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Dow Jones: Chris Zwermann prognostiziert neue Allzeithochs

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Während der Dax zwar seit seinem Dezember-Tief 1000 Punkte zulegen konntte, seit einigen Tagen jedoch stagniert, geht es an der Wall Street gefühlt pausenlos bergauf. Und Chris Zwermann meint: das war noch nicht das Ende – und erwartet sogar neue Allzeithochs beim Dow Jones (wir bei FMW vermuten ein Kursziel im dreistelligen Millionen-Bereich – und sind damit noch sehr konservativ..).

Zwermann wirft auch einen Blick auf den Dax und andere ähnlich exotische Märkte..

6 Kommentare

6 Comments

  1. Prognostiker

    14. Februar 2019 13:29 at 13:29

    Enttäuschend,
    1. Die CH Börse ist überhaupt nicht stark, der SMI hat soeben knapp die 2008 er Hochs erreicht,
    während andere Börse viel höher stehen. ( Starke Währung = schwache Börsen )
    2. Er scheint anscheinend einfach den Chart fortzuschreiben ohne fundamentale Gründe zu berücksichtigen.
    Hat er doch im Herbst gemeint höhere Zinsen wären nicht möglich ( wegen der Wirtschaft ) aber gleichzeitig wie heute bei den Aktien den Öl -Chart einfach weitergezeichnet u.den Öilpreis bei 100 erwartet.
    Hätte denn ein so hoher Ölpreis die Wirtschaft nicht gebremst ?
    3.Jetzt bei den US- Aktien neue Allzeithochs zu erwarten ist schon sehr optimistisch u.das
    – mit höheren Zinsen als 2008
    – bei Verpuffung der Steuerreforml
    -ev. weniger Aktienrückkäufen
    – steigender Verschuldung der Privaten ,der Unternehmen u. des Staates.
    – fallenden Firmengewinnen
    Ist das der Analystenberuf, bestehende Richtungen eines Charts unbeachtet der Höhe u.d er Bewrtung einfach fortschreiben ? Und wenn die 200 Tageslinie überschritten ist, geht es sowieso weiter.
    Hatten wir denn nicht gerade in letzter Zeit sehr viele Fehlausbrüche ?Sehr oft provozieren einige „SCHLAUMEIER „ einen Ausbruch u.nachher gibt es zuwenig „DUMMEIER „ für Anschlusskäufe.

    • Uru Sig

      14. Februar 2019 13:57 at 13:57

      Ist das der Analystenberuf, bestehende Richtungen eines Charts unbeachtet der Höhe u.d er Bewrtung einfach fortschreiben ?

      NEIN!

      Und wenn die 200 Tageslinie überschritten ist, geht es sowieso weiter.

      KANN TATSÄCHLICH PASSIEREN. DASS ES NACH DEM ÜBERSCHREITEN ZWANGSLÄUFIG IMMER DIREKT WIEDER RUNTER GEHT IST EBENSO NICHT SICHER.

      Hatten wir denn nicht gerade in letzter Zeit sehr viele Fehlausbrüche?

      JA, HATTEN WIR. DIESE SIND ALLERDINGS NICHT DIE REGEL, WIE DAS ANLEGESYSTEM DER TRENDFOLGE EINDRUCKSVOLL VERMITTELT.

      Sehr oft provozieren einige „SCHLAUMEIER „ einen Ausbruch u.nachher gibt es zuwenig „DUMMEIER „ für Anschlusskäufe.

      WER NICHT ARBEITET MACHT KEINE FEHLER. DIE RICHTIGKEIT VON ANALYSEN KANN ZWANGSLÄUFIG NUR IM NACHHINEIN BEWERTET WERDEN. ALS ENDE DEZEMBER FAST DIE GANZE BÖRSENWELT IN UNTERGANGSSTIMMUNG WAR, HAT CHRISTOPH ZWERMANN, ALS EINER DER WENIGEN, ZUM EINSTIEG GERATEN!

      KANN ALLES HIER NACHGESCHAUT WERDEN:

      https://www.deraktionaer.tv/suche.html?q=Zwermann

      LG

  2. Z0P0

    14. Februar 2019 13:48 at 13:48

    Der Mann ist ein super Kontraindikator, schaut man sich hier die Artikel vom:
    16.03.: Euro steigt auf 1,28€
    07.09.; Weiterer Fall des Dax ist unumgänglich
    an und betrachtet dann den weiteren Verlauf, sieht es schlecht für den Experten aus 😉

    • Uru Sig

      14. Februar 2019 15:38 at 15:38

      PROGNOSEN SIND SCHWIERIG BESONDERS WENN SIE DIE ZUKUNFT BETREFFEN;-)

      Dass ANALYSEN immer eine AUSSAGE HINSICHTLICH EINER WAHRSCHEINLICHKEIT SIND, sollte JEDEM KLAR SEIN, der sie verfolgt.

      Auch ein Zwermann hat keine Kristallkugel in der immer alles 100% richtig vorhergesagt werden kann.

