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Dow Jones mit neuem Ausbruch: Chancen in der Rallye und im Bärenmarkt

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Gastkommentar von Peter Seidel

Der gestrige Handelstag brachte den US Indizes deutliche Kursgewinne ein und deshalb richtet sich der Fokus des Dow Jones Ausblick heute auf die entsprechende Range. Rein fundamental betrachtet habe ich keinen nennenswerten Anhaltspunkt finden können, der jene Impulsbewegung ausgelöst hat, aber wen interessiert das schon?

Deutliche bullishe Impulse

Es sollte zunächst festgehalten werden, dass sich der Kurs in einem lupenreinen Aufwärtstrend befindet, der mit dem bullishen Breakout über die rund 25330 Punktemarke ausgelöst wurde. Natürlich stehen uns die bisherigen Allzeithochs bei ca. 26700 Punkten im Weg, aber darum soll es gar nicht gehen.

Dow Ausblick

Es reicht schon am nächsten bullishen Impuls bis bspw. 25730/25780 teilhaben zu können. Deshalb machen wir uns auf die Suche nach einem entsprechend interessanten Kaufbereich.

Dow

Dow Jones Range vor dem nächsten Aufwärtsschub?

Gestern stachen zwei Kursbereiche aus der Masse heraus, da hier jeweils eine neue Aufwärtsbewegung entstand. Zum einen bei ca. 25590 und zum anderen bei ca. 25540 Punkten. Knapp unterhalb dieser Marken wird es wahrscheinlich zu Stop Fishing kommen bzw. kurzfristige Ziele der Bären liegen.

Dow kritische Level

Deshalb rechne ich knapp unterhalb dieser Marken mit Kaufgelegenheiten. Bspw. bei ca. 25560 und 25532 Punkten. Sollte der Markt jedoch solch eine starke Korrektur an den Tag legen, wären jene möglichen bullishen Impulse höchstwahrscheinlich temporärer Natur. Kritische Kursmarken/Widerstände wären demnach bei rund 25580 und 25643/25662 Punkten zu finden. Ein Durchbruch wäre grandios und hätte aller Wahrscheinlichkeit nach eine schöne Rallye bis mindestens Freitag zur Folge.

Der Dow Jones im Bärenmarkt

Eine stabile Rallye ist schön, doch wenn wir gestern bereits die Hochs gesehen haben bzw. wenn man eine erwartete Korrektur handeln möchte, wären die genannten kritischen Widerstände evtl. günstige Positionierungsmöglichkeiten.

Potentielle Ziele eines kurzfristigen Bärenmarktes respektive neue Kaufgelegenheiten würde ich bei rund 25425, 25380, 25271 und 25190 Punkten festmachen. Natürlich folgen wir diesen Szenarien in meinem Follower Service, für den Sie sich hier am besten gleich die nötigen Informationen holen.

Etwaige Trigger fundamentaler Natur wären im Zuge der heutigen Rohöllagerbestände, des morgen erscheinenden Erzeugerpreisindex und am Freitag mit dem Verbraucherpreisindex zu erwarten. Ich wünsche eine ruhige Hand für die erwarteten Szenarien.

Peter Seidel, forexhome.de

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Finanznews

Aktienmärkte: Die schlechteste Woche des Jahres! Videoausblick

Saisonal gesehen beginnt für die Aktienmärkte nun die wohl schlechteste Woche des Jahres: zu 80% negativ nach dem September-Verfall in den letzten Jahren

Markus Fugmann

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Saisonal gesehen beginnt für die Aktienmärkte nun die wohl schlechteste Woche des Jahres: die Handelswoche nach dem September-Verfall war in den letzten Jahren mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% negativ. Die Aktienmärkte in den USA haben nun drei Verlustwochen in Folge absolviert, und mit Blick auf die innere Struktur der Märkte gibt es noch nicht wirklich Anzeichen für eine schnelle Drehung nach oben. Gleichwohl gibt es auch für die Bullen die ersten Hoffnungs-Schimmer – allerdings könnte es noch etwas dauern, bis diese zum Tragen kommen. Die US-Futures etwas schwächer heute, Sorgen um neue Lockdowns und schwache Banken-Werte wirken zum Start der Woche belastend..

