mit totaler Vernichtung.“ Klar steigert dies Einschaltquote und Auflage, aber viele Menschen erschrecken erst einmal heftig. „Wenn uns keine andere Wahl bleibt“, also muss es erst zu einem Angriff, als“ conditio sine qua non“, kommen. In weiteren Teilen seiner Rede hagelte es natürlich von Widersprüchen. Gruß

  9. Avatar

    Gerd

    20. September 2017 10:25 at 10:25

    Damit ihr nicht so lange zu lesen habt, aus meinem Kommentar von vorhin nur den Schluss:

    Für Folgendes kriegt Trump von mir ein DICKES Lob, da sich Deutschland da nämlich auch eine Scheibe von abschneiden kann:
    „Für die Kosten der Unterbringung eines syrischen Flüchtlings in den USA könne man 10 Syrer vor Ort beim Wiederaufbau unterstützen. Die USA unterstützen die Unterbringung von Flüchtlingen so nahe wie möglich in den Nähe zu Syrien.“
    „Unkontrollierte Migration ist unfair gegenüber Fluchtländern und Aufnahmeländern. In den Aufnahmeländern leiden vor allem die gering verdienenden Einheimischen unter dieser Einwanderung, was von den Medien ignoriert werde.“

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Aber CFDs sind Termingeschäfte? Verbände für steuerliche Bevorzugung von Optionsscheinen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Aktives Trading mit CFDs und Optionsscheinen könnte problematisch werden

Was sind CFDs? Die „Contracts for Difference“ erlauben gehebelte Wetten auf steigende und fallende Kurse. Die CFDs können Anleger zeitlich unbefristet lange halten. Und Optionsscheine? Die haben einen fest definierten Ablaufzeitpunkt. Und wie definiert man Termingeschäfte? In Kurzform: Dies sind Börsengeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags (Abnahme und Lieferung der Ware) zu einem späteren Termin erfolgt. Also sind Optionsscheine doch Termingeschäfte, und CFDs irgendwie nicht so richtig?

Egal. Wenn der Gesetzgeber eine Feststellung trifft, dann ist das eben so – weil es nun mal der Gesetzgeber ist? So wurde vor Kurzem die seit Anfang Januar gültige Novellierung des Einkommensteuergesetzes beschlossen, wonach Verluste aus „Termingeschäften“ nur noch bis zu 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Dadurch wird die bizarre Realität entstehen, dass Anleger Steuern auf Gewinne zahlen müssen, obwohl sie effektiv in einem Börsenjahr im Handel keinen Gewinn erzielt haben (wir berichteten schon mehrmals). Danke Olaf Scholz, darf man da schon mal im Voraus sagen.

Klar zu sein scheint, dass die CFDs in die Kategorie der Termingeschäfte fallen im Sinne dieser Novelle des Einkommenssteuergesetzes – wohl ganz einfach, weil der Gesetzgeber es so will. Aber auch Optionsscheine, die per Definition doch viel eher Termingeschäfte sind? Wie man derzeit munkelt, wird das Bundesfinanzministerium noch eine Klarstellung für die ausführenden Steuerbehörden veröffentlichen, aus welcher hervorgehen könnte, dass auch Optionsscheine als Termingeschäfte zu betrachten wären. Das würde den Kreis der betroffenen Anleger deutlich erweitern.

Lobbyarbeit für Optionsscheine – von CFDs ist keine Rede

Aber halt. CFDs werden fast komplett von angelsächsischen und Offshore-Anbietern angeboten. Optionsscheine sind die Kinder der deutschen Bankenbranche. Und drei Mal darf man raten, wer den besseren Draht zu BaFin, Bundesfinanzministerium, Staatssekretären etc haben könnte? Diese Woche sieht man vom Deutschen Derivate-Verband, der Börse Stuttgart und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einen offiziellen Appell an das Bundesfinanzministerium (siehe hier), worin man eindringlich dazu auffordert Optionsscheine bezüglich dieser Neuregelung nicht als Termingeschäfte einzustufen. Man möchte also erreichen, dass Anleger auch weiterhin unbegrenzt Verluste aus Optionsscheinen mit Gewinnen aus Optionsscheinen verrechnen dürfen.

Gibt der Gesetzgeber dem nach, wäre dies ein glasklarer Vorteil für die Anbieter von Optionsscheinen, und ein riesiger Nachteil für die ausländischen CFD-Anbieter. Und wer ist denn Mitglied im Deutschen Derivate-Verband? Eben nicht die CFD-Anbieter, sondern so ziemlich alle deutschen Anbieter von Zertifikaten und Optionsscheinen, wie Deutsche Bank, Deka, Hypo, LBBW, DZ, Baader usw. Für CFDs bitten sie nicht um eine Ausnahme, sondern nur für Optionsscheine. Und die DSW? Hat sie die CFDs schon aufgegeben, und hofft nun noch darauf, wenigstens noch die Optionsscheine vor diesem Steuerirrsinn retten zu können? Aus dem Appell zitieren wir hier auszugsweise im Wortlaut:

Der Deutsche Derivate Verband (DDV), die Börse Stuttgart und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) appellieren an das Bundesfinanzministerium, die Linie aus dem Juni 2020 beizubehalten und Optionsscheine nicht als Termingeschäfte einzuordnen. Im Entwurf des Anwendungsschreibens des BMF vom Juni 2020 wurden Optionsscheine nicht als Termingeschäfte klassifiziert und damit eine klare, angemessene Abgrenzung erreicht. Damit wird vermieden, dass Anleger in der Depotgestaltung beeinträchtigt werden und zudem aufwendige individuelle Veranlagungen vornehmen müssen. Anderenfalls drohen schwere steuerliche Nachteile, nachträgliche Steuerzahlungen und Unsicherheiten für hunderttausende von Anlegern. Für Termingeschäfte sieht das Jahressteuergesetz, das seit Jahresbeginn gilt, eine begrenzte Verlustverrechnungsmöglichkeit nur mit anderen Termingeschäften und Erträgen aus Stillhaltegeschäften vor.

Marc Tüngler, DSW-Hauptgeschäftsführer: „Die steuerliche Neuregelung der Verlustverrechnung ist ein weiterer herber Schlag für Privatanleger und führt zu massiven Verunsicherungen. Vom Grundsatz her halten wir die Regelung insgesamt für verfassungswidrig. Der Entwurf des BMF-Schreibens war immerhin ein fairer Vorschlag, wie die Anwendung zumindest in Bezug auf Optionsscheine zu regeln ist, und würde betroffenen Anlegern eine Perspektive geben. Wenn das BMF jetzt von diesem ursprünglichen Entwurf abweicht, weckt das Unverständnis und offenbart einmal mehr die feindliche Gesinnung gegenüber Privatanlegern.“

Würden Optionsscheine jetzt durch das Anwendungsschreiben des BMF den Termingeschäften zugerechnet, wird die neugeschaffene Unwucht im Steuerrecht weiter dramatisch verschärft.

Es gibt gute sachliche Argumente dafür, warum Optionsscheine steuerlich als sonstige Finanzinstrumente und nicht als Termingeschäfte zu klassifizieren sind. Die Klassifizierung sollte anhand der Erfüllungsweise von Optionsgeschäften vorgenommen werden. Diese ist bei Optionsscheinen „Zug-um-Zug“, sie sind daher bei der steuerlichen Behandlung den Kassageschäften zuzurechnen, und nicht den Termingeschäften. Diese Einschätzung wird auch von Wissenschaftlern geteilt.

Eine Studie der WHU aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass hunderttausende von Privatanlegern von einer solchen Klassifizierung betroffen wären. Zudem stellt die Studie der WHU fest, dass 68,8 Prozent der Nutzer von Hebelprodukten wie Optionsscheinen diese zur Absicherung einsetzen. Die Beschränkung der Verlustverrechnung erschwert es Anlegern von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

weiterlesen

Allgemein

Ölpreis: Aufwärtstrend geht weiter? Was macht Biden? API-Daten lassen aufhorchen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Eine Öl-Pumpe in der Wüste

Der Ölpreis war seit dem 5. Januar im Aufwärtstrend. Nach einer Mini-Pause ging es Anfang dieser Woche weiter nach oben, von unter 48 Dollar im WTI-Öl am 5. Januar bis auf derzeit knapp unter 53 Dollar. Zahlreiche Gründe für die jüngst gestiegenen Preise und womöglich auch weiter anziehenden Preise hatten wir die letzten Tage genannt.

Gesponserter Inhalt

Wollen Sie aktiv Devisen oder Rohstoffe handeln? bietet ein besonders hochwertiges Trading-Tool für Sie! Je enger die Spreads sind, also je geringer der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, desto schneller kommen Sie bei einem positiven Trade in die Gewinnzone. Sichern Sie sich für bestimmte Märkte besonders günstige Sonderkonditionen für ihren aktiven Börsenhandel, . Eröffnen Sie hier ein Konto und starten Sie Ihr Trading. Viel Erfolg!

Positiv für den Ölpreis zu werten waren die inzwischen seit fünf Wochen fallenden Lagerbestände für Öl in den USA, die großen Stimulus-Hoffnungen an den neuen US-Präsidenten, und vor allem die zusätzlichen freiwilligen Kürzungen der Öl-Fördermenge durch Saudi-Arabien (minus 1 Million Barrels pro Tag für Februar und März).

Gestern Abend wurden die privat ermittelten API-Lagerbestände für Öl veröffentlicht mit einer Wochenveränderung von +2,6 Millionen Barrels. Die API-Daten gelten stets als Vorschau auf die am folgenden Tag vermeldeten offiziellen Lagerdaten. Diese Woche verschieben sich viele Konjunkturdaten in den USA um einen Tag nach hinten, weil am Montag Feiertag war. Die offiziellen Lagerdaten aber verschieben sich aufgrund der gestrigen Amtseinführung von Joe Biden um noch einen weiteren Tag nach hinten auf Freitag Nachmittag. Bis dahin könnte der Ölpreis also zittrig bleiben, in der Vorschau auf möglicherweise steigende Lagerbestände in den USA.