      Wer am 07.09. den Dax geshortet und gehalten hat, sollte am Jahresende gut im Plus gelegen haben, so wie ich:-)))

      Seit Ende Dezember Long und wieder :-)))

      LG

  3. Prognostiker

    14. Februar 2019 13:49 at 13:49

    Korrigenda: höhere Zinsen als 2018

  4. Zimmermann

    14. Februar 2019 17:25 at 17:25

    Das ist mir viel zu Bullisch im DAX, was da der Zwermann progonstiziert. Der DAX ist einfach schwach.

    Icb bin zwar im DOW auch Bullisch, aber das der jetzt einfach auf neue Highs geht, glaube ich auch nicht.

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Rüdiger Born: Fed-Entscheidung heute Abend – Chancen im Dow

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Die Fed-Entscheidung heute Abend ist sehr wichtig! Im Dow gibt es eine Chance auf weiter steigende Kurse. Kurzfristig sieht er eher bärisch aus. Dazu mehr im folgenden Video. Die Tesla-Aktie ist aktuell mein „Trade des Tages“. Lesen Sie diese und alle noch folgenden Analysen gratis. Dazu melden Sie sich bitte hier an.

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Aktien

Schwarze Schwäne und wichtige Termine – geliebter Herbst

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Die noch verbleibenden 14 Handelswochen dieses Jahres versprechen Spannung pur. Allein die schon bekannten Termine bergen enormen Sprengstoff. Und dann gibt es ja noch Schwarze Schwäne, die wieder gehäuft auftauchen. Werfen wir also einen Blick voraus bis zum Jahresultimo.

Negativzinsen Inflation Quirion

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Schwarze Schwäne lieben den Herbst

Der Herbst ist historisch betrachtet die spannendste Phase an den Märkten. Nicht umsonst fanden 6 der 11 größten Crashs der Börsengeschichte im September und Oktober statt. Dafür gibt es zwei nachvollziehbare Gründe: Erstens kommt der Börsenhandel nach der Sommerpause wieder in Schwung und etliche Marktteilnehmer bilden sich zunächst ein neues Bild von der Gesamtlage und passen ihre Portfolios dem entsprechend an. Zweitens ist der Herbst ökonomisch betrachtet das Gegenstück zur Frühjahrsbelebung. Dieses Phänomen ist in einigen Bereichen signifikant ausgeprägt und gesamtwirtschaftlich spürbar, z. B. beim Tourismus und der Gastronomie, am Bau und im Immobilienmarkt und sogar bei den Automobilverkäufen. Die Konsumenten halten sich generell bis zum Beginn des Weihnachtsgeschäfts Mitte November etwas zurück. Ausnahmen sind hier die „Back to School Season“ von Ende August bis Anfang September und Kleiderkäufe für die kalte Jahreszeit. In Summe ist die Zeit vom Ende der Sommerferien bis in den November hinein jedoch von saisonaler wirtschaftlicher Schwäche geprägt.

In diesem Jahr gehen viele Volkswirtschaften bereits geschwächt in die Herbstberuhigung und das könnte die Abschwungdynamik in den nächsten Monaten nochmals verstärken. Unvorhersehbare Ereignisse, die zu Marktturbulenzen führen, finden gehäuft in den letzten Wochen des Jahres statt. Man könnte sagen, dass das Immunsystem sowohl der Wirtschaft als auch der Märkte im Herbst angeschlagen ist. Gestern gab es bereits einen Vorgeschmack auf das, was sich jetzt wieder öfter zeigen könnte: Schwarze Schwäne. Das erste Mal seit der Finanzkrise musste die US-Notenbank den Geldmarkt mit bislang 53,15 Mrd. US-Dollar vor dem Kollaps bewahren. Der Auslöser dafür ist erschreckend banal und sollte in seiner Dimension eigentlich für einen Markt mit „gesunder Finanzmarktstabilität“ (O-Ton der Fed) ohne Weiteres verkraftbar sein. Doch mit der Stabilität scheint es nicht weit her zu sein, wenn lange absehbare Zahlungen von Unternehmenssteuern und die Emission von US-Staatsanleihen in Höhe von 78 Mrd. US-Dollar das gesamte System ins Wanken bringen und die Zentralbank zu Notmaßnahmen zwingen.

Auch auf geopolitischer Ebene drohen Überraschungen, so wie die jüngsten Attacken auf saudische Ölanlagen am vergangenen Wochenende im Zuge der anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen den Regionalmächten Iran und Saudi Arabien und ihren Koalitionären (China und Russland vs. USA und Israel). Bereits in der kommenden Woche gibt es zu dieser Entwicklung einen sehr wichtigen Termin anlässlich der UN-Generaldebatte in New York. Ein weiteres politisches Großereignis ist der nach wie vor drohende harte Brexit am 31. Oktober. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte nach seinem ergebnislosen Treffen mit Premier Johnson am Montag: „Das Risiko eines harten Brexit ist nun mit Händen zu greifen“. In Deutschland könnte die SPD zum Jahresende für Turbulenzen sorgen, wenn sich die Genossen für eine neue Führungsspitze entscheiden sollten, die die große Koalition ablehnt.

Kursbeeinflussender Termine voraus

Im Folgenden finden Sie eine Liste, die ausgewählte börsenrelevante Termine in den kommenden Wochen und Monaten zeigt:

Schwarze Schwäne Terminliste

Fazit

Es brodelt gewaltig unter der Oberfläche, wie die massiven Umschichtungen und der Dollar-Liquiditätsstress zuletzt wieder gezeigt haben. Früher hätte schon allein der Kollaps der argentinischen Währungen die Alarmglocken der Marktteilnehmer schrillen lassen und sie zu mehr Risikosensibilität veranlasst. Doch diese Selbstschutzreflexe wurden den Marktteilnehmern durch Notenbank-Puts abtrainiert und auch die Algos wissen es nicht besser. Doch der Verlass auf die Zentralbanken und die Ignoranz gegenüber einer sich aufbauenden historischen Risikokulisse lassen Schwarze Schwäne nicht einfach verschwinden. Eher ist es so, dass man Ereignisse, die sich bereits als realistisches Risikoszenario seit Längerem abzeichnen ignoriert und sie dann bei ihrem Auftreten als unvorhersehbar deklariert. So gesehen sind viele Schwarze Schwäne nur eine Entschuldigung für die mangelnde Prognosequalität überbezahlter Analysten. Das gilt auch für die Kaiser der US-Fed, die sich heute wieder in ihrem Palast in Washington treffen. Sie könnten bald gänzlich ohne Kleider dastehen. Es wäre nicht das erste Mal, dass dies genau im Herbst und für viele Marktteilnehmer völlig überraschend passiert. Die bis Jahresultimo anstehenden wichtigen Ereignisse sind jedenfalls diplomatisch formuliert in Summe „herausfordernd“.

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Fed – jüngstes Gerücht: heute Start von QE!

Angesichts des massiven Anstiegs der repo rates macht heute das Gerücht die Runde, dass die Fed heute eine Art „QE light“ starten werde

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Was wird die Fed heute Abend entscheiden? Als sehr wahrscheinlich gilt, dass die US-Notenbank heute den Leitzins (Federal Funds Rate) heute um 0.25% senken wird – aber möglicherweise kommt doch mehr, zumal nach den gestrigen Ereignissen!

Denn gestern passierte Aussergewöhnliches – ein „Cash Crunch“ bei der Dollar-Refinanzierung mit einem fast absurden Anstieg der repo rate auf 10%:

Was ist da passiert? Plötzlich hatten die US-Banken ein akutes Liquiditätsproblem:

Die New York reagierte und pumpte erstmals seit der Finanzkrise Geld in den Repo-Markt (53 Milliarden Dollar), nachdem sie die Aktion nach einer technischen Panne vorher hatte abbrechen müssen. Gleichwohl stiegen die repo rates nach der Injizierung von Cash ins System wieder an:

Heute soll nun eine weitere Liquiditäts-Tranche der New York-Fed folgen im Volumen von ca. 70 Milliarden Dollar – die Ursache des „Cash Crunch“ ist nach wie vor unklar (Abführung von Steuern am kommenden Montag; Flut neuer US-Anleiheemissionen, die Liquidität absaugten sind erste Erklärungsansätze.).

Entscheidend aber ist, dass die Ereignisse über den plötzlichen Anstieg der repo rate die Fed unter Handlungsdruck bringen dürfte – in seinem webcast hatte gestern Bond-King Jeff Gundlach klar gemacht, dass die US-Notenbank wohl gar nicht anders handeln könne, als QE (Anleihekäufe) wieder einzuführen.

Also faktisch jenes Programm wieder zu aktivieren, dass dann die Bilanzsumme der Fed wieder erhöhen würde – und dessen Reduzierung mittels „Autopilot“, wie Jerome Powell einst auf der PK der Notenbank-Sitzung im Dezember 2018 formulierte, einen massiven Absturz der Wall Street auslöste. Auf der Sitzung im Januar 2019 machte Powel dann einen Rückzieher vom Begriff „Autopilot“ – es folgte eine heftige Rally der US-Indizes.

Angesichts des massiven Anstiegs der repo rates macht heute nun mehr und mehr das Gerücht die Runde, dass die Fed heute eine Art „QE light“ starten werde im Volumen von 100 bis 125 Milliarden Dollar pro Jahr:

Käme es so, wäre das für die Aktienmärkte – die sich über jede fudamentale Logik hinwegsetzen aufgrund der Erwartung weiterer Notenbank-Liquidität – ein weiterer Grund für eine Party! Zinssenkungen und QE, was will man mehr – dass die Weltwirtschaft ein Problem hat interessiert da doch eher nur am Rande..


Foto: Avarice (2012), by Jesus Solana / Wikipedia (CC BY 2.0) – Ausschnitt aus Originalfoto

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