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Indizes

DAX daily: Tages- und Wochenausblick für die Woche nach dem Verfall

Stefan Jäger

Veröffentlicht

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Der große Verfall im Dax ist abgehakt und uns steht eine spannende Handelswoche mit charttechnischen Chancen in beide Richtungen bevor. Am Verfallstag ging es für den Dax am Freitag wieder unter die 13.200er Marke. Während der deutsche Leitindex zur Mittagszeit noch moderat im Plus lag, geriet er vor allem im späten Handel, als die US-Indizes eröffnet haben, unter Druck. Dabei hat er sein Tagestief an der 13.116 markiert und das Tageshoch lag bei 13.263. Am sogenannten Hexensabbat hat der Dax schließlich mit einem Abschlag von 91 Punkten (-0,70 %) bei 13.116 den Handelstag beendet. Insgesamt ging die Handelswoche mit einem kleinen Minus von 86 Punkte (-0,65 %) zu Ende.

Um sich auf dem hohen Niveau zu halten, mangelt es den Aktienmärkten derzeit an Impulsen. In dieser Handelswoche ist dennoch alles möglich, aus charttechnischer Sicht stehen Möglichkeiten in beide Richtungen offen. Hält sich der Dax über der 13.000er Marke, dann kann er bis zur 13.300 oder höher ansteigen. Fällt er jedoch wieder unter die runde Marke, rückt der Unterstützungsbereich bei 12.850 bis 12.750 in den Fokus. Darunter könnten wir sogar weitaus tieferer Kurse sehen. Allerdings profitiert der Dax derzeit von der Rotation vom Technologiesektor hin zu Value-Aktien, das ist auch der Grund, warum sich der Leitindex während der Korrektur an den US-Börsen sehr stabil präsentiert. Nichtsdestotrotz konnten die US-Indizes bisher keinen Boden ausbilden und befinden sich immer noch in einem Abwärtstrend, das kann den Dax diese Woche belasten.

News und fundamentale Daten

Nachdem nun der große Verfall erledigt ist und die Terminkontrakte an den Derivatbörsen verfallen sind, beginnt die Positionierung der Stillhalter von Neuem. Mittlerweile finden in der Verfallswoche selbst kaum noch größere Bewegungen statt, das hat der Dax in der abgelaufenen Woche erneut bewiesen und täglich an der 13.200er Marke geschlossen. Der Abrechnungskurs am Hexensabbat lag schließlich bei ungefähr 13.230. Stattdessen kommt es immer häufiger in der nachfolgenden Handelswoche zu mehr Bewegung beziehungsweise sogar zu Trendumkehrmustern. Andre Stagge erläutert eine interessante Strategie für den Dax-Turnaround nach dem großen Verfall – hier ein Video dazu.

Konjunkturdaten für die Handelswoche

Bevor wir am Mittwoch die ersten Konjunkturdaten aus Deutschland sehen, geht es bereits heute mit Daten aus China los. In der letzten Nacht wurde die PBoC Loan Prime Rate veröffentlicht. Der aktuelle Zinssatz für Bankkredite ist mit 3,85 % genauso wie erwartet ausgefallen. Seit Mai befindet sich der Zinssatz demnach schon auf diesem Niveau. Außerdem tritt der Fed-Chef Jerome Powell um 16:00 Uhr erneut vor das Mikrofon und äußert sich zu der aktuellen Geldpolitik. Am Dienstag muss er zudem vor dem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss beider Häuser des US-Kongresses zum konjunkturellen Ausblick und der Geldpolitik der letzten Zeit Stellung nehmen.

Am Mittwoch erscheint dann das GfK Konsumklima und gibt einen Einblick in das Vertrauen der deutschen Bürger in die konjunkturelle Entwicklung. Darüber hinaus sehen wir diverse Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland, der Euro-Zone und den USA. Die wichtigen Wirtschaftsindikatoren können den Dax beeinflussen, daher sollte man sich die Termine vormerken.

Genauso bedeutsam wie die Konjunkturdaten am Mittwoch ist der ifo-Geschäftsklimaindex am Donnerstag. Er gilt als einer der wichtigsten Frühindikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Darüber hinaus erscheinen auch die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten sowie die US-Verkäufe neuer Häuser (Aug). Zuletzt sehen wir am Freitag noch die US-Auftragseingänge für langlebige Güter. Damit geht eine Woche voller spannender Wirtschaftsdaten zu Ende, die wieder Schwung in die Märkte und speziell in den seitwärts laufenden Dax bringen kann.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der Dax notiert vorbörslich bereits im Minus. Dementsprechend wird er mit einem Abwärts-Gap in die neue Handelswoche starten. Eine erste Unterstützungszone befindet sich zwischen 13.053 und 13.026 (PP S1). Darunter liegt dann schon die psychologische runde Marke bei 13.000. Von dort könnte er einen ersten Erholungsversuch starten. Fällt er jedoch darunter, dann könnte sich die Abwärtsbewegung beschleunigen. Die nächste Unterstützung liegt am Pivot Punkt S2 bei 12.934, hier verläuft auch die SMA50 auf Tagesbasis. An dieser Stelle könnte der Dax abprallen und die Aufwärtsbewegung aufnehmen. Ansonsten macht er sich auf den Weg das offene Gap vom 04.09. bei 12.842 zu schließen. Die Zone zwischen 12.850 und 12.750 hat dem Dax schon häufiger Halt geboten, hier kann er jederzeit einen Boden ausbilden.

Kann der Dax zur Eröffnung wieder ansteigen, dann liegt die erste Hürde bei 13.088. Danach folgt der Schlusskurs vom Freitag bei 13.116, damit hätte er auch das Gap geschlossen. An dieser Stelle könnte der Dax auch wieder nach unten abdrehen. Ansonsten folgt ein weiterer Widerstand am heutigen Pivot Punkt bei 13.145. Darüber liegt noch ein Widerstandsbereich zwischen 13.170 und 13.180, hier verläuft auch die SMA200 auf Stundenbasis. An den genannten Widerständen könnte es jederzeit wieder bergab gehen. Steigt der Dax dennoch weiter an, dann folgt die 13.214 (138,2 % Ext.) sowie der Widerstandsbereich zwischen 13.260 und 13.277, an dem der Dax die letzte Woche mehrfach gescheitert ist.

DAX daily: Tagesausblick 21.09. - H1-Chart

Dax Unterstützungen (US):

13.053 – nachbörsliches Tief 18.09.

13.035 – Tagestief 17.09.

13.026 – Pivot Punkt S1

13.000 – psychologische Marke

12.934 – Pivot Punkt S2

12.932 – SMA50 Tag

12.842 – Gap 04.09.

12.815 – Pivot Punkt S3

12.750 – Tagestief 04.09.

Dax Widerstände (WS):

13.088 – M5-Chart

13.116 – Schlusskurs + Tagestief 18.09.

13.145 – Pivot Punkt

13.176 – mehrfache US (H1)

13.214 – 138,2 % Extension

13.263 – Tageshoch 18.09.

13.300 – 3-fach Top

13.355 – 200 % Extension (Nachttief 09.09.)

13.460 – September-Hoch

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Indizes

DAX & Wall Street: Was Trader jetzt tun

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Die Bullen sind angezählt, aber noch längst nicht vertrieben. Eine Korrektur steht weiter an, aber kommt sie auch wirklich? Heiß ersehnt von einigen, klein geredet von den anderen. Wie man diese aktuelle Situation angeht und was Trader aus und in dieser Lage machen zeigt dieser Beitrag teils ganz konkret am aktuellen Chart, aber auch im Generellen, um das charttechnische Ergebnis noch besser einordnen zu können. Mehr Infos zu meiner Person finden Sie hier. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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