Was bringt Joe Biden für den Ölpreis?

Positiv für die Öl-Bullen ist zu werten, dass Joe Biden gestern im Rahmen diverser präsidialer Dekrete die Keystone XL Pipeline gestoppt hat, deren Bau in den USA noch nicht begonnen hat. Damit wird zukünftig nicht noch mehr Öl aus Kanada in Texas ankommen. Grundsätzlich ist dies vorsichtig positiv für den Ölpreis zu werten, da die Angebotsmenge geringer ausfallen dürfte. Aber na ja… werden die Kanadier ihr Öl dann nicht anderweitig auf dem Weltmarkt anbieten?

Also, bringt Joe Biden tendenziell für die nächsten Jahre dank dem Pipeline-Stop und sicherlich diversen schärferen Umweltgesetzen die Öl-Förderung in den USA zu einem Wachstumsstop, oder sogar zu einer Schrumpfung? Das wäre gut für alle Trader, die einen höheren Ölpreis sehen wollen. Aber da gibt es noch die andere Seite der Medaille. Man darf annehmen, dass sich die Beziehung zwischen den USA und dem Iran unter dem neuen US-Präsidenten entspannt. Sollten die US-Sanktionen gelockert werden, dürfte der Iran wohl zügig mehr Öl fördern und auf dem Weltmarkt verkaufen. Denn das Land braucht wohl jeden Petro-Dollar. Dies wäre folglich schlecht für den Ölpreis. Also ist es nicht so einfach zu beantworten, ob Joe Biden nun gut oder schlecht für einen potenziell weiter steigenden Ölpreis zu betrachten ist. Schaut man auf den Chart 30 Tage zurück, dann ist der Ölmarkt noch im Aufwärtstrend. Die Grundstimmung ist vor allem wegen dem möglichen anstehenden Mega-Stimulus in den USA positiv.

Chart zeigt Kursverlauf im Ölpreis in den letzten 30 Tagen
Chart zeigt Ölpreis-Verlauf in den letzten 30 Tagen.

weiterlesen

Allgemein

Christine Lagarde: Headlines der PK der EZB: entscheidende Fragen unbeantwortet

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Hier die wichtigsten Aussagen von Christine Lagarde auf der heutigen Pressekonferenz der EZB – im offiziellen Statement bislang wenig Neues:

– Lagarde beginnt mit warmen Wünschen für 2021

– Impfungen wichtiger Meilentstein

– Industrie weiter robust, Dienstleistung weiter schwach, wenngleich weniger schwach als in der ersten Corona-Welle

– Inflation bleibt niedrig

– Kurzfristig überwiegen die Risiken

– Wirtschaft der Eurozone dürfte auch im 4.Quartal geschrumpft sein

– Pandemie wird auch 1.Quartal 2021 belasten

– es wird trotz Impfungen noch dauern, bis Herdenimmunität erreicht ist

– Impfungen und Brexit-Deal sind ermutigend, aber übergeordnet bleiben die Risiken bestehen

– Headline-Inflation dürfte bald ansteigen, auch wegen deutscher Wieder-Anhebung der Mehrwertsteuer

– Inflation dürfte mittelfristig anziehen, Inflationserwartungen sind gestiegen

– Kreditvergabe: Banken etwas vorsichtiger geworden

– Europäische Länder sollen schnell beschlossene EU-Hilfsmaßnahmen in ihren Parlamenten beschließen, um Erholung anzuschieben

– Lagarde „hat fertig“, jetzt Fragen

—-
– Lagarde: positiv sind Impfungen, dass der Brexit-Dealk zustande gekommen ist, dazu bessere Aussichten auf Kooperation mit der neuen US-Regierung

– schärfere Lockdowns wegen Mutationen durchaus möglich

– Frage nach Zombiefirmen: bislang weicht Lagarde einer Antwort aus – da redet sie minutenlang herum, aber die Frage zielte letztlich auf die negativen Konsequenzen der EZB-Politik, und das ließ sie (wieder einmal!) unbeantwortet!

– Frage nach (unausgesprochener) yield curve control der EZB (Berichte darüber, dass EZB versucht, die Renditen für Anleihen vor allem italienischer Anleohen nicht zu stark gegenüber deutschen Anleihen als Benchmark steigen zu lassen:: wieder keine konkrete Antwort von Lagarde!

– Frage nach digitalem Euro: was soll der für die Menschen bringen? Lagarde: ein digitaler Euro würde das Bargeld nicht ersetzen (FMW: echt??)
Lagarde: wir wollen in Sachen Digitaleuro sehr transparent sein (FMW: wohl eher pseudo-transparent..)
Lagarde:Einführung des digitalen Euros würde noch Jahre dauern; viele Fragen darüber noch offen und schwierig, wenn er käme, wäre er für alle gut, nicht nur für Elite

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage